Berufstätige Mütter - Vollzeit/Teilzeit? Wie seht ihr das?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 2fachmutti1986 06.02.11 - 19:42 Uhr

Hallo!

Ich habe 2 Kinder im Alter von fast 4 und fast 2. ;-)
Der Große geht bereits in den Kindergarten. Momentan noch 3 Tage die Woche bis 12 Uhr und die 2 anderen Tage bis 14 Uhr. Unser Kleiner geht ab August in die Kita.

So langsam aber sicher fällt mir hier die Decke auf den Kopf und ich möchte unbedingt wieder arbeiten gehen.
Meine Familie und die Familie meines Mannes und teilweise ein paar Freunde finden die Idee nicht so gut. Ich muss dazu sagen, dass meine Mama und Schwiegermama bis vor kurzen noch Hausfrauen waren und immer für uns da waren. Sie finden, dass man höchstens ein paar Stunden die Woche "jobben" gehen kann als Mama. Schließlich werden die Kinder ja mal krank und man muss für sie da sein. Ich würde schon gerne bis ca. 14/15 Uhr täglich arbeiten gehen. Das finden sie allerdings viel zu heftig. Für die Kinder wäre es so schrecklich so lange in die Kita zu gehen und dafür hätte ich keine Kinder in die Welt gesetzt.

Momentan bin ich mir echt unsicher. Auf der einen Seite möchte ich gerne mindestens 25 Stunden die Woche arbeiten gehen, aber auf der anderen Seite denke ich ständig über die Kritik meiner Familie nach. Haben sie etwa recht mit dem was sie sagen? Jetzt habe ich mich dafür entschieden Mami zu sein und muss ich mein Leben die nächsten Jahre nur nach meinen Kindern ausrichten??
Bis jetzt hatte ich noch nie das Gefühl, dass der Große unglücklich im Kindergarten ist. Im Gegenteil. Er freut sich immer sehr auf die langen Tage mit Mittagessen. Er findet es schön. Würde es ihn dann sehr stören eine Stunde länger zu bleiben?

Wie seht ihr das ? An die berufstätigen Mütter: Habt ihr manchmal ein schlechtes Gewissen?Wie kommen eure Kinder damit klar, dass sie länger im Kindergarten sind?

Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen. Auch von den Mamis die sich bewusst gegen Arbeit entschieden haben.

LG

2fachmutti1986

Beitrag von mille78 06.02.11 - 19:58 Uhr

Hallo,

ich arbeite seit Jan. mit 30 Wo/Std..Ausserdem arbeite ich im 3 - Schicht-System. Meine Jungs sind 5 und 1 Jahr alt. Mein Kleiner ist dazu nen Herzkind. Sie gehen aber so gern in Kiga und Krippe, dass ich da absolut kein schlechtes Gewissen habe.Die Kids haben ja noch kein Zeitgefühl und mein Großer sagt oft, wenn wir ihn um drei holen "jetzt schon?". Alle seine Freunde sind noch im Kiga.Lass sie reden. Das müssen allein Dein Mann und Du entscheiden. Was bringt es wenn Du unglücklich bist! Es gibt immer wieder Leute, die meinen, sie wissen, was das Beste für Dich ist!Ich liebe meine Jungs über alles, trotzdem würde mir daheim die Decke auf den Kopf fallen. Ich habe auch festgestellt, dass ich bzw. wir die Zeit mit den Jungs viel intensiver nutzen! Haushalt probieren wir dann zu machen, wenn die Jungs nicht da sind oder schlafen. Geh arbeiten, wenn es Dir Spaß macht!

GlG
mille78

Beitrag von felix.mama 06.02.11 - 20:02 Uhr

Du musst das für dich selber entscheiden - nicht deine Mutter oder deine Schwiegermutter und hart gesagt auch nicht dein Mann. Mit diesem solltest du trotz alle dem über dein vorhaben vernünftig sprechen.
Ich gehe 4 Tage die Woche arbeiten - 20Stdt. Dabei gliedert sich das bei mir in Früh und Spätdienst. Ich selber komme damit gut klar.
Kinder stecken solche veränderungen schon gut weg auch wenn ich kein Fan davon bin Kinder von 7 bis 16 Uhr in den KiGa zu stecken und danach wohlmöglich noch zur Tagesmutter bis um 19 oder 20Uhr. Das wäre bei dir jedoch nicht der fall.
Arbeiten tut auch der Seele gut. Ich habe gemerkt das ich nicht mehr ganz so schnell genervt bin und das ich mich ausgeglichener fühle.

