Integrationspläzte im Kiga - ist das ein Problem?!?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mighty_manu 04.02.11 - 10:35 Uhr

Hi und guten Morgen,

meine kleine Tochter kommt im Herbst in den Kiga. Bisher steht noch nicht 100 %-ig fest, welcher es werden soll. In der näheren Auswahl ist ein Kiga, der auch Integrationsplätze anbietet.

Ich finde dies gut, und es spricht in meinen Augen auf keinen Fall gegen diesen Kindergarten. Eine Freundin meinte aber nun zu mir, dass ich davon die Finger lassen solle, da die anderen Kinder dadurch eventuell zu kurz kommen würden. Außerdem wären die Integrationskids oftmals sehr aggressiv.

Stimmt das so? Sie hat mich damit total verunsichert.

Für eure Erfahrungen wäre ich deshalb echt dankbar.

Ganz liebe Grüße und schon mal ein schönes WE,
Eure Manu

Beitrag von lorchen1808 04.02.11 - 10:43 Uhr

Hallo Manu,

kann ich so nicht bestätigen, mein Sohn ist auch in einer I-Gruppe und er geht nicht unter.
Bei uns ist diese Gruppe kleiner als die anderen und hat mehr Erzieherinnen zur Verfügung (20 Kinder, davon 2 mit I-Status, 3 Erzieherinnen und ganz oft noch ein/e Praktikant/in).
Kommt natürlich auch mal vor das ein I-Kind agressiv ist. Passiert in "normalen" Gruppen aber auch. Im ersten Kindergartenjahr meines Sohnes war auch ein I-Kind mit emotionalen Problemen, aber die anderen mussten da keineswegs drunter leiden. Auf dieses Kind und sein Verhalten wurde halt mehr "aufgepasst" als auf die Anderen.
Ich würde meinen Sohn immer wieder in eine I-Gruppe geben.

lorchen1808 #winke

Beitrag von anyca 04.02.11 - 10:45 Uhr

I-Kind heißt ja nicht automatisch verhaltensauffällig! In der Gruppe meiner Tochter ist ein Mädchen (Frühchen), das nicht richtig laufen kann und daher eben etwas mehr Unterstützung braucht.

mein Neffe ist wegen Kleinwuchs I-Kind. Deswegen kommt aber - verzeih das blöde Wortspiel - kein anderes Kind "zu kurz" ;-)

Beitrag von hanni123 04.02.11 - 11:00 Uhr

Huhu,

bei uns im KiGa gibt es eine Integrativgruppe. Das hat den Vorteil, dass die Gruppenstärke einen höheren Betreuungsschlüssel hat, es ist also NICHT so, dass die anderen Kinder dadurch zu kurz kommen. Die anderen beiden Gruppen im Kindergarten sind keine Integrativgruppen, aber der gesamte KiGa ist dadurch ein integrativer KiGa.

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Integrationsgründen, von leichten bis hin zu schweren körperlichen oder geistigen Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen. Kinder, die gesonderte Betreuung brauchen, haben in der Regel zusätzlich einen Einzelfallbetreuer/Therapeuten zugeteilt.

Mein Sohn geht ist nicht in die Integrativgruppe (er war noch nicht drei Jahre alt sondern erst zwei Jahre und 10 Monate, als er in den Kindergarten kam, und es gibt wohl eine Regel, dass Kinder in Integrativgruppen über drei sein müssen). Er ist jedoch in der freien Spielzeit sehr gerne dort, er mag die Kinder und die Erzieherinnen und auch die Athmosphäre in dieser Gruppe.

Aggressive Kinder gibt es wohl in jedem Kindergarten ein paar.

Ich sehe keine Nachteile in einem integrativen Kindergarten, nur Vorteile für alle.

LG

Hanna

Beitrag von bensu1 04.02.11 - 11:02 Uhr

hallo,

das sind leider die vorurteile, gegen die ein integrationskindergarten kämpfen muss.

meine kinder gehen beide in die i-gruppe des kindergartens. mein sohn als i-kind wegen motorischen entwicklungsverzögerungen, meine tochter als "normales" kind.

weiters werden ein extrem-frühchen und zwei kinder mit sprachentwicklungsverzögerung als i-kinder betreut. keines ist aggressiv oder verhaltensauffällig.

in der i-gruppe werden 20 kinder von 3 pädagoginnen betreut, im "normalen" kindergarten 25 kinder von 2 betreuerinnen.

lg
karin

Beitrag von dore1977 04.02.11 - 11:05 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist kein I Kind und ich hätte sonstwas dafür getan das mein Kind als Regelkind in den I Kindergarten hier gekommen wäre.
Die Gruppen sind Kleiner, mehr Erzieher und zumindest bei uns eine ganz tolle ruhige Atmosphäre.
Bei uns sind auch schwerst Behinderte Kinder im I Kindergarten und ich hätte es gut gefunden wen meine Tochter auch Kontakt zu "Behinderten" Kindern gehabt hätte.
Ich habe allerdings selbst lange in der Behinderten Hilfe gearbeitet und daher machten mir I Kinder "keine Angst".

