Warum wissen hier viele ihre Eltern nicht zu schätzen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lailaali 06.02.11 - 13:58 Uhr

Guten Tag alle zusammen,

ich habe hier in diesem Forum feststellen müssen, dass sich sehr viele Teilnehmer über ihre Eltern oder Schwiegereltern auslassen. Dies geschieht zum Teil in einer Art und Weise, die für mich nicht nachvollziehbar ist. Jeder Mensch hat doch so seine Macken. Man sollte lernen mit ihnen umzugehen.

Ich habe selber eine noch zweijährige Tochter und hoffe, dass sie später nicht so undankbar sein wird, sich das "Maul" in einem öffentlichen Forum über ihre Mutter zu zerreißen. Denn das würde mir das Herz zerreißen.

Ich habe hier als kleinen Denkanstoß ein Video gefunden, welches ihr euch anschauen solltet. Grammatik und Rechtschreibung des Untertitels lassen leider zu wünschen übrig;-):

http://www.youtube.com/watch?v=fcf5nzedVbE

Lieben Gruß,
Laila

Beitrag von mauseannie 06.02.11 - 14:18 Uhr

Ich kann nur fuer mich sprechen. Meine Mutter verdient keinen Respekt. Mein Vater im Grunde auch nicht, aber fuer ihn finde ich immer noch Entschuldigungen.
Erzieh Deine Kinder mit Liebe und Respekt, und Du wirst Liebe und Respekt zurueck bekommen.

Beitrag von bruchetta 06.02.11 - 14:19 Uhr

Tendentiell sind es eher die Schwiegermütter als die Mütter.

Ist bei mir auch so, zu meiner Mutter habe ich ein ganz gutes Verhältnis, zu meiner Schwiegermutter wechselhaft (hab halt ihren Lieblingssohn geheiratet).

Es liegt nicht immer an den Töchtern, glaub mir!

Beitrag von gh1954 06.02.11 - 14:22 Uhr

>>>Denkanstoß<<<

Diese rührselig-schmalzigen Geschichten aus dem Internet können für mich niemals ein Denkanstoß sein, die sind für mich eher ein Brechmittel.

Hier schreiben Einige schlecht über ihre Eltern/Schwiegereltern, ob zu recht oder nicht, wissen wir alle nicht, aber das sind Ausnahmen. In meinem Umfeld kenne ich keine Familie mit solchen Querelen. In meinem Umfeld und in dem meiner Kinder und deren Freundeskreis sind die Verhälnisse zu Eltern/Schwiegereltern von Respekt und Liebe geprägt.

Beitrag von harveypet 06.02.11 - 14:42 Uhr

ich habe meine Schwiegereltern und meinen Schwager jetzt 14 jahre nicht mehr gesehen!Wenn du gern belogen, betrogen und geschlagen werden willst kann ich dir gern ihre Adresse und/oder Telefonnummer geben, vielleicht willst du das Pack adoptieren damit sie Trost haben. ( Meine Kinder und auch meine Ex haben ebenfalls seit dieser Zeit keinerlei Kontakt.)

Beitrag von ciciotella 06.02.11 - 15:35 Uhr

vielleicht hast du einfach das Glück gehabt, dass du super Eltern / Schwiegereltern hast. Ist doch schön.
Aber du kannst doch hier nicht pauschalisieren, warum andere das nicht zu schätzen wissen...

Ich habe eine Mutter, die sich nie um mich gekümmert hat. Umarmen, Liebe geben, ein Fremdwort. Ich mache es bei meinen Kindern anders, trotzdem leide ich nach wie vor unter dem kalten Liebesentzug meiner Mutter. Prügel, an der Tagesordnung.
Und noch heute ist meine Mutter kalt und verbittert, kritisiert mich, beschimpft mich, beleidigt mich, nimmt die Kinder nicht gerne zu sich.

Warum soll ich so eine Mutter zu schätzen wissen?

LG
Cicio

Beitrag von liebelain 06.02.11 - 15:36 Uhr

Weil sie sie noch haben.

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 15:40 Uhr

Hallo

ich bin für meine Mutter dankbar, habe sie sehr geliebt und sie war alles was ich als Familie noch hatte.
Sie hat uns immer unterstützt, sich über mein Glück gefreut und sehr darunter gelitten - aufgrund ihrer Krankheit - mich nicht aktiver unterstützen zu können.
Leider ist sie im Dez 2010 verstorben


Über die Mutter meines Mannes meckere ich hier auch mal.
Und das tut mir gut, da ich im normalen Leben nicht öffentlich und nur mit einer Freundin so ehrlich über meine Schwiegermutter rede.
Ich versuche mich raus zu halten und behalte meine Meinung für mich.
Will nicht hetzen und mit dem Thema nichts zu tun haben.
Auch bei meinem Mann sage ich nicht wie sehr ihr verhalten mich verletzt, da er sonst endgültig den Kontakt abbrechen würde .....

