Vormund eines Kindes (3Monate) fährt für 3 Wochen nach Kuba

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Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 02:22 Uhr

Hallo

Ich muß jetzt mal nachfragen ob dies bedenklich ist oder eher nicht.
Also ein bekannter von mir hat ein 3 monate alten Sohn und da aber die Kindesmutter noch 16 ist wurde für das Kind ein Vormund bestellt. Doch nun habe ich gerade von ihm erfahren das dieser Vormund (Oma des Kindes) doch einfach mal so für 3 Wochen nach Kuba geflogen ist.

Ich bin ja der Meinung wenn schon ein Vormund für das Kind gestellt worden ist und man es der 16 jährigen Kindesmutter nicht zumutet, es doch eigentlich unverantwortlich ist in den Urlaub zu fliegen.
Ist es denn nicht unverantwortlich von dieser Person, denn wenn ich jetzt mal ganz schlimm denken würde, würde ich das Kindeswohl somit gefährdet sehen. Siehe halt, was wir nicht hoffen wollen, eine plötzliche Überforderung der Kindesmutter. Der Kindesvater kann sich leider auch nicht wirklich um sein Kind kümmern, da ihm der Umgang mit seinem Kind fast verwehrt wird und wenn sie lustig und gut drauf sind er mal aller 14 tage vorbeischaun darf.

Also sollte der liebe Vater mal beim jugendamt vorbeischaun oder doch lieber die Füße still halten auf Grund der abwesenheit vom vormund des Kindes?

Gruß Uttinger

Beitrag von kyra01.01 06.02.11 - 09:40 Uhr

ich halte das für unsinn!!!
es muss ja nur ein vormund genannt sein weil man mit 16 nur beschränkt geschäftfähig ist und einige dinge nicht entscheiden darf!!!
kümmert sie sich nie um ihr kind???
auch eine 16 jährige kann eine gute mutter sein und wenn sie 18 ist bekommt sie automatsich das sorgerecht meinst du ne 18 jährige oder auch 30 jährige ist dann auf einmal nicht mehr so schnell überfordert???

vll ist das ja sogar mit dem JA abgesprochen weiß du das???

ich finde das sehr weit her geholt hört sich für mich nen bissl so an als wären da rache gelüste oder so!!!!!
lg

Beitrag von hedda.gabler 06.02.11 - 09:40 Uhr

Hallo.

Geht es bei einem Vormund nicht eher um eine formal juristische Angelegenheit, da die Mutter noch minderjährig ist als um die Rundumbetreuung im Alltag?
So wie ich es rauslese, betreut und versorgt die Mutter doch ihr Kind. Woher kommt die Angst einer plötzlichen Überforderung?

Irgendwie macht es hier gerade den Eindruck, als ob Du auf Teufel komm raus Mutter & Opa ans Bein pinkeln willst.

In welcher Beziehung stehst Du eigentlich zu den Beteiligten ... ich hoffe nicht, dass Du jetzt sagst, dass Du als 33-Jähriger der Kindsvater bist?!

Gruß von der Hedda.

Beitrag von krypa 06.02.11 - 12:30 Uhr

Hallo uttinger6048,

wegen Umgangs sollte der Vater erst mal beim Jugendamt mit Bitte um Beratung und Hilfe anfragen. Umgangsvorstellung wäre hier richtigerweise 3x die Woche 2-3 Std. damit das Baby eine 'Beziehung' zum Vater aufbauen kann.
Es verwundert, warum sich das Jugendamt nicht von sich aus um väterlichen Umgang für das Baby kümmert. Von daher ist auch ein 3-wöchiger Urlaub eher fragwürdig.



Mfg krypa

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 12:38 Uhr

Also ein Vormund ist nur für Formale Dinge zuständig da die Mutter mit 16 Jahren noch nicht volljährig ist.Sie darf dann halt noch nicht alles unterschreiben.Mehr ist das oft nicht.Ansonsten kann sie sich doch mit 16 Jahren doch trotzdem gut um das Kind kümmern.Gibt es etwas was dagegen spricht oder wo jetzt das Kind gefährdet wäre?Meißt ist das Jugendamt bei nicht volljährigen Müttern immer im Kontackt mit denen und schauen nach den Kindern.Das macht aber nicht der Vormund sondern Sozialpädagogen.Kenne mich damit sehr gut aus.Wenn er deswegen zum Jugendamt rennt sieht es nur nach anschwärzen aus,es sei denn es besteht eine Kindeswohlgefährdung.Wenn der Vater Umgang haben will kann er das mit dem Jugendamt besprechen und hätte ich auch schon längst getan.Warum hat er es noch nicht gemacht?

