Sohn 24.11.06, 2012 Einschulen oder nicht?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jeanny.82 05.02.11 - 09:09 Uhr

Hallo ihr Lieben,

so nun muss ich doch nochmal um eure Meinung bitten.

Mein Sohn ist vom 24.11.06 also wird er 2012 sechs.
Bei uns in NRW ist der Stichtag 2012 der 31.10. das bedeutet er wird gute drei Wochen später sechs.

Doch ich muss mich jetzt entscheiden, ob er nun ab Sommer Vorschulkind ist oder eben nicht...

Er ist sehr weit von seinem Können, er kann einfache Wörter schreiben interessiert sich für viele verschiedene Dinge und hinterfragt vieles.
Der Kia, die Erzieherin und auch viele andere sagen das er es schaffen würde!
Für mich war es kein Thema, dass er fast sechs wäre, wenn er in die Schule kommen würde.

Doch das er noch keine fünf wäre, wenn er Vorschulkind ist gibt mir doch zu denken....
Ich weiß das er es schaffen kann...

Doch was ist in der zweiten dritten Klasse?
Ich habe von einigen gehört und auch gelesen hier in Kids und Schule, das die Probleme erst in der zweiten dritten Klasse kommen(können)
Klar gibt es auch welche die Abi machen und es da nie Probleme gab...

Hm nun möchte ich doch gerne eure Meinung hören.

LG und DANKE Jeanny + Lars der am liebsten jetzt schon in die Schule gehen würde und jedem erzählt, dass er bald ein Vorschulkind ist und dann bald endlich in die Schule kommt.......

Beitrag von mausmadam 05.02.11 - 09:24 Uhr

Vor der Entscheidung stehen wir auch, unsere Große ist wenige Tage jünger als euer Sohn.

Für uns steht es eigentlich schon fest, das sie nächstes Jahr in die Schule kommen soll, aber die Reaktionen mancher aus der Familie sind echt #schock ...

Wieso müsst ihr euch eigentlich jetzt entscheiden?!


Wir wollen demnächst mit den Erzieherinnen sprechen, ob sie nicht probeweise am Vorschulkinderprogramm teilnehmen kann. Ich denke, dass wird aufschlussreich sein.

Beitrag von cludevb 05.02.11 - 09:27 Uhr

Hi!

Das könnte genauso von mir geschrieben worden sein... mein Zwerg würde jetzt direkt auch schon die Vorschuluntersuchungen problemlos bestehen, ist vom Entwicklungsstand so wie du es bei deinem beschreibst...

... und ich (wir) stehe vor derselben Problematik wie ihr ;)

Lukas ist am 30.11. geboren worden: 2012 oder 2013?

... wie gesagt von allein Seiten bekomme ich auch zu hören "klar ist der soweit."

Meine erste unbewusste Meinung dazu war "lass ihn noch zu Hause", dann war ich wochenlang am Schwanken durch fremdmeinungen und jetzt bin ich aber wieder und entgültig bei "zu Hause" angelangt.

Ich nehme das "KANN"-Kind nicht als KANN zur Schule sondern als KANN noch ein Jahr zu Hause bleiben ohne Schuldruck und Hausaufgaben.
Das Schulsystem ist ja doch heutzutage ein bisschen härter und schneller als zu meiner Zeit. Wir gehörten zu den letzten die noch die 13. Klasse gemacht hatten und über eine weiterführende Schule wurde erst nach der O-Stufe entschieden!

Wir werden also nichts über den Kopf brechen und uns ein schönes Jahr machen bevor der Schulalltag losgeht.

Und der Grund von vielen "das Kind ist dann ja unterfordert" - ähm - ja das liegt dann aber an den Eltern und Kindergärten.

