Nabelschnurblut

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von manolija 03.02.11 - 22:34 Uhr



Hallo,

habt ihr euch schon Gedanken gemacht, was ihr mit dem Nabelschnurblut macht?
Meint ihr man sollte es einlagern oder spenden? Wenn ja, kennt Jemand eine günstige Möglichkeit? Oder denkt ihr, das dass alles Quatsch ist?

LG Manolija

Beitrag von daniela.87 03.02.11 - 22:42 Uhr

Hey,

wir wollten spenden oder einlagern (hatten uns noch nicht entschieden), aber soweit ich gesehen habe muss man erst mal ein Krankenhaus finden dass die Nabelschnurblutentnahme anbietet.

Wir wohnen in einer ländlichen Gegend und im gesamten Umkreis von 60 km gibt es hier kein Krankenhaus das das macht #aerger

Ist total schade, wir hätten das wirklich gerne gemacht...

Vlg,
Daniela + #baby -Prinzessin 37+0

Beitrag von manolija 03.02.11 - 22:44 Uhr



Heißt das, dass du zu Hause entbindest?

Beitrag von daniela.87 03.02.11 - 22:52 Uhr

Nein, im Krankenhaus.
Aber ich hab mich da auch mal auf diversen Internetseiten schlau gemacht in welchen Kliniken Nabelschnurblutspenden möglich sind u da war keine in unserer Gegend dabei.

Vlg,
Daniela + #baby -Prinzessin 37+0

Beitrag von manolija 03.02.11 - 22:54 Uhr


Achso...ich dachte man kann das überall spenden. Aber jetzt bin ich schlauer...;-)

Beitrag von daniela.87 03.02.11 - 23:03 Uhr

Also die Infos zum Spenden hab ich über die Seite der DKMS gesucht u in der Liste war keine Klinik in unserer Nähe dabei.

Bei Seracell habe ich gerade gesehen könnten wir doch einlagern lassen. Muss ich jetzt mal mit meinem Mann darüber sprechen.

Oh man, das ist echt schwierig...

Vlg
Daniela + #baby -Prinzessin 37+0

Beitrag von gaia1976 03.02.11 - 22:54 Uhr

Hallo,

erst bei unserem 3. Kind habe ich darüber Gedanken gemacht, Einlagern kam für uns nicht in Frage, hätte ich den ersten beiden gegenüber sehr unfair empfunden.
Also wollte ich das Nabelschnurblut spenden und hatte auch schon sämtliche Formulare ausgefüllt und unterschrieben.

Allerdings ist es so, dass das Nabelschnurblut SOFORT entnommen werden muss, wenn es gespendet werden soll, d.h., die Nabelschnur kann nach der Geburt nicht auspochen, was dem Knid einen sanfteren Start ermöglicht, da es nicht direkt alleine für die Sauerstoffzufuhr verantwortlich ist, sondern noch zusätzlich bis zum Abnabeln über die Nabelschnur versorgt wird. Das habe ich aber erts von meiner Hebamme unter der geburt erfahren und mich dann spontan gegen das Spenden entschieden.

LG
Gaia

Beitrag von tineee79 03.02.11 - 22:59 Uhr

Meine Tochter ist neun Monate alt und im neunten Monat meiner Schwangerschaft habe ich die Ärzte in der Klinik gefragt.

Mehrere Ärzte haben mir gesagt sie haben es bei ihren Kindern auch nicht gemacht.Es sei noch kaum etwas anzufangen mit dem Nabelschnurblut, haben mir die Ärzte gesagt. Selbst in der Zukunft konnten sie es sich nicht vorstellen das es eine Revolution in sachen Nabelschnurblut geben wird.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 03.02.11 - 23:52 Uhr

Hi Manolija,

ich hab mich sehr ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt und aus diesem Grund bei beiden Kindern das NS-Blut einlagern lassen.

Habe gerade vor ein paar Tagen hier ausführlich geschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3009077&pid=19046902&bid=51

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3009077&pid=19050468&bid=51

Günstig ist das wohl nie. Wir haben es halt in ein paar Monatsraten bezahlt. Dann war es für uns gut machbar.

Wichtig ist es nicht nur einen Preisvergleich zu machen sondern auch die Leistungen zu vergleichen. Die unterscheiden sich nämlich doch ganz schön voneinander.

Wenn man sich früh genug entscheidet kann man es in jeder Klinik abnehmen lassen. Falls die Klinik noch nicht zertifiziert ist, dann schickt die Firma jemanden dorthin um die Ärzte dort zu schulen.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von martina75 04.02.11 - 14:15 Uhr

Hallo,
bei unserem Großen haben wir es gespendet. Das Nabelschnurblut kam nach Düsseldorf in eine Spezialklinik/Labor zur weiteren Aufbereitung und Verwendung.
Beim zweiten wollten wir das auch machen, aber angeblich war zu wenig Nabelschnurblut da. Da die Hebamme aber, sagen wir es mal ganz vorsichtig, etwas "komisch" war, hatte ich im Nachhinein auch den Eindruck, daß sie dazu einfach keine Lust hatte.
Die Sache mit dem Einlagern war uns einfach zu teuer, da man ja auch nicht weiß, ob man das Blut im Notfall wirklich gebrauchen kann.
LG,
Martina75