Leider hat sie keinen Platz bekommen in dem Kindergarten.

LG dore

Beitrag von biene21083 04.02.11 - 11:18 Uhr

HAllo,

mein SOhn (mittlerweile Schulkind) war ein I-Kind und alles andere als agressiv. Auch hatte er eine sehr harmonische Gruppe.

Die Kinder ohne Probleme haben auch davon profitiert: Kleinere Gruppe, mehr Erzieher und beim Luca kam einmal die Woche eine Therapeutin in die Gruppe, da wurden die anderen nicht ausgeschlossen sondern mit eingebunden.

Luca ist jetzt auf einer Förderschule und Lina ist auf einer Regelschule. Wo gibt es die meisten Vorfälle? Bei meiner Tochter in der Klasse.

Lg Maja

Beitrag von xam2007 04.02.11 - 11:19 Uhr

Hallo...

unsere Maus besucht seit November 2009 einen integrativen KiGa und ich bin sehr froh darüber, dass wir un sfür diese Einrichtung entschieden haben. In ihrer Gruppe sind zZt. 3 Förderkinder und die kommen alle super miteinander klar. Kein Kind wird bevorzugt oder benachteiligt ect. Ganz im Gegenteil ich bin der Meinung, dass die Kids so den Umgang mit "nicht normalen" Menschen lernen und so auch verstehen lernen, warum sie anders sind. Unsere Maus (3J + 6M) hilft zBsp. den Kleineren beim An- & Ausziehen, Tisch abräumen ect. Für sie ist es heute selbstverständlich zu helfen, wenn andere Probleme haben.

Sie lacht auch nicht, wenn wir mal jemanden sehenn, der "anders" ist. Ich kenne da auch andere Bespiele: Die Tochter (damals 6 J)einer Bekannten hat mal so laut gelacht, weil jemand Kleinwüchsig war und rief ganz laut:"Die ist ja ein Zwerg." Die Mama der Kleinen wäre glaub ich am Liebsten im Boder versunken.

An dem Tag hab ich mich entschieden unsere Kleine in einen Integrativen KiGa zu geben, damit sie lernt damit unzugehen und dass uns soetwas nicht passiert.

Lass dir in deiner Entscheidung nicht reinreden und schaut dir vorher den KiGa an. mach event. einen Probetag, wenn möglich.

Ich würde es immer wieder so machen. Falls wir wie geplant noch einmal Nachwuchs bekommen, wird dieser natürlich auch in diesem KiGa angemeldet.

LG & schönen Tag noch
x.

Beitrag von xam2007 04.02.11 - 11:22 Uhr

Hab ich vergessen: Unsere Gruppe besteht aus 14 Kindern, davon 3 Förderkinder. Betreut werden diese von 2 Vollzeiterzieherinnen + ab und zu eine Praktikantin im Anerkennungsjahr. Die Gruppengröße war für uns noch ein Pluspunkt, weshalb wir uns für diesen KiGa entschieden haben.

LG x.

Beitrag von mighty_manu 04.02.11 - 11:35 Uhr

Hi ihr Lieben,

ganz ganz herzlichen Dank an euch alle und eure Erfahrungsberichte #klee#danke#klee

Ihr habt mich in meiner Meinung, dass solch ein Kindergarten sehr positiv ist, bestärkt. Auch für meine Tochter sehe ich da nur Vorteile. Einen Termin für ein Anmelde-/Vorstellungsgespräch haben wir bereits. Bin schon sehr gespannt.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Liebe Grüße und ein schönes WE an euch alle!!!

Eure Manu

Beitrag von golm1512 04.02.11 - 11:40 Uhr

Meine Söhne waren/ sind beide I-Kinder, weil sie mutistisch sind. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau, welches der anderen im Kiga ein I-Kind ist und welches nicht. Da gibt es Kinder, die schlecht sprechen oder wahrscheinlich irgendwelche Entwicklungsverzögerungen haben, die mir als "Laien" gar nicht so auffallen un die mir auch egal sind.
Ich sehe, dass die Gruppen in den Kiga nicht so sehr groß sind und dass es ausreichend engagierte Erzieherinnen gibt, die sich nett um jedes Kind kümmern.
Lebhaftere und agressivere Kinder gibt es immer und überall.

