Jetzt muss ich auch fragen.. versteh ich das richtig??? Elterngeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von xxladybirdxx 04.02.11 - 10:55 Uhr

Hallo Ihr Lieben...

Jetzt muss ich auch mal eine Frage zum Elterngeld stellen.

Ich arbeite momentan 19 Stunden die Woche bei einem Nettoeinkommen von 550€ monatlich.

Laut Elterngeldrechner würde ich dann eine Auszahlung von 450€ Elterngeld erhalten. ( gilt ja als gringverdienend )

Nach der Geburt hätte ich die Möglichkeit weiterhin auf 10 Stunden in der Woche dort arbeiten zu gehen. Im gleichen Betrieb. Das wären dann an Einkommen ca. 370€ im Monat.

Das Elterngeld würde ich ganz gerne auf 2 Jahre nehmen, was dann ja ca. 225€ monatlich werden.

Wenn ich also dann 225€ Elterngeld beziehe und noch meine 10 Stunden arbeiten gehe ( wöchentlich ) mit einem Verdienst von 370€, dann wird dieses komplett angerechnet und mein Elterngeld verschwindet quasi ???

So sagt es der Elterngeldrechner im Netz jedenfalls. Da diese Rechner im Netz alle nur als Richtilinie und nicht als endgültige Sache sind, wollte ich einfach mal fragen, ob das so richtig ist ?!

Hab ich das denn wohl so richtig verstanden?

Würde mich üer Antworten freuen....

Danke

lg
xladyx

Beitrag von anyca 04.02.11 - 11:09 Uhr

Zuerst mal mußt Du ElterngeldAUSZAHLUNG und ElterngeldBEZUG unterscheiden. Du "beziehst" erst mal 450 Euro, die Splittung ist ein ganz anderes Thema.

Wenn Du 370 Euro verdienst, werden die angerechnet, d.h. es bleibt Dir nur der Mindestbetrag von 300 Euro Elterngeld.

Gesplittet werden daraus dann 150 Euro Auszahlung im Monat.

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.02.11 - 11:11 Uhr

Das Problem ist, dass im ersten Jahr der Elternzeit komplett angerechnet wird. Ich würde dir daher nicht empfehlen, im ersten Jahr arbeiten zu gehen. Sondern erst im zweiten. Dann kannst du anrechnungsfrei hinzu verdienen. Arbeiten gehen im ersten Jahr lohnt sich eigentlich in den allermeisten Fällen überhaupt nicht. Ich meine, hier hätte mal jemand geschrieben, dass man grob gesagt von einem verdienten Euro 0,33 € "behalten" darf, so dass sich das arbeiten echt nicht lohnt. Aber du bekommst sicher noch mehr Antworten.

Beitrag von windsbraut69 04.02.11 - 11:17 Uhr

In ihrem Fall stimmt das nicht, da 300 Euro ohnehin anrechnungsfrei sind.
Mit Job hat sie also deutlich mehr als ohne.

Gruß,

W

Beitrag von kati543 04.02.11 - 11:50 Uhr

Dein Elterngeld verschwindet nicht. Du bekommst nur noch den Mindestbetrag von 300€. Also letztendlich hast du durch das Elterngeld wesentlich mehr Geld monatlich (120€) bei 9 Stunden/Woche weniger Arbeit. Da du splitten wilst, erhältst du nur 150€/Monat Elterngeld und deine 370€ Verdienst - also 30€ weniger als du zuvor bei 19h Arbeit erhalten hast.

Beitrag von susannea 04.02.11 - 13:13 Uhr

Wenn du arbeiten gehst mit dem EInkommen gitbs 300 Euro zusätzlich, also hast du dann 670 Euro statt 450, ich denke, dafür lohnt es sich schon!

Beitrag von sternschnuppe215 04.02.11 - 13:29 Uhr

also ich würde kein Sinn sehen, für 370 EUR arbeiten zu gehn... das wird aufs Elterngeld angerechnet... näheres erfährst Du bei Elterngeldstelle

#schwitz

Beitrag von windsbraut69 04.02.11 - 13:35 Uhr

Sie "verliert" gerade mal 150 Euro Elterngeld und hat mit Job deutlich mehr als ohne.
Warum sollte sie dann nicht arbeiten?