ab wann Schmelzflocken?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von lilunali 06.02.11 - 07:34 Uhr

Hallo ab wann kann ich meinem Baby Schmelzflocken ins Fläschchen geben?

Wie habt ihr das gemacht ?

Lg

Beitrag von sparrow1967 06.02.11 - 08:09 Uhr

Ins Fläschchen gar nicht.
Schmelzflocken sind BEIkost und gehören auf den Löffel.

Wie alt ist dein Kind?


sparrow

Beitrag von lilly7686 06.02.11 - 08:10 Uhr

Hallo!

Am Besten gar nicht ;-)
Schmelzflocken brauchen Speichel, um im Mund vorverdaut zu werden (genauso wie alle anderen Nahrungsmittel außer Milch).
Wenn du Flocken oder andere Dinge ins Fläschchen mischt, dann wird dieser erste Verdauungsschritt umgangen und Magen und Darm deines Kindes werden massiv belastet.

Wenn du deinem Baby was Gutes tun willst, dann lass die Schmelzflocken im Schrank, und mit 6 oder 7 Monaten machst du ihm nen leckeren Milchbrei draus, ja?

Liebe Grüße und schönen Sonntag! :-)

Beitrag von auch-anonym 06.02.11 - 08:17 Uhr

Alle sind immer so negativ, wenn es um dieses Thema geht!

Frage?

Frueher haben die leute es auch so gemacht, da wurde noch haferschleim sprich schmelzflocken selbst gemacht, was ist heute so verkehrt daran?
Wahrscheinlich seid ihr auch damit gross und satt geworden.

ab der 4 lebenswoche kannst du schmelzflocken mit ins flaeschen geben, am besten vorkochen pulver einruhren und ab damit in den kuehlschrank, so kannst du bequem 3-4 mahlzeiten vorkochen.;-)

Beitrag von emilia82 06.02.11 - 09:00 Uhr

FRÜHER, wenn ich sowas höre!!!!
Was haben die Leute früher nicht noch alles gemacht, was heute niemand mehr einfallen würde!!!

Schmelzflocken einem 4 Wochen alten Baby in die Flasche tun?#schock#nanana#klatsch

Probier doch mal Schnitzel, einfach pürieren und rein! Dann ist das Kind bestimmt laaaange satt und schläft durch!!!!

#winke

Und bevor es wieder Reklamation gibt, entschuldige ich mich jetzt schon für den Ton!!!

Beitrag von lilly7686 06.02.11 - 09:01 Uhr

Genau. Früher hat man das auch so gemacht.
Und genau deshalb gibt es heute so viele Menschen, die Verdauungsbeschwerden und Probleme mit Magen und/oder Darm haben.
Aber egal.

Gegenfrage: WARUM mischt man Schmelzflocken in die Flasche? Hat das einen rationalen Grund? Oder einfach so, weil das nun mal früher so gemacht wurde?

Beitrag von berry26 06.02.11 - 09:05 Uhr

Früher hat man nicht gestillten Babies Mehlpampe gegeben und viele sind daran gestorben!!!

Ist das auch nachahmenswert??

Wie kann man nur soviel Blödsinn schreiben wenn man mehr als 2 Gehirnzellen hat.

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 09:42 Uhr

>>>Frueher haben die leute es auch so gemacht, da wurde noch haferschleim sprich schmelzflocken selbst gemacht, was ist heute so verkehrt daran?
Wahrscheinlich seid ihr auch damit gross und satt geworden. <<<

Ja danke dafür, so ein Reizmagen ist schon was ganz tolles, kann ich jedem Erwachsenen empfehlen. Aber hey Hauptsache die Gören schlafen. #klatsch

Beitrag von bella-marie 06.02.11 - 10:14 Uhr

So ich bin nicht für Schmelzflocken und einem 4 Wochen alten Kind würd ich das auch schon gar nicht geben.

