Mal ne Frage an die mit 400€ Job und BV

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fundevogel 07.02.11 - 12:50 Uhr

Ich bin zwar noch nicht #schwanger, aber mich beschäftigt da doch mal ne Frage.
Ich hatte vor meiner letzten SS einen festen Job (halbe Stelle, geregeltes Einkommen), seit der Geburt von Lasse arbeite ich in einem pflegerischen Beruf auf 400€-Basis. Ich liebe meinen Job. Jetzt sagte mir mein Gyn. ich würde bei einer erneuten SS ein BV bekommen, weil die Tätigkeit im ambulanten Pflegedienst ist. Also aus Mutterschutzgründen.
Ich weiß, dass normale Mitarbeiter einen Teil ihres Einkommens bekommen.
Jetzt also zu meiner Frage: Wie sieht das mit 400€-Kräften aus?
Überlege deswegen schon, ob ich die SS nicht eine weile verheimlichen soll.

Was würdet ihr sagen?

Gruß
Kathi (mit Lasse *18.07.09)

Schöne Kugelzeit euch übrigens noch und gesunde Babys

Beitrag von marienkaefer1985 07.02.11 - 13:01 Uhr

Du bist aber weit mit deinen Gedankengängen... ;-)

Die "normalen" Mitarbeiter werden nicht nur einen Teil ihres Einkommens bei einem Beschäftigungsverbot bekommen, sondern die vollen 100 %.

Genau wie du auch. Das steht auch den Mitarbeitern zu, die auf 400 € Basis arbeiten.

Du bekommst also während des Beschäftigungsverbotes deine vollen 400 € weiterhin vom Arbeitgeber gezahlt und der holt es sich dann von der Krankenkasse wieder.

Solltest du allerdings nicht fest 400 € haben, sondern es ist monatlich variabel, bekommst du das Durchschnittsgehalt der 3 Monate vor Schwangerschaft.

Also z. B.:

1. Monat vor Schwangerschaft: 300 €
2. Monat vor Schwangerschaft: 400 €
3. Monat vor Schwangerschaft: 300 €

Dann bekommst du 1.000 € : 3 = 333,33 €.

Beitrag von fundevogel 07.02.11 - 13:05 Uhr

#danke

Beitrag von paulina510 07.02.11 - 13:12 Uhr

Bist Du Dir sicher? Meine Kollegin hat ihr BV auch nicht angenommen, weil sie dann die 400 Euro wohl nicht bekommen hätte. Die Regelung gilt dachte ich nur für sozialversicherungspflichtige Angestellte #kratz.

LG Paula

Beitrag von babymika 07.02.11 - 14:20 Uhr

Hallo

Also ich geb mal meinen Senf dazu :-p
Ich bin auf 400.- Basis an einer Tanke angestellt.
Hab jeden Monat mehr wie 400.- verdient. Was angeblich über nen weiteren Angestellten abgerechnte wurde, weil ich sonst zu viele Abzüge hätte. Jetzt hab ich nen BV weil ich Blutungen hatte.
Nun ist es so, dass es aufgeflogen ist, dass ich NICHT bei der Knappschaft gemeldet war. Hab über ein jahr schwarz gearbeitet.

Mein Amwalt fordert nun jeden Monat 399.- für mich bis zum Mutterschutz. Weil wenn ich den Durchschnitt fordern würde (was mir Rechlich zusteht) müßte ich ja Steuern bezahlen und hätte somit jeden Monat weniger. Drum begnügen wir uns mit 399.- monatlich.

Der Lohn beim 400.- Job besteht aus 130%. 100% bekommt der Arbeitnehmer, der Rest sind Abgaben. Die Chef´s bekommen von der Bundesknappschaft (Minijobzentrale) 126% von diesen 130% über das Umlageverfahren U2 zurück.

Liebe Grüße
Christine

Beitrag von marienkaefer1985 07.02.11 - 17:26 Uhr

Ja, ich bin sogar ganz sicher, da ich mein Gehalt weiterhin bekomme, obwohl ich ein Beschäftigungsverbot bei meinem Nebenjob (400 € Basis) bekommen habe. ;-)

Das sollte deine Kollegin sich noch mal schlau machen, das gilt nämlich für alle Angestellten, egal ob 400 € Basis, Teilzeit oder Vollzeit.

Ich habe mich beim Amt für Arbeitsschutz schlau gemacht, die haben mir das alles auch noch mal schriftlich gegeben :-)

Beitrag von littledevil-01 07.02.11 - 13:03 Uhr

Also meine meinung....


ich würde es nicht verheimlichen weil es einfach sau gefährlich ist das mit dem baby was passieren könnte...

ist wie im krankenhaus die werden auch sofort ab feststellung der ss krank geschrieben.....

wie das mit dem geld ist weiß ich nicht... mir wird nur bezahlt was ich auch tatsächlich arbeite...

lg littledevil