Problem mit KiGa bei Kind ab 2! Bitte Meinung!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von duchovny 07.02.11 - 13:43 Uhr

Hallo,

ich bin mich gerade etwas am ärgern und ich wüsste gerne mal Meinungen dazu. Folgendes Problem:
Mein Sohn (27 Monate) geht hier in den Kindergarten im Dorf! Die bieten Plätze für Kinder ab 2 an, aber es gibt nur Probleme! Nicht mit meinem Sohn, der geht gern hin, winkt mir zum Abschied ohne zu weinen und auch wenn ich ihn hole ist er ganz ausgelassen.
Das Problem sind die Erzieherinnen (eine insbesonders)!
Seit Dez. ist er da! Es gab nie Probleme mit dem Bleiben, dass er weint oder so. Nur es wurde uns trotzdem gesagt, dass wir ihn "eingewöhnen" müssen! Also gings im Dez. nur zwei Stunden, als ich erhöhen wollte, weil ich in die Arbeit fahren wollte, oder wegen Terminen wurde ich auf Handy angerufen, ich hätte meinen Sohn zu holen! Sie meinten bis Ende Dez. machen wir es 2 h, als ich dann meinte nach den Ferien soll er 4 h bleiben, meinten sie so ginge es nicht, wir beginnen vielleicht erstmal mit 1 h!!!!! Da hab ich Aufstand gemacht, weil ich seit er in den KiGa geht nicht arbeiten fahren kann! Hab 25 km einfache Strecke! Danach wurde ein Plan erarbeitet: 2 Wochen 2h, danach 2 Wo. 2 1/2 h usw. Aber seitdem darf ich mir nur anhören, es ist zu lang! Wir sind jetzt bei 3 1/2 und heute hat sie meinen Mann angemault es wäre zu lang und er wäre eine halbe h zu spät! (Stimmt definitiv nicht) Und 4 h erst recht zu lang!
Ich habe meinen 1. auch mit 1 1/2 in die KiTa gegeben! Gab nie Probleme, 2 Wo. Eingewöhnung und fertig! Der hat aber sogar noch gequängelt wenn ich weg bin. Meine Schwägerin tut ihren 2jährigen auch in den KiGa da war es genauso.

Ich meine ich kann doch nicht Monate lang Eingewöhnung machen. Ich muss arbeiten! Mein Mann muss jetzt noch nach der NAchtschicht auf den Kleinen aufpassen, dass ich arbeiten kann! Statt zu schlafen, läuft er dauernd!

Normalerweise arbeite ich neben dieser Stelle noch Vollzeit, nur da habe ich ein BV und mache noch ein Abendstudium, dafür würde ich auch gern was tun und nicht auf Abruf dem KiGa zur Verfügung stehen! Ich schicke den nicht in den KiGa um morgens länger zu schlafen!

Es geht darum, dass er nach einer Zeit unkonzentriert wird und dann rumläuft! Das ist doch bei kleinen normal, oder? Aber er gewöhnt sich doch dran! Sie meint sie kann gar nichts machen, wenn er dann unkonzentriert ist! (es sind meist 3 Erzieherinnen in der Gruppe) Es kann doch nicht sein, dass ich volle Beiträge zahle mein Kind aber nur für einen Bruchteil dahin schicken kann und dann auch noch ständig diskutieren muss!

Das dreisteste war ja, als mein Mann meinen Sohn nach einem Anruf geholt hat und die wieder diskutiert haben. Als er der Erzieherin sagte, dass wir arbeiten müssen und Termine haben. Da meinten sie doch: Wieso ihre Frau muss doch zur Zeit nicht arbeiten, die kann den doch holen!

Die meiste Zeit ärgere ich mich! Hätte ich das gewusst, hätte ich einen anderen KiGa genommen in der Stadt 5 km entfernt, nun bekomm ich so schnell aber keinen Platz!

Was haltet ihr davon? Was soll ich tun?

Danke! GLG

Beitrag von li123 07.02.11 - 13:52 Uhr

Hallo Du.

Habt Ihr denn bei der Anmeldung nicht über so was geredet?

Finde es sehr sonderbar. Ich habe meine Tochter (auch 2) innerhalb einer Woche eingewöhnt.

Sie ist am zweiten Tag schon 1,5 Stunden allein dort geblieben und nach einer Woche war sie von 9-12:30 dort.

Jetzt lasse ich sie auch über Mittag, so dass sie eigentlich den ganzen Tag bis 14:30 oder 15 Uhr dort ist.

Finde mit der ellenlangen Eingewöhnung wird das doch auch für die Kinder nicht leichter. Vor allem, wenn er sich dort scheinbar wohlfühlt.

Wie lief das denn bei den anderen neuen Kindern?

LG

Li

PS. So ein Kindergarten wär auf Dauer nichts für mich. Ich bin zwar keine Mutter, die mit der Keule erzieht, aber klare Linien muss es schon geben... und ich finde, wenn man als Mutter merkt, mein Kind ist jetzt so weit, dann sollte das auch so gemacht werden. Kann mir vorstellen, dass es sich um einen Reformkindergarten oder so handelt, oder?

