Welche Hunderasse

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von ...maikaeferchen... 07.02.11 - 17:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit ist unsere Hündin (Dobermann) gestorben. #schmoll

Wir überlegen nun, ob wir in ein zwei Jahren einen neuen Hund bei uns aufnehmen wollen. Bis wir über den Verlust unserer Hündin hinweg sind, dauert es noch eine Zeit und ich will sie nicht einfach so ersetzen, darum wollen wir eine Zeit warten.

Trotzdem mach ich mir schon so meine Gedanken über die Rasse, ich will mich vorher ausreichend informieren.

Könntet ihr mir sagen, welche Rasse gut für eine Familie geeignet ist.
Der Hund sollte kurzes Fell haben. Wir wohnen auf einem Bauernhof und darum müsste es schon ein größerer Hund sein.

Unsere Dobermannhündin war ein absoluter Familienhund. Nur mussten wir uns oft rechtfertig, da es ja so eine gefährliche Rasse wäre. #augen Auch wenn wir Besuch hatten, musste sie oft im Haus bleiben, weil die Leute angst vor der Rasse hatten. Darum weiß ich nicht, ob wir wieder einen Dobermann nehmen sollten.

Beitrag von phoeby1980 07.02.11 - 17:46 Uhr

golden retriever sollen ja die totalen familienhunde sein. oder australien shepherd, boxer, berner senn, bolanka svetna, labrator, bernhardiener, schäferhund

so hoffe ich konnte dir ein paar tipps geben.

Beitrag von windsbraut69 08.02.11 - 10:48 Uhr

Davon sind ja die meisten ungefähr das Gegenteil von "kurzhaarig" und der Bolonka zusätzlich auch noch das Gegenteil von "groß" :)

Beitrag von simone_2403 07.02.11 - 18:10 Uhr

Hallo

>>. Nur mussten wir uns oft rechtfertig, da es ja so eine gefährliche Rasse wäre. <<

Warum rechtfertigt ihr euch?Wenn ich das jedes mal tun würde,käm ich aus den REchtfertigungen nicht mehr raus,wir züchten Rottweiler #schock#schein

>>Auch wenn wir Besuch hatten, musste sie oft im Haus bleiben, weil die Leute angst vor der Rasse hatten.<<

Käm für mich aus DIESEM Grund nie in Frage meinen Hund zu Hause zu lassen.Ich würde anbieten meinen Hund erst mal kennen zu lernen eh verutreilungen kommen.Wchseln diese Personen auch die Strassenseite wenn sie einen Schwarzen/Türken,Russen/Koreaner entgegen laufen?

Diskriminierung dulde ich nicht,weder bei meinen Hunden noch beim Menschen.

Als unsere Hündin starb,wollte ich keine mehr.Ich hab meine Hündin abgöttisch geliebt und wir verstanden uns blind,sie war definitiv das Beste das ich bis dahin hatte.Ich spiele sogar mit dem Gedanken die Zucht aufzugeben,unseren Rüden nur noch zu Deckzwecken zu vermitteln.Das änderte sich,als mein Mann sich mit einem Zuchtkollegen "verbündet" hat.

Sie ist nicht meine alte Hündin dennoch hat sie im Sturm mein Herz erobert und besitzt fast die gleichen Eigenschaften wie meine Alte.Vergleiche stelle ich an,ja,das tu ich,dennoch weiß ich das sie ein anderer Hund ist und "erwarte" ersr garnicht das sie sich in manchen Situationen so verhält wie es meine alte Hündin tat.Sie bezaubert mich auf eine andere ganz eigene Weise und ich bin froh,das mein Mann so "hartnäckig" geblieben ist.

Beitrag von ...maikaeferchen... 07.02.11 - 19:03 Uhr

Im Moment tu ich mir auch schwer mit dem Gedanken, einen neuen Hund aufzunehmen. Ich habe immer das Gefühl, als würde man sie ersetzen wollen, was nicht geht, denn sie war einmalig. Andererseits, es fehlt einfach ein Hund auf dem Hof, ein Hund mit dem die Kidis spielen und spazieren gehen könne. Seit sie nicht mehr da ist, fehlt das schon immer sehr, sie war schließlich immer um uns. Aber jetzt und die nächste Zeit, bring ich es einfach nicht übers Herz, einen neuen Hund aufzunehmen.

Ja, im Grunde hast du recht, warum rechtfertigen. Aber man macht das automatisch und die Leute sind in manchen Punkten einfach festgefahren.

