Wer hat interesse? Gründung einer Partei!

Archiv des urbia-Forums Politik & Philosophie.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Politik & Philosophie

Hier ist der Platz, mit anderen Politik- und Philosophieinteressierten über Parteien, aktuelles politisches Geschehen, Sinnfragen etc. zu diskutieren. Wir bitten insbesondere in diesem Forum um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsstil!

Beitrag von traumfresserchen 06.02.11 - 11:54 Uhr

Genau genommen ist es keine Gründung, denn sie besteht bereits - die Familien Partei Deutschlands! Mit politischen Zielen, wie man sie von den derzeitigen Spitzenparteien nicht kennt. #pro

Aber alles der Reihe nach. ... :-)

........................................................................

Hallo erstmal #winke

Nie zuvor hatte ich mich für Politik interessiert. Debatten im Fernsehen wurden weggezappt und die Zeitungen nur wegen dem Horoskop aufgeschlagen. ;-)
Meine ehemaligen Mitschüler können bestätigen, dass ich schon damals im Politikunterricht mit allem anderen beschäftigt war, nur nicht mit den Ohren beim Lehrer. Inzwischen bin ich Vorbild - Mutter eines inzwischen fast 7-jährigen Kindes und mit vielem in Berührung gekommen (Spagat Beruf/Kind, Harz IV, Betreuung, Finanzen, Kampf mit den Ämtern, etc.), so dass mein Interesse gewachsen ist, wachsen musste.

Als 2009 dann die Bundestagswahlen anstanden und ich überhaupt nicht wusste was ich wählen sollte begab ich mich im Internet auf die Suche nach Informationen über die einzelnen Parteien. Ich stieß auf den Wahl-O-Mat, ein Generator, der durch die Beantwortung von 39 Fragen die Parteien rausfiltert, die am meißten Übereinstimmungen mit der eigenen Meinung aufzeigt.

Ich fand es sehr interessant und ich war obendrein erstaunt in meinem persönlichen Ranking weder die CDU noch die SPD zu finden ( wo dies doch die Spitzenparteien sind ). Ja, stattdessen war die Familien Partei ganz vorne mit dabei, woraufhin ich dann Kontakt aufnahm ... und Mitglied wurde.

Doch ich bin nur ein einiziges Mitglied in der Kette, was folglich nicht ausreicht den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Und aus diesem Grund ist es derzeit so, dass uns Mitglieder abspringen und die Vorsitzende vom Landesverband Niedersachsen kürzlich sogar zurückgetreten ist, weil sich nichts tut.

Solltet ihr euch ebenfalls mit den Forderungen der Familien Partei identifizieren (einfach googeln, sie haben eine HP, wenn auch nicht ganz up to date), so schließt euch mir an um diese Partei ins Rollen zu bringen! Ich suche Menschen, die etwas bewegen wollen und ich glaube es gibt viele die uns unterstützen würden, wenn sie denn von uns, der Familien Partei, wüssten.

Ich möchte gerne werben, an Ständen, auf Flyern, ... mit dem Ziel Mitglieder zu bekommen (die wir für die Finanzierbarkeit der Werbematerialien brauchen) um den Bekanntheitsgrad so zu erhöhen, dass auch wir irgendwann mal zur Wahl stehen und es endlich auch für uns Familien wieder lohnt Familie zu sein.

Ich stehe im Kontakt mit Herrn Lahni, dem Bundesvorsitzende der Partei
und es ist derzeit sogar so, dass an gewissen Konsenspapieren mitgearbeitet werden könnte.

Wer von Euch also etwas bewegen möchte, der melde sich bitte.

Beste Grüße
Katherina

P.S Ich komme aus dem Raum Bremen.

Beitrag von papa2907 06.02.11 - 14:37 Uhr

gut idee..

nur leider schwer umsetzbar...oder hat zufällig jemand ein paar milliönchen abzugeben..:-)

Matthias

Beitrag von traumfresserchen 06.02.11 - 20:03 Uhr

Hallo Matthias,

Wählerstimmen sind leider nicht mit Milliönchen zu bekommen. Hier muss zunächst einmal Mundarbeit geleistet werden um den Bekanntheitsgrad nach dem bekannte Schneeballprinzip zu erhöhen.

Was das Umsetzen der speziellen Forderungen angeht, so basiert dies' auf ein gänzlich neues Sozialsystem (meine Worte). Aktuell kann man nicht sagen "da nehmen wir Millionen weg um sie dort einzusetzen". Aber soweit ist man ja leider auch noch nicht.

Unsere Aufgabe liegt derzeit wo anders. Nämlich da, endlich mal Einsatz zu zeigen und sich nicht immer nur zu beklagen!

Beitrag von ippilala 06.02.11 - 17:29 Uhr


In welchen Bereichen soll eingespart werden, damit eure Ziele ermöglicht werden können.

