Ausspielen der Eltern/Famielien

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von merdl 05.02.11 - 09:41 Uhr

Mein Stiefsohn (6) lebt bei uns. Sein Vater, mein Partner hat das Sorgerecht nach langem Kampf bekommen. Mutter darf den kleinen alle 14 Tage holen übers Wochenende. Soweit so gut. Bei hier herrschen allerdings komische Sitten und agressive Erziehungsmethoden mit Schlägen usw. Egal, Kinder halten ja trotzdem zu einem Elternteil.

Zu meinem/ unserem Problem: Gestern durfte er wieder zur mama und fing auf einmal an..das wäre ja seine richtige Familie dort nicht wir. Das sagt er sonst nicht, dann sind wir seine Familie oder: Bei Mama darf ich länger wach bleiben usw. Also es hat uns schon weh getan haben es aber nicht anmerken lassen. und ihm erklärt das jeder andere Regeln hat und er aber 2 Familien hat denn Mama hat einen neuen Mann und Papa auch und er hat überall Stiefgeschwister. Leider macht er das aber schon seit der Scheidung, dieses ausspielen und da die Mutter das für ihre Zwecke nutzt ( Schriftsätze ins Gericht: der Junge will lieber zu mir usw) ist es alles andere als schön.

Wie kann man einem Kind beibringen das sowas nicht gut ist, was er tut? Ohne das er denken muss er darf nicht beide lieb haben. denn das darf er ja

Beitrag von lisasimpson 05.02.11 - 11:04 Uhr

"Wie kann man einem Kind beibringen das sowas nicht gut ist, was er tut? Ohne das er denken muss er darf nicht beide lieb haben. denn das darf er ja"

auf keine nfall dagegen argumentieren.

er hat EINE mutter, er hat EINEN vater un d daraus sind jetzt ZWEI familien geworden.
Daß er sich zu beiden verbunden fühl und daß es bei mama tolle sachen gibt ,er länger aufbleiben darf usw. ist klasse und toll.
er soll es genießen und du darfst dich für ihn freuen, daß ihr es geschafft habt, daß er guten und regelmäßigen kontakt zu beiden familien hat.

ihr in eurer familie habt eurer regeln und euren umgang miteinander- der wird ihm oft gefallen und genauso oft mißfallen.

das kann man alles zwischendruch mal besprechen-. in einem momen, in dem er sagt, bei mama ist es aber besser, würde ich nur sagen "dann ists ja toll, daß du die mma jetzt wieder besuchen kannst" oder "ich finde es auch schön, daß du dich mit deiner mama UND mit deinem papa so gut verstehst, obwohl die situation ja ganz schön schwierig für dich ist mit den zwei familien"

lisasimpson