Ohne Karte beim Arzt weggeschickt worden..

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von mabo02 07.02.11 - 18:01 Uhr

Hallo zusammen. Ich bin heute morgen zu meinem HNO gefahren, wo ich schon seit ueber zwei Jahren in Behandlung bin. Ich habe pro Wintersaison 2-3 eitrige Mandelentzuendungen.
Diesen Winter bin ich bis heute verschont geblieben.
Auf jeden Fall habe ich heute morgen meine Karte nicht mehr gefunden und bin dann ohne hin. Sie haben mich wieder weggeschickt. Ich solle mir von meiner Kasse eine Bestaetigung besorgen.

Das habe ich dann auch gemacht. Bin zur Arbeit gefahren, habe es mir faxen lassen und bin zu einem anderen Arzt gegangen. Eitrige Mandelentzuendung.

Was mich wirklich geärgert hat, sie haben mir heute morgen nicht mal angeboten, dass ich meine Kasse anrufen kann und mir das dann gleich zum Arzt durchfaxen lasse.
Duerfen die einen einfach wegschicken? Zumal man dort an meiner Akte auch sehen kann, warum ich immer komme und ich auch sagte, meine Mandeln sind dick und geschwollen...

Ich bin irgendwie total sauer und haette gute Lust das zu melden, oder reagiere ich da unnötig? Bin es ja im Grunde selber Schuld..

Beitrag von eishaendchen80 07.02.11 - 18:48 Uhr

einfach das nächste mal beim Arzt direkt ansprechen.

Beitrag von kyra01.01 07.02.11 - 18:51 Uhr

genau, oder die setzten ein ultimatum bis wann die die karte haben wollen und wenn nicht bis dahineingereciht dann wird die behandlung privat inrechnung getsellt!!!
so haben wir das gemacht die patienten mussten das dann unterschreiben!!!
lg kyra

Beitrag von ida-calotta 07.02.11 - 18:54 Uhr

Ja, dürfen sie. Du warst ja kein Notfall. Und wer keinen Versicherungsnachweis erbringen kann muss damit rechnen nicht behandelt zu werden bzw. kann der Arzt dann dafür auch erstmal eine Privatrechnung schreiben.

Beitrag von arkti 07.02.11 - 18:59 Uhr

Naja wenn man in der Praxis bekannt ist und dann weggeschickt wird ist das ein Armutszeugnis, diese Praxis würde mich nie wieder sehen.

Ich hätte lediglich Verständnis dafür wenn man das erste Mal irgendwo hinkommt, dann würde ich auch ein wegschicken akzeptieren.

Beitrag von ida-calotta 07.02.11 - 19:06 Uhr

Naja, das ist ansichtssache. Ich habe viele Jahre beim Kinderarzt gearbeitet und mit der Zeit haben wir aus den Fehlern gelernt. Wenn für den Pat. keine KArte dabei war oder ein anderer Versicherungsnachweis dann gab es für die Behandlung eine Privatrechnung und ein Privatrezept, umgewandelt wurde es erst nach Vorlage der Karte. Leider sind auch viele Stammpatienten plötzlich nicht mehr versichert, aus was für Gründen auch immer, und verschweigen es dann. Das böse erwachen für den Arzt kommt mit Der Quartalsabrechnung, wenn er dann kein Geld für seine Behandlung usw. erhält.

Oder würdest du im Supermarkt einem Kunden seinen Einkauf anschreiben lassen nur weil er bekannt ist?

Beitrag von gluecksbaerchen80 08.02.11 - 14:54 Uhr

Hallo!

Also wir haben das öfters in unserer Praxis.

Wenn es "Alt"bekannte Patienten sind, lassen wir uns einen Ersatzschein (Abrechnungsschein) unterschreiben.
Weil dann ist ja die Kasse im Computer schon hinterlegt.

Ansonsten lassen wir uns die Bestätigung über die Kasse geben.

Die Karte sollte aber auf jeden Fall im gleichen Quartal nachgereicht werden.