Beitrag von loonis 06.02.11 - 20:02 Uhr



Mir sind and. Meinungen meist eh wurscht....das mal vorn weg....
bei solchen Themen streiten sich näml. eh d. "Geister" ...

Ich bin immer recht früh wieder arbeiten gegangen ...der Große
kam mit 20 Mon. in d.Krippe,die Kleine mit 11 Monaten.
Ich habe ledigl. meine AZ nach dem 1.Kind auf 30h die Wo
reduziert ....
Ich bin Krankenschwester,arbeite nur nachts ,mein Mann arbeitet
voll in 3 Schichten...wir arbeiten beide abwechselnd WE & Feiertage.

Wir haben eine tolle Krippe/Kita...Hort inzwischen für d.Kids (sind jetzt gerade 4 geworden u. knapp 8 Jahre) ...
Die Kids fühlen sich so was von wohl dort ....wir sind sehr begeistert ,
ich könnte auch nichts neg. berichten....
Die haben dort so ein tolles Programm für d.Kids ,die lassen sich
echt was einfallen ,fahren auch jedes Jahr 5 Tage in den Urlaub...

Verstehe auch immer d. Aussagen nicht,warum d. Betreuung
in d.KiTa für Kinder soooo schlecht sein soll?
Das kann ich absolut nicht bestätigen...

Warum sollen Frauen nur noch Hausfrauen sein,wenn
man Mutter geworden ist?
Unsere Kids lernen von Anf. an ,dass es nichts umsonst gibt ,
man muss halt einen (guten) Beruf lernen u. anschl. arbeiten
gehen um sich Dinge zu leisten/kaufen ...wie Essen,Bekleidung usw.
Ich persönl. möchte nicht nur Hausfrau sein.Ich habe doch
auch einen Beruf gelernt ....

Für mich ist es ganz normal wieder zu arbeiten...

LG Kerstin


Beitrag von berta.in.schwarz 07.02.11 - 08:01 Uhr

>Wir haben eine tolle Krippe/Kita...Hort inzwischen für d.Kids (sind jetzt gerade 4 geworden u. knapp 8 Jahre) ...
Die Kids fühlen sich so was von wohl dort ....wir sind sehr begeistert ,
ich könnte auch nichts neg. berichten....
Die haben dort so ein tolles Programm für d.Kids ,die lassen sich
echt was einfallen ,fahren auch jedes Jahr 5 Tage in den Urlaub...

Verstehe auch immer d. Aussagen nicht,warum d. Betreuung
in d.KiTa für Kinder soooo schlecht sein soll?
Das kann ich absolut nicht bestätigen...>

#pro
Es ist eher so, daß man das alles zuhause gar nicht bieten kann, weil man die Kinder überallhin mitschleppen muß, wo sie sich langweilen und gar nicht hinwollen, weil es erledigen muß.

Beitrag von anja676 06.02.11 - 20:02 Uhr

Hallo,

ich bin nach einem Jahr Erziehungsurlaub wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Ich hätte es mir nicht leisten können, zuhause zu bleiben oder nur Teilzeit zu arbeiten. Die erste Zeit hatte ich schon ein schlechtes Gewissen. Aber auf der anderen Seite war meine Tochter sehr gerne in der Kita. Sie war übrigens von 7 bis 16.30 Uhr in der Kita, manchmal schon ab 6.30 Uhr. Nach relativ kurzer Zeit war bei mir das schlechte Gewissen weg. sie hat sich dort wohl gefühlt und ich hatte das Gefühl, mich in der Zeit, die wir zusammen hatten, intensiver um sie kümmern als wäre ich den ganzen Tag um sie herum. Ein schlechtes Gewissen haben mir immer andere versucht einzureden. Das zieht sich bis in die Schulzeit hin. Aber mir und meiner Tochter ging und geht es gut dabei.

