welche Untersuchung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schne82 06.02.11 - 22:21 Uhr

ist sinnvoll??? Es gibt so viele... ich versteh nur noch Bahnhof.

Eigentlich würden wir gerne relativ früh wissen, ob das baby gesund ist, insbesondere keine psychischen Schäden hat. Kann man das überhaupt (sicher) und mit welcher Untersuchung? Diese Trisomie-Untersuchung (sorry kenn die Begriffe nicht genau), sind ja wohl nicht 100 %ig sicher...

kann mich mal bitte jemand aufklären?

lg

Beitrag von wartemama 06.02.11 - 22:30 Uhr

Mein Mann und ich sind beide chronisch krank und nehmen beide Medikamente, wegen derer mein Baby ein erhöhtes Risiko hat, mit Mißbildungen auf die Welt zu kommen - daher hat mein Arzt mir die Feindiagnostik empfohlen.

Aber ich glaube, daß es keine Untersuchung gibt, die Dir die Garantie auf ein gesundes Baby geben kann. Hier weiß aber sicher jemand mehr darüber.

LG wartemama

Beitrag von laila1984 06.02.11 - 22:35 Uhr

HI,

sehr bekannt ist die Nackentranzparenzmessung. Da wird in der 11-14 Woche bei dem Baby die Wasseransammlung im Nacken gemessen. Daraus und aus nem Bluttest wird die eine Warscheinlichkeit errechnet, ob das Kind eine Chromosomenstörung hat (vorallem Trisomie 21)
Ich stand am Dienstag vor der Wahl ob ich es machen lassen soll. Habe aber soviel über Prozentzahlen gelesen, dass ich mir denke dass es so unwarscheinlich ist, dass mein Kind mit meinen 26 Jahren Trisomie hat. Bei 95-97 % der Kinder, die eine auffällige Nackentranzparenz haben, ist im Nachhinein alles ok. Also wozu soll ich die dann überhaupt machen.
Eine 40 jährige Frau zb hat eine warscheinlichkeit ein gesundes Kind zu kriegen von 99,2 %! Und ich bin ersdt 26.
Es gibt glaube ich noch eine nicht invasive Methode. Heist Triple-Test. Da wird nur aus dem Blut ne Warscheinlichkeit errechnet.
Es gibt dann noch die invasive Methode dazu. Eine Fruchwasseruntersuchung. Da wird mit einer Nadel Fruchwasser aus dem Bauch entnommen und daraus wird dann zu 100 % rausgefunden ob das Kind ne Chromosomenstörung hat.
Ich habe noch einen Toxoplasmose Test machen lassen. Da wird per Blut rausgefunden, ob ich schon den Erreger hatte. War leider negativ bei mir.
Das heist, in der ca 25. woche nochmal einen Test machen und eben kein Rohwurst oder Fleich essen und vorsichtig vor Katzenkotz sein.
In der ca 9-12 Woche wird routinemäßig geschaut ob die Wirbelsäure da ist und ob Bauch und Kopf zu sind.
Bei den Routineuntersuchungen wird schon sehr viel raus gefunden.

Lg

Beitrag von anyca 06.02.11 - 22:39 Uhr

Wie soll man denn ein Embryo auf PSYCHISCHE Schäden untersuchen? So nach dem Motto, wenn es sich wenig bewegt, ist es depressiv, wenn es mal zappelt und mal nicht, ist es schizophren?#rofl

Um eine Trisomie sicher festzustellen, braucht man eine Fruchtwasseruntersuchung - und riskiert eine Fehlgeburt. Die Nackenfaltenmessung ergibt nur eine Wahrscheinlichkeit. Würdest Du ein Trisomie-Kind denn abtreiben wollen?

Abgesehen davon gibt es tausend Sachen, die jeweils so selten sind, daß danach nicht gesucht wird - und die meisten Behinderungen enstehen eh erst bei oder nach der Geburt.

Beitrag von schne82 07.02.11 - 11:28 Uhr

ja danke, fürs lustig machen... ich find die Frage schon berechtigt und kein Grund, darüber zu lachen. Ich bin nunmal neu hier und es hat mich interessiert. man kann mir ja auch vernünftig sagen, dass das nicht möglich ist. Und ja, wenn das Kind geistig behindert wäre und keine Lebensqualität hätte, würden wir es abtreiben... aber die Entscheidung hat jeder für sich zu treffen und man muss nicht deswegen negativ urteilen.

Beitrag von anyca 07.02.11 - 12:15 Uhr

Eine geistige Behinderung ist was völlig anderes als eine psychische Erkrankung!

Beitrag von ohiticawin 08.02.11 - 02:02 Uhr

Hallo,

sinnvoll sind in deinem Alter die normalen Ultraschalluntersuchungen, Blutüberwachungen und später Wehenschreiber bei deinem Frauenarzt.

Eine Fruchtwasseruntersuchung ist in deinem Alter nicht nötig.
Die wirklich schweren genetischen Defekte, die damit festgestellt werden könnten, stehen in ihrer Häufigkeit nicht im Verhältnis zu der Gefahr einer Fehlgeburt durch diese FWU. Zumindest nicht wenn keine besonderen familiären genetischen Vorbelastungen im Raum stehen. DANN wäre die FWU ratsam.

Wenn überhaupt ein Gendefekt festgestellt wird, dann ist es meist Trisomie 21 (Down Syndrom; dieser Defekt führt im Gegensatz zu anderen Defekten selten zu einem natürlichen Abort). Aber hier solltest du dir unbedingt vorher die Frage stellen, ob es für dich überhaupt relevant wäre, bzw ob du das Kind allein deswegen abtreiben würdest.

Auch wenn es nur ein geringes Risiko einer Fehlgeburt bei der FWU gibt. Wenn es dich trifft, und du ein gesundes Kind verlierst, dann ist es für dich völlig egal, wie unwahrscheinlich dieses Risiko war...

Viele raten zu einer sogenannten Nackenfaltenmessung oder einer bestimmten Blutuntersuchung, die Hinweise auf diese Erkrankungen geben können. Aber die machen dich nur verrückt und sind nicht selten falsch.

Genieß deine Schwangerschaft und überlass solche Untersuchungen getrost den Frauen über 35!

lg