Wie genau sollen eure Ziele umgesetzt werden, nur si Ansatzweise, dass man das nicht genau vorher sagen kann, ist mir klar.

Definiere "lebensgerechte Umwelt".

Beitrag von traumfresserchen 06.02.11 - 20:53 Uhr

Wie schon weiter oben geschrieben kann man jetzt so aus dem Stehgreif nicht explizit sagen wo eingespart werden könnte um wo anders zu investieren. Mir persönlich fehlen dazu sowieso die Zahlen. Ich denke aber, dass grundlegende Veränderungen dringend notwendig sind.

So würde ich spontan z.B. sagen, dass ich persönlich eine höhere Mehrwertsteuer für Luxusgüter vertretbar fände, wenn dem beispielsweise geringere Sozialabgaben für Arbeitgeber gegenüber stünden. Letzteres fordert die Familien Partei!

Weiterhin werden ständig neue Krippenplätze gefordert, obwohl die Mütter (Väter) der Kids meist noch nicht mal einen Job in Aussicht haben. (Doch dies ist Grundvoraussetzung um den Arbeitsmarkt überhaupt zur Verfügung zu stehen) Und wenn die Mama (der Papa) dann einen Job hat, dann muss der Staat den Krippenplatz meist auch noch bezahlen, weil Mama (Papa) für einen Niedriglohn schaffen geht.

Wäre es da nicht sinnvoller der Mutter (dem Vater) von vornherein zu ermöglichen in den ersten Jahren fürs Kind da zu sein? In Form eines ausreichenden Erziehungsgehaltes, welches die Familien Partei fordert?!
Ich persönlich MUSSTE nach 24 Monaten wieder arbeiten gehen (2006), weil ich nicht verheiratet war und somit fortan nicht mehr krankenversichert gewesen wäre. Gerne hätte ich weiterhin die Erziehungsarbeit MEINES Kindes alleine übernommen.

Somit erlärt sich auch schon die letzte Frage, was für mich eine "Lebensgerechte Umwelt" darstellt. Für mich ist es gerecht, wenn meine "Gabe" (ein Nachkomme) an die Umwelt anerkannt und gewürdigt wird - ganz wichtig, natürlich auch in finanzieller Hinsicht.

Unsere Kinder sind nun mal unsere aller Zukunft. Es liegt an uns die Kinder zu vernünftigen Menschen heranzuziehen um das Leben lebenswert beizubehalten ..... und das ist meiner Meinung nach ein Haufen Verantwortung!!!

Dennoch bin ich natürlich auch der Meinung, dass es (jetzt mal übertrieben) unfähigen Eltern nicht so einfach gemacht werden sollte das "Gut" Kinder als Geldmaschine zu missbrauchen. Ich persönlich würde daher z.B. auf einen Teil Kindergeld verzichten, wenn ich mir in Sachen Schulmaterialien, Schulaktivitäten, Kindergarten, etc. pp. keine Gedanken mehr machen müsste.

Ich denke ihr wisst was ich meine. :-)

Bis bald. #winke

Beitrag von biibii 06.02.11 - 21:50 Uhr

ALLE Parteien versprechen viel .... kaum an der "Macht" wird NICHTS mehr umgesetzt ... verarschen kann ich mich alleine, wählen gehe ich schon lange nicht mehr, da WIR Bürger eh nichts zu melden haben :-(

Trotzdem viel Erfolg, vielleicht könnt ihr mich eines besseren belehren #schein

Beitrag von traumfresserchen 06.02.11 - 22:12 Uhr

So habe ich lange Zeit auch gedacht! Aber mir ist klar geworden, dass wir nicht länger resignieren dürfen!!!!

Klar haben wir, gerade wir als Eltern, aufgrund der "Familie", der kleinen Kinder keine, bzw. kaum Zeit für Politik. Aber genau da liegt doch der Knackpunkt. Wenn niemand von uns die Kraft aufzubringen versucht, wenn jeder sich zurück lehnt und das hin nimmt was geschieht, wird es nicht besser.

Genau deswegen, weil die Mehrheit so denkt, gibt es kaum Leute, die unsere Interessen vertritt! Logisch eigentlich!

Beitrag von sunshine80404 08.02.11 - 09:34 Uhr

An sich hast du ja Recht, wenn keiner aufsteht um die Interessen zu nennen, können sie nicht wahr genommen werden.

Dumm nur, dass sich die Interessen vermutlich ändern in der Zeit die man braucht um nach oben zu kommen...
Als Beispiel gibt es ja die Grünen, anfangs hatten die ja auch gute Ansätze. Leider wurden die nach und nach "verkauft".

Beitrag von milka700 09.02.11 - 09:17 Uhr

Ich bin für die Abschaffung von Parteien.
Für was haben wir Bundestag und Bundesrat?
Die Leute darin müssten DIREKT gewählt werden können und zwar vom Volk.
DAS würde Geld sparen sag ich dir...