Schwerstbehinderte Kinder gibt es in unserm Kiga nicht, aber das hätte ich auch eher als Grund FÜR diese Einrichtung angesehen.

Ich finde, deine Freundin hat komische Vorurteile, die sie mal überdenken sollte. Was passiert, denn, wenn sich für ihr Kind mal ein I-Status als sinnvoll erweisen sollte? Den kriegt man nicht "nur" für Aggressivität oder verhaltensgestörte Eltern.

Beitrag von sparrow1967 04.02.11 - 11:45 Uhr

Bei I-Kindern in der Gruppe muß merh Personal da sein und sie bekommen noch spezielle Förderungen von einer Extra-Kraft.

I-Kinder können natürlich auch aggressiv sein- je nach Behinderung/Einschränkung. Damit umgehen zu lernen ist gut für die Kinder- außerdem ist genug Personal da um dies zu kontrollieren.

>>Maria Montessori sagte : "Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken ist der gleiche auf dem die Starken sich vervollkommnen.".<<

>>Integration bedeutet :"Die Wiederherstellung eines Ganzen oder die Vereinigung von Teilen zu einem Ganzen.".<<

Die beiden Zitate sind von der HP unseres Kinderhauses.

Deine Freundin sollte sich zuhause einschließen, denn wer weiß, ob ihr nicht ein aggressiver Mensch beim Einkaufen begegnet und ob ihr Kind nicht bei spielen draussen einem behinderten Kind begegnet. ;-)

sparrow

Beitrag von thea21 04.02.11 - 12:00 Uhr

Deine Freundin bläst uninformiert Blödsinn durch die Gegend.

Beitrag von donaldine1 04.02.11 - 12:09 Uhr

Hallo,
ich wollte auch nie, daß meine Kinder in so eine Integrationsgruppe kommen, weil ich eben auch befürchtete, daß da manche Kinder zu kurz kommen.
Meine Mutter war Lehrerin und hat auch i-Klassen unterrichtet. Und ihrer Aussage nach ist es auch nicht wirklich auszuschließen, daß es da Kinder gibt, die dabei zu kurz kommen (oft eher welche, die selber etwas mehr Hilfe und Unterstützung brauchen). Das ist aber eben auch nicht die Regel.
Ich war aber wie gesagta uch immer extrem skeptisch.
Nun ahbe ich mir in unserem kindergarten mal die I-Gruppe angesehen und mich auch mit der Betreuerin unterhalten. ich habe mich nun doch für die I-Gruppe entschieden, wenn da ein Platz frei sein sollte im Sommer. Ich hatte da einen gutem Eindruck. Es sind weniger Kinder als in den "normalen" Gruppen. udnd ie Betreuer sind extra geschult. Letztlich hat bei mir ehrlich gesagt den Ausschlag gegeben, daß ich persönlich die beiden Betreuerinnen in der I-Gruppe viel passender von Typ her für meinen Sohn finde als die beiden Betreuerinnen ider der anderen Gruppe, die noch in Frage käme.
Ich würde mir das einfach mal genau anschauen. Und dann von der jeweiligen Situation heraus entscheiden. Ich denke inzwischen nicht mehr, daß es ein generelles gut oder schlecht gibt. Für ein Kind past dies, für dan anders etwas anderes.
Was ich persönlich als Argument für eine I-Gruppe vollkommen blödsinnig finde, ist das Argument, daß die Kinder dort mehr Sozialkompetenz lernen würden. Das ist meines Erachtens etwas, wofür vom Grundsatz das Elternhaus zuständig ist. Da scheinen meiner meinung nach dann wohl eher einige lieber ihre Erziehungsaufgaben abwälsen zu wollen. ;-)
LG
donaldine1

Beitrag von donaldine1 04.02.11 - 12:10 Uhr

Oh Himmel, mal wieder zu schnell geschrieben mit 1000 Tippfehlern, sorry.

