vaterschaft (echt wichtig)

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sarichen 07.02.11 - 20:22 Uhr

ich sitze heut schon den ganzen tag da, und grüble über meine situation. hatte heute ein gespräch im jugendamt.

Vorgeschichte:
ungeplant schwanger geworden (trotz ausreichender verhütung)- als das herz schlug stand für mich fest - ich kann nicht anders, ich behalte es.
freund war geschockt und wollte unbedingt abtreibung (ist moslem - lebt seit 10 jahren hier). hat mich die ersten 12 wochen förmlich zur abtreibung gedrängt, mit ehrenmord und kindsentführung gedroht.
hab abstand gesucht - er hat mich daraufhin sogar am arbeitsplatz aufgesucht.
hatte wirklich panische angst im laufe der ersten wochen entwickelt, vorallem um das kleine. aber abtreiben ging nicht.
ende vom lied - 12 wochen waren rum und er wollte nichts mit dem balg zutunhaben und es dürfe auch keiner erfahren, vorallem nicht, weil er eine gefälschte identität hat (schock pur). aber er wolle mich von nun an in ruhe lassen.
hatte albträume in der nacht und angst, dass er eines nachts mitten in meiner wohnung stünde.
bin daraufhin zu meinen eltern 400km weit weg geflüchtet und ziehe nun auch dort hin - ende märz holen wir alle meine habseligkeiten.
er hat jedoch eine duldung für bayern und darf das bundesland zum glück nicht verlassen.

nun mein problem:
bei einer vaterschaftsanerkennung, würde er auch mit beistandschaft im laufe erfahren, wo ich mich mit dem zwerg aufhalte und hätte gesetzlich ja anspruch in zu sehen und umgang zu bekommen.

aber will zum wohl des kindes handeln. klar wird mein kleines, sobald es nach papa (erzeuger) fragt alles kindgerecht erfahren. bin am überlegen, die vaterschaftsfrage offen zu lassen, bekomme halt dann kein geld, aber ich lebe nicht dauerhaft in der angst, dass dem zwerg was passiert, bzw. er entführt wird.

was würdet ihr tun? kann mich jemand verstehen oder haltet ihr meine ansicht falsch?

Beitrag von anyca 07.02.11 - 20:34 Uhr

... hmm, da von ihm finanziell wohl eh nichts zu erwarten ist, würde ich in dem Fall wohl doch die "ONS und ich weiß den Nachnamen nicht" Nummer empfehlen. #gruebel

Beitrag von -janna- 07.02.11 - 20:35 Uhr

Du solltest bei der ganzen Sache bedenken, dass du dich a) strafbar machen kannst, weil du falsche Angaben machst (Vater unbekannt, obwohl du genau weißt wer es ist) und b) wirst du NIE finanzielle Hilfe vom Staat bekommen können. Geht ja nicht nur um Unterhaltsvorschuss, denn sobald du z.B. HartzIV beantragst oder sonstige Hilfen, wird dir soweit ich weiß immer fiktiv Unterhalt angerechnet und du wirst mehr oder weniger gezwungen, Unterhaltsvorschuss dann zu beantragen, weil der vorgeht.
Informier dich lieber mal bei sowas wie Diakonie, Caritas oder weißem Ring, was du machen kannst, um dich selbst vor ihm zu schützen. Du musst auch bedenken, dass Geld steht deinem Kind zu.

Beitrag von sarichen 07.02.11 - 20:41 Uhr

oh man, das ist alles so kompliziert...
habe halt nur wirklich angst um mein kind. es ist jetzt schon mein ein und alles und ich will mir nicht vorstellen, was ihm alles passieren könnte.

Beitrag von nadineriemer 07.02.11 - 21:01 Uhr

Hallo,
hatte so eine ähnliche Situation.Du mußt den Vater angeben das ist so ansonsten bekommst du kein Geld auch nicht Harz 4 weil du bei Harz 4 Unterhaltsvorschuß beantragen musst.Glaub mir ich stehe selber mit dem Weißen Ring in Kontackt und es ist so das Jugendamt und die Arge sagen ganz klar,das du dir von der Polizei Weißen Ring Verfügung u.s.w Hilfe holen kannst.Es gibt viele Hilfe damit Argumentieren die ganz einfach.Die Angst nehmen sie nicht ernst.

Nadine

Beitrag von sarichen 07.02.11 - 21:29 Uhr

weißt du denn, ob es trotzdem eine möglichkeit gibt, eben, wegen der kindesentführung, dass er keinen umgang zu seinen kind bekommt?

zum glück wohnt er 400km weit weg, aber habe halt echt angst, dass der zwerg iwann entführt wird oder sonst was passiert

Beitrag von nadineriemer 07.02.11 - 22:28 Uhr

Also in solchen Fällen wird ein Betreuter Umgang vom Gericht aus entschieden.Mein Ex darf wenn er es denn mal will nur betreuten Umgang haben.Kannst mich gerne über Vk anschreiben kann dir dann mehr sagen wie hier.