Mein Mann hat durch die negative Art seiner Mutter, die Intrigen, die Lügen die Beziehung zu seiner Mutter verloren - er kann sie nicht mehr als "seine Mutter" sehen.

Grüße Silly

Beitrag von unilein 06.02.11 - 15:44 Uhr

Warum sollte man Menschen Respekt entgegenbringen, nur weil sie (die eigenen) Eltern geworden sind? #kratz Poppen und dabei nicht verhüten ist ja nun keine soo besonders große Leistung #gruebel

Respekt muss man sich erarbeiten. Und den meisten Eltern gelingt das ja auch, also kann es so schwer nicht sein. Wem das nicht gelingt und wer sich den Hass seiner Kinder zuzieht, der hat ihn sich in aller Regel selbst erarbeitet und damit auch verdient.

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 22:02 Uhr

sehe ich auch so

silly

Beitrag von tagpfauenauge 06.02.11 - 15:52 Uhr

Hi,

<<<Warum wissen hier viele ihre Eltern nicht zu schätzen?>>>

Ich denke, es gibt nicht nur gute Menschen, es gibt auch schlechte.

Ob das im Einzelnen die SchwieMu oder die schimpfende SchwieTochter, kann ich nicht beurteilen.

vg

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 15:53 Uhr

Die Mutter meines Mannes

hetzt, lügt, intrigiert, redet falsch, ist fies zu meinen Kindern, gönnt uns keinen Funken Glück, .....

hat versucht meinen Mann zum Fremd gehen zu überreden, die Hochzeit sich nochmals zu überlegen - da waren wir schon 9 Jahre zusammen, ....

Als wir den Verdacht hatten das unsere Tochter Down-Syndrom hat, war das Gottes Strafe für uns, ....

und ihre Einstellung
- es geht nicht ums glücklich sein im Leben sagt sie zu meinem Mann als er sagt, daß er aber glücklich ist.


Und sie versteht nicht warum er keinerlei Interesse, Bezug zu ihr hat .....
...... obwohl sie all das weiß was ihm nicht passt, es viele offene Gespräche gab wo er alles knallhart angesprochen hat.

Ihre Einstellung -
aber ICH bin doch deine Mutter - du mußt dich für mich interessieren



Grüße Silly

Beitrag von 1familie 06.02.11 - 21:41 Uhr

Du wolltest doch nicht hetzen.....

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 21:47 Uhr

Hallo

hier darf ich ehrlich sein ;-)

und ich wollte erklären warum der Titel Mutter keine Aussage darüber macht ob es der Mensch ein lebenlang verdient hat, daß man ihn uneinegeschränkt liebt.

Sondern es macht das Verhalten aus dem Gegenüber ob man geliebt wird.

Und seine Mutter spricht das aus was hier Thema ist.

Auf die Wahrheit, Vorwürfe sagt sie eben
- aber ich bin die Mutter
das ist ihr Freifahrtschein für alles

Sieht mein Mann aber nicht so

Grüße Silly

Beitrag von 1familie 06.02.11 - 21:56 Uhr

Seiht dein Mann aber nciht so ......

Es ist seine Mutter und du solltest ihm auch etwas Respekt zeigen und seine Mutter akzeptieren, auch wenn Dir nicht alles in den Kram passt.

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 22:01 Uhr

Hallo

ich habe seine Mutter viel länger akzeptiert als er, ich war die die 15 Jahre versucht hat eine Basis aufzubauen

klar dir wäre es egal wenn sie ein behindertes Kind als Strafe Gottes für Dich sieht

wenn sie deinen Mann zum fremd gehen auffordert

deinem Kind verbietet in ihrer Wohnung von der Mutter zu sprechen

die Hochzeit platzen lassen will

alles schlecht macht was wir machen

zu meiner Mutter geht die im Pflegeheim am Sauerstoffschlauch hängt um über mich abzulästern, und zwar so, daß meine Mutter danach einen Arzt brauchte .....
und das war ihr erster und einziger Besuch bei meiner Mutter



....

schon klar, daß wäre dir alles egal u
und du würdest das Gute in ihr sehen


nur leider findet das kaum jemand


Silly

Beitrag von 1familie 06.02.11 - 22:09 Uhr

Hi,

wenn du das 15 Jahre probiert hast, dann tust du mir leid.

Am Anfang unserer Beziehung hatte auch meine SM versucht ihn mir auszureden. ICh war ihr zu jung. Es war mir egal und ich suchte irgendwann kein Kontakt mehr zu ihr, wegen des Enkelkindes - sie kam dann irgendwann von allein und ohne zu stänkern.

meine Meinung - es findet sich immer ein friedvoller Weg, man muss nur wissen, wie man es anstellt. Seit nun 3 Jahren (immerhin von 9) klappt alles ganz hervorrangend :-)

Ja, ich hab das Gute in Ihr gesehen und meinen Mann - es ist Ihr Sohn und ich wollte, das alles miteinander klappt.
ICh sage nicht das es einfach war, aber es hat sich für alle gelohnt.