Beitrag von nigoda 04.02.11 - 12:53 Uhr

hey


jetzt wirds gleich reichlich steine hageln, weil ich die erste negative antwort zum thema integrationskindergarten habe :-)

alsoooo

wir haben hier 2 kindergärten, der eine is der normale, dort geht auch mein sohn.. der andere is ein integrationskindergarten, mit 4 gruppen wo jeweils 2-3 integrations"kinder" sind!

die tochter meiner freundin geht in solch eine gruppe.. in ihrer gruppe ist ein junge der kein wort deutsch spricht, 1 gehbinderter junge und ein schwerbehindertes mädchen.. insgesamt 15 kinder mit 2 betreuer.. und der tochter meiner freundin gefällts leider überhaupt nicht. das behinderte mädchen ist 5, trägt natürlich noch windeln, spuckt, beißt, tritt, schreit ganz fürchterlich und macht für kinder sehr beängstigende geräusche.. die tocher meiner freundin hat regelrecht angst vor ihr und kann nicht in ruhe spielen.. sie wurde sogar einmal wirklich sehr fest in arm gebissen.. find ich nicht ok, denn da leiden die anderen kinder drunter, der junge der kein wort deutsch kann, schreit in seiner sprache herum..und die stimmung is sehr sehr schlecht.. das is auch der grund warum die kleine jetzt im februar in den kindergarten von mein sohn wechselt..

also es gib nicht nur integrationsgruppen, die so super sind. man kann leider auch in solch eine gruppe kommen, das weiß man halt vorher leider nicht!

also gut überlegen :-)

lg

Beitrag von sparrow1967 04.02.11 - 16:43 Uhr

2 Personen mit 3!! I-Kindern?

Geht ja mal gar nicht. Warum beschwert ihr euch nicht mal- nicht wegen der I-Kinder, sondern wegen der mangelnden Betreuung!

Und bitte- münze dieses schlechte Beispiel nicht auf alle I-Kindergärten um!!!

Normalerweise lernen die Kinder den Umgang mit Behinderten und ihren "Macken" - wenn gut geschultes Personal vor Ort ist. Da hat kein Kind Angst!!


sparrow

Beitrag von nigoda 04.02.11 - 19:25 Uhr

hey

na ja mein sohn geht ja nicht in den kindergarten und meine freundin hat sich schon beschwert aba leider ohne wirklichen erfolg.. die plätze müssten aufgefüllt werden und dadurch sind eben in dieser gruppe 3 integrationskinder.. die tanten sind auch super lieb und bemüht aber das is halt leider nicht machbar da ja auch noch 12 andere kinder da sind..

was ich halt auch schade finde, is die sache mit den ausflügen. mein sohn macht ganz viele ausflüge, geht oft spazieren im kindergarten, im winter rodeln, mal in den zoo, in die kirche und und und.. die tochter meiner freundin, die waren noch nirgends.. immer nur im raum oder im garten. find ich auch schade, is aber wohl mit dem schwerbehinderten mädchen nicht so eifnach..

natürlich gehts nicht überall so zu :-) war nur ein negativ beispiel

lg

Beitrag von sparrow1967 04.02.11 - 20:06 Uhr

Dann würde ich mich an der Stelle deiner Freundin mal an den Träger wenden.
Für Integrative Kinder gibts nämlich Zuschüsse!!! und die sollten doch dann wohl auch sinnvoll angebracht werden ;-)

Auch mit einem schwerbehinderten Mädchen gehen Ausflüge...wenn genug Personal da ist überhaupt kein Problem.

Ich vermute mal eher, da wollen welche Zuschüsse einstreichen und nix dafür tun.


Beitrag von queenfirefly 04.02.11 - 13:08 Uhr

Mein Sohn ist in einem Integrationskindergarten, in dem es drei Förderkinder gibt. Pro Alterstufe eines. Es gibt für 40 Kinder 6 Erzieherinnen, inkls. einer Heilpädagogin. Ich finde das Konzept total gut.

Den Förderkindern sieht man die "Behinderung" auf den ersten Blick nicht an. Ich weiß bei zweien nicht mal, was genau sie haben. Der beste Freund meines Sohnes hat einen Gendefekt, was sich auf Sprache und Motorik auswirkt. Diese Kinder haben mit der Heilpädagogin sogenannte Förderstunden, in denen z. B. gebastelt wird. Da sind aber auch immer welche von den anderen Kindern dabei. Mein Sohn kommt so auch in "Genuß" einer Förderung und das finde ich gut.

Die Förderkinder werden natürlich ein bißchen intensiver beobachtet, aber trotzdem kommen die anderen nicht zu kurz. Vermehrte Aggression konnte ich noch nicht feststellen, im Gegenteil, der Freund meines Sohnes ist ziemlich beliebt.

Beitrag von twins 04.02.11 - 14:56 Uhr

Hi,
der Betreuungsschlüssel in einer I-Gruppe ist viel höher, wir haben zum Beispiel auch eine Heilpädagogin drin.