Aber ich habe früher Schmelzflocken bekommen und ich bin noch immer Kern gesund ich war noch nie wegen ihrgendwas im KH gelegen(ausser Geburt) und habe auch noch alle meine Organe. Es gibt so viele Gründe weswegen man Magen- und Darmprobleme bekommen kann und es kann mir keiner sagen von denen die es haben das Sie genau wissen das es heute so ist weil sie mal Schmezflocken bekommen haben.

Und wenn ich höre was heut zu Tage alles Krebserregend ist dürfte man eigentlich gar nichts mehr essen.

Das mal dazu wie schlecht Schmezflocken in der Flasche doch sind.

Aber auch von mir Schmelzflocken gehören nicht in die Flasche da es lehre Kalorien sind und nur dick machen.

Mein Sohn ist 4 Monate alt er schläft schon durch seit er 7 Wochen alt ist und hat jetzt auch angefangen das Ihm die Milch nimmer reichte. Ich mach ihm Abends jetzt ein bisschen Abendbrei so ca. 6-8 Löffel er liebt es und gebe Ihm danach die Flasche und tada er schläft wieder durch.

Aber auf keinen Fall hätte ich Ihm das gegeben bevor er 4 Monate war.

Lg Bella

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 11:04 Uhr

Hallo Bella,

es stirbt auch nicht jeder Raucher an Lungenkrebs, also kann es ja nicht so ungesund sein, oder etwa doch?

Wenn ich höre, die Milch reicht mit 4 Monaten nicht mehr, frage ich mich ernstlich wie unsere Menschheit überlebt hat.

Ich hatte lieber ein nicht durchschlafendes Baby und wäre nie auch nur auf die Idee gekommen, in dem Alter Abendbrei zu geben, aber hey es ist dein Baby, du entscheidest.

Alles Gute

Beitrag von bella-marie 06.02.11 - 12:13 Uhr

Ja genau es stirbt nicht jeder raucher an Lungenkrebst aber jeder Raucher bekommt eine Raucherlung. Daher nicht gesund!!! Aber es bekommt nicht jeder einen Schaden von Schmelzflocken daher ist das mal absolut kein Vergleich.

So und mein Sohn muss auch nicht durchschlafen aber er schläft erst gar nicht ein wenn er noch hunger hat bzw. sehr schlecht.

Und bevor ich meinem Sohn vor dem schlafen gehen 400ml Milch gebe und sich der Magen so weit dehnt gebe ich ihm lieber die 6 Löffelchen brei und seine 230 ml.

Ich denke jedes baby ist anders und braucht daher auch was anderes.

Und wenn du deinem Kind eben lieber die 400ml geben würdest (wobei ich denke das dein Kind halt nicht so viel gebraucht hat um satt zu werden) ist das deine entscheidung.

Mein Sohn ist Kerngesund er ist von Anfang an zugefüttert worden da er 1. die Brust verweigert hat und ich 2. Daher nicht genug Milch hatte.
Er hatte bis jetzt noch nichtmal einen Schnupfen oder sonst irgendwas.

Und am Anfang musste ich mir ganz oft anhören was ich meinem Kind schlimmes mit der Flaschennahrung antue. Ich denke so schlimm kann das alles nicht gewesen sein.

Jeder muss wissen was er tut.

Und das ist eben meine Meinung. Jeder Mensch hat eine andere und das find ich auch gut so denn sonst wärs ja langweilig.

Liebe Grüsse

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 12:24 Uhr

Hey sonst könnten wir nicht darüber Diskutieren und das Leben wäre langweilig, oder?

Auch mit Raucherlunge kannst du 100 werden. Es geht auch eher um das Risiko, ich hätte auch vom Autositz anfangen können.

Ich habe mir nie Gedanken über die Menge der Milch gemacht, die mein Sohn getrunken hat, ich wusste es schlichtweg nicht, da gestillt. Einmal habe ich ihm Abends abgepumpte Milch gegeben, dass waren 300 ml, ich weiß leider nicht mehr wie Alt er war.

