Mittelhohes oder Hochbett

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von delfin03 06.02.11 - 07:33 Uhr

Hallo,

unsere Tochter (4,5 Jahre) hat ein Juniorbett von FLEXA. Wir haben dieses vor ca. 2 Jahren für sie gekauft, da ihr Zimmer nicht sehr groß ist und wir dieses Bett zum "Hoch"bett umbauen können.

Jetzt steht die Renovierung des Zimmers an und die Frage: Bauen wir das Bett auf eine Höhe von 1,50 m oder 1,80 m (Oberkante Pfosten, Liegehöhe ist etwas tiefer) um.

Bei dem mittelhohen Bett kann sie unter dem Bett schon jetzt nicht mehr stehen. Man könnte höchstens eine Kommode und ein Regal darunter stellen. Dadurch würden wir natürlich einen gewissen Raum zum Spielen im Zimmer gewinnen.

Das Hochbett bietet natürlich noch andere Möglichkeiten, z. B. für einen Sitz- oder Spielplatz unterhalb des Bettes. Aber meinem Mann ist das Bett für unsere Tochter jetzt noch zu hoch. Außerhalb wäre es für mich natürlich auch etwas schwierig beim Beziehen der Matratze.

Teilt mir doch bitte mal eure Erfahrungen mit solchen "Hoch"betten mit, bestimmt hilft uns das bei unserer Entscheidung.

Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Anke

Beitrag von munirah 06.02.11 - 07:40 Uhr

wir haben ein Etagenbett, also so hoch wie ein Hochbett. Als ich schwanger war, war es nicht so leicht zu beziehen. Und wenn mein Kind im oberen Bett krank ist, komme ich nicht so leicht dran, so dass ich dann einen Extra-Schlafplatz machen muss. Aber sonst gefällt mir ein so hohes Bett besser. In unserem Fall bringt uns das Etagenbett Platz für ein zweites Kind.
Evtl. überlegen wir für das andere Kinderzimmer ein mittelhohes Bett zu besorgen. Es ist nicht ganz so praktisch. Aber ein Tisch darunter zum Ausziehen hat auch wieder Pluspunkte!

Beitrag von eoweniel 06.02.11 - 10:18 Uhr

Mein Sohn hat mit 3 Jahren sein Hochbett mit Rutsche bekommen. Und er liebt es bis heute heiß und innig! (Er ist inzwischen 5,5 J.).
Klar hatte ich auch anfangs total Angst, dass er mal runterfallen könnte, aber da das Bett natürlich eine höhere Kante ringsrum hat, ist bisher zum Glück noch nie was passiert.
Und unter dem Bett baut er regelmäßig seine Eisenbahn oder Rennbahn auf, das ist auch super-praktisch zum Spielen. Momentan steht ein kleines Regal drunter.
Okay, die Sache mit dem "Bett beziehen" ist für mich (1,60m) auch ein Problem, daher macht das meistens mein Mann (1,86m). :-p
Meine Tochter (3,5J.) kriegt demnächst auch ein größeres Bett, aber da sie leider ein kleineres Zimmer hat, wird es wohl eins ohne Rutsche, weil man sonst nicht mehr laufen könnte. Oder auch gar kein Hochbett, sondern ein Prinzessinnen-Himmelbett. #verliebt;-)

LG
eo

Beitrag von prinz04 06.02.11 - 10:49 Uhr

Hallo Anke,

wir haben für unseren Großen (damals 5) so ein Halbhohes Bett gekauft, mit Kommode drunter und einem Schreibtisch zum Rausziehen. Wir sind mit der Wahl sehr zufrieden.

Das Bett läßt sich ohne irgendwelche Turnübungen neu beziehen. Wenn ich davorstehe, kann ich ohne Probleme mit meinem Großen kuscheln oder im Krankheitsfall nach ihm sehen, Fieber messen usw.

Klar, dass er unter dem Bett nicht stehen kann, aber wenn er den Schreibtisch rauszieht, hat er hinter der Kommode ein super Höhlenversteck (das auch oft bespielt wird). Außerdem lagern wir hinter der Kommode seine Winter- bzw. Sommerkleidung oder die nächste Kleidergröße und Spielsachen, die er im Moment nicht braucht.

Dafür ist der Rest seines (leider kleinen) Zimmers bis auf einen Kleiderschrank zum Spielen gedacht.

Viele Grüße
Bettina

Beitrag von loonis 06.02.11 - 11:00 Uhr




Wir d. mehrfach verstellbaren Hochbetten von billi bolli...
in dem Alter würde es auch nur auf 1,50 m verstellen...
Beim Großen haben wir es im Herbst auf höchste Höhe
aufgebaut ,er ist fast 8 ...
Die Kleine ist gerade 4 geworden,sie schläft auf mittlerer Stufe ...

