An Serafina.....

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von katharin82-0 07.02.11 - 21:47 Uhr

Hallo Serafinchen.......

Mensch mensch da hast du bestimmt lange geschrieben ich finde es klasse das du dich so an die Geburten deiner Kinder erinnerst,ich hab mich fast bei jeden deiner Berichte so gefühlt als wäre ich dabei gewesen super,

Nun ja um erlich zusein bewundere ich die kraft die du für soviele Kinder hast ich hab nur zwei wie du weisst und da ist es auch schon manchmal etwas schwierig gerecht zusein was die zeit betrifft und ich hab auch nicht die hilfe von einem Partner was ja denke ich doch sehr wichtig ist.....ich bin dem lieben Gott wahnsinnig dankbar für meine beiden Jungs doch ichhabe mich nach dem zweiten enschieden das ich mich sterilisieren lasse auch aus gesundheitlichen gründen aber viel mehr weil ich gemerkt habe zwei sind völlig genug für mich persönlich gesehen ,deine berichte sprechen von soviel liebe und hingabe für deine kinder das es mich fast nein eigentlich richtig traurig macht wenn ich zum beispiel im Fernsehen sehe wie schlimm es manche kinder haben es sollten doch nein es haben alle kinder liebe verdient auch das ist wieder ansichtssache,

Ich drück dir die Daumen ganz gleich was andere dazu sagen das ist auch deren meinung die ja jedem frei steht und was ich zum teil auch gut finde Kritik ist ein bestandteil unseres lebens...


Alles Gute Katharin#winke

Beitrag von serafina.nr.1 08.02.11 - 07:57 Uhr

für deine lieben worte.
ich finde jede frau weiss selbst am besten welche kinderzahl für sie perfekt ist. wie gesagt ich hab zwei freundinnen die von sich aus nie kinder wollten udn mit denen versteh ich mich auch super. wir bestätigen uns eben von zeit zu zeit dass wir selbst mit unserem leben total zufrieden sind, das ist alles was nötig ist unter freundinnen- finde ich :-)
ich möchte wie gesagt mit niemandem tauschen, aber natürlich wünsche ich jeder frau und mutter dass sie ihre eigenen wünsche in die realität umsetzen kann. und ich hab ja dafür auch kämpfen müssen, auch mir sind meine kinder ja nicht in den schoss gefallen, ich war lange zeit mutter eines einzelkindes und sehnte mich sehr nach geschwistern für ihn. für manche ist es ok mit einem kind, ich war zwar glücklich über ihn- aber hatte doch zugleich grosse sehnsucht nach mehr kindern.
unser haus ist geschmückt mit vielen tollen "gemälden" der verschiedenen kinder in verschiedenen altersstufen - natürlich suchte ich mir gezielt die allerallerschönsten aus :-) und auch ein bild ihrer toten schwester darf natürlich im esszimmer nicht fehlen wo wir uns als familie immer wieder jeden tag versammeln.mir ist es wichtig dass sie alle wissen dass sie eine schwester haben und auch von ihr alles wissen dürfen was sie wissen wollen, z.b. warum sie gestorben ist, wie lang sie gelebt hat, was ihr name bedeutet, wer ihr ihn gegeben hat, und warum, etc.- ich nahm auch immer alle kinder auf den friedhof mit wo unser schatz im familiengrab bestattet ist und sie wollen immer alle für sie dort eine eigene kerze anzünden. sie wissen auch dass u.a. wegen ihrer schwester die kleineren von ihnen per kaiserschnitt auf die welt gekommen sind....ich versuche sie eben als ein stück "normales geschwisterchen" im kreis meiner kinder mitleben zu lassen.
ich bin ja zu einer mütterrunde gegangen seit ich mit dem vierten hochschwanger war, da da mein zweites gerade zwei war und sie gern mit anderen kindern spielen wollte...schon dort wurde ich gefragt wieviel kinder ich denn eigentlich alles in allem möchte.
schon damals hab ich gesagt ich denke wieviele das weiss jede mutter selbst ganz genau, wenn das letzte kind geboren ist udn sie sich denkt, so das passt nun!!! dann ist es auch genug. für drei meiner freundinnen war das nach dem ersten so. fand ich auch beneidenswert, weil sie ihre wunschfamilienkonstellation schon so schnell erreicht hatten!!!;-)
ich wünsche jeder frau dass sie ihre wunschfamilie in die realität umsetzen kann!!!! auch wenn es schwierig wird oder nicht sofort mit dem schwangerwerden klappt, ich würde eben alles tun um erfolgreich meine ziele umzusetzen.
mit liebem gruss!!!
s.