Nadine

Beitrag von manavgat 07.02.11 - 22:42 Uhr

Blödsinn.


Einer Frau, die nicht weiß wer sie geschwängert hat, wegen


Gang-Bang auf dem Parkplatz

ONS nach der Disko

oder auch nach Vergewaltigung


stehen selbstverständlich soziale Hilfen zu!


Ob es dem SB beim Amt passt, oder nicht.


Alles andere ist blödes Geschwätz!


Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 07.02.11 - 22:40 Uhr

Sag es war Sex mit einem Unbekannten nach der Disko. Er kommt irgendwo aus dem Süden, Name hast Du nicht gefragt und beantrage UVG!

Ob Dich irgendwer für eine Schlampe hält ist egal - Deine Sicherheit geht vor.


Alternativ kannst Du ihn angeben und musst vielleicht irgendwann die Erfahrung machen, dass er Dich und oder das Kind absticht.

Hoffentlich bist Du schlau genug, keinen Ratschlägen zu trauen, die was faseln von wegen: "Ein Kind braucht einen Vater"....

Braucht es nicht. Nicht in diesem Fall.

Alles Gute

Manavgat

Beitrag von nadineriemer 07.02.11 - 23:56 Uhr

Ach so ich möchte von den beiden netten Damen die hier regelmäßig .......machen keine blöden Sprüche hören was mich betrifft,weil Betrug eine Straftat ist und ich mit Menschen die Straftaten begehen nicht in Verbindung treten möchte,egal auf welche Art und Weise.Zu wissen wer der Vater ist und dann ihn nicht an zu geben,auch wenn es aus Angst ist,was ich all zu gut kenne,bin in der gleichen Situation ist aber eine Straftat.Mehr habe ich nicht gesagt,ich habe nicht gesagt das ich die Situation nicht verstehe und es nicht nach voll ziehen kann,wenn man so handeln würde.

Nadine

Beitrag von hedda.gabler 08.02.11 - 07:14 Uhr

Hallo.

Blass Dich mal nicht so auf ...

... nur weil Du es nicht gebacken bekommen hast, das Kind und Dich zu schützen und Prioritäten zu setzen musst, musst Du hier nicht total unverantwortliche und naive Ratschläge geben ...

... ich bin mir sicher, dass Du es total bereust, den Vater Deines Kindes angegeben zu haben, wenn man Deine ganzen Posts hier liest ... projiziere aber bitte nicht Deine Entscheidung auf andere und stifte sie an, denselben Fehler zu machen.

Gruß von der Hedda.

P.S.
>>> Ach so ich möchte von den beiden netten Damen die hier regelmäßig .......machen keine blöden Sprüche hören was mich betrifft,weil Betrug eine Straftat ist und ich mit Menschen die Straftaten begehen nicht in Verbindung treten möchte,egal auf welche Art und Weise.<<<

Und diese völlig sinnleere Aussage kannst Du ja mal bei Gelegenheit erklären ... und keine Sorge, ich möchte mit Dir auch nicht in Kontakt treten#augen

Beitrag von parzifal 08.02.11 - 09:41 Uhr

Warum rätst Du zur Unwahrheit?

Warum rät man nicht ehrlich zu sagen, dass man den bekannten Vater aus Angst nicht mitteilt?

Beitrag von hedda.gabler 07.02.11 - 23:08 Uhr

Hallo.

Halte Dich an die Ratschläge der Userin magnavat ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von nadineriemer 07.02.11 - 23:38 Uhr

Hallo,
blödsinn ist es nicht was ich geschrieben habe.Es ist halt so das sie weiß wer der Vater ist und den dann angeben muß laut Gesetz.Und das hat mit blödsinn nichts zu tuen.Wenn ich mit lügen und betrügen durchs Leben gehe,ja dann kommt man vielleicht damit durch.Jemanden zu raten zu lügen und zu betrügen na ja müsst ihr wissen.

Nadine

Beitrag von manavgat 07.02.11 - 23:48 Uhr

Ich wäre lieber eine Betrügerin,


anstatt ein Leben in Angst zu führen


oder gar irgendwann


ein bischen tot zu sein....


weil der Kerl Ernst gemacht hat.


Gruß

Manavgat

Beitrag von hedda.gabler 07.02.11 - 23:49 Uhr

Hallo.

Doch es ist Blödsinn ... es gibt nämlich kein Gesetz, das die Mutter zwingt, den Namen den Vaters preis zu geben. Alles andere würde zudem gegen die Wahrung der Persönlichkeitsrechte gehen.