LG gluecksbaerchen

Beitrag von kawatina 07.02.11 - 19:20 Uhr

Hallo,

ist mir beim Kinderarzt auch mal passiert - mußte dann noch mal heim fahren. Dort kannte man uns seit 15 Jahren....war für mich nur ein Grund mehr zu wechseln.#schein

Beitrag von schnuggi2009 07.02.11 - 19:31 Uhr

Wenn ich sowas wieder "höre" ... könnte ich echt ausflippen ... :-[
Diese Sch... zwei Klassengesellschaft ...:-[
... dass Ihr auch versteht warum ich soooo :-[ bin ... mein Kleiner und mein Mann sind beide Privat versichert ... und Ihr werdet es nicht glauben ... beim Kinderarzt ... musste ich die Karte NOCH NIE vorlegen ... geschweige denn eine Praxisgebühr zahlten ... KOMISCH ODER ???!!!
Und wenn ICH zum Arzt gehe - dazu betont ... ich bin gesetzlich versichert ... heisst es erst einmal die KARTE bitte UND dann auch noch 10 € für die Praxisgebühr ... das ist doch zum K... :-[

Beitrag von sunshine1176 07.02.11 - 19:39 Uhr

Ich kann deinen Ärger einerseits verstehen, aber normalerweise zahlt man als Privatpatient auch wesentlich mehr an Beiträgen als ein Kassenpatient. Ich kann die Ärzte auch verstehen, dass sie da so einen Unterschied machen.

Wenn man ein so großes Problem damit hat, dann muss man dafür sorgen, dass man beruflich etwas macht, wo man sich privat versichern kann.

Beitrag von schnuggi2009 07.02.11 - 22:39 Uhr

... was für ein Kommentar.
Dazu fällt mir echt nichts mehr ein ... #augen

Beitrag von schwarzesetwas 07.02.11 - 19:46 Uhr

Sorry....
Aber selbst als sogenannter Kassenarsch, brauchte ich für meine Kinder auch noch nie eine Praxisgebühr entrichten.
Lediglich Karte zücken und gut.
Ach ja: Medikamente brauche ich für sie auch nicht zahlen. :-p
Schon toll, wenn die Kinder unter 18 sind.

Bitte, informier Dich doch bitte richtig, bevor Du etwas postest!

Beim normalen Arztbesuch empfehle ich Dir: Gehe zum Hausarzt und hole Dir für jeden anderen Arztbesuch (außer Zahnarzt) eine Überweisung. Damit umgehst Du die 10,-.
Die brauchst Du dann nur fürs Quartal beim Hausarzt entrichten.

Lg,
SE

Beitrag von schnuggi2009 07.02.11 - 22:49 Uhr

Hääää ... wo lebst denn Du ?! - wo man die Medikamente für Kinder nicht bezahlen muss ??? #kratz

Sorry ... aber hast Du den vergleich zwischen privat und gesetzlich schon mal persönlich miterlebt ? NICHT ???!!! - ich schon !!! :-[

Da fängt es nämlich im Krankenhaus schon an ... ob Du nach einer Narkose Dich fühlst als ob nichts gewesen wäre (privat) ... oder ... Du nicht weisst wann Du mit dem spucken aufhörst und nur noch müde und kaputt bist ... das wäre dann die gesetzliche Variante.

Und ich glaube nicht ... dass ich mir erklären lassen muss ... wie das Ärzte System funktioniert ... bzgl. erst zum Hausarzt und dann mit Überweisung zum nächsten Arzt ... #augen

Beitrag von frau-mietz 07.02.11 - 23:21 Uhr

#kratz

Man zahlt für Kinder unter 18 keine Praxisgebühr, oder Medikamente...

Nicht böse gemeint, aber wo lebst DU?


???

LG

Beitrag von gaia1976 08.02.11 - 00:28 Uhr

Medikamente, die Kindern bis 12 Jahre vom Arzt verschrieben werden, sind immer zuzahlungsfrei!

Jedenfalls in Deutschland.

http://www.versicherungen.de/praxisgebuehr1.0.html

"Welche Untersuchungen bleiben zuzahlungsfrei?

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind grundsätzlich von allen Zuzahlungen befreit, auch von der Praxisgebühr. Außerdem sind Vorsorge- und Früherkennungs-Maßnahmen von der Praxisgebühr ausgenommen."

Beitrag von miau2 08.02.11 - 08:56 Uhr

Hi,
du wirst ja wohl kaum die gleiche Narkose (also bei der gleichen OP, am gleichen Tag, beim gleichen Patienten) mit beiden Versicherungen erlebt haben.