LG Anja

Beitrag von ahdra1 06.02.11 - 20:15 Uhr

Ich bin nach jedem Kind nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten gegangen...Zuerst auf 400,-Euro für die Zeit des Erziehugnsurlaubes. Nach unserer 1. Tochter bin ich nach einem Jahr Elternzeit wieder Vollzeit arbeiten gewesen, dann wurde ich wieder schwanger und bin nach der Geburt 3 Jahre zu Hause geblieben - aber immer mit einem 400Euro Job. Jetzt arbeite ich seit 2008 wieder in Vollzeit, meine Große ist in der schule, meine kleine noch im KiGa. Mein Mann kümmert sich um die Kinder wenn ich zur Arbeit bin. Ich bin als Altenpflegerin tätig und arbeite im Schichtdienst. Meine Kinder kommen nicht zu kurz, es gehört für sie dazu, daß Mama arbeitet. Sie kommen auch gerne mal mit zu mir auf die Arbeit.


Klar gibt es in unserem Bekanntenkreis auch einige, die es nicht verstehen, aber da es mir herzlich egal ist,was andere über mich sagen oder denken, interessiert es mich auch nicht wirklich.

Davon mal abgesehen war ich nie jemand, die tatenlos zu Hause sitzt und tgl. 8 Std. mit Putzen und Kochen verbringt...war ich noch nie und werd ich nie sein.

Ich denke auch nicht,daß ich eine schlechte Mutter bin. Meinen Kindern fehlt es an nichts, sie kommen nicht zu kurz. Und wenn ich auf der Arbeit bin, ist mein Mann da und kümmert sich um die Kids mit allem, was dazu gehört.

Es muß jeder für sich entscheiden, was er möchte. Man muß auf sein Bauchgefühl hören, nicht auf das was andere sagen. Früher blieb die Mutter zu Hause, weil es einfach so war, aber die Zeiten ändern sich.

Beitrag von alkesh 06.02.11 - 20:08 Uhr

Ich arbeite Teilzeit im Schichtdienst seit mein Zwerg ein Jahr alt ist.

Nein, ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen, mein Sohn heult wenn ich ihn aus der Krippe abhole, so viel Spaß hat er dort. Er lernt auch unheimlich schnell seit er dort ist.
Wenn ich frei habe oder einen späten Dienst, dann bleibt er so von 8.30 bin 14 h in der Krippe, oft brauchen wir eine Stunde bis wir da weg kommen ;-)

Die Beutreuungszeiten sind dort zum Glück sehr flexibel.

Ich gehe gerne arbeiten und an die halbe Stelle könnt ich mich durchaus gewöhnen ;-)

Vollzeit könnte ich aber z.Z. nicht mit meinem Geiwssen vereinbaren, läßt sich durch den Schichtdienst (mein Mann arbeitet auch Schicht) auch schlecht verwirklichen. Teilzeit ist oft schon schwierig, zum Glück ist unser "Herr üder den Dienstplan" recht flexibel und wir haben gute Freunde bei denen unser Sohn gerne ist, umgekehrt kümmern wir uns um ihre Kinder (die Beiden haben auch bescheidene Arbeitszeiten)

Wenn Du Lust drauf hast, mach es, 25 Std. sind ja nicht die Welt, in den KiGa gehen die Kids ja so oder so!

LG

Beitrag von alocin1970 06.02.11 - 20:10 Uhr

Huhu,

ich denke, wenn du arbeiten möchtest und es deinen Kindern dabei gut geht, solltest du das tun - egal was deine Familie sagt. Das geht sie gar nichts an. Meine Mutter findet es z. B. auch nicht gut, dass meine Kleinste, seit sie zwei ist, 2 x 4 Stunden/Woche zur Tagesmutter geht, damit ich mal ohne meine Kinder bin (habe drei davon).

Ich allerdings habe mich bewusst dagegen entschieden, außer Haus zu arbeiten, aus den Gründen, die auch deine Mutter/SM anführen. Ich möchte so viel wie möglich von meinen Kindern haben und sie nicht länger als einen halben Tag fremdbetreuen lassen. Ich genieße es (okay, nicht immer!!!), dass ich Zeit habe, die Nachmittage mit ihnen zu verbringen, begleitende Mutter zu sein, wenn es Schulausflüge etc. gibt, mit in den KiGa zum Basteln zu gehen, morgens mit meiner Kleinen schwimmen zu gehen etc. Und ja, es ist sicher schwierig, das hinzubekommen, wenn die Kinder krank sind oder ständig Schulferien haben (12 Wochen im Jahr).