Etwas anderes ist es, falsche Angaben zu machen, um Sozialleistungen zu bekommen ...

... dennoch bin ich der Meinung, dass man auch das im Einzelfall abwägen muss. Welche Gefahr für einen selbst größer wäre ... eine Anzeige wegen "Erschleichung" von Geldern (was ja eh nur passieren würde, wenn der Kindsvater Randale macht, was aufgrund seiner Aufenthaltsproblematik und der eigenen kriminellen Energie nicht zu erwarten ist) oder um Leib und Leben fürchten zu müssen.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von nadineriemer 08.02.11 - 00:06 Uhr

Aber dann frage ich mich gerade warum ich den Vater angeben musste.Sie haben mir selbst das Harz 4 gestrichen trotz Gewalt.Ich habe es denen dann gesagt weil ich angewiesen bin auf das Geld und nu haben sie das Problem.Er droht extrem und das sogar vor Gericht.Verfügung bekam er,aber mehr noch nicht weil es nur eine Androhung einer Straftat ist,noch nicht passiert so zu sagen.Er droht uns das Haus ab zu brennen,beschimpft die kleine als Schlampenkind und das auch vor Ämtern.Auf der Straße, wo andere Menschen dabei sind geht er mich und die Kinder an.Ich habe denen im Vorfeld gesagt das es zur Gefährdung kommen wird und trotzdem musste ich den Vater angeben.Mir wurden die Gelder gestrichen.

Nadine

Beitrag von hedda.gabler 08.02.11 - 00:09 Uhr

Hallo.

Vermutlich deswegen weil Du es von vornherein falsch angestellt hast ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von nadineriemer 08.02.11 - 00:15 Uhr

Ja witzig.Wie falsch angestellt?Das Problem bei uns ist,das wir im Dorf leben.Jeder kennt diesen Idioten und weiß wie er zu mir war,sogar seine Familie ruft bei mir an,weil sie Sorge um mich haben/hatten.Was glaubst du wie schnell das hier raus gekommen wäre?Ostfriesland also wirklich kleines Dorf.Hier kennt jeder jeden und auch die Jugendamtsmitarbeiter.

Nadine

Beitrag von hedda.gabler 08.02.11 - 00:22 Uhr

Hallo Nadine,

was soll ich denn jetzt dazu sagen ...

... ich habe selbst mit mir lange gerungen, ob ich den Vater angebe ... ich habe es schlußendlich getan, um alles richtig zu machen ... habe mir aber gleichzeitig die Option offen gelassen, das Land zu verlassen, wenn er mir auf die Pelle rücken sollte ...

... Du kannst doch jetzt nicht ernsthaft einer Frau, die ganz offensichtlich um ihr Leben und dem des Kindes fürchten muss, den bürokratischen Weg empfehlen, nur weil Du es selbst nicht auf die Reihe gebracht hast, Dich aus der Schußlinie zu bringen und weiterhin in Ostfriesland kleben bleibst ... man muss halt Prioritäten setzen ... und Mut haben, wenn es um was geht!!!

Gruß von der Hedda

Beitrag von nadineriemer 08.02.11 - 00:23 Uhr

Außerdem habe ich nur gesagt das es Strafbar ist wenn man den Vater kennt und ihn nicht angibt.Das ist ja auch so also kein blödsinn.Die Situation selbst kann ich nur all zu gut nach voll ziehen,bin selbst da drin.Ich kann ihre Ängste mehr als verstehen,aber habe was das Rechtliche angeht nur richtig geantwortet,was man aus menschlicher Sicht natürlich anders sieht.

Nadine

Beitrag von hedda.gabler 08.02.11 - 07:16 Uhr

Hallo.

"Das Rechtliche" hilft der TE kein Stück weiter ...

... und nochmals, es ist NICHT strafbar, wenn man den Vater kennt und ihn NICHT angibt, wenn man keine Gelder beantragt. Es gibt KEIN Gesetz, dass eine Mutter zwingt, den Vater anzugeben! Insofern bist Du auch rechtlich auf dem Holzweg.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von famow 09.02.11 - 15:14 Uhr

Wenn jeder jeden kenn und jeder "diesen Idioten" kenn,
warum hast du dich mit Ihm eingelassen?

Beitrag von windsbraut69 08.02.11 - 09:28 Uhr

Ja klar, wenn Du fragst, ob Du lügen darfst.

Gruß,

W

Beitrag von silbermond65 08.02.11 - 09:18 Uhr

Sag mal,du warst doch die ,die ebnfalls die Idee hatte,den Vater nicht anzugeben oder?
Wie kommt denn der plötzliche Sinneswandel jetzt?
Weil du es nun doch gemacht hast und es bereust,weil du den Kerl an der Backe hast ?