jetzt ist es raus, was würdet ihr tun an meiner stelle?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von bienchen55 05.02.11 - 14:37 Uhr

hallo,

war jetzt endlich beim mieterschutzbund. nachdem ein versicherungsvertreter unseres vertrauens meinte mit unserer abrechnung stimmt was nicht. er meinte wir würden ca. 200.- zu viel bezahlen.

heute beim mieterschutzbund kam raus dass wir, laut unseres mietvertrages gar keine nebenkosten zahlen müssen, weil nichts darüber im vertrag steht. wir haben warmmiete und der vermieter könne uns zusätzlich anfallende kosten nicht in rechnung stellen!!

die rechtsanwältin meinte wir sollen die ganzen jahre zurückfordern. sind genau vier und vier könne man auch zurückfordern. sie meinte allerdings dass es evtl. so rauskommen könnte dass wir das geld nicht mehr bekommen, weil wir es die letzten jahre ohne einspruch bezahlt haben. hatte jemand so einen fall? und stimmt es dass wir nur 20.- zahlen müssten bei einem verfahren? wir sind seid heute mitglied. ich hab sie extra gefragt wegen der frist von 3 monaten und sie meinte wir hätte außer den 20.- bei einem prozess keine weiteren kosten für anwalt etc.

für dieses jahr haben wir 450.- von 1025.- schon bezahlt. so wenig eben weil wir ihn gebeten haben eine vernünftige abrechnung zu erstellen (weil sie nicht überschaubar und evtl. sogar fehlerhaft ist)

wie stehen unsere chancen das ganze geld in höhe von 2600.- zu bekommen?

und würdet ihr dagegen vorgehen? wir wohnen mit den vermietern in einem haus. haben evtl. die aussicht bald auszuziehen, ist aber noch nicht sicher....

können die uns dann kündigen wenn wir einspruch einlegen? hab ich heute vergessen zu fragen.

was würdet ihr tun? nur dieses jahr den rest nicht mehr zahlen. oder bereits bezahltes zurückfordern.

ich würde dem vermieter übrigens auch zutrauen dass er es zurückfordern würde im umgekehretn fall.

wir haben eben gedacht "wird schon richtig sein". er vermietet schon sehr viele jahre oben an private und unten schon seit jahren an geschäftsleute. ich hab halt gedacht, der muss doch wissen was er tut...

lg und würde mich sehr über viele meinungen freuen

Beitrag von nick71 05.02.11 - 18:49 Uhr

"und stimmt es dass wir nur 20.- zahlen müssten bei einem verfahren? wir sind seid heute mitglied. ich hab sie extra gefragt wegen der frist von 3 monaten und sie meinte wir hätte außer den 20.- bei einem prozess keine weiteren kosten für anwalt etc."

Wenn die Anwältin des Mieterschutzbundes das so sagt, wirds wohl stimmen. Ihr habt natürlich die Möglichkeit, euch das schriftlich zeigen/bestätigen zu lassen, wenn ihr dem Wort der Anwältin nicht vertraut.

"wie stehen unsere chancen das ganze geld in höhe von 2600.- zu bekommen?"

Wieso geht ihr das "Risiko" nicht einfach ein...es gibt doch im Grunde nix zu verlieren, wenn die gesamten Kosten für den Prozess durch die Mitgliedschaft beim Mieterverein abgedeckt sind. Ihr könnt nur gewinnen...im ungünstigsten Fall war es halt ein Versuch.

"wir wohnen mit den vermietern in einem haus. haben evtl. die aussicht bald auszuziehen, ist aber noch nicht sicher...."

"können die uns dann kündigen wenn wir einspruch einlegen? hab ich heute vergessen zu fragen."

Sollte es sich um ein vom Vermieter selbstbewohntes Zeifamilienhaus handeln, hat dieser grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht (sogenannte erleichterte Kündigung). Er muss für die Kündigung keinen Grund angeben, die Kündigungsfrist verlängert sich aber um drei Monate.

"was würdet ihr tun? nur dieses jahr den rest nicht mehr zahlen. oder bereits bezahltes zurückfordern."

Ich würde den Rat der Anwältin befolgen...was sagt die denn dazu?

Und: Habt ihr eigentlich vor, mit eurem Vermieter über das Problem zu sprechen und eine gütliche Einigung zu erzielen, oder wollt ihr gleich per Anwalt bzw. gerichtlich gegen ihn vorgehen?

Beitrag von wasteline 05.02.11 - 18:53 Uhr

Es stellt sich ja immer mehr heraus, dass Ihr überhaupt keine Ahnung habt. Was bitte wollt Ihr denn jetzt machen? Lasst doch bitte den Mieterverein für Euch arbeiten, denn die kennen sich aus.

Hier werdet Ihr eventuell einige Halbwahrheiten als Antworten bekommen, die Euch letztlich nicht helfen werden.

Beitrag von bienchen55 05.02.11 - 19:22 Uhr

klar haben die mehr ahnung bzw. wir nicht wirklich welche. sonst brächten wir ja auch keine hilfe, und die haben wir uns ja heute geholt. er ging mir um eine "moralische" antwort, weil wir ja weiter hier wohnen...

vielleicht nerven dich meine beiträge, aber dann les sie eben nicht!

lg;-)

Beitrag von wasteline 05.02.11 - 19:52 Uhr

Man kommt in letzter Zeit an Dir nicht vorbei.

Was willst Du mit einer "moralischen" Antwort? Hier geht es um eine Menge Geld, die sich Dein Vermieter eventuell unberechtigt in die Tasche steckt.

Beitrag von milka700 06.02.11 - 00:09 Uhr

VM verklagen wegen ungerechtfertigter Bereicherung (evtl. sogar Betrug). 3 Jahre rückwirkend (neue Verjährungsfrist) könnt ihr die zuviel bezahlten NK verlangen, dürft aber leider nicht gegen die zukünftige Miete aufrechnen.
Alles Gute und viel Erfolg!