Wie werde ich gelassener

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Beitrag von annina1978 04.02.11 - 15:25 Uhr

Wie macht ihr das denn?
Meine Kleine Maus jetzt fast vier Monate weint u quengelt sehr viel. Sie wird meist vor dem Schlafen so wuetend und steigert sich total in ihr Schreien. Da werde ich dann schnell ungeduldig und sauer auf sie. Weiss dann manchmal garnicht wer ich bin:-(
Bei meiner ersten Tochter jetzt fast 7 J. war es auch so. Es tut mir danach immer so leid, aber ich bin soooo ungeduldig.
Ich hoffe es kann mir jemand helfen#zitter
Danke Annika

Beitrag von kleiner-gruener-hase 04.02.11 - 15:30 Uhr

Ist doch klar dass es einen mitnimmt wenn die Kleinen so brüllen.

Ich habe dann, wenn es mal wieder so weit war dass ich echt sauer geworden bin, Baby ins Bettchen gelegt und bin selbst erstmal in einen anderen Raum gegangen um mich zu beruhigen (oder auch um zu heulen). Das hat immer sehr gut getan. Und danach konnte ich mich auch wieder ganz in Ruhe um die Kinder kümmern. Je mehr du dich aufregst, desto mehr überträgt sich das doch aufs Kind.

LG

Beitrag von nalani07 04.02.11 - 16:19 Uhr

hallo annika,

willkommen im club ;-)

genauso geht es mir auch, mir tut es hinterher aber immer so sehr leid das ich heulen muss :-(

bei mir hilft aber manchmal bis 10 zählen....

glg
nalani

Beitrag von tsuki2010 04.02.11 - 16:34 Uhr

mittlerweile ist es bei mir so, dass sie mir mwhr leid tut, wenn sie so brüllt. Sie macht es ja nicht aus Kalkül, sondern weil sie sich selbst nicht beruhigen kann, Angst hat oder einfach irgendwie durch den Wind ist.

Als ich noch weniger gelassen damit umgegangen bin, bin ich in solchen Momenten immer kurz raus. Denn deine Stimmung überträgt sich auch auf das Kind.

Beitrag von 0407sd 04.02.11 - 16:38 Uhr

Hallo,

es ist schön zu hören, dass man nicht alleine ist! Ist aber ein Thema, was meist tabu ist und nicht angesprochen wird.

Bei mir kriegt es maximal mein Mann mit - es "darf" ja nicht sein!

Fühl Dich #liebdrueck, diese Situationen werden immer weniger, je besser du Dein Kind kennst und weißt, warum es quengelt oder schreit - so war es jedenfalls bei mir und meiner großen.

Bei der kleinen ist es jetzt auch manchmal so - haben arge Trinkprobleme - ich lege sie dann ab oder gebe sie meinem Mann und gehe raus, um runterzukommen. Wenn ich sie dann wieder sehe, könnte ich heulen, dass ich so mies drauf war - sie sind doch so süß und können nichts dafür!!!

Ich fand es gut mit jemanden darüber zu sprechen (mein Mann, meine Schwester oder eine Freundin - die selbst auch Mutter ist). Dann kriegst Du ganz schnell mit, dass es vielen manchmal so geht und das allein hilft schon.

Ansonsten, wie gesagt, rausgehen und runterkommen und wenn du wieder ruhig bist, dann ist knuddeln angesagt #verliebt!!!

Liebe Grüße!

Beitrag von hoffnung2011 04.02.11 - 19:37 Uhr

Hi, mein erstes Kind war ein Schreikind und hatte keine Nähe zugelassen. Ich hatte vor sowas sehr große Angst. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist es mein zweites Kind, ein sehr ruhiges Kind..in den seltenen Schreimomenten sag ich mir immer eins: DU bist nicht verpflichtet die Allmächtlösung für sein Schreien zu finden aber du musst da sein und die Nähe bieten..Im Endeffekt heißt es, zu akzeptieren, dass mein Kind schreit, dass ich manchmal nicht wissen muss warum, dass ich aber das Kind auf meine Brust nehme, nichts anderes mache als tief einzuatmen und diese Ruhe ihm zu geben..vllt auch sagen: du darfst schreien und ich darf nicht wissen, was mit dir los ist aber ich bin für dich da.

Beim ersten Kind war ich hektisch, immer auf der Suche nach dem, was helfen könnte... und am Ende hat sowieso nichts geholfen..

Also wie wirst du gelassener ? Ich hätte gesagt, in dem man sich bewußt wird, dass man auch eingespannt sein kann...dass alles sein kann und es ist normal..es ist zumindest mein Weg.

#winke