Anfrage Taufpate ablehnen???...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mama.lina 07.02.11 - 15:30 Uhr

Hallo alle Zusammen!

Ich wür da mal gerne eure Meinungen zu dem Thema lesen:

Mein Mann wurde gestern von meinem Cousin und seiner Frau gefragt, ob er für ihr Kind (5 Mon.) Taupate sein würde. Die Frau hat bereits vergeblich ihren Bruder gefragt, aber der möchte aufgrund seiner Behinderung (gehbehinderung) nicht der Taufpate sein, da er meint er könne dem Kleinen nix bieten.

So nun hat mein Mann bereits vor 10 Jahren seinem eigenen Cousin bei dessen Sohn abgesagt. Wir sind allerdings vier Jahre später Paten bei deren Tochter geworden, aber nur weil ich zugesagt habe. Mein Mann will sowas eigentlich nicht.

Mir tut der kleine Urmel irgendwie leid, "kein Mann" will der Taufpate sein. Ich finde ja, das es eine Ehre ist und man Kindern nicht absagen sollte... Ich weiß ein wenig altbacken :-) Die Frau meines Cousins hat auch ausdrücklich betont, dass sie nicht "erwartet" dass mein Mann sich um den Kleinen kümmert oder ihn beschenkt, für sie sind Taupaten nur symbolisch für die Kirche gedacht.

Ich kann und werde meinen Mann nicht zwingen. Er muss das entscheiden. Aber ich finde er würde sich keinen Zacken aus der Krone brechen...

Wie seht ihr das?? Hattet ihr Paten die abgesagt haben? ODer habt ih selber abgesagt? Wie ging es euch dabei??

Danke und nen schönen Mittag noch :-)

LG Mama-.lina

Beitrag von anyca 07.02.11 - 15:34 Uhr

Wieso will Dein Mann nicht? Hat er Probleme mit der Kirche / dem Glauben (dann soll er das so sagen), oder hat er das Gefühl, eine Verpflichtung einzugehen, die er nicht möchte?

Beitrag von mama.lina 07.02.11 - 15:43 Uhr

Er meint er findet, man solle sich als Taufpate "kümmern" das heißt Unternehmmungen o.ä. und das will und kann er nicht so "versprechen"...

Er hat schlechte Erfahrungen mit seinen Paten, die haben sich nicht so gekümmert... Obwohl ich finde, dass diese Aufgabe ja hauptsächlich bei den Eltern liegt!

Vor allem denk ich (und bin mir sicher) dass es meinem Mann um Geld geht. Er kennt es so, dass die Taufpaten "größere" Geschenke machen. FIND ICH BESCHEUERT! Aber er fühlt sich dann verpflichtet...

Beitrag von girl08041983 07.02.11 - 15:39 Uhr

Hi,

zwingen würde ich auch niemanden.

Die Paten meiner Söhne sind total unterschiedlich, der vom Großen ist mein Bruder, der kümmert sich und das nicht nur zum Geburtstag und der Pate vom Kleinen ist der beste Freund von meinem Nochehemann, der kümmert sich einen Sch.. um das Kind, meldet sich nicht, nicht mal zum Geburtstag etc.

Ich selber hab vor einiger Zeit meinem Bruder mitgeteilt, dass ich definitiv nicht Pate werden will, weder bei seinen Kindern noch bei sonst welchen. Das hab ich auch so meinen Freundinnen gesagt, wenn es um dieses Thema geht. Ich finde dass ich kein "Amt" brauche um mich um ein Kind zu kümmern, entweder ich mache es oder nicht.

Lg

Beitrag von mama.lina 07.02.11 - 15:45 Uhr

Genauso sieht es die Frau meines Cousins auch, sie will halt nur einen symbolischen Paten für die kirchliche Feier (so hat sie sich ausgedrückt). Ihrer Meinung nach"muss" sich mein Mann auch nicht um den Kleinen "mehr" kümmern...

Beitrag von girl08041983 07.02.11 - 15:52 Uhr

Wenn dein Mann nicht will, dann will er nicht.

