Mit der Flasche in den Schlaf nuckeln... wie abgewöhnen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von tuttifruttihh 04.02.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

Fiona ist 9,5 Monate alt. Sie braucht das Saugen zum einschlafen. Das heißt tagsüber kommt sie gut ohne Nuckelflasche aus und trinkt aus dem Trinklernbecher. Zum Mittagsschlaf trinkt sie Tee aus der Nuckelflasche und abends braucht sie ihre Milch aus der Nuckelflasche zum einschlafen. Soweit ist das für mich auch kein Problem, aber sie verlangt nachts auch nach ihrer Flasche und ich habe teilweise das Gefühl, sie hat keinen Hunger/Durst sondern braucht das Nuckeln zum einschlafen. Einen Schnuller nimmt sie nicht. Wie kann ich ihr diese Angewohnheit SANFT abgewöhnen? Mit dieser Angewohnheit ist es für sie unmöglich allein einzuschlafen und langfristig soll sie das natürlich lernen.

Gebt ihr die Milch eigentlich auch irgendwann aus dem Trinklernbecher/Becher? Oder auch über den ersten Geburtstag hinaus aus der Nuckelflasche???

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

Beitrag von margarita73 04.02.11 - 20:27 Uhr

Hallo,

also, da ich noch stille, ist es bei mir zur Zeit natürlich anders, aber ich kenn es noch von meinem Großen (heute schon 10 #gruebel). Ich hab bei ihm irgendwann nachts auf Tee umgeschwenkt. Fand er ziemlich blöd und es lief damals auch nicht ohne Tränen ab. Jetzt bei meiner Tochter habe ich mir vorgenommen, bis sie 1 Jahr alt ist auch nachts zu stillen und danach mal zu versuchen, ob sie auch Tee nimmt. Wenn sie verweigert, schau ich dann weiter, hab da noch keinen Plan. Zum Thema Trinkflasche: bis zum 2. Lebensjahr finde ich die Flasche okay, wenn sie kein dauernder Begleiter ist, sondern wirklich nur zum Durstlöschen genutzt wird.

LG Sabine

Beitrag von pegsi 04.02.11 - 22:32 Uhr

Bis zum alleine-Einschlafen ist ja noch sehr viel Zeit, da brauchst Du Dir keinen Druck machen! :-)

Meine Tochter wird im Mai 3 und schläft noch mit mir ein. Ich habe sie zwei Jahre lang zum Einschlafen gestillt bis wir feststellen mußten, daß es doch Stillkaries gibt - zumindest bei Kindern, die eine Veranlagung dafür haben. :-(
Glaub mir, eine Zahnbehandlung in dem Alter ist echt mies! Und wir haben sie nicht tagsüber mit Süßigkeiten oder süßen Getränken vollgestopft oder die Zahnpflege vernachlässigt...

Gib ihr die Flasche auch nachts, aber nur ohne Milch/Zucker. Also Wasser oder ungesüßten Tee. Natürlich wird ihr das anfangs nicht gefallen, aber es ist besser als eine Zahnbehandlung! Das Saugbedürfnis wird wahrscheinlich noch eine ganze Weile bleiben.

Was das Trinken aus Bechern/Flasche angeht: Sobald meine Tochter mit Beikost anfing (6 Monate) fing sie auch an - natürlich anfangs mit fürchterlicher Sauerei - aus dem Becher zu trinken. Probier es aus, ob Dein Zwerg mag. :-)

Beitrag von kyra01.01 04.02.11 - 22:46 Uhr

emilia ist ein jahr geworden und braucht auch tagsüber eine flasche zum einschlafen!!!
solange sie nicht 5 ist und das braucht lasse ich sie auch!!!
ich bin im mom der hoffnung das sie irgendwann von alleine aufhört wenn nicht dann werde ich bestimmt posten ;-)
lg

Beitrag von tuttifruttihh 05.02.11 - 16:05 Uhr

"Bis zum alleine-Einschlafen ist ja noch sehr viel Zeit"

Also die meisten Babys/Kleinkinder, die ich kenne schlafen alleine ein. Denen wurde es einfach nicht angewöhnt nur bei den Eltern einzuschlafen, die haben stattdessen ein Kuscheltier oder ihren Schnuller als Einschlafhilfe. Dadurch lassen sie sich eben auch einfacher von anderen Personen zu Bett bringen und schlafen vor allem durch (bzw. schlafen von alleine wieder ein, wenn sie nachts aufwachen). Meine Tochter muss ich nach dem Einschlafen immer "umbetten" und dadurch wird sie jedes Mal hell wach und fängt an zu weinen, wenn sie nachts aufwacht und merkt "irgendwas stimmt hier nicht, es ist nicht mehr so wie beim einschlafen". Ich habe das Gefühl, dass sie das teilweise auch ziemlich verängstigt. Wenn ich sie dagegen bei mir liegen lasse, dann blinzelt sie nur einmal kurz, wird garnicht ganz wach und schläft ohne einen Pieps weiter. Aber ich kann sie nicht immer bei mir schlafen lassen, denn dann muss ich z.B. den Haushalt machen wenn sie wach ist und das kostet uns kostbare Zeit, die wir mit spielen o.ä. verbringen könnten. Außerdem kann ich auch nicht zur Toilette wenn sie bei mir liegt (alleine in unserem Bett lasse ich sie nicht mehr liegen, seitdem sie einmal rausgefallen ist). Am Anfang habe ich sie viel in der Bauchtrage schlafen lassen und war so mobil aber die "Kleine" wiegt inzwischen 12 kg und ist mir einfach zu schwer um sie über längere Zeit zu tragen.

Also ich finde nicht, dass bis zum allein einschlafen noch sehr viel Zeit ist, denn spätestens wenn ich in ein paar Monaten wieder arbeite wird ihr Schlafverhalten zum Problem. Dann muss ich abends, wenn die Kleine im Bett ist nämlich noch was tun. Deshalb würde ich sie gerne jetzt schon sanft umgewöhnen und nicht erst kurz bevor es ernst wird auf Krampf. Ich weiß nur nicht, wie ich das anstellen soll sie umzugewöhnen.

Beitrag von pegsi 05.02.11 - 20:04 Uhr

Natürlich gewöhnen sich Kinder an vieles, auch an unnatürliches.

Meine Tochter hat sich mit den Ersatzprodukten wie Schnuller oder Teddybär nie abgegeben. Warum auch, wenn sie das haben kann, was sie wirklich will? ;-)

Meine Tochter ist fast 3 Jahre alt, ich gehe seit über 2 Jahren wieder arbeiten, habe meinen Haushalt im Griff und auch sonst keine Probleme damit, daß meine Tochter bei mir schlafen darf.

Ich kann mir schon vorstellen, daß Deine Kleine weint, wenn sie umgebettet wird. Sie muß dann ja befürchten, daß Du nicht mehr da bist. Wenn ich das Bett ohne meine Tochter verlasse, dann mache ich ein kleines Licht als Signal an, daß sie mich jederzeit rufen kann. In der Regel interessiert sie sich dann nicht dafür. Sie hat ja die Erfahrung gemacht, daß ich sofort ankomme, wenn sie etwas braucht...

Aber natürlich ist es Dir überlassen, wie Du das machen willst.