wer hat noch zwillinge die so 2jahre sind?brauche echt rat

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von lenny08 07.02.11 - 13:58 Uhr

:-(in moment bin ich einfach nur ALLE......akku leer!

meine sind ja normale gesunde kleinkinder.spielen ,lachen,weinen,trotzen,klettern auf tische und spielen mit der lampe usw.

habt ihr auch so ab und zu das gefühl...ICH HABE DIE BEIDEN NICHT MEHR IM GRIFF.....?#schwitz

die nächte sind manchmal echt schlimm....einer ist aufeinmal so 2-3std wach.sonst war es immer gut....nun drehen sie völlig und ich natürlich auch.
es wäre schön wenn hier so paar zwillingsmuttis sind ,die mir mal gut zu reden.#schmoll

ich habe zwar ne haushaltshilfe und familie is da,aber ich bin ausgepowert und freue mich ,wenn die beiden in den kiga gehen.

lg lenny (die einfach nur noch schlafen möchte)

Beitrag von delfinchen 07.02.11 - 14:48 Uhr

hallo lenny,

meine zwillinge sind zwar noch nicht so alt wie deine, sie sind jetzt 16 monate, aber ich kann gut nachvollziehen, wie es dir geht.

auch meine sind kerngesund, dem himmel sei dank, aber es ist doch sehr anstrengend. nachts sind meine derzeit auch unruhig, mit wenigen ausnahmen eigentlich seit weihnachten.

auch mein akku geht bisweilen sehr schnell gegen null, gerade, wenn ich nachts nur 3 stunden schlaf abbekommen habe, dann merke ich, wie schnll ich doch ungeduldig werden und auch mal ziemlich schroff zu meinen süßen bin. hinterher tut es mir immer total leid und ich könnte mich ohrfeigen, aber es gibt so tage, da können sie einen einfach zur weißglut bringen.
bei uns zwillingsmüttern kommt eben dazu, dass das gestreite schon sehr früh losgeht. oft steigern sie sich gegenseitig rein, das heißt, wenn eines schreit, weil es was nicht bekommt, dann läst sich das andere mäuschen irgendwann anstecken.
wenn man nur ein kind hat und das schläft, dann schläft es. bei ns muss das andere kind dann auch erstmal schlafen. wenn man nur ein kind hat und das ist gut gelaunt, hat man einen tollen tag, bei uns muss das zweite kind auch erstmal gut gelaunt sein.

unsere kinder sind im gleichen alter, haben also zur gleichen zeit die gleichen bedürfnisse, machen die gleichen mentalen entwicklungssprünge durch - und selbst wenn das eine etwas früher dran ist (bei meinen oft so), dann folgt das andere keine drei wochen später. und wenn das "spätere" dann seinen schub geschafft hat, fängt das "schnellere" schon wieder mit dem nächsten an.

ich bin nun zwar nicht allein erziehend und meine familie ist für uns da, aber mein mann geht wochentags auch um 6 aus dem haus und kommt um 18.15 heim, die kinder gehen aber um 19 uhr ins bett, so dass ich zumindest wochentags auch allein erziehend bin.

ich bin auch oft am limit und froh, wenn die kinder abends schlafen - wenn sie es denn machen - und dann hab ich gleich wieder ein schlechte gewissen und komme mir gemein und undankbar vor. statt dass ich zufrieden bin, dass beide gesund sind, keine frühchn waren etc ....

das gefühl, die beiden nicht im griff zu haben, kenne ich auh sehr gut. ich komme mir vor als hätte ich total versagt, denn ein NEIN wird null akzeptiert. im gegenteil. dann erst recht. schrecklich. manchmal denke ich, sie hören das nein einfach nicht - wie man eben auch an einen rosa elefanten denkt, wenn enem gesagt wird, man solle nicht an einen rosa elefanten denken. daher versuche ich schon immer, alles ohne nein zu formulieren, aber wenn sie grad in der kloschlüssel planschen, fällt mir so schnell auch nicht ein, wie ich sie ohne ein "nein" davon abhalten soll. alternativen anbieten zieht da nicht, das planschen ist viel interessanter.


ich versuche mich immer damit zu trösten, dass es für mütter, deren kinder sehr knapp aufeinander kamen (weniger als 15 monat unterschied) noch anstrengender sein muss. und natürlich damit, dass meine mäuse gesund sind und sich zeitgemäß entwickeln....

würde mich freuen, wenn du antworten würdest, gerne auch über pn .... zwillingsmütter sind nun ja auch nicht sooooooo häufig und demnach tut austausch wirklich gut.

liebe grüße,
delfinchen (die heut morgen auch fast nicht aus dem bett gekommen wäre)

Beitrag von lenny08 07.02.11 - 20:20 Uhr

du spricht mir echt von der seele....so denke ich auch oft.danke für deine liebe antwort#liebdrueck....
meine sind echt frühaufsteher.twischen 5:30 und 6:30 sind sie wach.und topfit.auch wenn sie um 20uhr ins bett kommen.ich gehe schon teilweise um haln neun ins bett um etwas schlafen zu können.