Unsere Nachbarin hat in voller Absicht ihre Kinder dort rein getan, damit sie mehr lernen und eine bessere Betreuung haben. Sie meinte dann, sie werden einen besseren IQ dadurch bekommen#rofl.

Ich muss sagen, wir haben keine behinderten Kinder in dieser Gruppe sondern "verhaltensauffällige" oder die mit der Entwicklung zurück sind....

Unser Sohn sollte auch lt. Erzieher dort rein (hat in der Krippe mit 2 Jahren seiner Zwillingsschwester die Spielsachen weggenommen =Verhaltensauffällig:-p) und ich habe mir diese Gruppe genau angeschaut. Never ever.
Die Kinder waren nur laut, haben um sich gehauen, etc. Und die Erzieher waren teilweise auch ganz schön kirre. Und wie ich meinen Sohn kenne, hätte er sich sicherlich nicht nur das GUTE abgeschaut!

Jede I-Gruppe ist anders. Lass Dich doch beraten, schau sie dir an, rede mit anderen Müttern!

Grüße
Lisa

Beitrag von n.b.82 04.02.11 - 15:59 Uhr

nein auf gar keinen fall ... sind im Normalfall ganz normale Kinder die einfach einen höheren Pflegeaufwand haben... dazu gibt es aber extra eingestelltes Personal die dafür aufkommen.

Wir finden es gut, Kinder sollten "behinderte" Integrationskinder als ganz normal betrachten und nicht als Aussetzige oder komische ...

Nicht falsch verstehen. Wir haben uns extra für einen Intr.KiG entschieden....

LG Nina & Leo 4,5 Jahre (einer seiner Freunde ist ein Interg.Kind)

Beitrag von kati543 04.02.11 - 16:17 Uhr

Als ich meinen Sohn im Kiga angemeldet habe, hatten wir noch keine Ahnung, dass er selber schwerbehindert ist. Das hat sich erst später herausgestellt. Ich habe die i-Gruppe bei uns bevorzugt, weil eben der Betreuungsschlüssel wesentlich besser ist. Ja, die I-Kinder bekommen auch von der Erzieherin mehr Aufmerksamkeit aber wegen dem I-Kind sind auch 4 Kinder weniger in der Gruppe - also darf das ruhig sein. Zusätzlich kommt bei uns pro I-Kind noch eine I-Kraft für 15h/Woche in die Gruppe. Also nochmal Entlastung für die Erzieherin.
Irgendwann kam dann heraus, dass mein Sohn schwerbehindert ist und wir haben den I-Status beantragt (und bekommen). Bei uns im Kiga wird es so gehandhabt, dass NIEMAND außer den Erziehern weiß, wer die I-Kinder sind. Im Kiga gibt es derzeit noch 2 andere I-Kinder. Ich weiß nicht, wer es ist. Mein Jüngster wird dann das 4. I-Kind im Kiga werden. Den I-Status bekommt ein Kind immer dann, wenn es zusätzliche Hilfe braucht. Das kann aber auch reine finanzielle Hilfe sein für die Anschaffung für z.B., technische Geräte. Eine Freundin hat ein Kind mit Down-Syndrom und der I-Status bei ihm bedeutet, dass der Kiga ausgestattet wurde mit einer FM-Anlage, da er schwerhörig ist und Hörgeräte trägt. Die Erzieherinnen tragen ein Mikro, was direkt an das Hörgerät sendet. Sonst wäre es viel zu laut. Ansonsten kann ich dir nur von meinem Sohn sagen, dass er wirklich jedem Streit aus dem Weg geht. Er ist im Kiga sehr beliebt. Aggressiv ist er nicht.
Ich wünsche deiner Freundin, dass sie nur einmal wirklich behinderte Menschen kennenlernt. Eine Behinderung kann jeden jederzeit treffen. Eine Behinderung zu haben, ist schon schlimm genug. Solche Vorurteile erschweren das Leben zusätzlich.

Beitrag von loonis 04.02.11 - 18:55 Uhr




Das kann ich NICHT bestätigen....
meine Beiden gehen/gingen in d. I-Bereich u.
das auch ganz bewusst ...
Der Betreuungschlüssel ist um einiges höher...davon
profitieren alle Kids ...
Hier wird sooo viel mit allen Kids gemacht ,wir sind
sooo begeistert ...
Viele beneiden uns ,wenn wir von unserer KiTa
berichten....

Sie fahren auch jedes Jahr für 5 Tage auf Gruppenreise ...

Aggressive I-Kids habe ich dort bisher nicht
erlebt ....

LG Kerstin