Wie habt Ihr das nach der Geburt geregelt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von wob 07.02.11 - 09:36 Uhr

Hallo liebe Muttis und die, die es bald (wieder) werden!

Wir bekommen im Mai unser absolutes Wunschkind.
Mein Partner und ich sind beide beruftstätig. Ich würde das 1. Jahr auf jeden Fall zu hause bleiben. UND DANN????
Wie habt Ihr es nach der Geburt Eures Kindes geregelt bzw. wie werdet Ihr es machen: wann geht Ihr wieder arbeiten? Was haltet Ihr davon, ein kleines Kind nach einem oder eineinhalb Jahren in die Kita bzw. zur Tagesmutter zu geben?
Müßte ich unser Kind dort schon vormerken lassen?
Über Antworten würde ich mich echt freuen.

LG

Beitrag von elame 07.02.11 - 09:38 Uhr

Hallöchen,

wir bekommen im Juni unseren Kleinen zwerg und freuen uns schon riesig. Ich werde allerdings nach einem halben Jahr wieder arbeiten gehen und die Zeit mit einer Tagesmutter abdecken, die ich aus beruflichen Gründen schon lange kenne. Hab dort jetzt schon einen Platz reservieren lassen. Wünsche dir alles gute und schicke liebe Grüße

Ela
22.SSW

Beitrag von daby01 07.02.11 - 09:38 Uhr

Gehe direkt wieder nach dem Muschu arbeiten, mein Männe bleibt zu hause. Da wir nicht unbedingt Fremdbetreuung wollen, wird er 3 Jahre zu hause sein. Kiga kommt für uns davor nicht in Frage.
lg

Beitrag von ding2011 07.02.11 - 09:39 Uhr

Hallo du!

Wir erwarten im Juli unser erstes Kind #verliebt

ich werde auch auf jeden Fall das erste Jahr daheim bleiben und danach vorrauss. stundenweise wieder arbeiten gehen, habe zum Glück meine Familie in der Nähe die dann auf die Kleine aufpassen ;-)

Fände es zwar schöner 2 Jahre daheim zu bleiben aber das können wir uns finanziell echt nicht leisten, da ich u.a. auch mehr verdiene wie mein Freund.

Lg Ding und Keks 19 SSW #verliebt

Beitrag von chris1179 07.02.11 - 09:40 Uhr

Hallo,

wir bekommen im Mai auch unser erstes Kind und ich werde 3 Jahre daheim bleiben, danach geht das Kind dann in den Kindergarten.

Ich persönlich würde kein Kind nach einem Jahr in fremde Hände geben wollen, aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Natürlich sind es auch immer finanzielle Aspekte. Wir verdienen durchschnittlich, verzichten aber lieber auf Urlaub und sonstigen Luxus und ich bleibe daheim und kümmere mich selbst. Bei uns ist auch innerhalb der nächsten 2-3 Jahre ein zweites Kind geplant, d. h. ich würde voraussichtlich dann ca. 5-6 Jahre daheim sein und anschließend wieder halbtags arbeiten gehen.

Wenn Du das Kind mit einem Jahr bereits in die Kita oder zur Tagesmutter geben willst, würde ich mich an Deiner Stelle bereits jetzt darum kümmern bzw. direkt nach der Geburt. Bei unserer Kita (weiß ich von einem Kollegen) sollte man die Zwerge am besten sofort nach der Geburt anmelden bzw. sich vormerken lassen.

Lg Christina + Krümelchen (25+5)

Beitrag von angeldragon 07.02.11 - 09:40 Uhr

meine kleine könnte jetz jeden tag kommen ich gehe nach einem jahr wieder arbeiten leider gibts hier im dorf keine kindergrippe und deshalb muss es die teuere version sein tagesmutter aber ohne geld sieht die welt halt auch nicht rosig aus also tagesmutter ;-);-);-)

Beitrag von elame 07.02.11 - 09:43 Uhr

Teure version ist gut, bei uns kostet ein Krippenplatz für 6 Std. pro Tag 400 € auch sehr teuer ;-)

Lg

Beitrag von angeldragon 07.02.11 - 09:46 Uhr

boha so schlimm ist unser später kindergarten ja nichtmal 8 h und 280 €

Beitrag von elame 07.02.11 - 09:49 Uhr

Kiga ab 2 3/4 kostet für 30 Wochenstunden bei uns dafür nur 92€ bei einem Kind ;-)

Beitrag von angeldragon 07.02.11 - 09:51 Uhr

krasse unterschiede?????? das ist ja richtig fies was zahlt ihr anderen den so? oder ist in deutschland einfach anders als in österreich?

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:04 Uhr

Es ist auch innerhalb Deutschlands überall unterschiedlich, wir haben für einen 7 Stunden tägl. Krippenplatz inkl. Essen 350 € gezahlt und zahlen für 9 Stunden tägl. Kindergarten nach dem 3. Geburtstag inkl. Essen in Bayern (Stadt) knapp 150 €. Auf dem Land ist es günstiger.