Ob sich der Magen überdehnt, ich habe schlichtweg keine Ahnung, darüber habe ich noch nie Nachgedacht. Mein Sohn wurde nach Bedarf gestillt, er entwickelte sich super und das war für mich ausschlaggebend.

Wenn jetzt natürlich ein 4 Monate altes Baby unbedingt was anderes braucht, bitte, wir wollen ja nicht das Jemand verhungert. Da sind sich alle Mütter denke ich einig.

#winke

Beitrag von bella-marie 06.02.11 - 12:33 Uhr

Eben es wäre Langweilig.

Ich selbst hätte mir über die Trinkmenge auch keine Gedanken gemacht. Aber mein Kinderarzt sowie meine Hebamme waren ganz entsetzt als sie gehört haben was er trinkt. Und beide haben mir zur Beikost geraten.

Genau und keine Mutter will das ihr Kind hunger hat :-)

Und glaube mir ich hätte auch sehr gerne gestillt aber es hat eben nicht sollen sein. Ich glaube das hätte mir auch viel Kummer und Sorgen erspart.


#winke


Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 12:46 Uhr

Ganz ehrlich Kinderärzte nehme ich zum Thema Babyernährung nicht mehr ernst, was ich hier schon alles gelesen habe. Liest du hier auch schon länger mit? Manche Hebammen geben so tolle Tipps, dass es mit dem Stillen gar nicht klappen kann.

Ich musste mir mein Stillbuch von meinem Mann ins Krankenhaus bringen lassen, weil die Ladys mir immer was anderes sagten. Wäre ich zu dem Zeitpunkt erst 20, dann hätte ich Flasche gegeben und das Handtuch geworfen.

Ne im Ernst, normalerweise sage ich nichts, jeder muss wissen wann er anfängt usw., aber manchmal gehen die Pferde mit mir durch, dass ist der Zeitpunkt, wo ich ne kleine Pause brauche.

#winke

Beitrag von krischi-1508 06.02.11 - 10:08 Uhr

Früher hatten wir auch noch den alten Kaiser,
mein Gott, denkt nach Leute

Beitrag von sparrow1967 06.02.11 - 10:46 Uhr

Ja- früher machte man das, weil es noch keine wirklich gute Ersatznahrung für Muttermilch gab.
Im Krieg wurde das Getreide aufgekocht und man gab den Babys das. Aber da gab es nichts anderes. Früher gab es auch Ammen, die die Babys stillten. Sollte man dann nicht auch konsequenterweise sagen: Du willst nicht stillen?Dann besorge dir gefälligst ne Amme.


Ich kam mit 3 Monaten ins Krankenhaus- wegen einer Ernährungsstörung und wäre fast daran gestorben.

Soviel zu: früher machte man das ja auch....


deinen Kommentar sollte man ausblenden --> blauer Stift!

Beitrag von littlelight 06.02.11 - 10:46 Uhr

Huhu!

Wie bereits geschrieben: Schmelzflocken gehören nicht ins Fläschchen.

Wenn dein Baby beikostreif ist, kannst du ihm aber mit Schmelzflocken einen Brei machen. Dagegen spricht gar nichts.:-)

LG littlelight

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 12:03 Uhr

Hallo,
wenn dein Kind erst 4 Wochen alt ist dann schon mal gar nicht!Und in die Flasche gehört es auch nicht rein.Gib so etwas lieber immer vom Löffel.

Aber was mich hier oft stört sind die Mamas die auf andere los gehen nur weil Mütter mit ihren Kindern mit 4 Monaten schon mit der Beikost anfangen.Meine kleine ist jetzt bald 4 Monate und dann fange ich auch damit an,weil sie ein extremes Speikind ist und die Milch kaum drin behält.Mit der Beikost soll es besser werden.Es gibt immer ein dafür und ein dagegen,aber das ist beim Impfen und vielen anderen Dingen auch so.Warum müssen hier so viele die Überfliegermütter spielen?

