Super Nannys und andere Klugscheisser - vorsicht lang!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von dasilva27 08.02.11 - 08:06 Uhr

Servus,

Ich muss mal Dampf ablassen und auch ein paar Tipps einholen.

Wir haben eine 3 jährige Tochter. Sie hat gern mal so Anfälle wie heute morgen:
- Sie will sich nicht anziehen
- sie will nicht essen weil die Breze falsch aufgeschnitten wurde (für Butterbreze machen), wobei es sich hier auch gern um Millimeter handeln kann die danebengeschnitten wurde
- sie will nicht Zähneputzen

Kurzum sie macht eigentlich garnix. Da ich jedoch nen weiten Arbeitsweg habe, fällt diese Aufgabe unsere Tochter in den Kindergarten zu bringen meiner Frau zu. Und da auch meine Frau in die Arbeit muss, haben die zwei verständlicherweise nicht ewig Zeit.
Dies resultiert darin, dass meine Frau unsere Kleine irgendwann einfach anziehen muss und das Frühstück auch dementsprechend klein ausfällt (Stück Breze und was zum Trinken).

Das ganze sieht dann so aus, das unsere Tochter, wenn es nicht nach ihrem Willen geht einfach nur schreit und strampelt.

Hier wär ich gern um Tipps sehr froh. Das Problem ist nur, dass unsere Tochter ein Sturkopf ist, sprich wenn sie dann die BReze anders haben will, was ja nicht geht, da sie bereits "falsch" aufgeschnitten ist, dann besteht sie drauf die Breze jetzt richtig zu machen.
Zudem haben dieverse Tipps fürs Anziehen und Zähneputzen wie "dann gehst du im Schlafanzug in den Kindergarten" (ist ein sehr beliebter Tip) keinen Erfolg, das interessiert unsere Tochter nicht. Wir haben ihr auch schonmal die Hose erst im Kindergarten angezogen und sie musste mit Strumpfhose hingehen (war noch im Herbst also nicht im kalten Winter), war ihr egal.

So und nun etwas Dampf ablassen:
Wenn man diese Situationen dann im öffentlichen Raum hat (beim Einkaufen, weil sie was haben will was es aber nicht gibt), dann wird man auch noch blöd angemacht und teils beschimpft. Vor allem wenn man dann seinem Kind mit etwas strenger und bestimmter Stimme sagt, dass es das nicht gibt etc. DIe Leute stellen sich echt hin und meinen wenn man überfordert sei mit seinem Kind dann werde man mal das Jugendamt informieren! HALLO! GEHTS NOCH!! Nur weil das Kind wie am Spieß schreit? Nun ich werde garantiert dies nicht unterbinden, wenn dies ebenfalls ein oft genannter Tip ist: Einfach kurz ausspinnen lassen!!

Und am besten sind die Super Nannys. Da gab es über Weihnachten die Folge in der ein etwa 3jähriger in der Früh genauso Probleme machte. Wollte sich nicht anziehen lassen von der Mama. Und was meinte Mrs. Super Nanny? Dann soll das doch der Papa machen! 'TILT' Und wenn der ned da ist? Das Problem wird dadurch doch nur verdrängt. Arrgh.

Sorry fürs auskotzen aber das musste mal sein. Es soll aber jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass unsere Tochte rimmer so ist. Es sind halt Phasen die sie hat. Sie kann auch (die meiste Zeit) verdammt süß und lieb sein.

Grüße
Daniel

Beitrag von dodo0405 08.02.11 - 08:15 Uhr

Jedes Kind hat solche Phasen. Und die gehen auch wieder vorbei, versprochen :-)

Uns hat es geholfen, morgens 30 Minuten früher aufzustehen. Dann hat man auch mal Zeit, das Kind die Breze selbst aufschneiden zu lassen, beim Anziehen ein bisschen zu trödeln oder beim Zähneputzen Musik zu machen und zu tanzen.

In der Hektik des Erwachsenen-Alters vergisst man gerne, dass Kinder so etwas wie Zeitdruck nicht kennen. Vielleicht zum Glück. Was wir als Trödeln interpretieren ist für sie einfach, jede Situation zu angenehm wie möglich zu bestreiten. Wenn dann die Mama oder der Papa mit der Uhr daneben stehen und sagen: Jetzt beeil dich mal, dann schlägt das meistens in Trotz oder etwas ähnliches um.

Beitrag von dasilva27 08.02.11 - 08:21 Uhr

Danke für deine Aufmunterung.

Die beiden haben morgens etwa 1:15h vom Aufstehen bis zum gehen.
Ich werd sie mal aufwecken wenn ich Frühstücke, und dafür dann früher ins Bett bringen, dann hat sie auch mehr Zeit in der Früh.

Beitrag von dodo0405 08.02.11 - 08:24 Uhr

Es gibt übrigens eine ganz tolle Kinderserie, "charlie und lola". Darin gibt es eine Folge "Aber ich beeile mich doch..."

:-)

Die trifft es m.E. sehr gut...

Beitrag von erstes-huhn 08.02.11 - 08:28 Uhr

Wir haben ein "Punkte-System".