Nadine

Beitrag von krypa 06.02.11 - 12:57 Uhr

Hallo nadineriemer,

ich denke, väterlicher Umgang ist in erster Linie fürs Kind. Warum also kümmern sich nicht auch das Jugendamt und der Vormund darum? Der Vormund hat die elterliche Alleinsorge.


MfG krypa

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 13:07 Uhr

Das ist leider oft das Problem das das Jugendamt oft überlastet ist und erwarten das der Vater kommt,wenn er Umgang haben will.Das Problem denke ich wird sein das der Papa auch sehr jung ist und sich von sich nicht traut.Der Umgang sollte bei so kleinen Kindern von Anfang an regelmäßig sein,damit das sich das Kind nicht entfremden kann,weil leider ist das bei Babys sehr schnell der Fall.Da verstehe ich auch die Mutter die Vormund ist nicht so ganz,weil sie sitzt da ja direkt mitten drinn und ist kein Vormund vom Amt.Der Umgang ist für das Kind sehr wichtig und sollte eigentlich so schnell wie möglich geregelt sein.Viele bedenken einfach nicht das Kinder wenn sie Älter sind erheblich leiden wenn sie zum leiblichen Vater keine Kontackte hatten.Es gibt aber leider auch die andere Seite.Aber hier scheint der Papa ja zu wollen und alle 14 Tage ist bei einem Baby nicht ok.

Nadine

Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 13:14 Uhr

Also definitiv bin ich nicht der Vater des Kindes, kenne ja die Kindesmutter überhaupt nicht, nur den Vater des Kindes, war mal mit meiner Schwester zusammen.
So also den Umgang erschweren Kindesmutter und Vormund und auf einer persönlichen Anfrage von mir warum dies so sei, kam ne lapidare Antwort ja das Kindeswohl sei gefährdet wegen Alkohol und machen sich da an einem Foto fest wo mal ein Bier zu sehen ist. Und da ich weis das er höchstens mal am Wochenende trinkt seh ich da ja kein Problem darin, denn wer trinkt denn kein Bier mehr nur um Angst um sein kind zu haben.
Und wegen den Umgang habe ich schon vermittelt zum Anwalt zu gehen, haben erst nur nochmal eine Frist von 14 Tagen gesetzt um den Umgang neu zu verhandeln ohne rechtliche Schritte, aber wenn da nichts passiert muß es halt sein.

Zu meiner Frage mit dem Vormund, es war mir so nicht klar was ein Vormund für Aufgaben hat, aber habe jetzt nochmal genau im Internet gesucht und gefunden das es nicht wirklich eine große Wirkung hat.
Hab gelesen selbst wenn das JA die Vormundschaft hat, lassen die sich so gut wie nie zu Hause bei dem Kind blicken.

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 13:22 Uhr

Ja das ist auch so mit dem Vormund,die kommen nicht wirklich.Ich würde beim Gericht über einen Anwalt Umgang einklagen,weil da hat sich die Mutter dann dran zu halten.Leider versuchen dann viele trotzdem den Umgang ein zu schränken und der Papa muß da wirklich immer am Ball bleiben.

Nadine

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 13:28 Uhr

Ich wollte noch sagen das man nicht alle Papas über einen Kamm scheren darf.Leider habe ich selber bei meiner kleinen keine guten Erfahrungen,aber ich kenne ganz viele Papas die sich so lieb um ihre Kinder kümmern und ganz arg leiden wenn sie ihre Kinder nicht mehr sehen.Ich frage mich mit welchem Recht oft.Ein Papa ist auch ein Mensch der sein Kind liebt.

