es ist der wahnsinn, wie sich manche VÄTER sich verhalten....

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von lenny08 05.02.11 - 12:25 Uhr

ich lese mich hier so durch und merke richtigg ,wieviele ERZEUGER sich daneben benehmen.
es kann doch nicht sein ,daß man sich oft nach dem vater richten muß ,nur damit die kids was von ihrem LIEBEN PAPA was haben.

mein exmann is wohl da ,wenn ich ihn brauche,aber manche situationen denke ich auch ,man der kann sich seine zeit so einteilen wie er das möchte.

meine kinder haben seid vorgestern hohes fieber ,weinen viel und ich kann so natürlich nicht raus.habe sämtliche termine abgesagt,damit die beiden schön kuscheln können.dazu sind die nächte GRAUSAM....#winke

ich habe ihn gerade gefragt,ob er eben aufpassen könnte,damit ich in ruhe einkaufen gehen kann.(SEID JETZT 3TAGEN NUR IN DER WOHNUNG).

was meinte er"ICH HABE ABER NOCH SOOOVIEL ZU TUN"was sehe ich in einem anderen forum?er ist ON.....sitzt zu hause und machst sich gemütlich.

ich könnte noch echt viel erzählen,aber is auch etwas lang;-)

also wollt mal bißchen loswerden.....

Beitrag von manavgat 05.02.11 - 12:56 Uhr

Es ist so:

viele Männer verhalten sich schon während der Ehe so. Die Frauen lassen es durchgehen, um des lieben Frieden's Willen, weil "ich liiiiieeebe ihn doch so, weil sie sozial zum Ausgleich erzogen worden sind oder was auch immer.

Oft ist das Versagen der Männer irgendwann der Trennungsgrund.

Warum sollten sie nach der Trennung ihr Verhalten ändern? Die Mütter werden von der Umwelt angehalten, das Verhalten hinzunehmen, sonst würden sie ja "den Umgang vereiteln".....

Außerdem werden sie eine Next finden, die das Spiel gerade wieder mit macht.

Es sind nicht manche Väter, die sich so verhalten, sondern es sind einige - viel zu wenige - Väter, die die volle Verantwortung übernehmen und sich die - wirklich nicht immer angenehme und Freizeit fressende - Familienarbeit (einschließlich kranke Kinder hüten + Klo putzen) teilen und das auch, ohne einen Orden zu erwarten.

Gruß

Manavgat

Beitrag von parzifal 05.02.11 - 14:01 Uhr

Gerechte Teilung der Familienarbeit setzt aber folgerichtig auch gerechte Teilung der Einkommensarbeit voraus.

Gruß
parzifal

Beitrag von witch71 05.02.11 - 14:53 Uhr

Hmm, das finde ich irgendwie überhaupt nicht.

Haushalt und Einkommensbeschaffung zu trennen und zu sagen, hier trägt jeder seinen Teil bei, finde ich in Ordnung. Einer geht Geld verdienen, der andere schaut, dass im Haus alles geregelt abläuft und ordentlich gestaltet wird.

Aber die Kinder wurden doch von beiden Partnern gemeinsam gemacht, wieso sollte also nur eine Person dafür zuständig sein, sich um die Erziehung und Versorgung zu kümmern?

Beitrag von berta.in.schwarz 05.02.11 - 15:15 Uhr

Frauen, die nicht arbeiten wollen und das liest man hier wirklich oft genug, haben eben mehr Zeit dafür.
Einkommen zu beschaffen, ist ein Zeitfaktor.

Beitrag von witch71 05.02.11 - 15:27 Uhr

Ja, das meine ich auch gar nicht. Klar hängt die Hauptsache bzgl. Kinderversorgung an der Frau, schon gerade wenn der werte Gatte arbeitet.

Aber es spricht doch absolut nichts dagegen, dass er sich um die Kinder (mit-)kümmert, wenn er zuhause ist? Und hier im genannten Beispiel könnte er schon vorbei kommen und die Kinder betreuen, damit seine Ex wenigstens einkaufen gehen kann. Hängt ja auch mit den Kindern zusammen..

Mein Ex würde das übrigens tun und wenn er keine Lust hätte, sich mit dem kranken Kind zu beschäftigen (evtl. aus Sorge, selbst krank zu werden) würde er sich von mir die zu besorgenden Artikel durchgeben lassen und sie mir vorbei bringen.

