Zu viel milch

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von fjordi 04.02.11 - 09:03 Uhr

...ganz kurz:

Habe zu viel Milch, die sich durch keinen Tee, Umschläge oder sonst was reduzieren lässt. Habe ständig Milchstau und auch Brustentzündung gehabt.
Quäle mich jedesmal beim Stillen mit dem Rumdrücke na n den harten Stellen und bin nicht wirklich entspannt und kann das Stillen genießen.
Bin drauf und dran abzustillen...die Meinungen sind so unterschiedlich: Hebi meint, Brust leer trinken lassen, dann sitz ich aber mit der anderen Seite da, wenn ich beide nur 10-15 Minuten trinken lasse, dann kriegt er nur Vormilch, pumpen: a) bloß nicht, noch mehr Milch; b) doch, damit sie leer werden.

BIN AM ENDE! :-[ Fa meint, abstille nginge bei mir nur Abstilltabletten, hat da jemand erfahrung mit?

LG!, fjordi

Beitrag von emmy06 04.02.11 - 09:10 Uhr

ja ich.... und zwar beim großen war das so...

ich hab irgendwann begonnen es auszuhalten und hab nur eine seite pro mahlzeit gestillt, an der anderen seite hab ich zur druckentlastung nur minimal ausgestrichen.
nach etwa 1 woche hatte es sich eingependelt. es ist hart, man läuft viel aus, die nichtgetrunkene brust fühlt sich an wie ein stein im bh, aber durchhalten lohnt. insgesamt hab ich dann 2 jahre gestillt...

beim kleinen hab ich schon im kh immer nur 1 seite gegeben und es klappt hervorragend.



lg

Beitrag von margarita73 04.02.11 - 09:17 Uhr

Hallo,

ich kann mich meiner Vorrednerin anschließen: ich hab auch sehr viel Milch und im Moment hat sich die Menge auch wieder gesteigert, da meine Tochter durch einen Infekt fast nur noch gestillt werden wollte. Die Nächte waren dann echt hart, weil sie da seltener getrunken hat und mir die Brüste so voll und weh waren. Aber wenn ich konsequent nur eine Seite gegeben hab (die hat sie dann "ganz" ausgetrunken) und die andere zur Druckentlastung ein wenig ausgestrichen hab, dann ging es. Nach einigen Tagen pendelt sich das ein. Abpumpen würde ich auch nicht empfehlen, damit Du nicht noch mehr anregst. Und Abstilltabletten hab ich aus anderen Gründen beim ersten Kind genommen und es war FURCHTBAR! Depressionen, Schwindelanfälle, schlimme Übelkeit, ... Nie wieder!!! Halte durch, das wird! #liebdrueck

LG Sabine mit Lotte (8,5 Monate)

Beitrag von blume007 04.02.11 - 10:39 Uhr

Hallo

Also ich habe am Anfang auch immer viel Milch gehabt und teilweise Brustentzündungen. Ich habs immer so gemacht: Ich hab ihm immer nur eine Seite gegeben und die hat er schön leer getrunken. Die andere seite habe ich "mitlaufen" lassen dh ich habe einfach eine Mullwindel hineingesteckt und bei mir ist dann die überschüssige Milch von selbst ausgelaufen als er bei der anderen getrunken hat. Irgendwann - das war aber bestimmt erst nach ein paar Wochen- hat es sich eingependelt.
Viel Durchhaltevermögen - du schaffst das!

LG Petra