Beitrag von .doctor-avalanche. 09.02.11 - 09:35 Uhr

So ein kindischer Käse!

Weisst Du eigentlich, was für einen Nonsens Du da geschrieben hast?

6, setzen!

Beitrag von milka700 09.02.11 - 10:00 Uhr

Nur weil DU keine Fantasie hast, musst du anderen nicht ihre Meinung absprechen.
Für mich bist du eh nur ein armes Würstchen, dass sich in einem vorwiegend weiblichen Forum profilieren möchte.

Beitrag von josephine2003 09.02.11 - 12:51 Uhr

Wie wärs anstatt mit Fantasie an fantastischen Vorstellungen mangelt es in der Politik nun ja nicht gerade) mit einer realistischen Aussage wie das funktionieren soll, wo das Geld dafür herkommen soll, wieviel und wo angeblich da ein Spareffekt oder meinetwegen auch nur die gesamtpolitische Verbesserung sein soll.

Wie genau willst du eigentlich verhindern, dass sich Menschen mit gleicher/ähnlicher Überzeugung zusammenschließen? Wie willst du gewährleisten, dass nichtsdestotrotz alle Länder gebührend vertreten und gewürdigt werden? Was machen wir dann eigentlich in den Ländern? Wie koordinieren wir kommunale Arbeit?.......

Hat das "arme Würstchen" vll. einfach nur einen empfindlichen Nerv bei dir getroffen?

Beitrag von milka700 10.02.11 - 17:16 Uhr

Ein Bürgermeister muss nicht unbedingt einer Partei angehören, um eine Stadt vertreten zu können. Auch die Verwaltung darf neutral sein um Steuergelder sinnvoll in einen wirtschaftlichen Kreislauf zu bringen.
Was haben Politiker in Aufsichtsräten von Wirtschaftsunternehmen zu suchen?
Es geht doch da schon lange nicht mehr um Politik, sondern, wo bekommt man wo die meiste Schmiere.

Beitrag von josephine2003 10.02.11 - 17:52 Uhr

Ich rede vom Förderalismus und nicht von einer kleinen Gemeinde in der ein Bürgermeister ohne Parteibuch (wohl aber mit Unterstützung) auch regieren kann.

Wie willst du Leute in die Politik bringen ohne Feedback und nebenbei GERADE ohne Partei ist die Lobby-Arbeit doch nur noch leichter als sie eh schon ist.

Abgesehen davon kann sich ein politischer Auf-/Aus-/Umstieg durchaus auch lohnen - siehe Oettinger - was wurde nicht gewettert und gepoltert - und jetzt?

Beitrag von milka700 10.02.11 - 18:32 Uhr

Moral! benötigt kein Parteibuch. Das was ich schreibe, ist meine Vorstellung von Politik, nicht deren momentane Gesetzgebung.
Es wird eine Zeit kommen, in der wieder Monarchie herrschen wird.

Beitrag von josephine2003 10.02.11 - 21:08 Uhr

Wie kommst du nun auf Moral? #kratz Ich glaube hinsichtlich Politik moralische Aspekte - auch bei deinen Vorstellungen einzubringen würde den Rahmen sprengen, davon war ja keine Rede.

Und von Gesetzgebung hat auch kein Mensch geredet.

Willst du nicht auf meine Fragen antworten bzw. dazu Stellung nehmen oder kann es etwa wirklich sein, dass meine 2 Vorredner Recht haben und du keine Ahnung vom Thema hast?

Aber gerne können wir uns auch über die Monarchie unterhalten, fandest du das was wir an Monarchie denn so gut, dass du diese Form "wieder" aufleben lassen willst? Und wenn ja, genau was? Die Monarchie hat ja erst zu den ersten demokratischen Ansätzen (siehe Märzrevolution und die Zeit davor/danach, fandest du diese Ansätze etwa schlecht?) hier in Deutschland geführt.

Ich muss gestehen, ich kann dir nicht so ganz folgen aber deine Beweggründe interessieren mich durchaus^^

Beitrag von nijinsky 09.02.11 - 14:50 Uhr

Womit du implizierst, dass Frauen dümmer sind als Männer.

Gesundheit!

Beitrag von astoran 09.02.11 - 13:48 Uhr

Dein Vorhaben in allen Ehren, aber jede politische Ausrichtung wird letztlich von Interessen begrenzt. Einfaches Beispiel. Du bist dafür, dass der Spitzensteuersatz auf, sagen wir, 50% angehoben wird (was noch gar nicht so lange her ist), gleichwohl sind jedoch deine Hauptfinanzies eben jene Kliente. Dann wirst du dieses wünschenswerte Vorhaben wohl kaum in die Tat umsetzten, oder? Politik bedeutet Macht, Macht, die dir durch Geld verliehen wurde. Und somit bestimmt deine Macht das Geld, das du erhalten hast...