Stillen ja odewr nein!?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von caro2109 07.02.11 - 12:00 Uhr

Hallo!
Habe mich nach meiner ersten ss bewusst gegen das stillen entschieden.
bekomme im märz das 2 kind und bin mir noch nicht sicher,ob ich stillen werde oder nicht!?
wem geht es ähnlich?

Beitrag von jumarie1982 07.02.11 - 12:09 Uhr

Huhu!

Was waren denn damals deine Gründe gegen das Stillen?
Wenn du dir unsicher bist, frag doch mal bei einer Stillgruppe nach, da sind viele Frauen, die dir "am Objekt" sagen können, wieso sie stillen ;-)

LG & eine hoffentlich zufriedenstellende Entscheidung
Jumarie

Beitrag von caro2109 07.02.11 - 12:10 Uhr

meine gründe waren,dass ich viel allein war mit dem kind und ohne stillen unabhängiger.

Beitrag von extravagance 07.02.11 - 12:47 Uhr

Wenn du mit dem Kind viel alleine warst hättest du doch genug Zeit gehabt zum stillen.

Aber Unabhängigkeit ist natürlich wichtiger als die Gesundheit vom Kind ( Muttermilch ist nun mal besser als Kunstmilch und auch die Nähe die das Kind dabei bekommt!) und die Vorbeugung von SIDS ( die nachgewiesen ist)....LOGISCH

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, das ist echt nen toller Grund

Beitrag von julis8 07.02.11 - 15:13 Uhr

ich bitte Dich, bei Deiner Antwort kann ich nur den Kopf schütteln. Jede Frau kann das selber entscheiden und wenn sie gerne unabhängiger ist, dann ist das ok so.

Du tust so, als würden Frauen die nicht stillen Rabenmütter sein. Ich sage nur: glückliche mutter, gückliches kind.


Beitrag von diana1101 07.02.11 - 21:59 Uhr

Sei mir nicht böse, aber mein Kind hat trotz das es die Flasche bekommen hat, genauso viel Nähe und Liebe von mir bekommen wie eine Mutter die stillt.

Und sogar noch mehr Nähe, da der Papa ihr auch die Flasche gegeben hat.

Somit hat meine Tochter Nähe vom Mama und Papa beim Essen geniessen dürfen.

Ich streite nicht ab das Muttermilch besser ist, aber kränker wird ein Kind durch Kunstmilch auch nicht..

Aber es ist ja klar, das man als Mutter die nicht gestillt hat, grundsätzlich bei manchen Frauen eine Rabenmutter ist...

MfG

Beitrag von berry26 07.02.11 - 13:27 Uhr

Hi,

besorg dir ein gutes Stillbuch oder besuche einfach mal eine Stillgruppe. Dort kannst du auch schonmal viele verschiedene Aspekte kennenlernen und bist auch als Schwangere herzlich willkommen. Hier findest du stillgruppen..(www.lalecheliga.de,www.afs-stillen.de)

Gute Stillbücher:
http://www.amazon.de/Das-Stillbuch-Hannah-Lothrop/dp/3466344980/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1297081602&sr=8-1
http://www.amazon.de/Das-Handbuch-stillende-Mutter-Nachschlagewerk/dp/3906675025/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1297081618&sr=8-11

Die von dir aufgeführten Gründe sind eigentlich Gründe FÜR das Stillen und nicht dagegen.

Stillen ist einfacher, praktischer und du bist viel unabhängiger. Der Anfang mag zwar vielleicht etwas zeitaufwendiger sein aber in der Wochenbettzeit sollte man sich eh nichts vornehmen.;-) Zum Stillen brauchst du nur dich und das Baby. Zum Flasche machen, brauchst du eine Flasche, wohl temperiertes Wasser, eine große Tasche, das Baby, dich und einen Platz an dem du die Flasche bereiten kannst.... #schwitz Ich empfinde das im nachhinein als sehr stressig.


Beitrag von kleiner-gruener-hase 07.02.11 - 13:38 Uhr

Das ist total unlogisch, sorry!