Ich würde es auch nicht nur performa machen, dann lieber ganz absagen, als halbherzig zu sagen

Beitrag von engelchen28 07.02.11 - 15:51 Uhr

hallo!
ich persönlich finde schon, dass ein taufpate gewisse pflichten hat - nicht unbedingt in geschenke- oder geldform, aber er sollte interesse am kind zeigen, mal was mit ihm unternehmen und ihm die dinge in der welt zeigen, die die eltern ihm nicht zeigen / zeigen können.
wenn jemand sich der aufgabe nicht gewachsen sieht, finde ich es in ordnung, abzulehnen. man sollte so einen "job" auch nicht machen, nur weil sich kein anderer findet, finde ich. im gegenzug könnte ich auf einen paten auch verzichten, der es nur aus pflichtgefühl macht.
ja, es ist eine ehre - aber verbunden mit aufgaben, interesse, zeit-verbringen etc., zumindest sehe ich das so.
lg
julia

Beitrag von berry26 08.02.11 - 09:05 Uhr

Na dann bleibt das Kind also lieber ungetauft...?

Ohne Pate... keine Taufe!

Beitrag von mama.lina 07.02.11 - 16:30 Uhr

Danke für eure Postings :-)

War nur neugierig, wie andere das sehen!

Ich hab ihm freigestellt, ob er es macht oder nicht. ER wurde ja gefragt und soll das für sich selbst entscheiden.

Also danke nochmals :-)

LG #blume

Beitrag von schnuffel0101 07.02.11 - 16:54 Uhr

Ich finde, er sollte ja sagen. Wir hatten auch ein ähnliches Problem. Mein Mann hat seinen besten Kumpel gefragt, ob er bei unserem Sohn Pate sein möchte. Der ist selber noch Single, kein Kind kein Kegel und hat mit Kindern eigentlich noch nie was zu tun gehabt. Ich denke mal, ihm hat das auch nicht so geschmeckt aber er hat meinem Mann zu Liebe zugesagt.
Er sieht ihn jetzt auch nicht so oft, wenn dann kümmert er sich ein bisschen um ihn. Da ist aber auch ein wenig Unbeholfenheit dabei.
Zu allen wichtigen Gelegenheiten bekommt der Kleine Geschenke von ihm, so ist es nicht.
Du siehst, man muss sich nicht ständig kümmern, das verlangt glaube ich auch keiner.
Aber ich würde Deinem Mann es doch wirklich nahelegen. Ist doch irgendwie ne Frage der Ehre, oder?

Beitrag von donaldine1 07.02.11 - 17:27 Uhr

Hallo,
ich persönlich finde eher, es ist auch eine Belastung.
Man sollte niemanden überreden / zwingen!
"Belastung" meine ich nicht unbedingt negativ, sondern so, daß es doch einige Pflichten mit sich bringt, Pate zu sein. Und man muß wirklich wissen, ob man die erfüllen kann. Und es kann eben schnell zur Belastung werden, wenn man sich nicht vorher im Klaren war!
Ich persönlich habe z.B. drei eigene Kinder. Ich denke daher z.B. nicht, daß ich eine gute Patentante wäre, weil ich einfach dazu mehr Zeit bräuchte als ich habe. Darum würd eich eine Anfrage auch ablehnen. Ich finde das auch nicht schlimm, peinlich oder sonst was, sondern wirklich ehrlich.
Man sollte es einfach respektieren, wenn jemand das nicht möchte. Was bringt denn überreden?
Und warum braucht man unbedingt auch einen Mann als Paten? #kratz Sorry, sowas finde ich in jeder Hinsicht Blödsinn.
LG
donaldine1

Beitrag von emestesi 07.02.11 - 21:13 Uhr

Hallo,

ich selbst habe einmal abgesagt, als mir eine offizielle Patenschaft angeboten wurde. Jedoch aus (Nicht-)Glaubensgründen. Inoffiziell bin ich jederzeit für dieses Kind da, kümmere mich und helfe, wo ich kann.