Aber ich habe auch gut reden, ich bin freiberuflich tätig (Lektorin/Redakteurin) und arbeite von zu Hause aus, kann die Aufträge annehmen oder auch mal ablehnen, kann mir die Zeit frei einteilen. Nur ganz selten fahre ich mal zu meinen Kunden, wenn es etwas Größeres zu besprechen gibt oder sie mich einfach mal wieder sehen wollen. Wenn ich diese Möglichkeit nicht hätte, würde ich mir sicher auch eine kleine Stelle suchen, aber wohl eher zwischen 15 und 20 Stunden.

Also: Mach dich nicht von den Meinungen der Familie abhängig, wer entscheidet, das bist du und dein Mann, nur ihr. Lass dir da nicht reinreden.

LG Nico

Beitrag von 1familie 06.02.11 - 20:20 Uhr

Hallo,

vorneweg: Kinder sind glücklich, wenn die Mutter glücklich ist.

Meine Jungs sind jeweils nach einem jahr in de Kita gegangen. Sie fühlen sich wohl und haben noch nie gejault.
Mein grosser ist mittlerweile in der Schule und freut sich wenn ich ein paar Minuten später kommen.

Ich hole die Jungs nacheinander ab 15 Uhr ab, das heisst, einer immer eine 1/4 Stunde später und ich ahb sie noch meckern gehört :-)
Sie freuen sich das sie Ihre Freunde täglich sehen können und ich für meinen teil freue mich auch auf meine Arbeit.
Nur Daheim würde ich jämmerlich verkümmern.

Was andere reden , sollte dir egal sein.

LG

Beitrag von libri81 06.02.11 - 20:22 Uhr

Hallo,

zuersteinmal: lass Dir nix einreden, es ist Deine Entscheidung.

Ich kann momentan nur aus "Kindersicht" sprechen:
Ich bin in den 80ern in der DDR aufgewachsen und meine Eltern waren beide voll beufstätig. Ich war in der Krippe, Kindeergarten, Schule mit Früh-,Nachmittags-und Ferienhort. ( später auch ein sog. Schlüsselkind)

Mich hat das nie gestört, ich fand es immer ganz toll.
Ich habe eine sehr innige Beziehung zu meiner Mutter ( früher auch zu meinem Vater).

Ich selbst kann mir gar nicht vorstellen, später "Hausfrau" zu werden...sollte es wie durch ein Wunder irgendwann bei uns doch noch klappen, werd ich direkt wieder arbeiten gehen...Wechselschichtdienst. Und ich werde kein schlechtes Gewissen haben.

Sollten Leute in meiner Umgebung damit ein Problem haben tja, sollen sie doch. Es ist unser Leben und meine Entscheidung.

Tu, was Du für richtig hältst...wenn DU arbeiten möchtest, dann mach es (ganz nebenbei...wer kann bei den heutigen Preisen noch von einem Gehalt leben?).

Liebe Grüße

Beitrag von widowwadman 06.02.11 - 20:40 Uhr

Ich arbeite seit meine Kleine 9 Monate alt war Vollzeit und bin, genauso wie mein Mann, mit Pendeln 10 Stunden am Tag unterwegs, die Kleine ist in der Zwischenzeit in der KiTa.

Schlechtes Gewissen habe ich nicht, im Gegenteil, ich weiss ja wie gut es ihr in der KiTa gefaellt und wie gerne sie dahin geht, und sie hat auch enge Bindungen zu ihren Betreuern. Ich hab eher ein schlechtes Gewissen, dass ich waehrend meines naechsten Erziehungsurlaubes ihre KiTa Zeit auf einen Tag pro Woche reduzieren muss, weil wir uns mehr nicht leisten koennen.

Wenn mein Kind mal krank ist, nehmen entweder mein Mann oder ich uns frei, jenachdem bei wem gerade weniger ansteht, bzw, in Situationen wo sie laenger daheimbleiben muss, kann ich auch schon mal per Laptop von daheim aus arbeiten.

Ich wuesste nicht warum meine Karriere weniger wichtiger sein sollte, als die meines Mannes. Deine Familie scheint da doch recht 50er Jahremaessig drauf zu sein.

