Homöopathie.....Sulfur.....wer kennt sich aus??

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Beitrag von ichbinauchda 04.02.11 - 21:26 Uhr

hallo....ich bin gerade ein wenig im Netz am wühlen zum Thema Homöopathie und bin auf das Mittel "Sulfur" gestoßen was von den Anwendungsgebieten absolut perfekt passt.... hilft bei so ziemlich allem, was ich gesucht habe....

nun habe ich aber am Ende noch gefunden dass Der typische Sulphur-Mensch ist hager und schmal, er hat hängende Schultern. Aber Sulfur paßt auch auf kleine Menschen. Das Haar ist ohne glanz und wirkt spröde, die Haut im Gesicht wirkt schmutzig und wird auch durch Waschen nicht sauberer. Sulfur-Menschen sind oft unsauber und unordentlich

und DAS widerum trifft absolut nicht auf mich zu....nicht im geringsten.... ist das nun ein Zeichen dafür dass ich das nun doch lieber nicht nehmen sollte???

allerdings steht dort auch was von Erstverschlimmerung...wie kann man sich das vorstellen und wie lange dauert es dann bis eine Besserung einsetzt????

wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen könnte :-)

Beitrag von bensu1 04.02.11 - 21:43 Uhr

hallo,

ich nehme sulfur (bzw. gebe es auch meinen kindern) eigentlich jedes mal nach der letzten antibiotikum-gabe - für eine woche 2x5 globuli. wirkt "entgiftend" und beugt unmittelbar erneuten infekten vor. in verbindung mit entsprechendem aufbau der darmflora schwöre ich darauf.

symptome verstärken sich meist nur ein wenig. wenn du dich von sulfur angesprochen fühlst, würde ich es nehmen.

lg
karin

Beitrag von ichbinauchda 04.02.11 - 22:16 Uhr

und deine Kids, bzw. du...vertragen es gut?? oder treten irgendwelche Nebenwirkungen auf?? was nehmt ihr ?? D12 ??? habe noch nicht wirklich viel Ahnung auf diesem Gebiet.

Beitrag von bensu1 05.02.11 - 11:23 Uhr

hallo,

wir nehmen alle d6 und vertragen es sehr gut.

lg
karin

Beitrag von ichbinauchda 06.02.11 - 15:21 Uhr

und wofür nehmt ihr es ?? auch zur Entgiftung oder aufgrund anderer Dinge?

Beitrag von siouxsqaw 04.02.11 - 22:08 Uhr

Hallo.

Ich rate von jeglicher Selbstmedikation ab, auch bei Homöopathie.

Falls du die falsche Potenz erwischst, dann wird es lustig, gerade bei Sulfur.

Und was die richtige Potenz ist sagt dir jemand, der das gelernt hat. Also Homöopath, Heilpraktiker oder Arzt mit Zusatzausbildung.
Der wird auch genau feststellen können ob dies oder ein anderes DEIN Typmittel ist.

LG,
SQ
(THP mit Schwerpunkt Homöopathie+Phytotherapie)

Beitrag von ichbinauchda 04.02.11 - 22:15 Uhr

ja würde auch nur zu gern zu einem Homöopathen gehen, nur kann ich mir diesen momentan einfach nicht leisten...vor einigen Monaten Trennung, nun seit 4 Wochen ohne Job und allein mit zwei Kids bleibt kein Geld für einen Homöopathen übrig....leider....genau aus diesem Grunde versuch ich gerade selbst herauszufinden, welches Mittel für mich geeignet ist.....und nach ganz ganz viel gelese im Netz trifft dieses einfach auf mich zu.... wenn da eben nicht diese angeblich typischen Merkmale des Sulfur-Menschen wären....

Beitrag von siouxsqaw 04.02.11 - 22:23 Uhr

Hi!

Warum möchtest du denn überhaupt ein Mittel einnehmen?

Falls du akute Beschwerden hast dann ist ein Typmittel nicht unbedingt das richtige.
Falls es etwas chronisches ist aber auch nicht.

Typmittel gibt man meist um einen Ist-Zustand zu verändern. Dann muß das Mittel aber genau passen und wird in einer Hoch-potenz gegeben.
Also ab C100 aufwärts.

Wenn Sulfur das Falsche Mittel ist, wirst du darauf reagieren, meist mit sehr schlimmen Durchfällen (echtjetzt).

Außerdem refklektiert man sich selber eher schlecht. Man glaubt halt doch meistens eher Gutes von sich und seinem Körper;-)
Deshalb wäre es hilfreich wenn ein Außenstehender dich einschätzen würde.
Heilpraktikerkosten übernimmt meine Krankenkasse zum Teil (TK).

LG, SQ

Beitrag von ichbinauchda 04.02.11 - 22:30 Uhr

meine leider nicht.....
also hauptsächlich möchte es Sulfur zum entgiften nehmen...habe nach der Trennung viel zuviel Wein abends getrunken, bin depressiv, unmotiviert und antriebslos, die Sorgen meiner Freunde interessieren mich nicht mehr so wirklich und einiges mehr....so kenne ich mich sonst absolut nicht....
und da ich nun an einem Punkt angekommen bin, wo ich denke...hallo??? so kann es nicht weitergehen.... habe ich beschlossen, dieses Mittel zu nehmen weil es einfach fast alles verbindet was ich brauch, nur trau ich mich nicht so wirklich....

Beitrag von kapulli 05.02.11 - 09:12 Uhr

Hallo!

Kann mich siouxsquaw da nur anschließen. Homöpathische Mittel, welche hochpotent bzw. als Konstitutionsmittel gegeben werden, sollten vom Homöopathen ausgesucht werden. Man selber sieht immer nur einen Teil der Symptome. Häufig gibt es jedoch minimale Überschneidungen zu anderen Mitteln, die nur ein versierter Therapeut mit Hilfe der einschlägigen Literatur erfassen kann. In niedriger Potenz gegeben, kann man sich durchaus selber behandeln, dieses ist bei schwerwiegenden Problematiken nicht immer hilfreich.

Die Kosten der Homöopathie halten sich auch in Grenzen. Teuer ist halt nur die Erstanamnese. Die Intervalle der Behandlung sind bei einer hochpotenzierten Gabe relativ groß, so dass man über einen längeren Zeitraum gesehen nur einen kleinen Betrag ausgibt.

L.G. Kapulli