Da es bei deinem Mann nicht um Glaubensfragen geht, sondern um andere Dinge, fände ich es gut, wenn er dazu stünde und es den Eltern auch genauso erklärt. Ich finde es schön, dass für ihn Patenschaft mehr bedeutet, als ledigliches Halten des Kindes über dem Taufbecken - das solltest du ihm anrechnen und ich finde es toll, dass er für sich innerlich dazu steht, dass er nicht mehr leisten kann und deswegen eine Patenschaft ablehnt.

Eine Patenschaft hat in meinen Augen vielmehr mit innerer Überzeugung zu tun, wirklich für das Kind da sein zu können, als glaubenstechnische Gründe. Und wenn man von vornherein schon weiß, dass man nicht bereit ist, für dieses Kind da zu sein, auch mal "Geld zu investieren" oder sich seiner Probleme annehmen möchte, ist es nur fair, dies rechtzeitig zu äußern und eine Patenschaft abzulehnen.

Lieber ein ehrlicher Patenablehner als ein heuchlerischer Patenzusager, der dann doch nie für das Kind da ist.

LG Emestesi

Beitrag von kleine1102 07.02.11 - 21:48 Uhr

Hallo mama.lina!


Früher galt tatsächlich die weit verbreitete Meinung, dass man ein Patenamt nicht ablehnen dürfe. Das macht so überhaupt keinen Sinn, denn ein Pate "wider Willen" wird ja nicht aus ganzem #herzlichen und voller Überzeugung Pate sein.

Mein Mann und ich haben jeder ein Patenkind, finden das sehr schön und haben einen guten "Draht" zu den beiden. "Umgekehrt" ist uns das bezüglich der Paten unserer Kinder auch wichtig, dass sie eine Beziehung zu unseren Mädels haben- und dauerhaft aufrecht halten. Die materielle Seite spielt für uns keine Rolle, die Paten schenken allerdings viel, gern und freiwillig.

Da die Eltern des Babys gesagt haben, dass ihnen die Patenschaft nicht wirklich wichtig ist, wäre es ja kein Problem/Aufwand für Deinen Mann, das Amt "auf dem Papier" zu übernehmen. Schade ist sowas trotzdem- warum lässt man ein Kind dann überhaupt taufen, wenn das keinen tieferen Sinn hat #gruebel? Aber das ist ein anderes Thema... .

Zu Deiner eigentlichen Frage: ja, ich habe schonmal ein Patenamt abgelehnt. Und zwar hatten die Eltern meiner Tageskinder, die ich während des Studiums einige Jahre lang betreut habe, gefragt, ob ich Patin ihres jüngeren Sohnes werden möchte. Für mich war die Beziehung aber so "beruflich" (trotzdem herzlich) und zeitlich begrenzt, dass es aus meiner Sicht keinen Sinn ergeben hätte. Des Weiteren gab es auf der Eltern-Ebene massive Paar-Probleme (bis hin zur Scheidung im Streit), bei denen ich ständig Gefahr lief, "zwischen die Fronten zu geraten" #augen. Die finanzielle Situation war stets dermaßen angespannt, dass ich wohl auch aus diesem Grund gefragt worden bin. Hatte aber keine Lust, für halbwegs "fremde" Leute über Jahre hinweg die Schuhe, Winterjacken & regelmäßig Geschenke für zwei Kinder zu kaufen. Last, but not least wusste ich zu dem Zeitpunkt bereits, dass ich Patin eines unserer Neffen werde, der nur wenige Monate nach meinem Tageskind geboren wurde. Für ihn wollen wir natürlich Zeit haben- ebenso wie für unsere anderen Neffen & Nichten, das Patenkind meines Mannes- und inzwischen vor allem für unsere eigenen Zwerge! Bin bis heute froh, nicht aus Anstand zugesagt zu haben- es besteht auch seit Jahren keinerlei Kontakt mehr zu der Familie (der Jüngere kam zeitgleich mit dem Ende meines Studiums in den Kiga, passte also gut).

Wie gesagt: grundsätzlich eine Ehre, gefragt zu werden- aber man muss sich das auch wirklich für viele Jahre vorstellen können! Sonst tut man damit Niemandem einen Gefallen und dem Kind schon gar nicht.