Beitrag von simone_2403 07.02.11 - 19:08 Uhr

Ganz ehrlich?Es wär mir schnurz was andere denken.

Meine Hunde sind erzogen,wenn jemand keinen Wert darauf legt den Hund erst kennen zu lernen sondern lieber vorverurteilt,dann hat er bei mir nichts zu suchen.

Ich hab auch wie du gedacht aber jetzt mal unter uns Gebetsschwestern....es ist kein Ersatz und das merkst du schon in der ersten Minute in der du den Welpen ansiehst ;-) Ich bin sogar noch mit dem fetsen Gedanken im Hinterkopf hingefahren und hab zu mir gesagt..."Nein,du nimmst keinen mit".....irgendwie kam es mir sogar wie ein "verrat" an meiner Hündin vor....aber,ich sah sie und wußte es ist das richtige sie zu uns zu nehmen.

Geh und hol dir eine,es tut dir gut,glaub mir ;-)

Beitrag von windsbraut69 08.02.11 - 10:50 Uhr

"Ja, im Grunde hast du recht, warum rechtfertigen. Aber man macht das automatisch und die Leute sind in manchen Punkten einfach festgefahren."

Nö, habe ich nie, weder mit Molosser noch mit Am. Staffordshire Terrier, schon gar nicht bei uns Zuhause.

LG,

W

Beitrag von mama-von3 07.02.11 - 19:23 Uhr

oooh du züchtest Rottis?????? Ich liiiebe Diese Rasse. HAtte selbst mal eine:)
Einfach nur genial und lustig. die Rasse!!!! Es gab nioch keinen Hund über den ich so lachen musste wie meine Josy!#herzlichLeider starb sie vo über 4 Jahren an einer Magendrehung.:-(

Beitrag von simone_2403 07.02.11 - 19:39 Uhr

Ja,seit 20 Jahren selbst und meine Eltern fast doppelt so lange schon. Als "Beihund" hatten wir mal einen Dackel da war ich so um die 6 Jahre alt.Das Miststück war giftiger als alle Hunde die ich jehmals kennenlernen durfte #schock und als er mir in die Wade "zwickte" als ich an ihm vorbei lief als er frass,hat ihn mein Vater weggegeben.Dort war er dann der "Prinz" #schein

Magendrehung ist fies und bei uns GSD noch nie vorgekommen.Bei einem Rüden meiner Eltern kam mal der Verdacht auf.Es stellte sich aber raus,das die kleine Saunase sich von der Hausschlachtung den Schweinskopf geklaut hatte und den komplett gefressen hatte #schock#augen Die Sympthome waren ähnlich und auch das Verhalten allerdings dachte niemand dran das der kleine Stinker sich nur überfressen hatte #schock#rofl

Beitrag von miriamama 07.02.11 - 18:14 Uhr

HI!!


was haltet ihr von einer etwas -nennen wir es- bequemeren Rasse? Zb einen Rottweiler, einer Dogge oder ähnlichem?

LG! Miriam mit Neufundländerdame

Beitrag von simone_2403 07.02.11 - 18:29 Uhr

>>>Zb einen Rottweiler,<<<

DANN springt der Besuch bei denen dirket übern Zaun,wenn sie sich schon wegen eines Dobermanns rechtfertigen mussten #schwitz#rofl

Beitrag von miriamama 07.02.11 - 18:35 Uhr

Das die sich aber auch immer so anstellen müssen...

Wir hatten uns auch für eine Rottweiler interessiert. Wir hatten uns auch schon einen Welpen ausgesucht und uns angefreundet. Eigentlich war alles tutti... bis wir erfahren haben, dass er ein Problem mit der Zahnstellung hatte. Da wir den Züchter kannten/kennen haben wir uns dann doch nicht dazu entschlossen den Welpen zu nehmen. Das Risiko wr uns einfach zu hoch. Die neuen Besitzer kennen wir von dem Rotti und die mussten mehrere 1000€ hinblättern für seine Zähne. Die wussten natürlich was auf sie zukommt und konnten/können es sich leisten. Wenn unserer Neufi-Dame jetzt was passieren würde, würden wir auch dafür sorgen können. Aber das war uns einfach zu viel.