LG Clude mit Kidz (4 und 1,5)

Beitrag von brausepulver 05.02.11 - 09:32 Uhr

Ich würde das vom Kind abhängig machen. Will es noch spielen, hat es wenig Interesse an Schrift und Zahlen ect. Dann 2013. Ansonsnten 2012

Meine Tochter ist am 21.12.2006 und kommt 2012 mit 5,5 in die Schule. Mittlerweile bin ich froh drum, das sie dann in die Schule geht. Ein weiteres Jahr Kindergarten würde sie mürbe machen #schwitz

LG

Beitrag von joshimaus 05.02.11 - 09:50 Uhr

Hallo,

meiner ist am 21.9.06 geboren, also ein muss Kind und ich werde alles dafür tun, das er noch nicht in die SChule muss, sondern erst 2013.
Mir ist das zu früh. Vom Können her habe ich keine Befürchtungen, aber von der emotionalen Seite ist er noch lange nicht so weit. Bei Tim in der Kindergartengruppe geht über die Hälfte in diesem Sommer in die SChule und alle fast 7 dann, da siehts man den Unterschied von der emotionalen Reife schon jetzt deutlich-

Lg Joshimaus

Beitrag von shakira0619 05.02.11 - 10:12 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat am 1. September Geburtstag und MUSS zur Schule. Hätte ich noch die Wahl, würde ich ihn erst 2013 einschulen lassen, obwohl auch er schon Buchstaben schreibt und viele Zahlen kann.

Der Sohn meiner Cousine hat die erste Klasse übersprungen, weil er schon so viel konnte. Er kam mit 9 Jahren ins Gymnasium, wurde sogar Klassensprecher und saß mit 19jährigen in Klassensprecherkonferenzen. Er hat sich da sehr gut behauptet.

Also jedes Kind ist individuell und jedes Kind hat ein anderes Selbstbewußtsein.

Liebe Grüße

Beitrag von maxi39 05.02.11 - 10:24 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist am 17.7.2006 geboren, bei uns ist der 30.6. Stichtag. Meine Tochter ist völlig altersgerecht entwickelt, interessiert sich auch fürs Lesen und Schreiben und dennoch sehe ich den Sinn nicht, sie "vorzeitig", also früher als sie muss einzuschulen. Warum?
Ich bin selbst Grundschullehrerin und habe die Erfahrung gemacht, das ein älteres Kind es meist leichter hat, als ein sehr junges Kind. Und dies über Jahre hinweg, besonders im sozialen und emotionalen Bereich. Oft ist es der Ehrgeiz der Eltern, die sich mit der vorzeitigen Einschulung Bestätigung holen, dass ihr Kind besonders weit entwickelt ist.
Dies ist aber meine subjektive Erfahrung und keinesfalls zu pauschalisieren. Jedes Kind ist nun mal anders und letztendlich müssen Eltern und Schularzt die Entscheidung treffen.
Wenn sich ein Kind langweilt und unterfordert ist, kann man im letzten Kitajahr auch in Erwägung ziehen, es ein Musikinstrument lernen zu lassen. Das fördert Konzentration und Ausdauer und die gesamte Lernfähigkeit ungemein. Auch ein toller Sportverein sorgt für Ausgleich. Schwimmen lernen ist unheimlich wichtig!
Das sind die Dinge, die ich für meine Tochter im nächsten Jahr in Erwägung ziehe. Ich möchte die unbeschwerte Zeit mit ihr einfach so lange es geht genießen.

Liebe Grüße
Maxi

Beitrag von onlyboys 05.02.11 - 17:14 Uhr

Bravo!!!
Du bringst es auf den Punkt!!

#pro#pro#pro#pro

Naomi

Beitrag von ellannajoe 05.02.11 - 17:43 Uhr

Toll jetzt hab ich in meinen Beitrag rumgeschwafelt und eigentlich möchte ich genau das sagen.