Klappt alles gut, gibt es einen Punkt. Klappt es nicht, dann wird ein Punkt entfernt. Das versteht schon meine Tochter in groben Zügen (2,5 Jahre).

Bei xx Punkten gibt es eine kleine Überraschung (Playmobil, Hörspiel etc.)

Beitrag von gnoemchen 10.02.11 - 00:11 Uhr

krass. wenn Kind funktioniert gibts was sonst nicht. ahja

Beitrag von mansojo 08.02.11 - 08:57 Uhr

hallo,

besonders bei dem absatz öffentlicher raum musste ich lachen
;-)

meine tochter ist 21 monate und räumt beim einkaufen den einkaufswagen wieder leer ,schmeißt auch gern mal den inhalt durch die gegend
ich ahb auch nettgemeinte tip`s bekommen

wie sagt der pinguin immer"stur lächeln und winken"
ich bedanke mich für die ratschläge

unverschämtheiten wie "sie sind wohl überfordert oder holen sie sich aml hilfe vom jugendamt"ignoriere ich

mittlerweile geh ich allerdings allein einkaufen ist streßfreier


durch die trotzphasen muss man durch
irgendwann ist sie vorbeibleibt euren aufgestellten regeln treu

lg manja
#sonne

Beitrag von twins 08.02.11 - 09:05 Uhr

Hi,
ich hoffe, das es nicht schon immer so war bei euch, sondern nur eine Phase ist.

Bei uns war es auch mal beim Frühstück so....BROT FALSCH geschnitten...:-[ und der Sohnemann dachte doch tatsächlich, das ich es nochmal mache.

Jetzt habe ich etwas gemacht was eine Mutter NIEMALS machen sollte. Ich wurde laut, habe geschimpft habe einen Shit geredet....
So in etwas wie: ...wer glaubst Du denn wer Du bist, das ich Anweisungen von Dir entgegen nehmen, und wenn ich das Brot rund schneide ist es meine Sache, sonst machst Du es halt selber....hab mit der Hand auf dem Tisch gehauen und mit der Tür geknallt.
#schwitz bin richtig laut geworden.

jaja, Super Nanys, natürlich sollte man die Ruhe bewahren....aber was soll ich sagen, seid dem war das Thema erledigt.

Genauso anziehen. Unsere Zwillis (5) am Morgen: Madam zieht sich super toll an und Junger Mann trödelt rum. Und manchmal wird die Zeit halt knapp, egal wie man aufsteht. Tja, es wurde mal wieder lauter....- nein es ist nicht der ständige Ton bei uns #winke - aber in den richtigen Momenten wirkt es Wunder, wenn man sich als Mutter richtig durchsetzt und den Kids auch mal zeigt, das man stinkig ist und das nicht immer #sonne -schein ist.

Wie gesagt, bei uns Hilft des echt mal, wobei wir keine Trotzköpfe zu Hause haben

Grüße
Lisa

Beitrag von ellannajoe 08.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo Lisa,

>>>
Jetzt habe ich etwas gemacht was eine Mutter NIEMALS machen sollte. Ich wurde laut, habe geschimpft habe einen Shit geredet.... <<<

Natürlich dürfen wir auch mal laut werden und Müll reden, wir sind doch nur Menschen und wenn es passiert, dann entschuldige ich mich bei meinem Sohn und erkläre, dass Mama ebend auch nicht unfehlbar ist und manchmal ebend total genervt.

Mittlerweile merkt er schon sehr oft selbst, wenn der Bogen überspannt wird und entschuldigt sich. #verliebt

#winke

Beitrag von jenny133 08.02.11 - 09:18 Uhr

Hallo Daniel

denk blos nicht, das ihr mit den Phasen eurer Tochter alleine da steht :-)
Ich hab zeitweise auch einen Terrorzwerg. Das schieb ich dann immer aufs Alter sprich "Trotzphase".
Mein Tipp höchstens: Wenn sie sich wieder reinsteigert in was; kurz und knapp halten. Nico will sich nicht anziehen - gut - ich halte ihn fest und rein mit den Klamotten. Fertig. Danach ist dieses Thema schonmal erledigt. Beim Zähneputzen klappts grade richtig gut, weil er Angst vor Karius und Baktus hat. Wenn mein Mann (oder ich zur Not) sagt:" Da schaut der Baktus aus deinem Mund raus" Dann schreit Nico und hört nicht eher auf wie ich ihm die Zähne gründlich geputzt habe.

Beim Brezel essen. Tja, dann bekommt er halt bei diesem essen nichts. Wäre es bei uns auch eine Brezel würde die auf seinem Teller liegen bleiben bis wir fertig gefrühstückt haben und dann wird sie in die Tasche zu den KiGa Sachen gepackt. Entweder isst er sie dort oder er greift eben beim nächsten Essen wieder zu und macht dort (idealerweise) kein Theater mehr ;-)

Meisstens kommen die Kinder besser damit zurecht, wenn man ihnen eine Regel ankündigt und dann einfach durchzieht. Dann ist auch das Geschrei und Theater ihrerseits kürzer. Im Geschäft zb. Er will was. Ich sage Nein, er beginnt mit seinem gezeter und ich gehe weiter (mit ihm an der Hand oder im Wagen) und reagiere nicht mehr darauf. Für mich ist das Thema damit erledigt. Wenn er wirklich schreit oder so dann lasse ich ihn oder weise ihn drauf hin, das die Leute auf IHN schauen, nicht auf mich. Meisstens ist kurz darauf Ruhe. Hier hilft es ungemein, wenn man Konsequent bleibt und nicht wegen dem Geschrei aufgibt und das Kind dann doch was haben darf.

