Frage zu RS-Virus und Neuansteckung

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Beitrag von querula 05.02.11 - 00:14 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte mit 6 Wochen den RS-Virus mit leichter Lungenentzündung. Wir waren 6 Tage im KH, wovon sie 5 Tage lang AB bekam. 4 Tage bekam sie Sauerstoff, hatte zum Schluss aber ständig schon wieder eine Sauerstoffsättigung von 98-100%. Bei der Entlassung wurde uns gesagt, dass sie den Husten noch Wochen oder sogar Monate haben kann (Sie hat zum Schluss nur noch ganz selten gehustet).

Jetzt haben seit gut 1 Woche meine anderen beiden Kinder wieder Schnupfen und Husten. Hab natürlich Angst, dass sich die Kleine wieder was einfängt. War heut mit den anderen beiden beim KiA und der meinte, dass er es noch nie erlebt hat, dass sich ein Kind 2x mit dem RS-Virus angesteckt hat.

Eigentlich vertrau ich meinem KiA vollkommen. Aber ich hab im Internet auch gelesen, dass Kinder (v.a. Säuglinge) die schon mal RSV hatten, sehr anfällig sind.

Seit ein paar Tagen schnupft meine Tochter jetzt wieder. Zwar nur ganz ganz leicht (eigentlich merkt man es nur morgens nach dem Aufstehen, dass sie nur bedingt durch die Nase atmen kann bzw. "rasselt" es in der Nase), aber die Sorge ist trotzdem da.

Meine anderen beiden haben jetzt "Schmuse-Verbot" bekommen. Aber ganz fern halten kann und will ich sie natürlich nicht (der mittlere ist grad mal 2 Jahre und würds eh nicht verstehen).

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich innerhalb so kurzer Zeit (sind erst knapp 2 Wochen zurück vom KH) erneut ansteckt? Irgendwie eine doofe Frage, ich weiß. Aber vielleicht gibts hier jemand, der mir Erfahrungsberichte liefern kann.

Momentan "wart" ich eigentlich regelrecht drauf, dass Antonia zu Husten anfängt und der ganze Zirkus von Neuem beginnt. Es geht schon so weit, dass ich zur Zeit mit Antonia nicht im Schlafzimmer schlafe, wo mein Mittlerer auch schläft, weil ich mir denk, dass sie wenigstens nachts "geschützt" wird.

Ich bin normalerweise nicht so die ängstliche Mutter und stand auch sonst einer Erkältung im Winter nicht kritisch gegenüber (gehört ja irgendwie dazu). Aber die Erfahrung jetzt mit RSV und dem KH-Aufenthalt haben mich etwas aus der Bahn geworfen.

Gruß und schönes WE
Querula

Beitrag von angel2110 05.02.11 - 15:28 Uhr

Hallo.

Die Kleine meiner Cousine hatte den RS-Virus über Neujahr. Sie ist zwar schon 10 Monate, aber ich glaube nicht dass das groß eine Rolle spielt.

Der KiA meiner Cousine sagte ihr, dass Marlene sich in den 2 Wochen nachdem sie gesund war AUF KEINEN FALL wieder was einfangen sollte, sonst käme der Virus zurück, und zwar stärker als es vorher war.
Dass der Husten noch Wochen oder gar Monate anhalten könne, sagte man ihr auch.
Außerdem sollte sie im nächsten halben Jahr beim kleinsten Hüsteln sofort wieder kommen.
Babys die den Virus hatten seien angeblich Asthma gefärdet.
Das sind jetzt allerdings alles Info's die ich durch meine Cousine habe.
Hoffe ich habe dir jetzt damit keine Angst gemacht, wollte dir lediglich diese Infos weitergeben.

LG und alles Gute

Beitrag von anne108 05.02.11 - 17:16 Uhr

Hallo Querula,

Mein Sohn hat sich mit vier Wochen mit dem Rsv-Virus angesteckt. Insgesamt waren wir ca. 10 Tage im Krankenhaus.
Leider hat der Kleine sehr mit den Folgen zu kämpfen gehabt. Jeder Infekt schlägt ihm auf die Bronchien und er hat bis heute (4 Jahre) sehr oft eine obstruktivr Bronchitis gehabt, teilweise auch leichte Lungenentzuendungen.
Jetzt scheint sich das Ganze -hoffentlich!- auszuwachsen.
Wir haben sehr viel inhalieren müssen und die Kinderaerzte haben diese Anfälligkeit auf diesen frühen Infekt geschoben. Vielleicht wäre er sonst auch anfällig gewesen...wer weiss.
Mir wurde damals gesagt, dass man nicht gegen diesen Virus immun ist. Fruehchen werden dagegen geimpft, ich glaube ca. Alle 4 Wochen.
Aber je älter die Kinder werden, desto besser kommen die Kinder mit dem Virus klar. Bei den Erwachsenen aeussert sich dieser wohl nur als leichte Erkaeltung.
Ich drücke Deinem Kleinen ganz fest die Daumen, dass er nicht so daran leidet. Ich kenne auch Kinder, die sehr früh den Infekt hatten und keine "Spaetfolgen" hatten.
Trotz allem war mein Kleiner meist gut gelaunt und hat sich prächtig entwickelt. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Mama leidet mehr als das Kind.

Lg
Anne