Naja, im nachhinein bin ich wirklich ganz froh, dass wir ihn nicht genommen haben. Wenn ich so sehe, was meine Mutter immer f+r Probleme bekommt mit ihrer total lieben, verspielten und vorallem quirligen Boxer-Hündin.. mein Gott... da wird mir ganz übel. Heutzutage sind die Menschen wirklich so extrem geworden!

Beitrag von simone_2403 07.02.11 - 18:42 Uhr

Tja...Mediengesteuert halt,was willste machen.

Zuchtkollegen wollten mal "aufräumen" wanten sich an RTL.Sie wollte das die mal eine Reportage machen,das Rottis eben nicht nur die bösen beißwütigen Bestien sind....die Antwort kam promt.Kein Interesse.

Warum wohl? Klar...bei denen hat noch kein Hund etwas "verbrochen".Im Gegenteil 3 ihrer Hunde sind im Rettungsdienst aktiv aber das ist zu uninteressant #schmoll

Beitrag von icywater 07.02.11 - 19:02 Uhr

ich finde es auch ganz schrecklich, dass es solche "rassisten" gibt...manchmal farg ich mich mit welcher rasse man sich eigentlich noch auf die straße trauen kann :(
kurze nasen, kurze beine, starke kiefer("kampfhund"), groß und schwarz, nackt, puli("verfilzt"), faltig, wollknäule etc...
alles wird nicht gern gesehen, teilweise sogar beschimpft...dabei haben die meisten meist gar keine ahnung...
ich gehör allerdings zu denjenigen die von jeder rasse einen zuhause haben könnte...ich finde alle haben irgendetwas was mich fasziniert ;)

keiner sollte sich da von anderen seinen hund schlecht reden lassen oder sich wegen solcher dummen bemerkungen gegen eine rasse entscheiden...das finde ich immer sehr schade...

Beitrag von ...maikaeferchen... 07.02.11 - 19:06 Uhr

Danke dir!

Ja ne Dogge, das wärs, wollte mein Mann schon immer haben.

Aber die sind ja schon noch ein ganz schönes Stück größer wie unsere Dobermann Hündin. Ne Überlegung wäre es schon wert.. wir haben ja noch genug Zeit uns ausgiebig zu informieren.

Beitrag von miriamama 07.02.11 - 21:18 Uhr

Ich kenne mich zwar nicht so aus mit Doggen, aber ich finde ehrlich gesagt nicht, dass die Größe UMBEDINGT ne Rolle spielen muss. Klar, der Hund muss einem gefallen und man muss auch mit dem Hund zurecht kommen, aber viel wichtiger finde ich, dass der Hund zur Familie passt. Unsere Neufidame hat über 70cm Stockmaß und wiegt etwas über 40kg. Sie ist echt groß, aber sie ist so ein toller Hund! Wirklich ein super Familienhund!

Doggen sind ja auch eher etwas ruhiger... nicht ganz so aufgeweckt, wenn ich mich jetzt nicht täusche und von daher finde ich sie echt toll für eine Familie. Ich finde nur, dass sie so viel sabbern.... :-p#rofl Unsere Hündin ist ja echt schon ordentlich, aber Doggen... wow... ich glaube nur Bernhardiner machen denen Konkurrenz.. #heul#rofl

Beitrag von germany 08.02.11 - 17:42 Uhr

Doggen sind riesige, tollpatschige, verspielte Kälber, die sich fühlen als wären sie nur halb so groß wie sie sind.

Ich habe welche kennengelernt und die spielen genauso wie meine Bordeauxdogge Mischlinge und man, wenn die loslegen...#schwitz

Klar zu Hause sind sie meist ruhig, aber wenn die spielen, dann bleibt nix stehen und wenn die mit den Ruten wedeln und dich treffen... autsch...

Das tut schon bei meinen beiden so richtig weh!

Beitrag von miriamama 09.02.11 - 13:36 Uhr

So wie du beschrieben hast, kenne ich sie auch.

Übrigens scheint die Wahrnehmung der eigenen Körpergröße, wohl generell ein Problem zu sein. Unser Kamel meint auch ständig so zu tun, als sei sie nur 20cm klein und 5kg schwer.

Es ist wirklich kein Scherz. Sie liegt AUF UNS! Aber sie möchte doch sooooo gerne schmusen... #rofl

Beitrag von germany 09.02.11 - 21:13 Uhr

Jaaaaaaaaaaaaaa, das machen meine auch!!!! Aber man MUSS ja hoch zum schmusen..

