2 Wochen alter Säugling schreit abends immer lange

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Beitrag von ankevo264 04.02.11 - 18:56 Uhr

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand helfen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Meine Tochter ist 15 Tage alt (Kaiserschnittgeburt).
Leider konnte ich nicht stillen, weil ich nach einem Tag blutige Brustwarzen hatte, die leider auch nicht abgeheilt sind. Ich hatte höllische Schmerzen, noch jetzt nach dem abstillen tun sie sehr weh. Ich habe 10 Tage abgepumpt, was sie auch bekommen hat. Sie hat aber von Anfang an zusätzlich Pre bekommen und bekommt das jetzt nur noch.
Nun ist es so, dass sie tagsüber eigentlich sehr gut schläft und auch nachts geht es, aber abends so zwischen 18 Uhr und 0 Uhr schläft sie kaum, sie ist ständig wach und schreit viel, sie krümmt sich (so dass wir auf Bauchschmerzen tippen), aber immer nur abends?
Habe Angst das ich ihr zu wenig Körperkontakt gebe, obwohl ich sie sehr oft im Arm habe und rumtrage. Aber ich kann sie ja nicht ständig auf dem Arm haben. Zeigt sie mir das abends, das ihr das fehlt über Tag?
Ich weiß echt nicht weiter, habe Angst zu versagen, ich weiß nicht was richtig ist.
Geben wir ihr die falsche Nahrung? Aber dann hätte sie das ja immer, nicht nur abends.
Es ist alles nicht einfach, wenn man das erste Mal Mutter wird :-(
Bin für jeden Tipp dankbar.
Danke schonmal im voraus.

LG
Anke mit Luisa auf dem Arm

Beitrag von sandram85 04.02.11 - 19:05 Uhr

Lass dich erstmal #liebdrueck!

Du versagst doch nicht! Ich tippe mal auf die üblichen 3 Monats Koliken. Tipps hierzu:

- Fliegergriff
- Bauchmassage
- Kirschkernkissen
- Kümmelzäpfchen
- evtl. wenn es nicht besser wird mal BIGAI-Tropfen testen.
- ganz viel tragen, denn nähe ist die beste Medizin, am besten eine gute Tragehilfe, wie Tragetuch oder Manduca, Bondolino o.ä. zulegen.
- Immer gut Bäuerchen machen
- evtl. Globuli Lycopodium D12

Ich kenne dieses Problem, meist ist es mit 12 Wochen wie von Geisterhand alles verschwunden. Meine Maus ist fast 6 Monate und hat leider immer noch Probleme damit! :-(
Es gibt Kinder, was aber selten ist, die es halt bis zu einem Jahr haben.

Ach ja, wenn alles nichts hilft, vllt. auch mal ein Termin beim Osteopathen machen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Sonst kannst du mich gern auch nochmal per PN anschreiben, wenn noch fragen da sind. #blume

Beitrag von lilly7686 04.02.11 - 19:06 Uhr

Hallo!

Es ist häufig, dass Babies abends lange Schreistunden haben :-(

Hast du schon mal versucht, zu pucken?
Schau mal bei youtube, such nach "pucken" oder "swaddling". Das kannst du mit einer sehr dünnen Babydecke machen.

Meine Kleine wurde 6 Monate lang gepuckt. Anders konnte sie nicht schlafen.

Mach dir keine Sorgen. Mit der Zeit wirst du sicherer werden ;-)

Beitrag von angelbabe1610 04.02.11 - 19:11 Uhr

Hallo,
unserSohn hatte das auch ab der 3. Woche. Hinzu kam das er abends Dauerstillen betrieb. Es fing auch um 18.00 an und dauerte teils bis 4.00 morgens. Er weinte, wenn ich ihn ablegte oder von der Brust löste etc. Ich dachte, ich geh am Stock. Haben ihn dann ab der 7. Woche tags-& nachtsüber gepuckt umihm das Gefuhl des Mutterleibs wieder zu geben. Haben ihn dazu inbunseren Armen viel geschaukelt und ihm einenSchnuller gegeben. Von da an hatten wir abends nur noch wenig Geschrei und keinDauerstillen mehr.
Für dein Babyist alles ganz neu. Es kam aus deinem Bauch raus indiese große Welt. Das kann für so einen Zwerg sehr beängstigend sein. Außerdem verarbeiten die kleinen abends denn Tag und sind daher dann besonders unruhig.
Ich hab damals "das glücklichste Baby der Welt" von Harvey karp gelesen und das hat mir sehr geholfen mein Baby zu verstehen.
LG #winke
Alexia und Semih

Beitrag von ankevo264 04.02.11 - 19:16 Uhr

Erstmal schonmal vielen lieben Dank für die Tipps.
Hab es heute mit einer Tragehilfe versucht, aber die Kleine fand das überhaupt nicht toll und hat sich richtig gewährt. Muss es morgen nochmal mit Ruhe versuchen.
Das mit dem pucken hat meine Hebi heute auch angesprochen, sie bringt mir Montag ein Tuch zum testen mit.
Sie bekommt ab und an etwas Fencheltee, aber ich habe nicht das Gefühl das es davon besser wird. Habe schon überlegt mal beim Kinderarzt nach was pflanzlichem zu fragen, damit man mal testet ob es überhaupt Bauchschmerzen sind. Die Anzeichen sind schon da, aber komischerweise eben nur abends. Ist das normal für Koliken? Kenne mich da leider nicht so aus.
Das mit dem Bäuerchen ist so eine Sache, sie macht das leider nicht immer. Mal richtig ordentlich und mal eben garnicht.
Und sie hat oft nach dem trinken Schluckauf, aber das hatte sie im Bauch schon ständig.

