Lese-Rechtschreib-Schwäche

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von trixipaulchen 04.02.11 - 21:38 Uhr

Woran habt ihr die bei euren Kids bemerkt, wer testet sowas und welche "Folgen" hat es.

Beitrag von delfinchen 04.02.11 - 21:40 Uhr

hallo,

getestt wird normalerweise vom schulpsychologen/ beratungslehrer oder aber kinderpsychologen.
folgen .... nunja, hängt in erster linie vom bundesland und auch von der schule ab. daher kann ich dazu weiter nichts sagen.

lg,
delfinchen

Beitrag von kyra01.01 04.02.11 - 22:39 Uhr

mein freund ist legsteniker (?)
bei ihm wurde das erst in der 6.klasse bemerkt!!!
er konnte halt sehr schlecht lesen und schreiben und irgendwann ist ein leher aufmerksam geworden
lg

Beitrag von marion2 05.02.11 - 22:10 Uhr

Hallo,

Eltern bemerken es nicht. Frag den entsprechenden Lehrer, ob es Grund zur Sorge gibt.

Folge: zusätzlicher Unterricht bei Sonderpädagogen ODER Schulwechsel

Gruß Marion

Beitrag von celina1002 06.02.11 - 13:17 Uhr

Blödsinn Schulwechsel ist nicht nötig,das Kind bekommt Förderung

Beitrag von marion2 06.02.11 - 15:09 Uhr

Blödsinn? Es gibt in vielen Regionen noch Schulen, an denen die Kompetenzen gebündelt werden.

Das Kind bekommt dann NUR in diesen speziellen Schulen die Förderung, die es braucht.

Beitrag von leichtlesen 06.02.11 - 16:21 Uhr

Hallo,

Leseproblemen liegt nicht immer eine LRS zu Grunde, sondern auch z.T. falsche Beschulung, ungeeignete Leselernmethode, fehlende Motivation, etc.
Wichtig ist nicht die "Diagnose", sondern geeignete Maßnahmen zur
Motivation und Förderung des Kindes. Für Eltern habe ich die Seite www.lesen-lernen.info eingerichtet. Dort gibt es von einfachen Ideen bis zu Hintergrundinformationen alles zum Thema. Hier der zugehörige youtube-Kanal: http://www.youtube.com/user/leichtlesenlernen?feature=mhum
Vertrau auf dein Kind und deine Fähigkeiten und ihr werdet es schaffen.
#pro
Viele Grüße

Diana

Beitrag von shorty23 06.02.11 - 19:16 Uhr

Hallo,

ich bin Deutschlehrerin an einem Gymn. in BW und bei uns ist es idR so, dass ich mir über einen längeren Zeitraum (für mich sind das vielleicht 3-4 Monate) die Rechtschreib- und Leseleistung des Schüler anschaue, wenn er regelmäßig Leistungen schlechter als 4 hat / hätte (Übungsdiktate usw.) kann man einen Nachteilausgleich in der Klassenkonferenz beschließen, dh die Rechtschreib und Leseleistung wird zurückhaltend gewichtet, wie genau das aussieht, liegt im Ermessen des Lehrers. Kann man alles hier nachlesen http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/legasthenie-erlass/ Du musst aber schauen, wie das in deinen Bundesland geregelt ist.

Wenn dir als Mutter etwas auffällt, geh zum Deutschlehrer und / oder zu einem Beratungsleher / Schulpsychologen.

LG

Beitrag von frauke131 07.02.11 - 08:32 Uhr

Bei meinem Sohn war es früh klar, dass er "Probleme" hat. Schon im Kindergarten nahm er an der Sprachförderung teil, weil er nuschelte. Grammatikalisch und inhaltlich war alles normal.

In der 1.Klasse waren seine Lese- und Schreibschwierigkeiten unübersehbar. Man ließ ihm bis jetzt Zeit und testete es erst jetzt (Halbjahr 2. Klasse). Er gilt als intelligent und trotz Förderung waren seine Fortschritte minimal.

Er bekommt jetzt intensive Förderung und wird erstmal versetzt in Klasse 3, denn das war auch ein großes Thema. Ich bin jetzt beim Üben entspannter, weil ich weiß, dass er länger braucht und nicht einfach dumm ist.