Narkose 1 bei mir - anschließend war mir kotzübel, ich habe mich übergeben, war noch lange in einem Dämmerzustand. Privat versichert (zusatzversichert).

Narkose 2 bei mir - ich konnte sehr schnell aufstehen (leichte OP), mir war nicht übel, ich war schnell munter. Ohne Inanspruchnahme meiner Zusatzversicherung, also als Kassenpatient. Mehr als 2 betten hatte das Zimmer übrigens auch nicht.

Narkose 3, die ich erlebt habe - bei unserem damals 1,5jährigem Sohn - er wurde wach, stand im Bettchen auf und war putzmunter, ausgeruht wie nach einem langen Mittagsschlaf. Wir waren im Aufwachraum dabei, sein liebstes KUscheltier ebenfalls. Er war komplett schmerzfrei, und darauf wurde in den nächsten Tagen auch penibel geachtet. Er hat sich nicht übergeben, wurde sehr liebevoll versorgt, Fragen beantwortet, und natürlich durfte ich ohne einen Cent bezahlen zu müssen bei ihm im KH bleiben. Gesetzlich versichert, ohne Zusatzversicherung.

Medikamente, die verschreibungsfähig sind - dafür mussten wir bei beiden Kindern noch nie etwas dazu bezahlen. Dank Zusatzvereinbarung (kostenlos) mit unserer gesetzlichen Kasse gilt das auch für Homöopathie. Hilfsmittel wurden bisher immer problemlos übernommen (eigener PariBoy für den Kleinen, Blutdruckmessgerät für mich) - bei den Kindern ohne jede Zuzahlung, bei mir halt mit der üblichen dafür geltenden.

Bei meinem Kinderarzt habe ich den Vergleich durchaus schon erlebt. Wenn der Mutter eines privat versicherten Kindes die Kinnlade heruntergeklappt ist, angesichts der Info, dass die Wartezeit für sie genau so lange wäre wie für alle anderen patienten auch. Auf Termine bei Fachärzten musste ich für mich oder für die Kleinen noch nie lange warten, es sei denn, ich hatte spezielle "Terminwünsche".

Unsere Kinder sind freiwillig gesetzlich versichert, und wir haben es bisher noch keinen tag bereut. Und mit beiden zusammen schon 5 KH-Aufenthalte hinter uns, ich hatte in den letzten 7 Jahren 8 KH-Aufenthalte - und habe nur bei einem (dem mit o.g. OP) meine Zusatzversicherung für Chefarztbehandlung usw. in Anspruch genommen.

Mein Mann (privat versichert) war übrigens nach seiner OP erheblich länger angeschlagen als ich.

Mir persönlich kommt da bisweilen die Idee, dass vieles nicht nur vom Faktor "privat ja oder nein" abhängen könnte...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von schnuggi2009 08.02.11 - 09:57 Uhr

Hey Mädels ... Ihr könnt wieder TIEF durchatmen ... bzgl. den 10 € Praxisgebühren hab ich nicht meinen Kleinen und mich gemeint ... sondern meinen Mann (privat) und mich (gesetzlich). Was die Medis angeht ... warum musste dann meine Cousine 17 Jahre alt vorkurzem Ihre Medis selbst bezahlten ??? - komisch es heisst doch ALLE unter 18 Jahre sind kostenfrei #kratz
Um aber zum Abschluss zu kommen ... wenn die zwei Klassengesellschaft für EUCH ok ist ... dann soll es so sein ... FÜR MICH NICHT !!! Tschüssiiii :-D

Beitrag von mabo02 07.02.11 - 20:03 Uhr

Das ist sowieso eine Schweinerei. Als mein Sohn 3 Monate alt war, habe ich versucht bei einer Ostheopathin einen Termin zu bekommen wegen Verdacht auf Kiss. Das war damals im September. erste Frage am Telefon: wie sind sie denn versichert?
Als ich dann sagte Kasse, meinte die Dame, ich muesste bis Januar warten und dann nochmal nach einem Termin fragen oder die Dringlichkeit vom Kinrarzt bestätigen lassen.
Unsere aertzin hat dann innerhalb von zwei Wochen eine Termin fuer uns machen koennen und selber bezahlen mussten wir die Behandlung eh.
Unser Kleinerr hatte Kiss und hat gebruellt vor Schmerzen.
Aber weil man Kassenpatient ist, soll man dann 4 Monate warten..