Beitrag von anela- 07.02.11 - 13:53 Uhr

Da hat man ja das Gefühl,als wenn sie euren Sohn gar nicht wollen.

Verstehe ich auch nicht. Wenn es eurem Sohn dort gut gefällt, er sich wohl fühlt und kein "Theater" macht, dann würde ich doch sagen, daß er eingewöhnt ist, zumindest kein Problem hat dazubleiben.

Daß sich 2 jährige Kinder noch nicht ewig konzentrieren können und auch noch nicht so richtig mit anderen Kindern zusammenspielen ist doch normal. Dann macht er halt was anderes.

So einen richtigen Rat habe ich leider nicht für dich. Vielleicht solltest du noch einmal in Ruhe mit denen Sprechen (evtl. Leitung), daß euerSohn seit Dezember da ist, er sich wohl fühlt und keine Probleme macht. Daß er sich eingewöhnt hat und ihr darauf angewiesen seid.

Beitrag von scura 07.02.11 - 13:54 Uhr

Du zahlst doch sicher für eine bestimmte Stundenanzahl sicher schon den Platz? Oder? Das wäre mein Argument. Ich zahle dafür möchte ich eine Leistung haben.
Zwei Monate Eingewöhnung für ein unproblematisches Kind ist mehr als albern. Erkläre Deine berufliche Situation. Sonst hättest Du ja Dein Kind auch zu Hause betreuen können.

Beitrag von duchovny 07.02.11 - 13:57 Uhr

Nee, eben nicht! Es ist ein GemeindekiGa, da gibt es BEITRÄGE! Heißt ich habe den bestimmten Satz zu tragen, egal wie lange er da ist! Ich denke deshalb erlauben sie sich sowas überhaupt!

So denke ich auch, dankeschön!

Beitrag von zwillinge2005 07.02.11 - 14:02 Uhr

Hallo,

für wieviele Stunden hast Du denn "gebucht"?

Da Du ein BV hast darfst Du doch gar nicht arbeiten. Wieso musst Du dann 25km zur Arbeit fahren?

Unsere Jungs sind auch mit 26 Monaten in den Kiga gegangen.

NAch zwei Monaten eingewöhnung waren sie an 4 Tagen pro Woche zwischen 6 und 8 Stunden dort - ohne Probleme - allerdings war ich arbeiten mit 58km Arbeitsweg eine Strecke.

LG, Andrea

Beitrag von duchovny 07.02.11 - 14:09 Uhr

Ich habe ein BV für meine Vollzeitstelle (Spielhallenaufsicht, wegen Rauch und Schichtarbeit). Für meine geringfügige Beschäftigung nicht! Dort fahre ich 25 km eine Strecke hin!

Ich habe keine h gebucht! Aber der KiGa ist für 6 h geöffnet, die ich auch dachte zu nutzen, jedenfalls hin und wieder mal, sonst reichen 4 -5 h!

Da werden Beiträge genommen und ich denke auch dass ist das Problem! Egal wie viele h er da ist, ich zahle den gleichen Beitrag!

Beitrag von zwillinge2005 07.02.11 - 15:07 Uhr

Hallo,

welche Öffnungszeiten hat der Kiga denn?

Bei 6 Stunden dann 07:30 bis 13:30 Uhr?

Zu welchen Zeiten möchtest Du Ihn denn bringen? Besprich das doch mal mit den Erzieherinnen, dass Du noch arbeitest und Dein Kind nicht "nur so" abgibst.

Dann sind sie wahrscheinlich eher bereit ein quängelndes Kind zu tolerieren.
Können die 2jährigen denn dort auch schlafen? Ansonsten finde ich diese Übermittagbetreuung wirklich anstrengend. Unsere Jungs konnten sich um 12:30 Uhr ins Bett legen.

LG, Andrea

Beitrag von twins 07.02.11 - 14:03 Uhr

Ehrliche Meinung?
Wenn Du merkst das er gerne hin geht, das er nicht heult und das er ausgeglichen ist.....und Du vielleicht mit anderen Müttern redest, wenn die Deinen Sohn sehen, ob was auffälliges ist.....wenn alles OK ist, dann würde ich ich so lange reinstecken, bis ihr gebucht habt und fertig.

Bei uns war Eingewöhnung eine Woche und fertig. wenn die Kinder dann gegen späten Vormittag müde worden -vom Toben- wurden sie hingelegt.


Hallo, der Kiga ist ja nicht billig und wenn es klappt, warum sollt ihr monatelang warten?!?!?
Rede doch morgen gleich ein ernstes Wort und fertig!!!!

Viel Glück
Lisa

Beitrag von liz 07.02.11 - 14:22 Uhr

Hallo!