Beitrag von berta.in.schwarz 06.02.11 - 16:10 Uhr

Du hattest dich sehr allgemein ausgedrückt.

Warum und wieso hier in diesem Fall der ex nicht unterstützt, weiß ich nicht.
Die TE sagte nur, er wäre im Internet und macht es sich gemütlich.
Ich weiß nciht, ob das so stimmt.
Ich sehe hier auch mal rein und mache auch andere Sachen, die ich tun muß und sei es die Lohnsteuerabrechnung oder andere berufliche Recherchen, Verkäufe etc. oder etwas im Haus oder zwischendrin in der Stadt.
Sie stellt es so dar, daß er keine Lust hat und nur sinnlos zuhause hockt, ich weiß nicht, ob es auh genauso ist.

Beitrag von parzifal 06.02.11 - 11:28 Uhr

Irgendwie verstehe ich den Einwand nicht.

Wenn jeder seinen Teil an Arbeit trägt ist das doch was ich meine.

Ich habe doch gar nicht gesagt, dass nur eine Person für etwas zuständig ist. Gerade das Gegenteil ist doch das Ziel.

Es kann aber z.B. nicht sein, dass nur einer verdient und trotzdem die Familienarbeit hälftig geteilt wird.

Beitrag von witch71 06.02.11 - 11:49 Uhr

Ich hatte Dich so verstanden, dass unter Familienarbeit in Deinen Augen Haushalt UND Kinder fällt. :-)

Beitrag von parzifal 06.02.11 - 13:35 Uhr

Dann hast Du mich richtig verstanden.

Eine gerechte Aufteilung von Familienarbeit (Kinder und Haushalt) und Einkommensarbeit muss aber die Gesamtarbeit berücksichtigen.

Wer eine 50:50 Aufteilung der Familienarbeit verlangt muss auch 50:50 Einkommensarbeit (zeitlich) leisten.

Beitrag von witch71 06.02.11 - 14:12 Uhr

Meine Aufteilung war eben noch konkreter, Haushalt und Einkommensarbeit klar zu trennen (sofern eben jeder ausschliesslich einen Teil davon erledigt).

Die Kinder wiederum sind davon auszuschliessen, hierbei rede ich aber nicht unbedingt nur von der Grundversorgung. Keinem Vater bricht doch ein Zacken aus der Krone, sich nach der Arbeit mit den Kindern zu befassen, in welcher Form auch immer.

Also mir ging es eben darum, die Familienarbeit nochmal zu unterteilen. :-)

Beitrag von parzifal 06.02.11 - 16:51 Uhr

Irgendwie scheint mir wir reden aneinander vorbei.

Man kann doch soviel "unterteilen" wie man will, solange es gerecht zu geht.

Niemand behauptet doch, dass einem ein Zacken aus der Krone fällt wenn man sich nach der Arbeit um die Kinder kümmert.

Die Frage ist doch nur wie man was aufteilt.

Manche Mütter arbeiten gar nicht und sind der Ansicht jede Familienarbeit zu Hause müsse trotzdem hälftig geteilt werden. Und das kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Beitrag von witch71 06.02.11 - 17:42 Uhr

"Irgendwie scheint mir wir reden aneinander vorbei."

Klaro, Du bist ja auch ein Mann und ich eine Frau. *ironie_off* :-D

"Manche Mütter arbeiten gar nicht und sind der Ansicht jede Familienarbeit zu Hause müsse trotzdem hälftig geteilt werden."

Wie sollte das auch funktionieren? Die Wäsche wird erst gewaschen, wenn der Gatte nach Hause kommt? Also Abends um fünf? Putzen wird dann aufs Wochenende verschoben, damit er auch blos den Staubsauger schwingen muss, was unter der Woche an Dreck anfällt, bleibt liegen?

Wo mir der Hut hochgeht sind halt Berichte, bei denen sich Männer in Punkto Kinder völlig aus der Verantwortung nehmen und das dann mit der Einkommensbeschaffung begründen. Die merken gar nicht, wie sehr sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden. Und im ersten Moment war ich irritiert, weil ich das bei Dir glaubte auch herauszulesen. Hat sich ja nun geklärt.