LG
Anke mit Luisa #baby

Beitrag von angelbabe1610 04.02.11 - 19:25 Uhr

Karp schreibt, dass sehr oft auf kolliken getippt wird. Ein Baby das kollokien hat, hat diese aber normalerweise nicht ab einer bestimmten Uhrzeit, sondern dann mal morgens, mal tagsüber, mal abends. Die Unruhe die du jetzt erlebst ist ganz normal, denn eigentlich ist ein Baby nach 3 Trimestern noch nicht reif genug um geboren zu werden. Vonder Entwicklung her bräuchte es nochmal 12 Wochen indeinem Bauch. Da der Kopf dann aber zu groß wäre, geht dies nicht.
Nach 12 Wochen ist das Baby quasi reif, daher hören die meisten "vermeintlichen" kolliken dann auf.
Das mit der Tragehilfe ist auch ne super Idee. Ich trag meinen Sohn heute noch viel. Hab ihn einfach ganz viel bei dir und gebe ihn das Gefühl des Mutterleibes zurück. Dann wird es bestimmt schnell besser.
#winke

Beitrag von hardcorezicke 04.02.11 - 19:34 Uhr

Hallo

ich glaub nicht das es unbedingt bauchschmerzen sind.. ich hab auch immer gedacht das meine tochter die koliken hätte.. waren genau so anzeichen wie bei dir...

ich habe den kinderarzt angesprochen.. dann kam sofort die gegenfrage.. wie lange sie schreit.. ob es die gleiche uhrzeit sei und ob es täglich ist...

es war dem so.. er sagte das es keine koliken sind... sie verarbeitet ihren tag... sie können sich leider nicht anders ausdrücken... da hilft nichts anderes als ruhig bleiben und tragen bzw kuscheln..

lh

Beitrag von ankevo264 04.02.11 - 19:51 Uhr

Daran habe ich auch schon gedacht, was dafür sprechen würde ist der heutige Tag. Ich war heute fast den ganzen Tag mit ihr alleine zu hause, mein Mann war nachmittags unterwegs und ist jetzt wieder weg. Sie hat viel geschlafen und nur eben ne viertel Stunde geschrien (mit Pausen natürlich).
Ich hab den ganzen Tag mit ihr auf der Couch in Ruhe verbracht nur hier gesessen und sie hat neben mir gelegen und geschlafen.
Mein Mann hat zur Zeit Urlaub und ist mir auch ne große Hilfe, aber er kann das nicht so wie ich, einfach nur sitzen, lesen und Ruhe. Er muss immer was tun.
Kann es das sein?

Beitrag von hardcorezicke 04.02.11 - 20:42 Uhr

ich würde sagen ja... weil wenn du unterwegs wärest dann würden sie viel sehen und sie vearbeiten es... dann kommt noch dazu das sie auch lernen..

bei uns hat es ca 3 wochen gedauert.. dann war es von heute auf morgen weg..

aber ich muss zugeben.. es tut in der seele weh wenn die kleinen so schreien.. und man nicht viel machen kann..

LG

Beitrag von dany2410 04.02.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

also bei uns hat man das Dämmerungsschreien oder Schreistunden genannt, mein großer hatte das immer zwischen 17 und 19 uhr - man konnte die uhr stellen und um 19 uhr war alles vorbei und er ging ins bett...

es dauerte ca bis er 3 monate alt war und es war furchtbar!!
er hat einfach 2 Stunden gebrüllt und es hat definitiv nichts - wirklich nichts - geholfen.... man sagt sie verarbeiten da den tag, die eindrücke usw....

aja bei uns hat doch was geholfen - im Bad auf dem wickeltisch oder auf dem boden da war er immer friedlich.... als baby am boden ich in der badewanne - war super ;-) an einem abend hatte ich einen vortrag und als ich heim kam saß oma mit baby im bad... weil er da einfach still war und sie meinte es ist vollkommen egal ob sie mit ihm im wohnzimmer sitzt oder im bad... #rofl

es hilft leider nur durchhalten ....

lg dany

Beitrag von zauberli 04.02.11 - 23:54 Uhr

Huhu :)

Ich tippe da eher auf eine Reizüberflutung. Hatte unsere Kleine auch. Pünktlich abends zwischen 19:00-21:00 Uhr hat sie angefangen zu weinen und sich auch nicht mehr beruhigen lassen.

Dann haben die am Tag zuviel erlebt, gesehen etc. und können das nicht verarbeiten.

Lg

Beitrag von trixie77 05.02.11 - 13:58 Uhr

hallo Anke,

du Arme, ich kann dich verstehen, wir haben das gleiche hinter uns,

unsere Marie hat ab der 3. Lebenswoche pünktlich abends um 20.00h zu schreien angefangen und nach 2-4 Stunden erst wieder aufgehört.
Sie hat sich mit nix beruhigen lassen. Wir waren dann beim Kinderarzt und die hat uns zum Osteopathen gescickt und seit der ersten Sitzung ist das nächtliche schreien vorbei.

Gegen Bauchweh hilft übrigens auch Carum carvi Kinderzäpfchen super!

Liebe Grüße Bea..... und halte durch, es geht vorbei!!!!!!!!!!!!!!!!!!