Beitrag von laboe 06.02.11 - 21:40 Uhr

ICH persönlich werde nachdem unser Kleiner in den KiGa eingewöhnt ist, wieder arbeiten gehen, aber "nur" halbtags. Da ich als Lehrerin arbeite, bin ich dann immer zu Hause, wenn die Kinder auch KiGa-/Schulschluss haben. Das ist traumhaft an meinem Beruf, das war mir auch immer wichtig: Arbeiten gehen, aber trotzdem für meine Kinder da sein. Dass ich dann noch abends zu Hause arbeiten muss, sieht zwar keiner, aber das bringt der Lehrerjob halt so mit sich ;-)

Ich würde NIEMALS voll arbeiten gehen mit Kindern. Erst, wenn sie schon so groß sind, dass sie mich "entbehren" können.

Laboe

Beitrag von widowwadman 06.02.11 - 21:47 Uhr

Kinder koennen einen schon ganz gut "entbehren" vorrausgesetzt sie koennen gute Bindungen zu ihren Tagesbezugspersonen aufbauen, und dass die nicht dauernd wechseln.

Es schadet einem Kind nicht mehreren Menschen zu vertrauen und als Bezugsperson zu haben, dass einzige was da leidet ist das muetterliche Ego.

Beitrag von berta.in.schwarz 07.02.11 - 08:03 Uhr

Das stimmt. Meine Kinder waren sehr traurig als sie damals eingeschult wurden und den Kindergarten verlassen mußten. Sie haben noch sehr lange von den Erziehrinnen gesprochen.

Beitrag von laboe 07.02.11 - 22:55 Uhr

Richtig. Und diese anderen Bezugspersonen haben sie ja schon den halben Tag in der Schule gehabt. Wo ist also das Problem? Da ist es doch mehr als klar, dass es für die Kinder auch schön ist, nach Hause zu kommen und sich nicht ein Mittagsmenü in die Mikrowelle schieben zu müssen, weil Mama noch bis 16h arbeiten muss, oder??;-)

Beitrag von kleine1102 06.02.11 - 23:13 Uhr

Hallo Laboe!

"Dass ich dann noch abends zu Hause arbeiten muss, sieht zwar keiner, aber das bringt der Lehrerjob halt so mit sich"

Tröste Dich- der Lehrerjob ist definitiv nicht der Einzige, bei dem man regelmäßig abends noch am Schreibtisch hockt ;-). Um die Zeit ist's zumindest für die Kids nicht relevant und deshalb fällt's mir (jedenfalls manchmal #schein) auch nicht ganz so schwer.

Lieben Gruß #stern,

Kathrin

Beitrag von momplonoel 06.02.11 - 21:52 Uhr

Hallo,nur Mama zu sein,wäre mir auch zu langweilig#gaehn

Ich hab auch zwei Jungs im Alter von 6+3Jahren-beide im Kiga.Bei uns ist es so,daß mein Mann Vollzeit und ich Teilzeit arbeiten.Wenn mein Mann Frühschicht hat,mache ich die Spätschicht-und umgekehrt.So ist immer einer von uns da,falls im Kiga mal was passiert oder einer der Jungs mal krank wird.

Morgen muß mein Mann z.B.von 6-14 Uhr und ich von 8-12Uhr...

Klappt wunderbar.Und ist für mich ein positiver Tapetenwechsel:-D

LG Mompi

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 21:55 Uhr

Hallo

kommt immer auf das Kind an und wie gut es "aufgehoben" und "betreut" ist.

Manche Kinder gehen gerne in den Kindergarten, sind sehr selbständig und können mehr auf die Mami verzichten.

Anderen Kindern geht es nicht so gut den ganzen Tag im Kindergarten zu sein. Sie sehnen sich nach der Mama, ...... auch nach Ruhe ..... nach dem zu Hause .....
Kindergartenalltag ist recht anstrengend, in Konkurrenz sein, immer teilen müssen, schauen wo man bleibt, ect.


Ich werde auch wieder arbeiten gehen wenn mein Kleinster so 2,5 oder 3 Jahre alt ist .....
wahrscheinlich 20 bis 24 Stunden -
Kinderbetreuung für meine Mittlere und mein dann Schulkind wahrscheinlich bis 15.00

Mein Kleiner wahrscheinlich nur solange ich arbeite.


Meine Erfahrung
so bis 15.00 macht es Spaß
danach wird es anstrengend für Kinder.


und ich will ja auch noch mit meinen Nasen Zeit verbringen - und noch was von ihnen haben .....


Grüße Silly

Beitrag von widowwadman 06.02.11 - 22:16 Uhr

"Kindergartenalltag ist recht anstrengend, in Konkurrenz sein, immer teilen müssen, schauen wo man bleibt, ect. "

Kinder mit Geschwistern haben das doch auch zuhause, oder?

