Wie empfinden Hunde wohl einen Verlust??

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jill1979 07.02.11 - 11:29 Uhr

Gestern ist einer unseren beiden Yorkis gestorben.Er war noch keine 3 Jahre alt.Er ist in eine Autotür geraten und hat sich das Genick gebrochen.Es war furchtbar.Er ist auf meinem Arm auf dem Weg in die Tierklinik gestorben.Und unsere Kinder waren im Auto..wir stehen alle unter Schock.
Aber wie geht es nun seinem Wegbegleiter dabei?Ob Hunde trauern?Ich sehe,dass er ab und an an verschiedenen Dingen riecht und dass er oft kuscheln kommt.Er ist aber diese Nacht in sein Körbchen schlafen gegangen und wollte nicht bei uns im Bett bleiben?Wie empfindet er das wohl alles nun??Gefressen hat er heute noch nicht.
Wir haben aber gestern Nacht schon beschlossen,dass wir ihn nicht den Rest seines Lebens allein lassen wollen.Er ist erst 2 einhalb und soll nach einer Weile und nach Kastration eine Hundedame bekommen.

Beitrag von cherymuffin80 07.02.11 - 12:11 Uhr

Ich denke wie genau ein Hund Verlust empfindet kann niemand genau sagen, aber das Tiere durchaus trauern ist ja ersichtlich.

Denke aber er wird es rasch wegstecken wenn ihr ihm Zeit widmet und einen normalen Alltag mit ihm weiterlebt. Er merkt natürlich auch das ihr trauert, das kommt ja auch noch dazu.

Solange er jetzt nicht anfängt tagelang fressen und noch wichtiger Wasser zu verweigern ist das auch nicht sooo tragisch.

LG

Beitrag von redrose123 07.02.11 - 12:42 Uhr

#schock Wie ist das denn passiert?

Ich denke auch das Hunde auf Ihre Art trauern #schmoll

Beitrag von annelie.77 07.02.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

als der ältere unserer Schäferhunde gestorben ist war das für den anderen grausam :-(

Er hat tagelang nicht gefressen, musste letztendlich zwangsernährt werden. Nach ca 3 Monaten war eine Besserung in Sicht, aber wir haben uns auch rund um die Uhr um ihn gekümmert.

Also - ja, Tiere können extrem trauern. Kümmert euch gut um ihn, dann wird das schon!

Euch auch alles Gute

Anne

Beitrag von bensu1 07.02.11 - 19:28 Uhr

hallo,

tut mir leid, was euch passiert ist ... :-(

hunde trauern definitiv. vor jahren mussten wir leider unseren rüden einschläfern lassen, er war sehr krank ohne aussicht auf besserung.

von einem tag auf den anderen hatten wir dann auch nur mehr unsere hündin suki, die unheimlich getrauert hat. sie hat tagelang futter verweigert, wollte nicht mehr spielen und hat immer wieder ihren gefährten gesucht.

am dritten tag sind wir spazieren gegangen und sahen einen hund, der unserem rüden verblüffend ähnlich gesehen hat. suki hat ihn gesehen und ist freudig auf ihn zugerannt. kurz vor ihm hat sie erkannt, dass er es doch nicht war. sie ist (ich weiß nicht, wie ich's beschreiben soll) vor enttäuschung richtiggehend zusammengesunken und mit hängendem kopf zu mir zurückgekommen. :-(

die zwei hatten aber auch einen besonderen draht zueinander... hab ich bei tieren vorher nie so gesehen und seitdem auch nicht mehr in diesem ausmaß.

was bei unserer hündin geholfen hat, war sehr viel zuwendung, sie musste z.b. eine zeitlang gar nicht alleine bleiben, da ich sie zur arbeit mitnehmen konnte. die gassirunden haben wir auf anderen als den üblichen wegen erledigt. nach drei wochen war sie eigentlich wieder die alte.

lg
karin