Besteht die Gefahr einer Fehlgeburt?

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Beitrag von peppels29 04.02.11 - 09:59 Uhr

Hi allerseits,

eine flüchtige Bekannte hat mir neulich erzählt das sie in der 7. SSW sei und sie hauptsächlich viel liegen soll weil die Gefahr einer FG bestehen würde.

Der Grund dafür sei, das ihr ungeborenes die Blutgruppe des Vaters hätte. Deshalb könnte es in der Schwangerschaft zu Komplikationen, FG kommen.

Ich hab sowas vorher noch nie gehört, gibt es denn tatsächlich solche Fälle?

LG, peppels

Beitrag von bobb 04.02.11 - 10:23 Uhr

Sie weiß in der 7.SSW schon,daß das Ungeborene die Blutgruppe des Vaters hat? Frag sie mal woher sie das wissen möchte...

Beitrag von peppels29 04.02.11 - 11:07 Uhr

hmmm, auf die Frage bin ich damals nicht gekommen. Keine Ahnung, ich denke mal vom Frauenarzt.
Aber mal angenommen es ist so das sie es weiß, besteht dann wirklich die Gefahr einer Fehlgeburt?

Beitrag von bobb 04.02.11 - 11:35 Uhr

Sie kann es noch nicht wissen!Hab Jahre beim Gyn gearbeitet und sowas nie gehört.Aber viell.gibt es neue Methoden#kratz...
Bei Rhesusfaktor negativ kann sie,wenn sie keine Spritze bekommt(die es erst 20 Wochen später gibt),Antikörper gegen das Kind entwickeln.Aber dafür gibt es die Spritze und jetzt ist eine normale Gefahr der FG innerhalb der ersten Wochen gegeben,würd ich mal sagen.Aber viell.ist auch ne andere Erkrankung im Spiel,oder sie spinnt...

Beitrag von peppels29 05.02.11 - 10:48 Uhr

Sie würde Spritzen bekommen, damit es nicht zu einer FG kommt.
Aber damit es nicht zur FG kommen soll, dürfte sie sich nicht viel bewegen.
Weiß der Geier warum das so ist, aber mir kam das auch irgendwie seltsam vor. Ich hatte den Eindruck das sie sich einfach nur faul rumliegen will und das als Grund nimmt.

Beitrag von golm1512 04.02.11 - 10:36 Uhr

...und wenn es um dieses Rhesus-Geschichte gehen sollte (In der 7. SSW kann sie aber noch nicht wissen, welchen Rh-Faktor ihr Kind hat), dann hilft viel Liegen auch nichts.

Gruß
Susanne

Beitrag von peppels29 04.02.11 - 11:08 Uhr

Also besteht die Gefahr einer FG?

Beitrag von golm1512 04.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo!

Das ist doch die sache mit der Rhesus-Unverträglichkeit? Hat sie schon ein Kind? Das ist nämlich frühestens beim zweiten Kind ein Problem.
Wenn die Mutter Rh- und der Vater Rh+ sind, dann macht heute in der Regel eine Prophylaxe, das ist so eine Art Impfung, so dass heutzutage diese Rh-Unverträglichkeit kein Thema mehr ist.

Wenn sie diese Prophylaxe beim ersten Kind nicht bekommen haben sollte, dann besteht in der Tat die Gefahr einer FG, aber dagegen hilft dann auch kein Liegen.

Sonst mir in Bezug auf Blutgruppen keine anderen Gründe bekannt, warum eine Schwangerschaft frühzeitig zu Ende gehen sollte.

Beitrag von peppels29 05.02.11 - 10:50 Uhr

Es ist ihr erstes Kind. Und deshalb wird sie auch diese Impfung bekommen.
Und damit es nicht zur FG kommt soll sie sich nicht viel bewegen, mehr liegen. Sagt sie.

Beitrag von golm1512 05.02.11 - 15:00 Uhr

Das ist Käse!
Eine Freundin von mir hat gerade ein eben ihr Kind bekommen. Es bestand ebenfalls die Gefahr der Rh-Inkompatibilität, sie hat diese "Impfung" gekommen, aber ansonsten nichts anders gemacht als andere Schwangere. Das Kind ist gesund und sie auch.

Beitrag von milka700 04.02.11 - 11:55 Uhr

Blutgruppenunverträglichkeit äußert sich z.B. bei Rhesusf. neg. in starker Gelbsucht nach der Geburt, bei Kell kann es zu starken Wassereinlagerungen kommen.

Beitrag von reethi 04.02.11 - 12:10 Uhr

Hallo!

Das ist ja Blödsinn...
Es kommt vor dass es eine Unverträglichkeit bei den Blutgruppen gibt. Das ist aber nicht ungewöhnlich und in der Regel auch nicht gefährlich, sofern sich das Blut der Mutter mit dem Blut des Kindes nicht mischt (zB bei der Geburt). Und selbst wenn das passieren sollte ist es eher gefährlich für die folgenden Schwangerschaften, weil die Mutter dann Antikörper gegen das (zweite) Kind aufbauen kann.

Damit das nicht passiert bekommt die Mutter während der Schwangerschaft (aber erst später) eine Spritze und nach der Geburt noch einmal eine.

Auf gar keinen Fall muss man aber deshalb seine Schwangerschaft liegend verbringen. Entweder erzählt Deine Bekannte quatsch, sie ist nicht richtig von Ihrem Frauenarzt aufgeklärt, oder es steckt etwas anderes dahinter.

http://www.rund-ums-baby.de/rhesus.htm

VG
Neddie

Beitrag von catch-up 04.02.11 - 12:24 Uhr

Schwachsinn!

Das geht gar nicht! Mutter und Kind haben getrennte Blutkreisläuft, die nicht miteinander verbunden sind! Deshalb kann sich ein Kind im Mutterleib auch nicht mit HIV anstecken!

Ich hab auch die Blutgruppe meines Vaters und meine Ma hatte keine Probleme!

Beitrag von merline 04.02.11 - 13:15 Uhr

Ich zwar noch nie schwanger, aber ich habe auch die gleiche Blutgruppe wie mein Paps - und meine Mutter ist 9 Monate fröhlich rumgelaufen!

LG Merline

Beitrag von myimmortal1977 05.02.11 - 01:54 Uhr

Nö, dem ist nicht so, zumindest nicht bei Zweitgebärenden.

http://www.alinki.com/artikel/615/

Ein Baby kann sich sehrwohl im Mutterleib mit HIV anstecken, genauso, wie jetzt der 2. Fall weltweit aufgetreten ist, sogar mit Krebszellen, die von der Mutter übertragen wurden, die parallel zur SS bekannt an einem bösartigen Tumor erkrankte.

Das Baby bekam 8 Monate nach Entbindung auch Krebs. Da jeder Krebs bestimmte Eigenschaften aufweisst (z. B. bestimmte Oberflächeneiweiße) konnte man genau sagen, dass es dieselben Krebszellen waren, wie bei der Mutter.

Oder an noch einfacheren Beispielen.... Infektionskrankheiten der Mutter können auch auf das Ungeborene übergehen.

Dir alles Gute, Janette