Wie soll ich auf die Beine kommen? HILFE dringend notwendig

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Beitrag von cleomio 06.02.11 - 08:39 Uhr

hallo,

hab vor einigen tagen das hier gepostet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=3003603&pid=19011774

und jetzt nach all dem
(üble schwangerschaft, kinderklinik, selber klinikaufenthalt, erkältungen, abstillen, periode, brustentzündung....)

kommt jetzt nochmals seit vorgestern eine noch heftigere magen-darm-grippe dazu!

ich kann nicht mehr!
ich zittere am ganzen körper, weil ich einfach keine kraft mehr habe. hab seit 3 tagen wieder mal nichts gegessen.
meine reserven sind verbraucht!
schon während der schwangerschaft bin ich an meine substanz gegangen.

WAS soll ich nur tun, um wieder auf die beine zu kommen?
was würdet ihr tun?
gibts was, um das immunsystem aufzupäppeln

ich kann einfach nicht mehr, könnt nur noch heulen und hab total angst, langsam in eine depression abzurutschen!
momentan hasse ich mich und mein leben!

HILFE

lg
cleo

Beitrag von hardcorezicke 06.02.11 - 08:51 Uhr

Hallo

erst mal kopf hoch.... hab jetzt nicht alles durchgelesen aus dem alten thread.. aber hast du die möglichkeit dein kind mal für 1 - 2 tage abzugeben... das du mal abschalten kannst`?

oder abends mal nen gaaaaaaanz langes bad nehmen?

LG

Beitrag von dgks23 06.02.11 - 09:00 Uhr

Hallo!

Ich würd dir auch raten, das du dein Kind mal für ein zwei tage abgibst!
Damit du so richtig abschalten kannst!

Und wie meine Vorrednerin schon gesagt hat, so ein Bad kann wunder wirken!

lg dgks23

Alles Gute

Beitrag von melanie-1979 06.02.11 - 08:59 Uhr

Huhu !!

Lass Dich mal drücken #liebdrueck

Geh mal zum Arzt und frag nach Vitamin-Aufbaupräparaten. Da gibts genug Zeug, das er Dir verschreiben kann, damit Du wieder schneller auf die Beine kommst. Sieh zu, dass Du ja genügend ißt, wenns sein muss, zwing Dich auch dazu. Abnehmen, geht mal gar nicht. Trink jetzt gerade viel Vitamin- und Fruchtsäfte und versuch ausgewogen und vorallem gesund zu Essen.
Versuch Dir etwas Zeit für Dich zu nehmen. Partner, (Schwieger)mutter, Freundin oder sonst wer da für Dich ? Gönn Dir mal einen Entspannungstag nur für Dich. Baden, ein Buch lesen, schlafen - einfach mal nur die Beine hochlegen und relaxen !!

Geht das ?? Hast Hilfe ??

