Wie gewöhnt man die Kleine Schritt für Schritt an ihr Bett im Kizi ??

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von melanie-1979 05.02.11 - 18:38 Uhr

Hallo Mädels,

unsere Kleine ist jetzt 7 Monate alt. Momentan schläft sie noch bei uns im Beistellbett am Ehebett dran. Nun möchten wir langsam (also nicht von heute auf morgen) die kleine Maus an ihr Kinderbett im Kinderzimmer gewöhnen.
Habt ihr vielleicht Tipps, wie wir sie Schritt für Schritt heranführen können ?
Ins Beistellbett lege ich sie ohne Probleme, streichel noch ein bißchen ihre Hand, decke sie zu und das wars (meistens) auch schon. Danach kann ich das Schlafzimmer verlassen und sie schläft durch bis morgens in der Früh #verliebt
Aber wenn ich sie ins Kinderbett legen möchte (haben wir gestern mal versucht) dann merkt sie sofort, dass was anderst ist und fängt an zu weinen - nehm ich sie hoch, ist sie sofort ruhig.
Im Beistellbett ist es halt bisher geschickt, dass ich mich daneben legen kann, um sie in den Schlaf zu begleiten. Aber beim Kinderbett geht das so schlecht...

Wie macht ihr das ?? Bin über jeden Ratschlag/Tipp dankbar !!

LG Melli mit Lara-Sophie #winke

Beitrag von 98honolulu 05.02.11 - 18:45 Uhr

Ich frage mich gerade, weshalb ihr was ändern wollt, wenn es doch so toll klappt?!

"Never change a running system" ;-) ist meine Meinung dazu.

LG

Beitrag von melanie-1979 05.02.11 - 18:48 Uhr

Würdet ihr das auch fragen, wenn die kleine schon 2 oder 3 Jahre alt wäre ?? Irgendwann kommt die Zeit, in der sie in ihr eigenes Zimmer "umziehen" soll. Deswegen langsam und Schritt für Schritt. Will ja nicht von heute auf morgen...
Möcht mich hier jetzt auch nicht rechtfertigen, sondern hab um Tipps gebeten #gruebel

Beitrag von 98honolulu 05.02.11 - 18:53 Uhr

Nein, ist ja völlig ok. Und eben nichts zu ändern und sich zu freuen, dass es gut klappt ist eben mein Tipp ;-)

Im Ernst, gerade um den ersten Geburtstag ändert sich das Schlafverhalten meistens, die Kinder schlafen unruhiger, da sie laufen lernen, viel mehr mitbekommen und oft Backenzähne bekommen. Dann wirst du vermutlich froh sein, wenn sie neben dir und nicht im Kinderzimmer zappelt und du ständig hinrennen musst.

Unser Sohn ist jetzt 26Mon und wird irgendwann in nächster Zeit ein eigenes Bett bekommen und wir denken, dass er dann dort auch "einzieht", zumindest für den ersten Teil der Nacht. Im Moment bin ich aber einfach froh und dankbar, dass er (meistens) durchschläft.

LG

Beitrag von sparrow1967 06.02.11 - 08:07 Uhr

>>Würdet ihr das auch fragen, wenn die kleine schon 2 oder 3 Jahre alt wäre ??<<

Ja.

Beitrag von muehlie 05.02.11 - 19:23 Uhr

Wir haben unserem Sohn um den 2. Geburtstag herum sein Kinderzimmer mit neuem Bett etc. neu eingerichtet, und er ist voller Stolz mit strahlenden Augen umgezogen. Viele andere Mütter haben die Erfahrung gemacht, dass ihr Kind mit ca. 2 Jahren von sich aus den Wunsch geäußert hat, im eigenen Zimmer und Bett zu schlafen.
Von daher wäre eigentlich auch mein Tipp: einfach abwarten, anstatt sich und das Kind irgendwelchem Stress auszusetzen. ;-)

Beitrag von tragemama 05.02.11 - 19:43 Uhr

Ich persönlich würde das gar nicht ändern, sondern das angenehme Schlafverhalten im Moment einfach genießen. Übrigens zu Deiner obigen Antwort auf den Beitrag einer anderen Userin: Meine Kinder sind 16 Monate und 3,5 Jahre alt und schlafen im Familienbett. Uns geht es damit spitze und ich sehe keinen Grund, diese Vorgehensweise zu ändern, weil "man" sagt, dass Kinder in dem Alter alleine schlafen sollten...

Beitrag von silsil 05.02.11 - 19:59 Uhr

Hallo Melli,

wenn es momentan so toll und einfach läuft, würde ich nicht großartig umstellen. Wenn du da jetzt groß rummachst, kann es dir passieren, dass sie nachts nicht mehr durchschläft. Ich würde das Ganze in Angriff nehmen, wenn du merkst, dass sich ihr Schlafverhalten ändert.

Meine Tochter ist mit einem Jahr aus dem Schlafzimmer ausgezogen. (wobei es natürlich immer noch Phasen gibt, in denen sie bei uns im Bett schläft bzw. einschläft). Wir haben mit dem Mittagsschlaf angefangen.
Wir hatten eine Schlafcouch auf der wir anfangs zusammen geschlafen haben. Danach haben wir sie nur in den Schlaf begleitet.