sie wachen um 22:30h in moment immer auf und sind einfach wach.in moment weiß ich echt nicht mehr was richtig und falsch ist.fabian kommt meißtens zu mir ins bett ,weil er nicht mehr aufhört zu schreien und kevin schläft in seinem bett.

als die in dem alter waren wie deine haben sie super geschlafen.ich konnte meine hand dafür ins feuer legen ,daß ich dann PAUSE hatte.

das sschlimmste ist nachts ,wenn sie wach werden.das herz pocht mir bis zum hals,weil sie dann gleich weinen oder schreien.

ich schaffe es nicht sie zu beruhigen.es ist einfach nur noch schlimm.ab 1.august sind sie im kiga und hoffe es wird besser.

lg lenny#winke

Beitrag von agostea 07.02.11 - 15:18 Uhr

Ich kann dir versichern: Alles wird gut, alles geht vorbei. Bis zum alter von etwa drei Jahren ist es wirklich anstrengend. Mit jedem Kind, egal ob Zwillinge oder Einzel.

Ab dann gehts kontinuierlich voran. :-D

Hilft dir jetzt nicht, weiss ich, aber da musst du durch. Knallhart. Schau nach vorne, spul dein Programm ab, versuch, dir Zeitinseln zum auftanken zu schaffen und halte einfach durch.

Die richtig schöne Zeit wartet noch auf dich - die ist bei mir z.B.jetzt, wo sie 5 sind (auch vorher schon mit 4). Sie sind verständig, spielen viel miteinander und man merkt plötzlich, wieviel Raum man wieder für sich gewinnt.

Gruss
agostea

Beitrag von lenny08 07.02.11 - 20:02 Uhr

danke du bauchst mich sehr auf:-)......ich habe die beiden nun im bett und bin aber schon wieder so angespannt,weil ich genau weiß wie die nacht wird.oder daß sie gegen 21uhr teilweise BEIDE wieder wach werden.

ok fabian steht schon im flur...........:-(moment.....so wieder im bett.

ab 1.august kommen die beiden in den kiga.(GANZTAGSPLATZ)will dann 20std arbeiten.habe mir aber so 6wochen puffer gelassen ,falls es mit der eingewöhnung länger dauert.

ihr helft mir wirklich sehr#liebdrueck

liebe grüße lenny

Beitrag von agostea 07.02.11 - 20:28 Uhr

Die Schlafsituation war auch bei mir schwierig in dem Alter. Ich dachte, das nimmt nie ein Ende....Horror.

Der eine Sohn schlief eigentlich gut. Hinlegen - fertig. Aber der andere....meine Güte. Das war ein allabendlicher Kampf. Da war er auch so um die 2 Jahre alt. Jeden Abend konnte ich drauf wetten, das er hundertmal aufstand. Meist war ich stundenlang bis in den späten Abend damit beschäftigt, ihn wieder ins Bett zu bugsieren. Ich habe einmal zum Spass mitgezählt - in seiner Hochphase brachte er es auf 35 Mal aufstehen#schwitz Im Schnitt war es so um die 15 - 20 Mal.

Aber ich habe immer gedacht: Wenn du ihm DAS jetzt durchgehen lässt, dann hast du verloren....immer vorausgesetzt natürlich, das sonst alles ok war, er also nicht kränkelte oder sowas. Aber es kam für mich nicht in Frage, ihn Abends zu bespielen und zu bespassen. Auf keinen Fall.

Am Ende war es so, das ich an der Zimmertür stehen blieb und ihn wortlos immer und immer wieder ins Bett zurück brachte.

Das zog sich monatelang hin. Meine abende zum auftanken konnte ich vergessen. Ich war auch genauso angespannt, wie du. Ich wusste ja, was mich erwartete. Und nicht selten wachte sein Bruder gleich mit auf und stand auf......

Das war extrem Nervenaufreibend, zumal ich zu der Zeit schon berufstätig war (vollzeit), und die Abende dringend gebraucht hätte, um abzuschalten. Forget it.

Naja. Irgendwann wurde es besser. Dann kam er allerdings Nachts - meist so gegen 2 Uhr - in mein Bett. War aber ok, durfte er auch. Das ging dann nochmal etwa ein halbes Jahr so und hörte dann auf. Von selbst.

Heute läuft es problemlos. Sie gehen ins Bett und schlafen i.d.R. sofort ein. Ohne Unterbrechung. Aber es war ein langer Weg bis dahin.

Bleib am Ball, zieh dein Programm durch, versuch die Nerven zu behalten. Ich war nachher total ruhig, habe mich quasi mental drauf eingestellt, was kommt. Dann ging es.