Nadine

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 12:12 Uhr

Hallo Nadine,

statt Milch auf dem Lätzchen, wirst du dann Beikost auf dem Lätzchen haben. Das Kind hört erst auf zu speihen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Mein Sohn war glaub ich schon ein Jahr alt, bis es schlagartig besser wurde. Karotte sieht besonders schön aus. ;-)

Nur weil ich anderer Meinung bin, bin ich noch lange keine Überfliegermutter. Ich hab so einiges gemacht, wo ich mir heute echt an den Kopf fasse, das geht glaub ich ganz vielen Müttern so.

#winke

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 12:54 Uhr

Hey,
war auch nicht böse gemeint von mir nur manchmal finde ich das hier gleich Mamas angegriffen werden.
Also Lena spuckt extrem viel sie muß regelmäßig zum Kinderarzt wegen ihrem Gewicht.Nestragel habe ich schon probiert hilft auch nicht wirklich.Aber es macht mir Hoffnung wenn ich lese das es dann doch besser wird.Meine beiden Jungs hatten das nie nur Lena hat das so schlimm.

Nadine#winke

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 13:13 Uhr

Mein Sohn hat sogar das Kolostrum im Krankenhaus ausgespuckt #augen. Allerdings hatte mich meine Schwiegermutter schon vorgewarnt, da mein Mein auch ein Extremspeihkind war.

Manchmal hab ich auch gedacht, wie kann dieses Kind zunehmen, wenn doch alles wieder rauskommt. Wenn ich dir seine Daten schreiben, dann schaust du so #schock. Jeder Sumoringer war blass vor Neid #verliebt.

Ich habe mir dann einen Trockner zugelegt, die Wäscheberge konnte ich so nicht mehr bewältigen.

#winke

Beitrag von muehlie 06.02.11 - 14:01 Uhr

"Meine kleine ist jetzt bald 4 Monate und dann fange ich auch damit an,weil sie ein extremes Speikind ist und die Milch kaum drin behält."

Nimmt sie denn trotzdem vernünftig zu? Wenn ja, ist Spucken eigentlich kein Grund für frühere Beikost. Mein Sohn hat auch immer sehr extrem gespuckt, praktisch nahezu durchgehend von einer Mahlzeit bis zur nächsten, sofern er nicht gerade geschlafen hat. Trotzdem ging es ihm immer gut dabei und er hat innerhalb von sechs Wochen zwei Kilo zugenommen, mehr als genug also.
Bei Flaschenkindern kann man ja sogar noch Nestargel mit in die Flasche geben, das hilft wohl recht gut. Aber Beikost, nur weil das Kind spuckt? Hm... #kratz

Beitrag von nadineriemer 06.02.11 - 14:38 Uhr

Nein sie nimmt nicht gut zu sehr schleichend und manchmal gar nicht.Nestragel hatten wir schon und hat nichts gebracht.Ich muß dazu sagen das Lena ein Herzkind ist und sie sich nicht erlauben kann nicht gut zu zunehmen da sie auch bald zur Op soll.Der Kinderkardiologe hatte mir geraten mit 4 Monaten an zu fangen um zu sehen wie es dann läuft.

Nadine

Beitrag von ellannajoe 06.02.11 - 14:49 Uhr

Ganz ehrlich, bei einem Herzkind würde ich die hier geschriebenen Sachen ganz schnell vergessen und es der Zunahme wegen auch versuchen. Hast du mal mit anderen Eltern von Herzkranken Kindern gesprochen, ob die vielleicht das gleiche Problem hatten.

Alles Liebe für deine Tochter

Beitrag von muehlie 06.02.11 - 14:53 Uhr

Ah, okay, ganz andere Geschichte also. :-) Es gibt ja auch durchaus Fälle, in denen es den Kindern dabei nicht gut geht und sie wirklich Probleme mit dem Reflux haben, so dass manchmal nur noch eine OP helfen kann.
Dann hoffe ich mal, dass die Beikost in eurem Fall auch wirklich etwas bringt.

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