Knoten in Brust

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von paulchen_ploen 04.02.11 - 13:24 Uhr

Hallo,

gestern rief meine SchwieMama an ob ich mal zu ihr rüberkommen könnte-sie müsste mal was mit mir bereden. (Wohnen im gleichen Dorf - 10 Minuten Fussweg).

Dann berichtete sie folgendes:
Sie war bei ihrer FA - die einen Knoten in der Brust ertastet hätte und nun einige Tage später (gestern) in der Klinik zum schallen.

Der Arzt dort hat ihr nun zur sofortigen Oeration geraten - ohne Biopsie.
Er meint operiert werden muss sowieso und dann kann man immernoch sehen ob bösartig und dann eine Chemo einleiten. Aufgrund ihres Alters (64!) würde er auch gleich zur Amputation raten....dann ist der Tumor auf jeden Fall sauber weg !!!

Abgesehen von der ganzen Art und Weise - erscheint mir das so absolut unprofessionell. Oma würde auch gerne noch eine "bessere" Klinik aufsuchen.

Kann mir jemand einen Tipp für den Raum Hamburg / Schleswig-Holstein geben? Online landet man immer bei der Uni in Kiel. Ach ja...jetzt war sie in Itzehoe.

Schon mal vielen Dank und liebe Grüße, Birte

Beitrag von frau-mietz 04.02.11 - 23:44 Uhr

Zweite Meinung einholen.


ZB Kiel Uniklinik.

Habe mehrfach die Erfahrung gemacht (wegen verschiedener Krankheiten und Op´s), dass die dort sehr gründlich arbeiten und freundlich sind.

Alles Gute für Deine Schwiegermutter!

LG

Beitrag von paulchen_ploen 05.02.11 - 19:30 Uhr

Danke dir !

Beitrag von myimmortal1977 05.02.11 - 01:41 Uhr

Ärzte können oftmals schon aufgrund der Beschaffenheit des "Knotens" abschätzen, nur anhand von Tastbefunden, ob es mit hoher Wahrscheinlichkeit bösartig sein könnte. Das nur mal zum Thema unprofessionell.

Als bei meiner Mutter Krebs vermutet und auch bestätigt wurde, wurde sie auch sehr unsanft auf die Therapiemöglichkeiten hingewiesen. In den Momenten ist keine Zeit für Schönrednerei, da zählt jeder Tag.

Gerade bei Brustkebs darf man keine wertvolle Zeit vertrödeln, da selbst Tumore unter 1 cm schon fast immer Metastasen gebildet haben. Und die Therapiemöglichkeiten sinken enorm mit jedem Vorhandensein einer weiteren Metastase.

Bei der OP wird ein Schnellschnitt gemacht. Ein Schnellschnitt bedeutet, dass sofort Gewebe binnen weniger Minuten in der Pathololgie untersucht wird. Solange wird Deine Mutter in Narkose gelassen. Sollte sich Krebs bestätigen, wird der Operateur alles weitere veranlassen. Sollte es sich, wie ich natürlich mit Euch hoffe, um was Gutartiges handeln, wird nur das Ding" rausgeholt.

Du hast natürlich absolut recht, dass Deiner Mutter die beste Therapie zukommen soll.

Nur z. B. Kiel..... Wer fährt sie da denn immer hin? Mit einer OP ist es bei Krebs meistens nicht getan. Sie muss den Weg auch körperlich sehr angegriffen auf sich nehmen können, sollte eine Chemo folgen. Denn nach der Chemo kommen die Patienten, sofern sie sich nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden, immer wieder nach hause.

Zur Bestrahlung müsste sie jeden Tag!

Hier, lies Dich mal hier durch.

Albertinen und Marienkrankenhaus sind ganz gut. Barmbek auch.

Meine Mutter lag im Marienkrankenhaus. Die Ärzte sind top, die Pfleger na ja.... Aber die Diagnostik und Medizin ist sehr gut! Die Gebäude sind aber sehr alt.

Finger weg von Eppendorf. Alles chaotisch.

http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=1G1ACAWCDEDE378&q=brustzentrum+hamburg&aq=0&oq=Brustzentrum+ha

Euch alles Gute, Janette

Beitrag von paulchen_ploen 05.02.11 - 19:29 Uhr

Hallo,

ersteinmal lieben Dank für deine Antwort.

Fahrerei haben wir ohnehin.

wir wohnen an der Westküste. Kiel : 60 Minuten - Hamburg : je nach Verkehr ne gute Stunde - Itzehoe bzw. Heide 30 Minuten.

In Itzehoe haben wir allerdings in Sachen Zimmerbelegung (4 Betten
im 2-Bett Zimmer) und insbesondere zur Sauberkeit sehr schlechte Erfahrungen gemacht als sie letztes Jahr dort wegern etwas anderem lag.

Wir werden jetzt wohl doch die Uni Kiel aufsuchen- Sie ist Privat versichert - da sollte das kein Problem sein.

LG Birte