Ich bin absolut deiner Meinung und kann sie nur unterschreiben.#pro

Danke #winke

Beitrag von mareia17 05.02.11 - 10:43 Uhr

Hallo,

wir haben auch noch Zeit, aber auch ich mache mir da schon so meine Gedanken. Meiner ist von September 06, aber wir in Rheinland-Pfalz haben Stichtag 31. August, also ist er hier ein Kann-Kind.
Ich sehe das Problem weniger darin, dass er im letzten Kindergartenjahr (also wenn er 2013 in die Schule gehen würde) unterfordert wäre, sondern dann im 1. Schuljahr, was um einiges schlimmer ist. Das kenne ich von meinem Neffen, der musste dann das 2. Schuljahr überspringen, hat die Sache nicht wirklich einfacher gemacht. Meiner kann jetzt auch schon sehr viel, den Vergleich mit Kindern die definitiv nächstes Jahr in die Schule gehen braucht er keinesfalls zu scheuen. Mir ist halt auch wichtig, dass ich weniger Wert auf Lesen und Schreiben lege, sondern auf Selbstbewusstsein und Sozialverhalten. Daran mache ich das fest.
Es gibt viele Für und Wider, jedes Kind ist andern. Ich lasse das jetzt mal auf mich zukommen, in der Zeit bis dahin passiert in der Entwicklung der Kurzen noch unheimlich viel.
Ich bin immer gerne in die Schule gegangen (naja, zumindest in Grundschule und Unterstufe...), von daher kann ich das Argument "mein Kind soll noch Kind sein dürfen" nicht nachvollziehen, Kindheit hört nicht mit Schuleintritt auf, gottseidank...

LG

Mareia

Beitrag von mausmadam 05.02.11 - 10:43 Uhr

Ich berichte jetzt mal aus meiner Familie:

Da wurde ein Kind zu spät eingeschult, also nicht als Kann-Kind, sondern als Muss-Kind.

Folge: Es hat sich dauernd gelangweilt und gestört. Und es hat nie gelernt, wie man lernen muss, da es alles schon kannte.
Obwohl es ein sehr kluges Kind war, hatte es dann in der weiterführenden Schule Probleme, da es dann lernen musste, das aber nie gelernt hat.

Beitrag von sanfi76 05.02.11 - 13:57 Uhr

<<Und es hat nie gelernt, wie man lernen muss, da es alles schon kannte. >>

Natürlich kenne ich eure Familie nicht, aber liegt das dann nicht auch mit an den Eltern? Haben sie denn dem Kind die Möglichkeit gegeben "lernen zu lernen" ? evtl. durch das erlernen eines Musikinstrumentes, Teilnahme an Wettkaempfe im Turn- o. Sportverein, zu Hause Vorschulblaetter bearbeiten, Museen besuchen, Malschule besuchen etc. Das alles trainiert doch Konzentration, Durchhaltevermögen, Ausdauer, Teamfaehigkeit usw. auch wenn es nicht direkt mit Schule zu tun hat.

Wenn man befürchtet, dass sich das Kind im letzten Kiga-Jahr langweilt, kann man doch als Eltern Abhilfe schaffen und auch die Erzieherinnen mit ins Boot nehmen.

LG Sandra (mit ebenfalls Kann-Kind 2012)

Beitrag von mausmadam 05.02.11 - 16:09 Uhr

Dieses Kind hat sogar 2 Instrumente gelernt und die Eltern haben es gefördert.



Die Erzieherinnen mit ins Boot nehmen - wie soll das denn gehen?

Beitrag von perserkater 05.02.11 - 10:57 Uhr

Hallo

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645004,00.html

Das ist was ganz individuelles und muss direkt vom Kind abhängig gemacht werden.

Mein Sohn (Dezember 2006) wird definitiv erst 2013 eingeschult. Für ihn ist Schule auch noch gar kein Thema.

LG

Beitrag von krissy2000 05.02.11 - 16:10 Uhr

Also Ende November erst geboren und 2012 in die Schule finde ich zu frueh. Bei uns ist ende August Stichtag und ich kenne ein paar, die im September geboren sind und gehen. Die im Oktober gehen aber erst spaeter. Ich finde es etwas krass, dass dein kind mit gerade mal 4 Jahren schon schreiben muss. Da steht doch druck der Eltern dahinter. Von alleine macht das normal kein Kind so frueh. Ich finde man sollte den Kids so lange wie moeglich die Kindheit bewahren. Lernen koennen sie noch ihr ganzes Leben!

Lg Krissy

Beitrag von mausmadam 05.02.11 - 20:27 Uhr

Da muss ich Dir widersprechen.

Unsere Maus hat die Buchstaben alleine gelernt bzw sie hat uns Buchstaben gezeigt und gefragt, welcher Buchstabe das ist.
Später hat sie dann die Buchstaben der Wörter gelesen und gefragt, was da steht. Und jetzt liest sie selber. Und schreibt auch.