Beitrag von caitlynn 07.02.11 - 12:38 Uhr

Hmm das musst du selber entscheiden.
Ich hatte mich explizit für das stillen entschieden aber das fing schon ungut an, dann hatte mein kleiner eine säuglingsgelbsucht und trinkschwächen ich hatte keinen milcheinschuss und nach 2 nervenraubenden wochen und 2 brustentzündungen in der zeit hab ich seufzend aufgegeben und hatte auf einmal ein zufrieden sattes kind,.... naja so kanns gehen.

Beim nächsten Kind werde ich das thema stillen nochmal in angriff nehmen vielleicht klappts ja dann denn grade am anfang finde ich das kuscheln die zärtlichkeit die nähe wunderschön und so ist man zwar sehr gebunden auch zeitlich natürlich aber es entsteht eine schöne enge bindung.

Mach dir doch einfach ne pro und contra liste und dann schau mal welches von beiden überwiegt.

lg cait mit john 13 mon

Beitrag von dazz 07.02.11 - 12:51 Uhr

Ich habe es mir bis zum Schluss offen gelassen.
Als er dann geboren wurde, war es fuer mich das Selbstverstaendlichste der Welt ihn zu stillen.
Es war suuuuper!!
Tolle 10 Monate lang! ... Dann hat er sich alleine abgestillt.

Wuerde es wieder so machen, da ich so total relaxt an die Sache rangegangen bin, und nie gestresst war. ... hatte ja immernoch im Hinterkopf, dass ich ja immer die Flasche geben kann.
Aber muss auch sagen, dass ich eine supertolle Nachsorgehebamme hatte, die mich ganz toll ans Stillen rangefuehrt hat.

Druecke dir die Daumen

LG
dazz

Beitrag von diana1101 07.02.11 - 12:51 Uhr

Hallo Dickerchen, ;-)

ich würde es auf mich zukommen lassen und spontan nach der Geburt entscheiden.

Habe auch nicht stillen können - und weiß, wenn ich nochmal ein Baby bekommen sollte, ob ich stillen oder Flasche geben soll.

Beides hat Vor- und Nachteile.. also entscheide spontan.

LG Diana

Beitrag von littlelight 07.02.11 - 13:11 Uhr

Huhu Caro!

Es gibt so vieles, was dafür spricht zu stillen. Ich könnte dir jetzt die 1000 Vorteile aufzählen, aber ich denke, damit ist dir nicht geholfen. Diese Fakten kannst du sicher auf guten Internetseiten und in guten Büchern auch nachlesen.

Die Frage ist eher: warum hast du dich beim ersten Kind gegen das Stillen entschieden? Hattest du Probleme? Schmerzen? Hattest du einfach Angst davor? Am besten du guckst vielleicht mal in einer Stillgruppe vorbei oder unterhälst dich mit einer Stillberaterin, diese können Ängste nehmen, mit Vorurteilen aufräumen, dich bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Du hast oben geschrieben, du wolltest unabhängiger sein. Nun, mit dem Stillen ist man so unabhängig wie gar nicht anders möglich. Wenn das Kind unterwegs Hunger bekommt sucht man sich eine ruhigere Ecke (das muss man beim Flaschefüttern auch, viele Kinder trinken ja nicht, wenn es unruhig um sie herum ist) und legt das Kind an. Man muss nicht erst die Flasche fertig machen. "Mehr Unabhängigkeit" ist demnach kein Argument für die Flasche, es sei denn es geht dir darum, dass du dein Kind zur Oma geben kannst, weil du häufig ohne Kind weggehen möchtest ohne abpumpen zu müssen (denn ständiges Abpumpen ist nicht stressfrei). Allerdings kann ich gut auf Unternehmungen ohne Kind verzichten, ich nehme meinen Sohn einfach immer mit, ich bin allerdings auch kein "Discotyp".

Geh in dich und überlege, ob du stillen möchtest. Versuch es doch einfach erstmal, abstillen kann man dann immernoch. Am Anfang gibt es häufiger Probleme, aber da kann eine Stillberaterin helfen. Ich kann nur sagen, dass ich das Stillen wunderschön finde, obwohl ich die ersten Wochen und Monate auch viele Probleme hatte.

LG littlelight

Beitrag von simse1975 07.02.11 - 13:23 Uhr

Hallo,

habe jetzt das dritte Kind bekommen und stille voll.
Ich finde es gibt nicht besseres und vor allem einfacheres als Stillen. Das heißt einfacher in dem Sinn, dass man keine Fläschchen mitschleppen muss und MIlchpulver usw......
Man hat die Milch immer in einem "sauberen Gefäß" ;-) dabei und sie steht überall wohltemperiert zur Verfügung.