Beitrag von frau-mietz 07.02.11 - 23:31 Uhr

Einen Ostheopath muss man immer selbst bezahlen, nach meinem Wissen.
Das tragen die Gesetzlichen Kassen nicht.

Ein Orthopäde ist mit Überweisung kostenfrei.
Wäre eine Alternative.
Es gibt Orthopäden, die sich auf Kinder spezialisiert haben.


Die langen Wartezeiten auf einen Termin (allgeimein) bei Kassenpatienten sind teilweise unzumutbar.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht.

Wie Du sagst, geht es schneller, wenn der behandelne Arzt einen Termin macht.

Davon sollte man immer Gebrauch machen, es zumindest ansprechen, sofern es wirklich nötig ist.

LG

Beitrag von mabo02 08.02.11 - 12:39 Uhr

Haben wir ja auch gemacht, denn es war wirklich nötig.
Bei ihrer Untersuchung ist dann herausgekommen dass unser Sohn mehrer Wirbel ausgerenkt hatte und deswegen soviel geschrieen hat.
Er hat heute noch einen flachen Hinterkopf von der Schiefhaltung in den ersten 3 Monaten. Man sieht es aber nicht so dolle durch die Haare.
Ich will garnicht wissen wie er heute aussehen würde und wie es ihm gehen würde wenn wir noch min. 4 Monate länger gewartet hätten.

Es ist einfach nur so frustrierend wenn die Dame am Telefon einem sagt: dann haben wir jetzt ein Problem: entweder sie warten bis Januar oder der Kinderarzt bestätigt das es dringend ist.

Beitrag von jerk 07.02.11 - 20:09 Uhr

Hallo,

wenn Dein Mann und Dein Sohn privat versichert sind, sollte Die bekannt sein, daß für die Abrechnung keine Karte benötigt wird. Auch die Praxisgebühr rechnet die PKV direkt mit dem Patienten ab, bei den Kassenpatienten muß die Arztpraxis diesen leidigen Job übernehmen.

Die Praxisgebühr und die Versicherungskarte werden zur Abrechnung mit der KV benötigt.
Wir hatten bis vor ein paar Jahren am Quartalsende fast 300 !!! Patienten, die wir etliche Male anmahnen mußten. Die Kosten für Telefonate, Briefe und Arbeitszeit trägt der Arzt.
Auch bei uns werden Patienten ohne Versicherungsnachweis weggeschickt. Außer natürlich bei Notfällen. Schließlich kann man von erwachsenen Menschen erwarten, etwas mitzudenken.

Wenn Dir das alles nicht paßt und sooo zum kotzen findest, laß Dich doch auch privat versichern.



Gruß
jerk


Beitrag von schnuggi2009 07.02.11 - 22:58 Uhr

Hmmm ... wenn ich es richtig rauslese ... bist Du doch bestimmt eine Arzthelferin ... oder ?

Sorry ... aber Du willst mir jetzt nicht erzählen ... dass ein privat Patient in eurer Praxis GLEICH behandelt wird ... wie ein gesetzlicher ... ODER ? - und genau DAS finde ich ja eine Frechheit ... :-[



Beitrag von schnuggi2009 07.02.11 - 23:06 Uhr

Achhh ... und noch was ... bzgl. dem ... wenn ich das doch sooo zum kotzen finde usw. Stell Dir vor ... nach meiner Elternzeit ... werde ich in die private Krankenversicherung wechseln ... und darauf freue ich mich schon ... #huepf ... KEIN ... ach Sie sind gesetzlich versichert ... na dann habe ich erst im ??? wieder einen Termin ...

Beitrag von windsbraut69 08.02.11 - 13:10 Uhr

Dann denk aber bitte an eine Krankengeldzusatzversicherung und jammer ansonsten nicht, wenn Du keine Kind-krank-Tage bezahlt bekommst oder Mutterschaftsgeld und und und :)

Beitrag von sonnenstrahl1 08.02.11 - 09:07 Uhr

Hier schreibt eine Arzthelferin die dir sagen kann das bei uns alle Patienten gleich behandelt werden.

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