LG Melli #winke

Beitrag von moeriee 06.02.11 - 10:07 Uhr

Hey Cleo! #winke

Lass dich mal ganz lieb #liebdrueck! Manchmal erwischt es einen echt hart und man fragt sich, womit man das verdient hat. :-( Ich kann das echt gut verstehen! Schon zu Beginn meiner SS musste ich ins KKH: Verdacht auf ELSS. Zum Glück bestätigte sich das Ganze nicht. Doch schon ab der 20. SSW musste ich fest liegen, da mein GMH stark verkürzt war. In der 27. SSW wurde ich dann ins KKH eingewiesen. Nur eine Woche später hatte ich einen vorzeitigen Blasensprung und es stand definitiv fest, dass ich bis zum Ende der SS nicht mehr nach Hause durfte. Wir schafften es bis 34+5. An 34+3 hatte ich eine missglückte Einleitung, was echt heftig war, da ich 13 Stunden Wehen im 2-Minuten-Takt hatte. Allerdings tat sich rein gar nichts am MuMu, obwohl mein Befund seit Wochen geburtsreif war. Am 03.12. wurde schließlich ein KS gemacht und unser Sohn auf die Welt geholt. Doch leider musste er direkt auf die ITS. Er atmete bei der Geburt nicht selbstständig, war blassbläulich und das Herz schlug nur schwach. Erst am nächsten Tag konnte ich den kleinen Mann zum ersten Mal sehen. Nach 8 Wochen KKH durfte ich endlich nach Hause, aber ich fragte mich, wie man mir das nur antun konnte! Keine Mutter sollte ohne ihr Kind nach Hause fahren müssen. Nach zwei Wochen des Hoffens, durften wir unseren Sohn dann endlich mitnehmen. Ich dachte, dass nun endlich alles gut würde, aber ich hatte mich getäuscht. Die SS hatte mich fix und alle gemacht und so schaffte ich es einfach nicht, mich um meinen Sohn zu kümmern und weiterhin Milch abzupumpen. Ich sah aus, wie der lebendige Tod, so fertig war ich, da ich einfach nicht zur Ruhe kommen konnte. Ich stellte also auf Fertignahrung um. Was folgte, war wieder mal eine Katastrophe: Louis bekam fürchterliche Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung, etc. Ich fuhr natürlich von Arzt zu Arzt und wollte wissen, warum er solche Probleme mit dem Verrichten seines Geschäftes hat. Doch niemand nahm mich ernst, bis unser KiA dann auch eines Tages fand, dass das alles komisch sei und uns mit dem Verdacht auf Morbus Hirschsprung einwies. Zum Glück stellte sich dieser Verdacht als haltlos heraus. DAS hätte mir gerade noch gefehlt. Vorletzte Woche Dienstag konnte ich zum ersten Mal richtig genießen, dass ich Mama bin. Louis lag so friedlich in seiner Wiege... Es war so schön! Doch wieder mal: Zu früh gefreut! Mein Mann und ich bekamen Magen-Darm-Grippe. Am Tag darauf fing auch Louis an zu kränkeln. Es wurde immer schlimmer und so landete er am Sonntag vor einer Woche mit dem RS-Virus im KKH. Ich selber war auch noch fix und fertig, da ich mich einfach nicht auskurieren konnte. :-( Mittwoch durften wir ihn dann wieder mit nach Hause nehmen. Doch kaum zuhause angekommen, klingelte das Telefon: Man hätte den Norovirus in einer Stuhlprobe von Louis gefunden... #augen

Weißt du, manchmal frage ich mich auch, womit wir das verdient haben. Aber dann mache ich mir klar, dass es viel Schlimmeres gibt. Natürlich ist es sehr, sehr anstrengend und sicher haben wir es vielleicht etwas schwerer, als andere Mütter. Aber wir müssen stark sein für unsere Kinder. :-) Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht mehr kannst, dann bitte um Hilfe! Ich hatte zwar auch niemanden, der Louis mal hätte nehmen können, damit ich mich mal auskurieren kann. Aber ein Arzt verschrieb mir sofort ein Antibiotikum, damit sich der Kram bei mir schnell verabschiedet. Im Normalfall bin ich eigentlich dafür, dass man seine Krankheiten aussitzt (leichte jedenfalls). Doch es gibt Situationen, da muss man einfach auch mal schwach sein dürfen.

Ich kann dich gut verstehen! Viele (auch hier) verlangen 100% von dir, obwohl dein Akku schon längst aufgebraucht ist. Du tust wirklich, was du kannst. Und trotzdem kommst du dir wie eine schlechte Mutter vor, weil du einfach nicht in der Lage bist, alles für dein Kind zu tun. Du solltest auch anfangen, deine Ansprüche an dich selbst herunterzuschrauben. Das erleichtert einiges. Mit Sicherheit tust du auch alles für dein Kind! Und such' dir wirklich Hilfe! Rede mit anderen über deine Ängste und Sorgen! Lass' dir Arbeit abnehmen! Man muss nicht immer stark sein!

Wenn du jemanden zum Reden suchst, dann darfst du dich gerne bei mir melden! #liebdrueck

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Lousi (9 Wochen alt) #verliebt