Nadine

Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 13:43 Uhr

Ja ich find es auch toll das er sich um sein Kind kümmern möchte.
Ich selbst habe ja auch eine wundersüße Tochter und nach der Trennung bin ich auch in eine starke Depression gefallen. Nicht wegen meiner Frau sondern wegen unserer kleinen. Ich hatte sie fast 24 Std um mich, hatte sie mit auf Arbeit usw. und auf einmal war sie weg.
Aber meine Exfrau hat mir nie Steine in den Weg gelegt sie zu sehen, ist zwar jetzt meistens nur in den Ferien wegen der hohen Entfernung, aber dafür umso intensiver.

Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 13:36 Uhr

Bei dem Umgang hab ich ja so eine Vermutung warum sie auf einmal so reagieren.
Bei einem Gespräch mit ihm kam raus das es am Anfang ja überhaupt keine Probleme gab und er auch öfters bei seinem kind war und bei einem besuch war auch mal eine "Tante" vom JA da und da hat die Oma, also der Vormund gefragt wie es mit dem Unterhalt aussieht. Naja und die Frau muß nur gesagt haben solang der Vater sich um sein kind kümmert, also es so gut wie jeden tag besucht und auch von seinem Geld es mit verpflegt, haben sie keinen Anspruch auf Unterhalt.
So und wenn sie es jetzt natürlich einschränken können sie wiederum natürlich auch den Unterhalt geltend machen.

Ob die Aussage von der JA Frau so stimmt weis ich leider nicht wirklich, war nicht dabei.

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 13:42 Uhr

Nein so stimmt es nicht.Kann der Papa nicht zahlen bekommt die Mutter Unterhaltsvorschuß und es ist ein Unding wenn sie so reagieren.Ein Menschenleben mit Geld auf zu rechnen macht mich fassungslos und darf nicht passieren.Wenn er regelmäßig kommt hat sie trotzdem ein Anspruch auf Unterhalt,aber Unterhalt und Umgang sollte die mutter trennen weil da werde ich echt sauer.

Nadine

Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 13:57 Uhr

Nicht unbedingt, weil das Jugendamt hat am Anfang unserer Trennung auch versucht das ich Unterhalt zahlen sollte, aber ich diese dann darauf aufmerksam gemacht habe das beide noch bei mir wohnen und ich mich um mein Kind kümmere. Da meine Frau auch arbeiten war, war die kleine ja sowieso die ganze Zeit bei mir und da meinte das JA ja auch, nein da hat sie keinen Unterhaltsanspruch, immerhin kann sie ja bis zum Auszug mietfrei wohnen und das Kind würde ja von mir versorgt. Und somit wurde ich bis zum Auszug meiner Frau vom Unterhalt befreit.

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 14:11 Uhr

Ja dann ist es was anderes,aber das Kind scheint nicht bei ihm zu leben oder über Tag von ihm versorgt zu werden weil sie arbeiten ist.Das gilt dann nur wenn der Vater den Tag über für das Kind da ist,es versorgt oder auch über Tag bei ihm im Haushalt ist.Wenn er aber z.b 3 in der Woche das Kind für jeweils 3 Stunden sieht,steht ihr der Unterhalt zu.

Nadine

Beitrag von uttinger6048 06.02.11 - 14:20 Uhr

Hmm, na dann hätte ja die Frau vom JA die Kindesmutter auch falsch beraten mit dem Unterhalt. Mal schaun ob sich der KV hier auch noch mal anmeldet und evtl noch nen Kommentar von sich gibt, wäre zumindest besser^^.

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 14:33 Uhr

Also,wenn der Vater das Kind sagen wir mal das Kind 3 mal in der Woche für vielleicht 2 bis 3 Stunden sieht dann steht der Mutter trotzdem Kindesunterhalt zu.Sie hat das Kind 24 Stunden rund um die Uhr und versorgt es.Es ist was anderes wenn der Vater das Kind den ganzen Tag bei sich zu hause betreut wenn die Mutter arbeiten geht.Dann würde er das Kind ja jeden Tag von morgens bis abends betreuen und auch versorgen.Aber wenn er Umgang hat ist das Kind ja nicht sofort voll versorgt.

Nadine

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 14:46 Uhr

Und nicht zu vergessen du hast noch mit der Kindesmutter und dem Kind in einer Wohnung gewohnt.Man bekommt erst Unterhaltsvorschuß wenn man nicht mehr zusammen wohnt.Aber die haben getrennte Wohnungen und sie hat das Kind rund um die Uhr.

Nadine