Da ist in keinster Weise Druck von uns hinter!

Wenn Kinder etwas lernen möchten, soll man es nicht bremsen. Aber gezwungen wurde sie zu nichts!


Und noch etwas: Die Kindheit hört nicht auf, wenn man in die Schule geht......

Beitrag von ellannajoe 05.02.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

>>>Wenn Kinder etwas lernen möchten, soll man es nicht bremsen. Aber gezwungen wurde sie zu nichts!<<<

Da kann ich dir aus vollstem Herzen zustimmen.

Allerdings macht lesen, noch keine Schulreife aus, da gehören viel, viel wichtigere Dinge dazu.

Ein zu früh eingeschultes Kind kann schnell zum Mobbing-Opfer werden. Kinder sind grausam und ein Jahr unterschied machen in dieser Zeit denke ich sehr viel aus.

#winke

Beitrag von ellannajoe 05.02.11 - 17:33 Uhr

Hallo,

hier mal eine Mami von einem Kind von 11.11.2005, also 1 Jahr älter.

Ich habe überhaupt nicht gewußt, dass er dieses Jahr ein Kann-Kind ist, habe mir darüber also so überhaupt gar keine Gedanken gemacht. Eine Kindergärtnerin klärte mich darüber auf und mein erster Gedanke dazu, ne ne es ist noch viel zu früh.

Er ist ein aufgewecktes Kerlchen, kann schon so einiges, aber das Wichtigste, die emotionale Reife fehlt leider noch.

Was mich Nachdenklich gemacht hat ist, dein 4jähriger freut sich jetzt schon darauf ein Vorschulkind zu sein und will jetzt am liebsten schon alles machen, dass kommt doch nicht von alleine. Ich denke es ist bei euch einfach Thema und ein Kind tut nun mal sehr viel, um seinen Eltern zu gefallen.

Natürlich ist man als Mutter stolz, wenn der Nachwuchs sich so toll entwickelt, aber mein Sohn mit 4 Jahren war da noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt, als mit der Vorschule.

Sollte mein Sohn dann nächstes Jahr gelangweilt sein vom Kindergarten, was ich wirklich nicht glaube, dann wird er ebend andererweitig gefördert, es gibt doch soviel, womit man sich beschäftigen kann.

Achso mein Sohn kann mit jüngeren Kindern sehr wenig anfangen, wenn er also mit deinem in die Schule kommen würde, hätte der vermutlich ziemlich schlechte Karten, außer er wäre körperlich gleichweit (was ja ziemlich unwahrscheinlich ist).

So langes Geschwafel Meinerseits, du bist die Mutter, du musst entscheiden.

#winke

Beitrag von saccy 05.02.11 - 19:24 Uhr

willst du dein kind wirklich mit 5 jahren in die schule schicken?
ich würde mir das noch mal ganz genau überlegen.

meine maus ist am 29.06.2005 geboren und somit dieses jahr ein MUSS kind. meine maus ist die jüngste in ihrer kita gruppe und auch in der schule dann und ich muss sagen, ich sehe ganz genau den unterschied von meiner maus und den ältesten kids aus ihrer gruppe. hier in thüringen ist der 30.7 der stichtag und das finde ich auch gut so. so ist jedes kind was eingeschuld wird mindestens 6 jahre. in die gruppe meiner maus geht noch ein junge der erst im juli geb hat und die eltern lassen ihn zurück stufen. ich habe bei meiner maus auch überlegt da sie von der entwicklung nicht so weit ist wie die anderen kids in ihrer gruppe. sie bekommt nun auch schon seit etwas über 1 jahr frühförderung und somit ist mir die entscheidung nicht leicht gefallen. ich habe mit der kindergärtnerin, mit der frau von der frühförderung, der kinderärztin und der schuldirektorin unterhalten und alle 4 sind der meinung das sie eingeschuld werden kann.

ich rade dir ab dein kind vorzeitig ein zu schulen. dein kind wäre über 1 jahr jünger (ca. 1J und 4m) wie die ältesten kids in der klasse.