In NRW zum Beispiel ist die Gebühr einkommensabhängig, da kämen wir für Kita auf 600 € schätze ich, für Kiga auf 300 €.

LG Esther

Beitrag von ida-calotta 07.02.11 - 10:13 Uhr

Wir haben während der Krippenzeit für 6 h/Tag 225 Euro inkl. Mittagessen bezahlt. Dann zum Wechsel in den Kindergarten für 7 h/Tag 230 Euro (Krippe kostet denn 1,5-fachen Satz des normalen Beitrags) inkl. Mittagessen.
Jetzt geht sie von 8-12, also 4 h/Tag und die Kosten uns 99 Euro ohne Essen.

LG Ida

Beitrag von netti000 07.02.11 - 09:41 Uhr

Also ich finde es sehr früh das Kind mit einem Jahr schon betreuen zu lassen. Das erste Jahr geht sooo schnell rum. Also wenn Du es irgendwie einrichten kannst, häng noch mind. ein Jahr dran. Ich habe 2 Jahre Elternzeit genommen, und selbst mit 2 Jahren finde ich es noch recht früh für den KiGa.
Wir haben das Elterngeld auf zwei Jahre aufgeteilt.

Bin jetzt wieder schwanger und müsste normalerweise ab 23.06. wieder Arbeiten weil die 2 Jahre rum sind. Aber Mitte Auhust fängt auch schon wieder mein Mutterschutz an :-)

LG Netti 8.ssw

Beitrag von angeldragon 07.02.11 - 09:45 Uhr

ja das kann ich mir leider nicht leisten wen ihr genug verdient um vom elterngeld zu leben wir sind nunmal nur in der gastro tätig und wen ich 2 jahre nehme reichts für die miete nichtmehr da ich und mann jeder die hälfte der miete trägt

grüßle Ďŗåçħę

Beitrag von elame 07.02.11 - 09:47 Uhr

Das kenn ich, bei uns genauso, haben erst ein Haus gekauft. Ich bin aber selbst Erzieherin und arbeite mit so kleinen und ich muss sagen, die meisten Kinder schaffen es sehr gut und entwickeln sich auch ganz normal ;-)

Lg

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:10 Uhr

Nicht nur das. Wenn Einrichtung und Konzept und Team gut sind, die Kinder eine feste Bindung an die Eltern haben, nicht zu lange in der Kita sind und ordentlich eingewöhnt werden, profitieren sie sogar ungeheuer von der Kita und sind in vielen Dingen deutlich weiter entwickelt als Nicht-Krippenkinder, finde ich! Liebe Grüße, Esther

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo Netti,

zwischen Krippe und Kiga besteht ja ein großer Unterschied, natürlich wäre es heftig, ein Kind mit 2 in eine Gruppe mit 25 Kindern zu schicken. DAS würde ich auch nicht machen. Das ist eine Überforderung für ein zweijähriges Kind. Eine Krippengruppe hat aber nur 12 Kinder und dafür 3-4 Betreuungskräfte, das ist für Einjährige gut zu packen! Tagesmütter betreuen üblicherweise höchstens 6 Kinder, meist nur 3-4.

Liebe Grße,

Esther

Beitrag von elame 07.02.11 - 10:09 Uhr

Also wir arbeiten in der Krippengruppe mit 10 Kindern und 2 Betreuern, es sind nicht immer 3-4 Betreuer, kenne das hier bei uns genau genommen gar nicht

Lg

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:17 Uhr

Es hängt auch stark vom Bundesland ab. Wir leben in Bayern, bei uns sind es 12 Kinder, davon höchstens 2 unter einem Jahr, der Rest zwischen 1 und 3. Eine Erzieherin, eine Kinderpflegerin, eine Berufspraktikantin und zu vielen Zeiten des Jahres eine Vorpraktikantin / SPSS Praktikantin. Zwar dürfen Praktikanten offiziell nicht gerechnet werden (in Bayern zumindest), oft sind sie aber wirklich gut und übernehmen dadurch sehr viel selbständige Betreuungsarbeit.

In welchem Bundesland lebst du, und wie alt sind die Kinder in deiner Gruppe denn?

In Bayern ist der Personalschlüssel an das Alter der Kinder gekoppelt und für unter Einjährige enger gefasst als unter Zweijährige und für 2-3 Jährige; ist aber ja, glaube ich, überall anders geregelt. Ich finde unseren Schlüssel grade okay, es dürften aber nicht wenigers ein, in Urlaubszeiten wird es eng und ohne die Praktikanten wäre das Team deutlich zu dünn besetzt. Sind ja fast alles noch Wickelkinder.