Viele Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von anyca 07.02.11 - 22:33 Uhr

"Schade ist sowas trotzdem- warum lässt man ein Kind dann überhaupt taufen, wenn das keinen tieferen Sinn hat ?"

Da wirfst Du aber zweierlei durcheinander! Mir z.B. ist es sehr wichtig, daß meine Kinder getauft werden (ich lese z.B. mit der Großen auch viel die Kinderbibel und sie geht in einen christlichen Kindergarten), aber da ich von den Paten nicht wirklich viel erwarte, ist es für mich nicht wirklich wichtig, wer da mal Pate wird.

Die Taufe ist doch vor allem die Aufnahme in die Christenheit, die Patenschaft ist da doch nur ein Detail am Rande. Mein Mann und meine Schwiegermutter haben z.B. gar keine Paten, weil sie als Erwachsene getauft wurden.

Beitrag von zahnweh 07.02.11 - 22:41 Uhr

Hallo,

zwingen würde ich niemanden. Pate sein, sollte auch von Herzen kommen.

" Die Frau meines Cousins hat auch ausdrücklich betont, dass sie nicht "erwartet" dass mein Mann sich um den Kleinen kümmert oder ihn beschenkt, für sie sind Taupaten nur symbolisch für die Kirche gedacht. "

selbst wenn sie es nicht erwartet. Als Kind fand ich Taufpaten einfach toll und auch jetzt ist meine Taufpatin mir noch ganz, ganz wichtig. Ich möchte keine Tante und keinen Onkel missen. Aber meine Taufpaten sind eben doch auch was besonderes. Vllt. auch deshalb, weil sie es immer von Herzen sind.

nicht wegen der Geschenke, sondern zu wissen, dass sie immer hinter mir stehen und so.

Für die Taufpaten meiner Maus war mir wichtig, dass sie einen Bezug zu meinem Kind haben. Klar männlich/weiblich wären schon toll. Aber nicht irgendwer nur symbolisch, sondern Interesse am Kind und Bezugsperson.

Beitrag von hedele 08.02.11 - 09:24 Uhr

Ja sowas kenne ich und zwar von einem superguten Kumpel von uns. Ich wollte ihn für meine Grosse als Taufpaten, aber er hat kategorisch abgelehnt. Er hats nicht so mit solchen "Familiendingern" und hat gesagt, er mag das Kind auch so, dass müsste ich akzeptieren. Das gleiche Spiel dann Jahre später bei meiner kleinen. Er will partout einfach nicht

Ich kann ihn nicht zwingen, muss es akzeptieren - die Kinder lieben ihn, er liebt die Kinder, bringt ihnen auch immer was mit, aber Taufpate kommt für ihn nicht in Frage

Gruss
Heike mit Leony 8 Jahre und Sarah 2 3/4 Jahre

Beitrag von litalia 08.02.11 - 13:00 Uhr

ich finde es total schwachsinnigen mit irgendwelchen paten, wozu?

WENN man schon patentante/patenonkel wird dann sollte man auch was für das kind ürbig haben, sich auch kümmern und für das kind da sein wenn den eltern etwas zustößt.

mein kind hat keine paten und das ist auch GUT so!

die schwester meines mannes wäre gerne patentante geworden aber nee, wozu?

naja, ich halte von den ganzen abertausenden paten eh nichts die garkein bezug zu ihrem patenkind haben.

ich würde NIE patentante sein wollen es sei denn es wären mir wirklich nahestehende personen wo ich weiß ich werde eine bindung zu dem kind haben.

Beitrag von kleine1102 08.02.11 - 20:57 Uhr

Hallo,

was willst Du denn mit Deinem Beitrag sagen #kratz?

Einerseits lehnst Du Paten (also sowohl das Amt als auch aus Sicht eines Kindes) komplett ab. Andererseits lenkst Du selbst ein und schreibst (sinngemäß), "Na jaaa, Paten sind ja doch schön und gut, WENN sie denn eine enge Bindung zum Kind haben- und ungekehrt!".