Ganz ehrlich? Ich würde da mal ordentlich ramba zamba machen. 4 Stunden sind nicht zuviel. Ich musst meine Tochter auch binnen 2 Wochen eingewöhnen. Wir hatten Weihnachtsferien. Danach fingen wir an. Und binnen 2 Wochen musste sie von 7.45 bis 15 Uhr dort bleiben, essen und schlafen. Es ging leider nicht anders. Es war aber auch kein Problem. Sie ging und geht gerne hin und es gefällt ihr.

Auch bei meinem Sohn gabs keine Probleme. Er kam mit 3 in den KiGa und ich holte ihn die ersten 2 Wochen um 11 Uhr ab, danach 2 Wochen um 12 Uhr und danach dann 14 Uhr. Auch hier keine nennenswerten Probleme.

Ich würde verlangen dass er seine 4 Stunden bleiben darf und immerhin zahlst du ja auch dafür.

lg liz

Beitrag von saccy 07.02.11 - 14:32 Uhr

meine tochter ist mit 2 1/2 jahren in die kita. unsere eingewöhnung ging 3 tage. am 4 tag sagte die kindergärtnerin das ich heim gehen soll und in 2-3 stunden wieder kommen solle. so habe ich es dann an tag 4 und 5 gemacht. die woche drauf, also ab tag 6 habe ich sie früh gebracht und mittag wieder geholt die ich nur einen halbtagesplatz gemacht habe. ca 3 monate später habe ich dann den ganztagesplatz genommen und es gab keine probleme.
ich verstehe nicht warum ihr nun schon über 2 monate eingewöhnung machen müsst. das finde ich total quatsch. dein kind hat sich schon lange eingelebt und geht gerne hin.

das dein kind mit seinen 27 monaten noch nicht stundenlang still sitz und spielt ist doch klar. das macht meine jetzt mit 5 1/2 jahren noch nicht mal. sie kann sich auch nur kurze zeit konzentrieren. bei euch sind 3 erzieherinen in der gruppe. da können doch die kids verschiedene dinge machen und müssen nicht alle das selbe machen. bei uns ist pro gruppe nur 1 erzieherin (max 15 kids pro gruppe) und jetzt in der vorschulgruppe von meiner maus ist noch eine praktikantin die bis zum schulstart da bleibt.

ich würde dir raten dich an den träger zu wenden vom kindergarten. wenn es ein freier kindergarten ist dann an die leiterin. wenn die nicht mit sich reden lässt dann wende dich ans jugendamt. die kümmern sich auch um solche dinge. eventuell hilft dir aber auch der bürgermeister aber das weis ich nicht ob der da was zu sagen hat.

LG saccy + loreen sofie 5 1/2jahre

Beitrag von kati543 07.02.11 - 15:21 Uhr

Ich finde es eigenartig. Die Länge der Eingewöhnungsphase bestimmt doch das Kind. Wenn dein Kind nicht fremdelt, dann braucht es keine Eingewöhnung - fertig. mein Großer hatte auch keine Eingewöhnung. Ist gleich vom ersten tag an 5 Stunden geblieben.

Beitrag von zahnweh 07.02.11 - 20:26 Uhr

Hallo,

wie geht es deinem Sohn nach den 2 Stunden bzw. nach fast 4 Stunden?

Bei uns werden 3jährige anfangs 2,5 Stunden genommen. Dann wird geschaut wie es ihnen geht. Schaffen sie die volle Zeit, kein Problem. Sind sie nach 3 Stunden fertig, platt, überfordert (auch wenn sie gerne gehen; es aber einfach auffällt, dass sie nicht mehr können),

dann gibt es ein Gespräch zwischen Eltern und Erziehern und es wird geschaut, was verträgt das Kind und was ist machbar.
Verboten wird nichts, aber angesprochen werden die Eltern schon, wenn die Erzieherinnen merken, dass es für das Kind zu lange ist.
Fühlt sich das Kind nach 6 Stunden noch fit, kein Problem. Dann ist egal wie alt/jung das Kind ist.



"Normalerweise arbeite ich neben dieser Stelle noch Vollzeit, nur da habe ich ein BV und mache noch ein Abendstudium, dafür würde ich auch gern was tun und nicht auf Abruf dem KiGa zur Verfügung stehen! Ich schicke den nicht in den KiGa um morgens länger zu schlafen! "

Überlege Dir, wie viel du schaffen kannst und möchtest. Ich möchte eigentlich auch meine Fernschule wieder aufnehmen. Da meine selten länger als 3 Stunden bleibt (4 könnte ich sie bringen, aber dann hab ich ein mauliges Kind zu Hause und es geht uns beiden bis zum Abend nicht gut), liegt bei mir vieles auf Eis.

Arbeiten ja, das muss sein, da ist nichts zu rütteln (geht aber Teilzeit und in den Kindergartenzeiten mit drei Stunden). Alles andere wie Weiterbildung und sonstiges muss eben warten. Das schaffen meine Kräfte nicht, zeitlich auch nicht.
Wenn sie länger gehen wird, ohne davon erschöpft zu werden, werde ich das wieder angehen. Bis dahin gedulde ich mich eben. Ich will vieles, weiß aber, dass ich mich selbst einteilen muss. Die Zeit wird kommen.