LG Esther

Beitrag von elame 07.02.11 - 10:22 Uhr

Man das hört sich nach Luxus an. Komme aus Ba-Wü bei uns sind es 10 Kinder zwischen 1 und 3. Auch alles Wickelkinder. Eine Vorpraktikantin könneten wir auch noch dazu nehmen, allerdings habe ich die letzen 3 Jahre eher mäßig gute Praktikantinnen gehabt... Beneide euch ein bisschen ;-)

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:27 Uhr

Es ist aber auch der Träger unserer Kita, der da sehr gut arbeitet. Z.B. ist bei meiner Tochter damals nach ein paar Wochen die Berufspraktikantin ausgefallen, weil sie abgebrochen hat. Da haben sie als Ersatz noch eine Kinderpflegerin eingestellt, so dass die Arbeitskraft aufgefangen war. Vom Schlüssel her hätten sie das vielleicht nicht mal unbedingt gemusst, hab es nicht nachgerechnet...

Ihr seid in Baden-Württemberg dafür nicht so abhängig von den Buchungszeiten der Eltern, hier darf man monatlich stündlich umbuchen (4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11 Stunden) und die Erzieher werden in ihren Stunden davon abhängig ständig raus- und runtergestuft... auch nicht schön...

Beitrag von elli-pirelli1704 07.02.11 - 09:46 Uhr

hallo, ich bleibe nur 4 wochen daheim. geplant war 1 wo. vor
ET und 3 wo. danach - aber ob das so klappt...?

danach gehe ich wieder arbeiten. würde gerne länger zuhause bleiben, geht aber nicht weil selbstständig!

meine schwie-ma nimmt es dann, und ich arbeite halbtags nur 3 vormittage/nachmittage die woche.

bei uns hat die kita 3/4 jahr vorlaufzeit für einen kitaplatz.

Beitrag von estherb 07.02.11 - 10:24 Uhr

#schwitz Boah, das ist heftig, vor allem für dich. Ich hätte nach 4 Wochen noch nicht wieder arbeiten wollen, da hatte ich noch nicht mal das Stillen fest im Griff. Und die Nächte, die Tagesstruktur! Geschweige denn, dass ich das Gefühl gehabt hätte, mich von SS, Geburt und Wochenbett ausreichend erholt zu haben! Ich wollte aber auch immer mindestens ein halbes Jahr voll stillen, und bei meiner Tochter hab ich dann gemerkt, dass die 9 Monate zu Hause für mich das Minimum waren, um auch stressfrei abstillen zu können und das Gefühl zu haben, jetzt genug "Baby" abbekommen zu haben :-) Dann hat mein Mann sie betreut. Diesmal nehme ich 11 Monate Elternzeit, er 3, aber gleichzeitig mit mir, und dann überbrücken wir ein paar Wochen mit Urlaub bis zum Krippenplatz ;-)

Aber bei Selbständigen ist das nicht so einfach, klar...

Beitrag von sephora 07.02.11 - 09:46 Uhr

Hallo,

also ich selber und auch 2 meiner Freundinnen waren das erste Jahr zu Hause. Danach wieder arbeiten. Habe glücklicherweise einen Krippenplatz bekommen.
Meine Maus freut sich jeden Tag in die Krippe zu gehen, nach dem Mittagschlaf hole ich sie dort ab und wir haben noch den ganzen Tag zusammen.

Ich finde die Krippe großartig! Sie lernt dort soviel und man merkt einfach, dass sie oft unter Kindern ist. Die Eingewöhnung ist immer schwer, aber jetzt ist es wirklich super!
Ich denke, jeder mutter muss für sich selber entscheiden ob sie gerne wieder arbeiten möchte..oder wirklich 3 Jahr zu hause bleibt.
Wir hätten das sowieso nicht gekonnt. Auch nicht finanziell. ABer ich muss auch sagen, dass es mich wieder ausgefüllt hat mal wieder was anderes zu machen als nur zu Hause zu sitzen. Ist eben individuell.

Keine Ahnugn wo du wohnst. Aber hier in münche muss man sich schon am Anfang der SS für die Krippe anmelden um überhaupt Aussichten auf nen Platz zu haben.

lg

Beitrag von didyou 07.02.11 - 09:48 Uhr

Huhu,

unser ET ist auch Anfang Mai. Ich werde nach der Geburt zwei Jahre Zuhause bleiben. Werde mir wahrscheinlich auch das Elterngeld aufsplitten lassen. Danach möchte ich stundenweise arbeiten gehen und werde den Kleinen dann zur Oma geben. Wenn er drei oder vielleicht auch zweieinhalb ist, dann soll er in den KiGa gehen. Bei uns ist es so, dass man die Kinder am Besten schon kurz nach der Geburt anmeldet wegen Platzmangel. Ich werde ihn aber in mehreren KiGA anmelden und mir diese dann anschauen und mich etwas später entscheiden.

LG Didyou mit Ben inside, 28. SSW #verliebt

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