Beitrag von ydnam69 08.02.11 - 10:23 Uhr

Ich wollte Dir auch gerne sagen, daß Du meine allergrößte Hochachtung hast :-D
Es ist einfach super schön, dass es noch solche Mütter gibt wie dich.
Um so mehr macht es mich traurig, dass der "Beruf" Mutter so dermassen unter- und nicht wertgeschätz wird #schmoll

Alles Gute für´s Baby im Bauch und deiner Rasselbande #freu

D.J. mit girl´s (7, 4, fast 2)

Beitrag von serafina.nr.1 08.02.11 - 12:09 Uhr

für deine lieben worte!!!
ich sehe darin kein problem wie die gesellschaft an sich den beruf mutter bewertet. denn die sicht der aussenwelt hat sich im lauf der geschichte doch wohl mannigfaltig geändert. ich denke solange wir mütter wissen was uns unser job als mutter wert ist macht das keinen grossen unterschied ob es von aussen beifall oder prügel zwischen die beine gibt.....es geht doch nicht darum dass wir uns von aussen bstimmen lassen. gut, es wäre schön wenn es auch gesellschaftlich anders anerkannt wäre- aber würde damit nicht vielleichte die gefahr einer art bevormundung einhergehen, z.b. dass eine frau, die sich dagegen entscheidet, nicht so anerkannt wäre??-oder dass frauen die sich vielleicht wohlfühlen im beruf und ihre arbeit lieben und nicht "nur" hausfrau sein wollen, dann sich quasi gezwungen fühlen nach aussen hin dem druck nachzugeben und eine glückliche mutterrolle vorzuspielen??? ist es nicht besser so wie es heutzutage ist- mit allen möglichkeiten für eine frau, sich das leben auszuwählen, das sie sich wirklich von herzen wünscht??? ich denke mit müttern die deshalb kinder bekommen und zuhause bleiben weil sie sonst vielleicht schief angeschaut werden, ist niemandem gedient- am allerwenigsten den betroffenen selbst und ihren kindern.
ich muss sagen ich bestärke alle meine freundinnen rein in dem was sie sich wünschen- sage ihnen natürlich auch meine sicht der dinge dazu- aber ich muss niemanden überzeugen oder ändern. hauptsache die frauen selbst wissen, was sie wollen, und kämpfen darum, es auch zu erreichen!!! und mit kämpfen ist hier nicht gemeint, alle anderen zu kritisieren die es anders besser finden- sondern:
alles dazu tun, um das selbstgesteckte ziel wirklich gut und erfolgreich zu erreichen. sich info holen über den status quo der angestrebt werden soll. damit man sich nicht etwas zusammenreimt das vielleicht nur ein wunschtraum ist....gegenargumente zu versuchen falls sie von kompetenten menschen kommen ( ärzte etc.) damit zu entkräften indem man andere, zusätzliche ärztliche fachmeinungen einholt...erfahrene mütter zu fragen was sie wieder gleich machen würden udn was sie auf jeden fall vermeiden würden- versuchen vor-und nachteile realistisch im blick zu behalten und immer wieder nachzujustieren was die feinziele betrifft...flexibel bleiben und auf die innere stimme hören...den partner zum verbündeten machen- falls er es noch nicht ist....etc etc ...
sich einfach schlau machen, eisernen willen haben und dranbleiben- das ist der weg zum erfolg.
ich bestärke jede meiner freundinnen darin das zu tun was sie selbst glücklich macht. ich habe freundinnen die nach zwei kindern hausfrau bleiben wollten und damit glücklich sind. ich hab freundinnen die vier kinder haben und jetzt das studium beenden und in ihre karriere investieren. ich hab freundinnen die keine kinder haben und niemanden beneiden und denen es damit wirklich gut geht. ich hab freundinnen die drei kinder haben und ein viertes wegen ihrem mann nicht bekommen.....hier tu ich mir etwas schwer...hier würd ich immer strategisch so gut verhandeln bis der andere einsieht dass er am besten fährt wenn er mein angebot auf erfüllung meiner wünsche unter berücksichtigung anderer wünsche von ihm annimmt....;-)denn man lebt nur einmal. ich kenne niemand der sich gwünscht hätte er /sie hätte ein kind weniger. ich kenne allerdings einige die sich wünschten sie hätten ein kind mehr !!!!!hier gebe ich eigentlich immer eher der frau meine stimme, weil es ihr körper ist, ihre kraft, ihr leben und ihr bauch, den sie für neun monate herleiht und mit dem sie schon völlig im reinen sein sollte, sobald wer sich drin befindet.....und weil es doch auf die biographie der frau weit schwerwiegendere einflussnahme hat als auf die des mannes und zukünftigen vaters...!!!
wie gesagt die rahmenbedingungen des staates oder der gesellschaft sind für mich nicht wirklich suboptimal....im gegenteil, ich finde wir leben alle in einem "geschützten bereich" hier mit unseren kindern und familien, besonders wenn man andere erdteile in den vergleich miteinbezieht......wien z.b. wurde vor kurzem zur " lebenswertesten stadt der welt" gewählt....und das sicher aus bestem grund!!!!!;-)
ich finde man hat soviele möglichkeiten hier sich das leben zu wählen das man möchte....und das find ich einfach gut....!!!!
schade dass es nicht alle so gut haben wie wir!!!!;-)
so sehe ich das.
mit ganz lieben grüssen!!!
serafina!!!