Es geht vorbei, das kann ich dir versichern#liebdrueck

Beitrag von lenny08 07.02.11 - 20:36 Uhr

oh man....das ist genau was ich meinte.fabian habe ich leider zu mir ins bett geholt ,nachdem ich ihn 10-15mal ins bett gebracht habe.und nun habe ich schwierigkeiten.

dann weiß ich ja daß es nicht nur bei mir so abläuft auch bei anderen.ich fühle mich garnicht gut.horror pur!ich werde auf deine worte hören und es auch so machen.ich sage mir hauptsache daß sie in ihrem bett einschlafen.

ab wann hast du denn die gitter abgebaut????

Beitrag von agostea 07.02.11 - 20:45 Uhr

Da waren sie so....knapp 2. Ab da begann das Theater mit der Aufsteherei. Aber ich glaube, das hätte ich so oder so gehabt...ob mit 2 oder mit 3 Jahren - wurscht.

Die Gitter waren mir nicht geheuer, die beiden hangelten immer daran herum - ich hatte Angst, das sie irgendwann drüberfallen und sich sonstwas brechen - also, weg damit.

Ich hatte dann auch erstmal alles versucht...die Bettgehzeiten verändert, Mittagsschlaf weggelassen....Abends ruhige Rituale eingeführt, keine Hektik oder sowas....laute Geräusche vermieden......tzä. Nichts half. Er stand trotzdem auf. #aerger Egal wann ich ihn hinlegte, egal was ich tat.

Mit dem in meinem Bett schlafen fand ich nicht so schlimm. Ich hätte es nicht von vorneherein gemacht, um ihn zum schlafen zu bewegen. Aber als er später von selbst kam Nachts, brauchte er meine Nähe wohl irgendwie.

Und allen Unkenrufen zum trotz, legte es sich auch von selbst wieder. So wie er kam, blieb er auch irgendwann in seinem eigenen Bett.

Aber es hat halt gedauert.



Beitrag von 77ena 07.02.11 - 19:12 Uhr

Hallo,

kann dich vollstens verstehen, bin alleinerz. seit meine beiden 7 Monate und 1 3/4Jahre alt sind, sie sind nur 14 Monate auseinander, also "fast" wie Zwillinge :-p

Gehst Du arbeiten? Ich kann dir nur sagen, DANN wird es erst richtig heftig, sein Leben zu organisieren..

Dennoch: Halte durchzn und versuch dir irgendwie kleine "Oasen" zu schaffen nur für dich.. So mache ich das.. Meine Eltern nehmen die 2 mal ab und an einen ganzen Tag und dann gehe ich entweder schön joggen oder gönne mir mal nen Saunatag oder so.. Akkus müssen auch mal aufgeladen werden.. Bei mir hilft so 1 Tag Auszeit manchmal schon ganz schön..

Das gute bei Zwillis ist (bzw. wie bei mir bei "fast Zwillis" :-p: Mehr und mehr spielen sie ganz toll MITEINANDER! Das erleichtert mit zunehmendem Alter echt viel und wird DIR wieder mehr Raqum und Gelassenheit schenken..

Alles Gute!! #liebdrueck

77ena mit 2 süßen Mäusen (3 und 4)

Beitrag von lenny08 07.02.11 - 20:29 Uhr

ach mensch.man hat erst eine familie gegründet und dann ist alles vorbei.aber wenn es nicht funktioniert ,dann ist es eben so.

es tut gut zu hören ,daß es einfacher wird ,wenn sie älter werden.

nein ,gehe erst ab sommer arbeiten ,wenn die beiden im kiga sind.GANZTAGSPLATZ).......20std dann.

mal wieder abwechslung#sonne

lg lenny#liebdrueck

Beitrag von 77ena 07.02.11 - 20:52 Uhr

Genau, dann hat man auchal wieder was anderes als "nur Mama sein" und nutzt die eit mit6 den Kids auch intensiver. Klar, manchmal denkt man nachmittags auch: Booooooah, die anderen ahebns gut, die haben jetzt Feierabend und bei mir beginnt jetzt grad mal der "2. Job".. Aber so stressig es auch oft ist, man muss sich immer vor Augen halten, dass das Gehalt für diesen 2. Job eiogentlich so hoch und unbezahlbar iost, dass jede Überstunde sich lohnt..

Bleib positiv.. Und deine "Familie" ist nicht VORBEI.. Sie hat sich "mengenmäßig" vielleicht verkleinert, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die "Qualität" der Familie oft auch sehr verbessert.. Und ich sage das nicht aus "Papa-Frust", denn unser Papa kümmert sich trotz 300 km Wohnortentfernung sehr gut um die 2 (kommt alle 14 Tage her übers WE, und das seit 2,5 Jahren.. NIEMALS hat er abgesagt..)..
DEnnoch möchte ich ihn NIE WIEDER als Partner haben, aber seine Papa.Qualität (und damit auch unsere "Familienqualität") hat sich durch die Trennung um ein Vielfaches verbessert und erhöht..

Jede Tür, die sich schließ, öffnet neue.. Oft muss man nur den Mut haben, hindurch zu gehen.. oder zumindest erstmal zu schauen..

Alles Liebe weiterhin!

77ena