Nächtliche "Wutanfälle"

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von julie87 07.02.11 - 23:51 Uhr

Hi,

mein Sohn (15 Monate), wacht nachts manchmal auf und hat eine Art Wutanfall. Er lässt sich dann durch nichts beruhigen und scheint wütend auf mich zu sein. Bietet man ihm trinken an, schlägt er es mir aus der Hand. Will ich ihn in den Arm nehmen, schlägt er um sich und strampelt. Er reckt den Kopf vor, spannt die Muskeln an und brüllt ohrenbetäubend (weiß jemand was ich meine?). Manchmal geht das Ganze stundenlang.

Was tut man in solchen Fällen? Ihn gegen seinen Willen auf den Arm nehmen und festhalten bis er sich beruhigt hat? Warten bis er von selbst kommt. Wenn ich im Bett liegen bleibe (er schläft bei mir), oder mich wieder hinlege, weil nichts anderes geholfen hat, beugt er sich brüllend über mich.
Ich hab den Eindruck man kann es ihm dann mit nichts recht machen.

Mag sein, dass er Bauchschmerzen oder Zahnungsbeschwerden hat in solchen Nächten, aber was auch immer die Uhrsache ist: wie geht man damit um? Kennt das jemand? Ist auch das "normal"?

LG,
Julie

Beitrag von katn1978 08.02.11 - 08:41 Uhr

Hallo Julie,

hört sich etwas wie der Nachtschreck an, meine Große hatte das auch, sehr lange sogar. Man kann da nicht wirklich etwas machen, manchmal hat es geholfen, wenn mein Mann sie fest in den Arm genommen hat und ins Licht ist, damit sie aufwacht. Google es mal, vielleicht ist es das ja.

LG Katrin

Beitrag von reveal 08.02.11 - 14:11 Uhr

So etwas Ähnliches erleben wir auch gerade. Unser Sohn ist zwar erst 8,5 Monate alt, aber wird auch manchmal so "wütend". Er schläft seit anderthalb Wochen unglaublich schlecht ein, wird ständig wach, weint dann oder schreit und wenn man ihn beruhigen will, schlägt er teilweise um sich und schiebt einen weg. Auf der anderen Seite kommt er aber auch zu mir ins Bett gekrabbelt, aber dort will er dann eigentlich nicht sein. Keine Ahnung, woran es liegt. Anfangs habe ich auch auf Zähne getippt, aber mittlerweile vermute ich eher so eine Art Entwicklungsschub, wo er sich einerseits abnabelt und andererseits noch ganz viel Mama will. Diesen inneren Widerstreit scheint er nachts auszufechten. Aber gut: ist nur eine Theorie :-).

Ich fühle aber mit Dir! LG reveal

Beitrag von julie87 08.02.11 - 18:53 Uhr

Ja, genauso ists bei uns. Er kommt einerseits zu mir, will aber dann irgendwie doch nicht bei mir sein. Interessanterweise beruhigt er sich letzten Endes (kann aber wirklich dauern) immer nur bei mir. Wenn ich ihn einfach "lassen" würde, würd er immer immer weiter toben.
Ich glaube nicht, dass es der Nachtschreck ist:-/

Aber vielleicht ist an deiner Theorie ja doch was dran;-)