Beitrag von berta.in.schwarz 05.02.11 - 15:14 Uhr

Mag sein, daß nicht jede Frau sofort ihren Mann abschießt, wenn ihr etwas nicht paßt.

Auch viele Exfrauen finden einen Next.

Und viele Exmänner gründen auch mit einer Next eine Familie.
Zwei Familien komplett gerecht zu werden, wird kaum jemand schaffen.


Wenn niemand einen neuen Partner hätte und keine weiteren Kinder bekäme, hättest du, was du willst.

Beitrag von ciocia 06.02.11 - 09:33 Uhr

Der längste Beitrag, den ich von dir gelesen habe- aber treffend!

Beitrag von einfachich77 06.02.11 - 14:55 Uhr

Genauso sehe ich es auch... Hatte auch so eine Exemplar im Haus und habe immer gedacht, es würde sich ändern und er würde für sein Kind da sein.

O-Ton meines Ex NACH der Geburt unseres Wunschkindes: Bis zum 3. Lebensjahr kann ich doch noch gar nichts mit dem Kind anfangen. Da ist doch eher die Mutter gefragt, danach ist dann der Vater dran. (Er ist im Übrigen Dipl. Psychologe) Wirklich gekümmert hat er sich bis heute nicht. Er hat seinen Sohn zwar regelmäßig alle 3 Wochen aber dann wird mehr oder weniger der Schonwaschgang ausgefahren. Das heißt: Er und seine Freundin schlafen bis 10.00 Uhr (jedenfalls wenn man den Erzählungen meines Sohnes glauben darf) und der Kleine wird solange mit einer Schokoladenstulle vor dem Fernseher geparkt. Wenn die beiden dann irgendwann erwachen, gibt es wohl für alle nochmal Frühstück zum Mittag. Krankheiten haben noch nie wirklich interessiert und es wurde sich auch nicht gekümmert. Vielmehr wurde gemosert, warum man denn trotz gerade ausgestandener Angina und immer noch vorhandener Antibiotikagabe nicht ins Schwimmbad darf. Das wäre doch reine Schikane.

Mein Kleiner hat zum letzten Geburtstag einen Gutschein für ein WE in HH bekommen. Er wird jetzt bald 7. Der Gutschein vom letzten Jahr ist bis heute nicht eingelöst. Neulich hat mein Sohn ihm das Teil unter die Nase gehalten und gefragt, wann sie das denn mal machen - sein Vater konnte sich nicht mal mehr erinnern, dass es das Geburtstagsgeschenke war.

Es ist traurig aber wahr. Ich setze mich auch nicht mehr mit dem Vater auseinander. Mein Sohn ist trotz allem gerne dort und nichts anderes ist wichtig.

Was den Haushalt betrifft, sind viele Männer doch sowieso nicht beziehungstauglich. Ich jedenfalls habe noch keinen Mann erlebt - weder in eigener noch befreundeten Partnerschaften -, der sich trotz das beide Partner 40 Stunden die Woche arbeiten und somit Geld in die Kasse spülen, sich genauso effektiv am Haushalt beteiligt hat, wie es die Frau tut. Und wer will denn schon als Frau sein ganzes Leben damit verbringen, wieder zu richten, was im Elternhaus falsch beigebebogen wurde.

Ja es kotzt mich an, dass ich ständig alles hinterherräumen muss und ja es kotzt mich an, dass scheinbar nur ich für Wäsche, Kinder und Sauberkeit zuständig bin. Aber nochmehr kotzt es mich an, alleine sein zu müssen und auf meinen Partner zu verzichten. Wir Frauen sind mit Sicherheit an vielem selbst Schuld. Was aber doch nicht heißt, dass wir alles klaglos hinnehmen müssen und uns nicht auch ab und an das Recht verdient haben, uns auszukotzen und dem Partner die Meinung zu geigen. Schließlich - und ich denke, viele Männer werden uns da recht geben müssen - geht es ihnen doch ansonsten in einer Partnerschaft mit uns nicht SO schlecht, wie sie auch immer verbal tun...

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sonntag.

Ich bewege mich jetzt wieder zu meinem auch sehr bequemen aber eben doch auch sehr liebevollen Exemplar eines Mannes... ;-)

Beitrag von parzifal 05.02.11 - 14:17 Uhr

Warum der Schwenk von "Väter" zu "Erzeuger"?