Oder nachts:

Gaaaaaaaaaaaaaanz vorsichtig ein Bein aufs Bett, gucken, warten, nächstes Bein. Wieder warten, gucken und dann gaaaaaaaaaaaaanz langsam die Hinterbeine hoch, einen Platz erschleichen und dannn:



WUMMS liegt Hund. Fast 50kg die sih wie ein kartoffelsack aufs Bett fallen lassen#klatsch

Ich frag mich immer wozu er vorher alles daran setzt so leise wie möglich zu sein?

Die kleine bekommt man gar nicht mit, dabei wiegt die auch knapp 30kg, aber die hast halt drauf;-)


Und was das Beste ist: Große Klappe wenn man an der Leine ist, aber kommt ein bellender yorki daher, ziehen meine zwei Babys den Schwanz ein#klatsch



Ach ja, große Hunde haben schon einen an der Waffel<*grins

aber bisher hab ich so nur Doggen jeglicher Art und boxer kennengelernt. Andere große Rassen scheinen echt erwachsener zu sein mit 2-3 Jahren.

Beitrag von miriamama 10.02.11 - 02:48 Uhr

Ja, Boxer sind echt total qurlig. Meine Mutter hat eine Boxerhündin. Gut, die ist erst 1 1/4 jung, aber ich glaube nicht, dass sie im Alter sehr viel ruhiger werden.

Die Hündin von meiner Mutti heißt Emma. Wenn man sie dann anschaut und richtig voller Begeisterung "EEEEEEMMAAA!" ruft, explodiert dieser Hund förmlich. Alles ist am wackeln... vorne freut sie sich, hinten freut sie sich und ich hab das Gefühl, dass sie einen richtig anlacht!

Boxer sind schon echt tolle Hunde! Aber anspruchsvoll! Aber trotzdem top!

Beitrag von mama-von3 07.02.11 - 19:20 Uhr

Ich plediere ja immer wieder zum Schäferhund.
(im Prinzip bekommst aber zu JEDEM großen Hund dumme komentare...)
Was ich gar nicht mag ist wenn man immer sagt der Goldie ist DEEER Familienhund. Ist doch gar nicht war. Der ist genauso lieb, böse, intelligent, aggresiv,schlecht oder gut gelaunt wie ein Rotti, wie ein Dobi wie ein Pitbull oder ein Schäferhund.

Wir hatten mal eine Rotti"braut" ;-) Anfangs kamen nur blöde komentare-aber dann....als jeder merkte wie lieb und lustig sie war war es plötzlich ein lieber Hund.

Wenn ein Dobi DEINE Rasse ist dann hol dir wieder einen.

Was ich auch noch sehr mag, sind neufundländer. Aber die haben langes Fell.
Beim DSH kannst dir ja aussuchen ob Stockhaar oder LSTH:) Ich mag die Wuscheligen LSTH lieber :)

Wie wärs mit nem Labrador?
Hat kurzes Fell und ist eigentlich auch ne liebe Rasse(so sagen die Leute) Ich bin immer noch der Ansicht und ich denke ich habe recht, das es auf die Aufzucht des Hundes ankommt wie der Hund wird/ist ! :)

Lass Dich nicht vom gerede der Leute iritieren. Es ist DEIN Leben:-D
Du entscheidest doch welchen Hund Du magst. Du frägst ja auch nicht nach in der nAchbarschaft oder im Freundeskreis , ob denen Dein MAnn recht ist und wenn nihct, dann suchst DIr nen anderen. Weisst wie ichs meine???#liebdrueck

Viel Spaß bei der Wahl.


Und für Deinen Dobi#kerze

LG

Beitrag von ...maikaeferchen... 07.02.11 - 21:24 Uhr

Danke das ist ganz lieb von dir!

Beitrag von mama-von3 08.02.11 - 06:46 Uhr

gerne#liebdrueck

Beitrag von -0815- 07.02.11 - 20:45 Uhr

Wenn sie nicht draßen leben soll/muss, wie wärs mit ner Dogge? ;-)

Beitrag von ...maikaeferchen... 07.02.11 - 21:21 Uhr

Nee soll/darf nicht draußen leben! ;-)

Tagsüber war unsere Hündin eigentlich zum größten Teil draußen, konnte aber jederzeit ins Haus. Abends musste sie dann mit rein, sobald keiner mehr von uns draußen war. Genau so wollte wir es wieder handhaben.

Danke für deinen Tipp!

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