Beitrag von serafina.nr.1 08.02.11 - 12:12 Uhr

meine ich in der fünften zeile von unten- hier in europa, von dem wir alle ein teil sind.
nur um missverständnissen vorzubeugen;-)
lg serafina.

Beitrag von ydnam69 09.02.11 - 08:41 Uhr

Schön geschrieben, aber Du schweifst auch sehr vom Thema ab ;-)
"schade dass es nicht alle so gut haben wie wir!!!!"
Das steht für mich hier gar nicht zur Diskussion :-)

Was die gesellschaftliche Rolle einer Mutter angeht, spüre ich gerade sehr. Ich habe letzte Woche wieder Teilzeit angefangen zu arbeiten. Ich bin sehr froh und glücklich darüber, auch dass mir meine Firma dies ermöglicht.
Doch fehle ich wegen eines der Kinder hier, wird man doof angeschaut. Zu meinem Glück habe ich ein großes soziales Netzwerk, die die Kinder auch bei Krankheit betreuuen können. Doch habe ich schon vor dem Tag X ein mulmiges Gefühl.
Eine Kollegin von mir, sehr angesehen als sie noch kein Kind hatte, bekam nun eines. Es ist jetzt zwei. Sie alleinerziehend und häufig nicht da wegem dem Kind. Es klebt mittlerweile ein sehr schlechter Ruf an ihr.
Und das finde ich traurig #heul
Verstehst du, was ich damit sagen will?
Um das geht es mir ganz allein. Du hast zwar sehr schön geschrieben, aber keines der Punkte habe ich bezweifelt, an den Pranger gestellt oder mein Mißfallen darüber geäußert ;-)

In dem Sinne, schönen Vormittag. Ich muss jetzt arbeiten...

D.J. mit girl´s (7, 4, fast 2)

Beitrag von serafina.nr.1 09.02.11 - 10:59 Uhr

ich kann hier wirklich nicht viel dazu sagen.
meine kinder sind so gut wie nie krank, mal vielleicht einen tag etwas fieber, aber das einmal im jahr und nur bei einem kind wenn es zahnt etc.-ich denke dass sich da schon die erhöhte immunabwehr durch das stillen bezahlt macht...;-)
zweitens wenn mein kind wirklich zu versorgen war und ich aber beruflich gefordert, wie das schon mal vorkommen kann, war immer die grossmutter des kindes jederzeit erreichbar, wo es auch die möglichkeit gibt das kind dann bei ihr übernachten/auskurieren zu lassen, damit es nicht morgens vor dem weg zur arbeit noch aus dem bett muss.
wenn ich so wie deine kollegin ein kleines kind hätte und arbeiten muss, stellt sich für mich die frage, wie sie es betreuen lässt- und wieso sie anscheinend keinen anderen weg findet als in der firma zu fehlen. ich würde das nicht tun- ausser das kind ist im KH und wirklich bedrohlich krank.
ich hab eine freundin, deren kinder sehr oft krank sind.meiner meinung nach fehlte sie dadurch auch schon zu oft, im beruf, obwohl sie ihre eltern im haus hätte und nicht zu hause bleiben "müsste". in diesem fall finde ich würd ich mir schon überlegen, wieviel mir meine arbeitsstelle wert ist und wieso ich bereit bin, sie derart leichtfertig aufs spiel zu setzen. ich glaub dass das eher was ist wo sie selbst schon mit frust kämpft und ihr dann jede möglichkeit zu fehlen ein willkommener anlass ist.
aber auch sie hat vor kurzem die auswirkungen dessen zu spüren bekommen, sprich eine abmahnung wegen zu vieler fehltage im letzten jahr.
bei uns werden wir das auf jeden fall zusätzlich zu schule und kindergarten wenn das kleinste gross genug ist dass ich wieder arbeiten gehen kann so handhaben, dass wir uns eben das au pair organisieren, damit jederzeit wer zuhause ist und ich auch im krankheitsfalle und wenn oma nicht kann, jemand für ein kind zuhause habe. denn fehlen möchte ich dann ehrlich gesagt nicht wirklich wenn ich wieder berufstätig bin...;-)
vielleicht bin ich auch eher so ein perfektionist- ich würd es selbst von mir nicht gut finden nicht 100% zu geben. und das würde ich nicht wenn mir mein privatleben ständig beruflich in die quere kommen würde.
dass nicht jeder ein au pair haben möchte ist auch klar. aber wie gesagt ich hab dann eben die grossmutter des kindes bisher als unterstützung im ernstfall gehabt- wobei das nicht wirklich oft vorkam die letzten 18 jahre ;-)
ich glaub ich bin eher der typ der alles selbständig auf die reihe kriegen will wenn das irgendwie geht...;-)

mit liebem gruss von
serafina