Erzeuger ist ein Begriff der hier ganz schnell ausgepackt wird. Geprägt von Müttern die den Vater gerne öffentlich abwerten wollen. Ob das mit dem Thema zu tun hat ist meistens egal. Hauptsache einen mitgeben ist die Devise.

Die allerwenigsten Väter sind aber nur "Erzeuger". Genausowenig wie die allermeisten Mütter nicht nur "Erzeugerinnen" sind.

Und durch ständige Wiederholung wird versucht den Begriff allgemein gesellschaftsfähig zu machen (was hier schon bestens gelingt). Für manche ist ja schon eine Trennung ausreichend zur Verwendung dieses Begriffs.

Kein Vater kommt auf die Idee eine Mutter zur Erzeugerin herabzuqualifizieren. Egal was sie sich zu Schulden kommen lassen.



Beitrag von berta.in.schwarz 05.02.11 - 15:18 Uhr

Diese Abwertung wird immer von den zickigen und frustrierten Exfrauen benutzt.


Ein reiner Erzeuger wäre ein Mann, der vielleicht nichtmal weiß, daß er Vater ist oder einer, der nie Interesse am Kind hatte und in seiner Rolle nie ein Vater war.

Beitrag von diniii 05.02.11 - 22:48 Uhr

hallo,

ich muss iwie ein bisle wiedersprechen....

also, ich nenne meinen leibl. vater erzeuger, seine neue angetraute war ihm wichtiger als ich - sein eigen fleisch und blut. thema durch, keine erklärung, er ist eh tot.

mein mann nennt die mutter seiner beiden erst geborenen ebenfalls erzeugerin - hat sich seit 1995 keinen deut mehr um ihre kinder gekümmert (geb. 10/92 und 03/94)

lg nadine

Beitrag von parzifal 06.02.11 - 16:56 Uhr

Dann Dein Vater die Ausnahme der die Regel bestätigt.

Man kann sich darüber streiten, ob bereits ein bloßes Nichtdasein die Eigenschaft als Vater ausschließt.

Keinesfalls aber muss man bei jeder Gelegenheit jedem mitteilen was für ein schlechter Mensch der Vater ist.

Es gibt schlichtweg nur sehr selten einen berechtigten Anlaß hierfür.

Beitrag von berta.in.schwarz 05.02.11 - 15:10 Uhr

Dein Eindruck entsteht dadurch, daß hier vorwiegend Frauen registriert sind.
Und viele Frauen hassen ihre Exmänner eben und deshalb erwecken sie den Anschein, alle wären so, was aber nicht stimmt.
Lies doch mal in einem Männerforum, wo sich die Exmänner über die Zickereien der Frauen austauschen, die sind ja auch nicht ohne.

Beitrag von mamashane 05.02.11 - 21:58 Uhr

Falls es dich beruhigt.
Die Töchter meines Mannes leben bei mir und meinem Mann...

Weiber sind auch nicht bessern ,wenn die Kinder beim Vater leben...

Beitrag von flesh 06.02.11 - 05:56 Uhr

Hach da fällt mir ein... Als mein Sohn mal krank war (Magen/Darm), wollte der sogenannte Vater ihn unbedingt haben. Wenn er ihn nicht bekäme würde er mit der Polizei kommen und ihn abholen lassen. Musste das jämmerlich weinende, kranke Kind also mitgeben. (Ja so weit ist es bei uns schon).

Nach etwa 3 Stunden hat er mich angerufen und allen Ernstes zu mir gesagt:"Der hat jetzt schon 4 mal gesch...., ich bring ihn zurück".


Da möchte man dann auf einmal nicht mehr so gern Vater spielen...

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 14:43 Uhr

Ein krankes Kind würde ich nicht mitgeben da hätte er mal ruhig die Polizei rufen sollen.Wir fühlen uns schon elend wenn wir krank sind und das Kind doch auch.

Nadine

Beitrag von flesh 06.02.11 - 19:48 Uhr

Ich hatte keine Wahl. Stell dir diese schreckliche Szene vor, wenn ein 3 Jahre altes Kind gegen seinen Willen von fremden Männern mitgenommen wird.

Geschweige denn von den Kosten, die auf mich zukämen...

Grüße

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