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 22:52 Uhr

Hallo

ja - aber da hat man nicht 25 Kinder als Konkurrenten - um Ecken, Spielpartner, Freunde, Erzieherinnen, Aufmerksamkeit ect.

man hat sein eigenes Spielzeug - nicht nur "Allgemeingut"

man muß sich schon mehr anpassen als zu Hause
man zeigt seine Schokoladenseite um die Regeln, den Alltag zu bestehen -- zu Hause kann man sein wie man ist.

man muß immer wieder über seinen Schatten springen - z.B. um Hilfe zu holen, Bedürfnisse zu äußern, sich durch zu setzen ect.....

klar ist das für Kinder sinnvoll
aber je nach Kind und Alter unterschiedlich wie viele Stunden am Tag


Grüße Silly

Beitrag von libri81 06.02.11 - 22:22 Uhr

>>>>>Anderen Kindern geht es nicht so gut den ganzen Tag im Kindergarten zu sein. Sie sehnen sich nach der Mama, ...... auch nach Ruhe ..... nach dem zu Hause .....
Kindergartenalltag ist recht anstrengend, in Konkurrenz sein, immer teilen müssen, schauen wo man bleibt, ect.<<<<<<<<<<<

Ja und? Dort lernen sie selbstständig zu sein eigene Wesen zu entwickeln, sich zu behaupten, sich durchzusetzen; lernen, dass man nicht immer alles haben oder bekommen kann.

Beitrag von sillysilly 06.02.11 - 22:48 Uhr

Hallo

finde ich ein bißchen hart, daß von allen Typen Kinder zu verlangen.
Es gibt da große Unterschiede.
Manche können eben besser damit umgehen und manche arrangieren sich schwerer mit dem harten Kindergartenalltag.

Viele Menschen vergessen, daß die Kinder ja noch länger im Kindergarten sind als die Eltern arbeiten - mindestens 5 Std. mehr als der Arbeitstag der Eltern ist


ich bin dafür seine Entscheidung vom Kind das man hat - auch beeinflussen zu lassen.

Und wenn alle Kindergärten soooo toll wären
alle Erzieherinnen so fürsorglich wären
dann wäre ja wohl kein ständiges Gemecker im Kindergartenforum

Leider geraten die Kinder nicht immer in gute Einrichtungen oder zu guten Betreuungspersonen.

Deswegen meine Meinung
- aufs Kind schauen - wie es einen ganzen Tag im Kindergarten eben schafft
und schauen wo es gelandet ist.



Bin Erzieherin seit 15 Jahren
und glaube mir nicht allen Kindern tut ein ganzer Tag im Kindergarten gut

grüße Silly

Beitrag von widowwadman 06.02.11 - 23:03 Uhr

"Viele Menschen vergessen, daß die Kinder ja noch länger im Kindergarten sind als die Eltern arbeiten - mindestens 5 Std. mehr als der Arbeitstag der Eltern ist "

Haeh? Wie kommst du denn auf die Rechnung?

Beitrag von sillysilly 07.02.11 - 12:36 Uhr

Hallo

in der Regel arbeitet der Vater ganztags - oder bringt das Kind in der Früh, aber nicht alle arbeitenden Mütter haben diese Hilfe durch den Vater

Mutter arbeitet z.B. 30 Stunden - reinen Arbeitszeit
das Kind wird ja erst im Kiga abgeben, mind. 30 Minuten vor Arbeitsbeginn der Mutter
das Kind wird nach der Arbeit von der Mutter abgeholt - in der Regel 30 Minuten bis zum Kindergarten,
eventuell geht die Mutter noch schnell ohne Kind einkaufen um dann mit dem Kind in Ruhe heim zu kommen.
Also - hat ein Kind mindestens 1 Std mehr Zeit im Kindergarten pro Tag als die arbeitenden Mutter, meiner Erfahrung nach eher länger
d.h. in der Woche 5 - 10 Stunden mehr "Arbeitszeit" im Kindergarten als die Mutter.

Und meiner Erfahrung nach ist das gerade für die kleinen Nasen schon sehr lange.


Bin für arbeitende Mütter, aber ich finde man sollte den Aspekt - Kind - im Auge behalten

Grüße Silly

  • 1
  • 2