LG Kerstin

Beitrag von miau2 06.02.11 - 11:08 Uhr

Hi,
wir selbst haben keine ERfahrungen mit Hochbetten.

Die einzige Erfahrung aus dem näheren Umfeld haben die Eltern vom Freund meines Sohnes.

Sie fanden ihr Kind bewußtlos vor der Leiter vom Hochbett bei Bekannten (das Kind ist gerade 5 Jahre geworden, der Unfall einige Monate her). Der Junge ist nicht mal von ganz oben gefallen, sondern "nur" von der Leiter.

Hier war ja nach ERfahrungen gefragt, und entsprechend allen Unfallstatistiken (Hochbetten bei kleinen Kindern - zu denen zählen KIGa-Kinder - sind eine extrem große Unfallquelle) gehört dieses Thema nun mal dazu.

Wenn es unbedingt ein Hochbett sein muss, dann so niedrig wie möglich. Das erhöht die Chancen, im Fall der Fälle (und der Fall wird vermutlich irgendwann kommen) Glück im Unglück zu haben.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 12:30 Uhr

Hallo

Hochbetten sind mit das größte Unfallrisiko für Kinder unter 6 Jahren - da gibt es ganz üble Unfälle
Und vor allem wenn Freunde da sind, werden sie doch schnell übermütig.

Wir haben ein richtiges Hochbett - allerdings mit einem extra angefertigtem Sicherheitsnetz.

Grüße Silly

Beitrag von tempranillo70 06.02.11 - 14:33 Uhr

Weder - Noch !!!

"Im Vorschulalter passieren die meisten dramatischen Sturzunfälle vom Fahrrad, vom Klettergerüst/Spielgerät oder vom Hochbett."
Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

Bitte beachten: Hier spricht man vom VORSCHULALTER, das ist das Alter BIS zu 6 Jahren!!!

http://www.kindersicherheit.de/pdf/2010Hochbett.pdf

Gruß, I.

Beitrag von zahnweh 06.02.11 - 15:22 Uhr

Hallo,

unser Kinderarzt rät von (halben) Hochbetten unter 6 Jahren strikt davon ab. Ab 6 Jahren sei es besser.

Hier im Umkreis werden es immer mehr Berichte, von runtergefallenen Kindern und Gästekindern. das gefährliche ist nicht, das runterfallen allein - das kann man auch vom Klettergerüst auf dem Spielplatz - sondern die oft schwerwiegenden Verletzungen.

Auf den Spielplatz geht man, wenn das Kind fit ist, nicht fiebert, tagsüber, hat ein Auge auf alle mitgenommenen Kinder - der Boden ist WEICH.

Zu Hause schaut man alle 10 Minuten rein. Eine reicht schon aus. Kind runtergefallen, Schädelbasisbruch.
Boden ist hart.

Und selbst wenn sich das eigene Kind an die Regeln hält. Sobald sie zu zweit sind, ist es oft anders. Auch möchte ich mein Kind nicht zum Aufpasser machen "nein, du darfst da nicht rauf!" "ich hole meine Mama, wenn du da raufkletterst" ...

wie gesagt, hier hört man von immer mehr Kindern, die sehr schwere Verletzungen haben. Teilweise mit Intensivstation, teilweise mit sehr langen KH-Aufenthalten (mit viel Glück).
Die Kinder hatten diese Betten oft schon 2-3 Jahre lang. "es ist nie was passiert" ... bis zum Tag des Unfalls.

Unser Kinderarzt rät daher ganz davon ab. Ab 6 Jahren sei die Motorik und das Regelverständnis schon deutlich besser (auch das der Besucherkinder). Dann kann es auch ein hohes Bett sein.

Zumal bei einem hohen noch zu bedenken ist: wer bezieht das Bett? Was ist, wenn das Kind Fieber hat? Hohes Fieber? Wie ist das, wenn das Kind nachts zur Toilette muss?

Beitrag von sassi2006 06.02.11 - 16:32 Uhr

Wir haben ein Hochbett von Paidi und haben letztes Jahr lange überlegt, wie hoch das Bett sein soll.
Wir haben uns dann für das 1,80 hohe Bett entschieden, obwohl unser Sohn erst 3,5 Jahre alt war.
Runtergefallen o.ä. ist er übrigens noch nie.
Wir haben Spielkisten unter dem Bett und eine Kuschelecke.

Beitrag von 3erclan 06.02.11 - 19:40 Uhr

Hallo

meine haben ein verstellbares Bett und im MOemnt ist es mittelhoch.Ganz hoch finde ich schwer zum nächtlichen trösten usw..

Ist sie sicher im Klettern?
Habt ihr schon REgeln angefangen im Bett wie nicht hüpfen usw..

lg