Ist das Ganze in Deinen Augen nun "schwachsinnig" (finde das Wort in diesem Zusammenhang mehr als unpassend!)- oder doch nicht so wirklich?

In unserer Familie und unserem Freundeskreis gibt's bspw. ausschließlich solche Paten, denen die Kinder SEHR viel bedeuten- und "umgekehrt". Eine sehr vertraute Bezugsperson neben den eigenen Eltern zu haben, mit welchem Hintergrund auch immer, finde ich für ein Kind (einen Jugendlichen, einen jungen Erwachsenen) alles andere als "schwachsinnig". Sondern, im Gegenteil, eine große Bereicherung!

Dein Beitrag klingt, als hättest Du persönlich in dieser Hinsicht absolut negative Erfahrungen gemacht, richtig frustriert und so abwertend. Das tut mir leid- ich kenne und habe selbst, wie gesagt, ausschließlich positive Erfahrungen.

Viele Grüße,

Kathrin

Beitrag von una75 08.02.11 - 13:16 Uhr

Hallo

Ich habe für meinen jüngsten Sohn zwei Absagen bekommen. Die erste von meiner Cousine die nicht Patin sein wollte und die zweite von meiner Tante. Ich war kurz vor dem verzweifeln und fragte mich, was ich falsch mache.

Beim Paten war ich mir sicher, das er höchstwarscheinlich ablehnt, da "nur" guter Nachbar. Aber das war falsch gedacht, er nahm das "Amt" mit freude an und fragt auch nach wies seinem Patenkind geht. Einfach super:-D

Eine Patin haben wir dan doch noch gefunden für den kleinen Knopf und zwar ein ganz gute Bekannte. Sie hat sich das zwei Wochen ganz gut überlegt und dan ja gesagt.
Ich habe zwar wieder ein nein erwartet und hätte also noch eine vierte Person auf "lager" gehabt.
Als ich dieser Person die ganze Geschichte mit der Patin suche erzählt habe, hat sie sponntan gesagt: Frag mich doch beim vierten Kind!#verliebt Ok, das werten wir machen, wenns noch eines gibt:-p

Ich selber bin Patin bei meiner Nichte und ich mache das sehr gerne. Mein Mann wird in den nächsten Tagen Pate beim Kind meiner Schwester und er freud sich riesig.

Jeder muss für sich selber schauen was er gerne möchte und die Meinung der Anderen akzeptieren, auch wenn es schwer ist. Für mich war die Absage meiner Cousine sehr hart, aber inzwischen ist es gut so wie es ist.

lg una

ps. Mein Ältester hat meine Schwester als Patin und der Bruder von meinem Mann als Paten. Mein Mittlerer hat mein Bruder als Paten und die Schwester meines Mannes als Patin.

Beitrag von joermungander 08.02.11 - 13:54 Uhr

Hmh, ichs ehe diese taufpatenschaften schon irgendwie "enger"...

Eigentlich ist eine Patenschaft ja so gedacht, dass die Taufpaten "die menschliche und religiöse Entwicklung des Patenkindes begleiten und die Eltern moralisch und in allen Erziehungsfragen unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings. In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden."

Darum würde ich für mein Kind auch nur Taufpaten wählen, die Lust und Spaß daran haben sich mit dem kind zu beschäftigen. Um das materielle geht es mir dabei gar nicht. Aber ich muss mir zumindest vorstellen können, dass diese Taufpaten für min kind sorgen könnten (insbesondere emotional) sollte mir oder dem Vater etwas zustoßen.

meine Meinung ist folgerichtig, dass dein mann absagen sollte, wenn er sich nicht wirklich mit dem kind beschäftigen möchte.

Beitrag von kleinemaus873 08.02.11 - 23:33 Uhr

Huhu


Ja bei uns hat die Schwester von meinem Freund abgelehnt#aerger und nur aus dem grund weil ich meinem Sohn nicht ihren namen als 2. namen geben wollte#klatsch wegen so ner lapalie musste ich jemand anderen suchen.....


Ich würde deinen Mann nicht zwingen aber wie du schon sagst, er würde sich keinen zacken abbrechen;-)



Lg Kleinemaus