Als das klappte, haben wir das Kinderbett umgestellt und wir sind entweder zusammen auf der Couch eingeschlafen und haben sie dann rübergelegt, oder haben durch die Stäbe Händchen gehalten.

Das ganze ging aber über Wochen und wenn es bei uns im Schlafzimmer im Sommer nicht so megaheiß geworden wäre, und wir uns auch gegenseitig nicht immer munter gemacht hätten, da sie und ich einen sehr leichten Schlaf haben, hätte ich sie noch länger im Schlafzimmer gelassen.

Tränen gab es in der ganzen Zeit übrigens nie! Allerdings hat meine Tochter auch bis zu ihrem 3ten Geburtstag nicht durchgeschlafen. Wir haben mehrmals in der Nacht aufwachen gegen,im günstigsten Fall 1x in der Nacht ,aufwachen getauscht.
Zwischendrin gab es immer Phasen in denen sie bei uns geschlafen hat und dann auch freiwillig ausgezogen ist, weil es ihr zu eng und/oder zu warm war.

Momentan schläft sie (3,5) gern und auch schnell in unserem Bett ein, ich trag sie dann später in ihr Bett rüber. Manchmal wird sie dabei munter, schläft aber schnell wieder ein.

Wenn unsere Tochter mit 7 Monaten so schön geschlafen hätte, hätte ich den Teufel getan und daran etwas geändert. ;-)

lg
Silvia

Beitrag von melanie-1979 05.02.11 - 20:26 Uhr

Vielen Dank für Eure lieben Antworten #blume

Lara schläft gerade seit ner halben Stunde, ohne Protest und Geheul, in ihrem Kinderbett. Wenn es in Zukunft nicht so einfach funktionieren sollte, dann schläft sie weiterhin bei uns im Schlafzimmer. Mir hat nur unser Kinderarzt bei der letzten U-Untersuchung dazu geraten, sie langsam aber sicher aus dem elterlichen Schlafzimmer umzuquatieren und meine Bekannten aus der Krabbelgruppe und im Freundeskreis, kucken uns auch schon "schief" an deswegen. Hab eher geglaubt, wir seien da schon ne Ausnahme - bisher stört sie uns nämlich nicht, im Gegenteil, ich genieße eigentlich ihre Nähe (um ehrlich zu sein) #verliebt
Möcht nämlich nicht, dass mein Kind wegen "Bettgeschichten" leiden muss... Tränen gibts deswegen bei uns sicherlich nicht #schrei

LG und nochmals danke !!

Beitrag von thala 05.02.11 - 21:01 Uhr

Wenn der Versuch sie im Kinderbett schlafen zu lassen erfolgreich ist, ist es ja schön....am schönsten wohl für den KiA, deine Bekannten oder Freunde ;-)
Ist nicht bös gemeint! Aber wenn du ihre Nähe so genießt und sie euch nicht stört.....auf das blöde Geschwätz von anderen würd ich gar nix geben. Vertraue deinem Gefühl. Das wird dich nicht täuschen. Ihr macht das schon :-) Und wenn du sie dann doch zu sehr vermisst, holst du sie halt wieder zu dir. Ich würde mal ganz frech behaupten, dass viele Kinder bei ihren Eltern schlafen (wenn auch manche nur zeitweise), dass sich die aber wegen der schrägen Blicke nichts zu sagen trauen.

LG
Thala

Beitrag von 98honolulu 05.02.11 - 21:04 Uhr

#pro#danke

Beitrag von melanie-1979 05.02.11 - 21:17 Uhr

Danke, das werd ich dann machen #herzlich

Beitrag von monab1978 06.02.11 - 19:16 Uhr

Hmmm, komisch von deinem Kinderarzt, die Empfehlung gegen den plötzlichen Kindstod lautet ja eindeutig, dass die Kinder bis 2 Jahren im Elterlichen Shclafzimmer bleiben sollen. Wundert mich etwas,d ie aussage. Hast ihn gefragt warum er das sagt?

Beitrag von gruene-hexe 06.02.11 - 11:39 Uhr

Hallo Melli,

wir haben vom Familienbett zum eigenen Bett erst dann umgestellt, als Töchterchen sich von uns und wir uns auch von ihrem rumgezappel gestört gefühlt haben. Da war sie 26 Monate alt. Das war auch die Zeit, wo sie abgestillt wurde. Wir haben es ihr erklärt, warum sie nun ihr eigenes Bett bekommt. Ihr Wunsch war es dann, dass wir bei ihr bleiben bis sie eingeschlafen ist und auch die Tür offen lassen. Ich bin froh, dass wir dieses "umsiedeln" mit ihr zusammen machen konnten. Dadurch, dass sie sich auch mitteilen konnte, wie sie es sich gerne wünschen würde, konnten wir für uns alle 3 einen tollen weg finden. :-) Ich würde es immer wieder so machen. Kinder haben schon früh ihre eigenen Vorstellungen und auch wünsche. Auch wenn wir als Eltern letztlich die Entscheidung fällen und auch durchziehen, sollten Kinder immer ein Mitspracherecht haben bei Dingen, die sie (auch) betreffen.

Das war unser Weg und er hat für uns so wunderbar funktioniert.

einen schönen Sonntag noch :-)
LG
Michaela