Und gern versteht man als Schwiegertochter oder auch als Schwiegermutter gerne mal was falsch.

Conny

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 22:11 Uhr

Hallo

stimmt - ich tue mir auch leid .....

und schon klar, die oben genannten Sachen kann man schon falsch verstehen .....
sind ja nur Kleinigkeiten

Silly

Beitrag von 1familie 06.02.11 - 22:17 Uhr

Selbstmitleid - ganz Klasse.

Mir tut dein Mann leid.
Ja, ich denke du hast schon mit Absicht viel falsch verstehen wollen.

Beitrag von marion2 07.02.11 - 19:59 Uhr

Nach Selbstmitleid klingt das für mich nicht. Das deckt sich ansatzweise mit meinen Erfahrungen.

Ich hab jahrelang versucht, ein normales Verhältnis zu meiner Schwiegermutter aufzubauen. War jedes Mal nett und freundlich - aber nix. Die Frau ist und bleibt fürchterlich.

Mir tut mein Mann übrigens auch leid.

Niemand hat so eine Mutter verdient.

Beitrag von donaldine1 06.02.11 - 15:56 Uhr

Hallo!
Es gibt nun mal solche und solche Eltern. Und wenn es gut läuft betseht irgendwie kein Anlaß das ständig zu schreiben, eben weil sowas kein Aufreger ist, über den man sich abreagieren müßte. ;-)
Das Eltern grundsätzlich Respekt verdienen finde ich ehrlich gesagt nicht nur falsch, sondern auch dumm. Es gibt nun einmal Menschen, die keinen Respekt verdiesen. Wenn es die eigenen Eltern oder Schwiegereltern trifft, ist das ärgerlich, aber eben nicht zu ändern.
Sie nur zu respektieren, weil es die Eltern sind? Warum sollte man, wenn sie blöd zu einem sind/waren?
Macken? Ok. Aber was manche so erleben, das sind doch keine Macken mehr.
Ob sich Deine Tochter mal das Maul zerreißt oder nicht, daß hast Du zu einem erheblichen Prozentsatz ja auch selber in der Hand. Sei einfach so zu ihr, daß sie dich respektieren und lieben kann.
Ich für meinen Teil hatte z.B. einen Vater, der in sehr vieler Hinsicht ein Arschloch (und das ist noch freundlich ausgedrückt) war: Mutter geschlagen, gesoffen, Geld von Mandanten veruntreut, seine eigenen Kinder entführt, ständig überall Äregr angezettelt, etc. Und mit so einem sollte man lernen umzugehen, nur weil er zufällig der eigene Vater ist? Komische Einstellung.
LG
donaldine1

Beitrag von zahnweh 06.02.11 - 16:19 Uhr

Hallo,

ja, da ist was dran!

so traurig #heul

auf meine Mutter würde das zutreffen. Sie hätte ebenfalls so reagiert und zeigte es in so vielen kleinen Dingen. #herzlich Leider wussten es viele nicht zu schätzen und sprangen mit ihr ähnlich um, wie der Sohn in der Geschichte.

bei meinem Vater war es anders. Er wollte Respekt und sääte Angst.

Nun sind beide gestorben. Meine Mutter vermisse ich sehr.Nicht nur ich. Nur erkannten viele erst hinterher, wie viel sie ihnen eigentlich war.


Ja, ich rege mich über vieles auf. Habe auch sehr oft mit meiner Mutter gestritten. Mit anderen Menschen auch.
Dann aber frage ich mich immer wieder: ist DIESER Streit es wert, dass wir uns ein Leben lang in Wut und Zorn nicht mehr sehen? Ist DIESER Streit es wert, dass wir für mehrere (verlorene) Jahre, den Kontakt abbrechen werden?

Wenn nein, versuche ich die Ursache zu klären die Person zu verstehen und einen Kompromiss zu finden.

Wenn ja, hat es tieferliegende Gründe. Dann aber überlege ich mir auch, ob ich den Kontakt nicht wirklich ganz abbreche. Dann erwarte ich aber nichts und ziehe mich dauerhaft zurück.

Meine Mutter besuche ich am Grab. Meinen Vater nicht.

Beitrag von berry26 06.02.11 - 17:06 Uhr

Hi,

ich bin ebenfalls der Meinung das man sich Respekt verdienen muss. Eltern verdienen natürlich allein deshalb schon Respekt ABER sie können ihn durch Ihr Handeln oder Nichthandeln auch verspielen!

LG

Judith

Beitrag von donaldine1 06.02.11 - 17:13 Uhr

Gut ausgedrückt!
Und ich schwafel da oben als Erklärung meine halbe Familiengeschichte. ;-)

Beitrag von littlelight 06.02.11 - 18:07 Uhr

Ganz genau!

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