Auch ich hatte am Anfang Probleme mit Milchstau. Es dauert bis es sich eingependelt hat mit der Milchproduktion. Bei meinen beiden ersten Kindern habe ich nur jeweils drei Monate gestillt, das ist allerdins auch schon 11 Jahre und 14 Jahre her und damals hatte ich mich auch nicht so sehr mit dem Thema auseinander gesetzt.

Jetzt habe ich die ersten drei Monate rum und denke noch lange nicht ans Abstillen! Im Gegenteil, erst jetzt seit den letzten Wochen genieße ich es richtig, weil endlich alles im grünen Bereich ist und es wundervoll läuft. Nachts kommt mein Kleiner nur einmal noch - schläft von 22:00Uhr bis ca. 3 Uhr durch und danach wieder bis morgens um 7 Uhr. Besser kann es nicht sein! Natürlich kommen auch wieder andere Zeiten. Auch zwischendurch ist mal wieder eine Nacht, in der er bis zu 3x kommt. Aber das macht mir nichts aus.
Immer noch besser, als nachts aufstehen zu müssen und erstmal Fläschchen zu machen. Und ich kann bestätigen, dass Flaschenkinder nicht eher oder länger durchschlafen, als gestillte Kinder. Ich habe beides erlebt bei meinen, und es gab keinen Unterschied beim Schlafen.

Aber wie gesagt, ich selber habe auch die anderen Beiden ab dem dritten Monat mit Fläschchen gefüttert und sie sind auch wunderbar aufgewachsen. Bin also nicht eine absolute Stillmama. Man sollte es genießen und ausprobieren - wenn es einem aber nicht gutgeht damit, sollte man es nicht erzwingen und einfach die Flasche nehmen. Denn nur eine glückliche Mama kann auch eine gute Mama sein....

Viel Glück!
Simone

Beitrag von kathrincat 07.02.11 - 13:51 Uhr

musst du wissen. wenn du in der öffentlich keit stillen würdest .... ist es billiger klar

Beitrag von amelie10 07.02.11 - 16:23 Uhr

Hallöchen

Ich wollte eigentlich nicht stillen .Bzw. ich hab mir da in der SS kein Stress gemacht und hab mir gesagt "Wenn es nicht gleich klappt mit dem stillen dann halt nicht" ;-)

Als der Kleine dann da war und geschriehen hat wie am Spieß meinte meine Hebi: "Komm... leg ihn nur mal an zur Beruhigung"
Und da war es um mich geschehen #verliebt
Das Stillen hat bei mir richtige Glückshormone ausgelöst!

Niklas ist jetzt 3 1/2 Monate alt und ich stille ihn voll. Er hat noch nie die Flasche bekommen, weder Tee noch abgepumpte Milch und schon mal gar keine Pulvermich!!
Ich genieße das stillen in vollen Zügen!
Ich habe jetz schon angst vor dem Tag an dem er nicht mehr an Mamas Brust mag!!

Fazit: Ich kann stillen nur empfehlen! Diese Nähe beim stillen ist unvergleichbar wundervoll #verliebt

lg

Beitrag von alfamama33 07.02.11 - 17:33 Uhr

Für mich war das Stillen praktisch: Ich mußte nachts nicht aufstehen und Fläschchen machen, sondern einfach zur Seite drehen, Kind andocken lassen und dann weiterschlafen.

Stillen kostet nichts und ist Umweltfreundlich.

Kind hat viele gesundheitliche Vorteile für das Kind, die du sicher kennst, aber auch für die Mutter: Brustkrebsrisiko wird signifikant gesenkt, beugt Osteoporose vor, schnellere Rückbildung.

Der wichtigste Grund war aber, dass Stillen soooo schön ist. Ich war meinen Kindern nie mehr so nahe wie in der Stillzeit. Durch die Hormonausschüttung während des Stillens kann man die erste anstrengende Zeit mit einem Säugling viel besser verkraften und die Bindung wird enger.

Mir fällt zum Stillen kein Nachteil ein.

LG A.