LG
Melanie mit Nico (3 Jahre)

Beitrag von ida-calotta 08.02.11 - 09:20 Uhr

Hallo!

Solche Phasen kennen wir auch. Wichtig ist in erster Linie sich nicht selbst unter Druck zu setzen und den Streß aus der Situation zu nehmen. Meine Tichter merkt genau wenn ich unter Zeitdruck stehe und dann klappt hier gar nichts mehr, sie bockt und alles dauert länger und ich werde irgendwann stinkig.
Bis zu meinem BV musste mein Mann sie morgens fertig machen und in den Kindergarten bringen weil ich schon arbeiten war. Es war lt. meinem Mann jeden Morgen stressig und beide waren wütend aufeinander. Meiner Meinung nach hat mein Mann sich den Streß selbst gemacht da er immer auf den letzten Drücker aufsteht,

Seit Nov. mach ich unsere Tochter fertig und bringe sie in den Kindergarten. Mir ist aufgefallen das sie ihre Zeit morgens braucht um in Ruhe aufzuwachen. Ich stehe um 6.30 Uhr auf und wecke da zum erstenmal meine Tochter, sage ihr sie darf noch etwas liegenbleiben, soll aber langsam wach werden. Zusätzlich lass ich ein kleines Licht an und ab und an möchte sie zum aufwachen eine CD hören. Dann gehe ich ins Bad und meiste kommt sie gegen 6.45 Uhr hinterher. Sie macht sich morgens zu 90% selbst fertig (Schlafi aus, waschen, anziehen usw.) Ich bleibe dabei und helfe ggf. Spätestens 7.15 sind wir am Frühstückstisch. Sie darf sich aussuchen was sie haben möchte. Will sie z.B. Toast dann frage ich sie ob ich es durchschneiden soll. Ich kenne dieses Theater auch, wenn in den Augen des Kindes was falsch ist. Aber ich bleibe da knallhart. Ich hab sie gefragt und wenn ihr dann was nicht passt kann sie sich überlegen ob sie es essen möchte oder sie geht ohne Frühstück aus dem Haus. Das hat sie 2x seit Nov. bei mir gemacht und seitdem ißt sie ohne Probleme.

Ich denke ihr sollte euch morgens mehr Zeit nehmen umd den Zeitdruck zu minimieren. Baut einen Zeitpuffer ein.

Und wg. der Öffentlichkeit: Das kennen wohl alle Eltern. Einfach ignorieren. Wenn wir zu Zweit sind und meine meint austicken zu müssen dann ist für sie der Einkauf beendet. Sie bekommt 2 Verwahrnungen und dann wandert sie ins Auto.
Wichtig ist das eine angedrohte Konsequenz auch erfolgt.

Und wg. der Super-Nanny. In dem Fall waren aber nunmal beide Elterteile morgens da und von daher ist die Aussage der Nanny schon ok gewesen. Wenn nur einer da ist muss dieser halt sehen den Morgen so entspannt wie möglich zu gestalten.

LG Ida

Beitrag von redrose123 08.02.11 - 09:35 Uhr

Führt doch ein Punktesystem ein mit Belohnungssystem? Vieleicht hilft das ja, hat bei unserer Zicke immer geklappt bis Papa Ihr die Liste gab weil er nicht geblickt hat was sie damit vorhat#klatsch

Beitrag von arienne41 08.02.11 - 09:36 Uhr

Hallo

Meiner Meinung habr ihr zuviel Zeit.

Der Morgen muß fest strukturiert sein.

Mal ein Beispiel

7.00 Aufstehen
7.00-7.30 Waschen und Anziehen
7.30-7.45 Frühstück
7.45 zeiht das Kind die Schuhe an dann Jacke, ich räume schnell das Geschirr weg
7.55 das Haus verlassen.

Ein Kind darf morgens eigentlich keine Zeit haben.

Die Zeiten muß jeder natürlich für sich selber festlegen.

Beitrag von 3erclan 08.02.11 - 09:36 Uhr

Guten MOrgen

also meine würden mit 75 MInuten nicht klar kommen das wäre meinen zuviel Zeit dann würden sie auch ewig trödeln.

Zum Brezeln:ich kann esverstehen ein Kind da bockig wird wenn es falsch geschniten wird.Meiner würde auch mit 5 Jahren wegen sowas brüllen ohne Ende.Bei mir machen es die Kinder schon sehr früh selber.

Anziehen:Jedes Kind von mir musste im Schlafanzug ohne Wechselwäsche in den Kindergarten gehen und ich habe es auch klar den Erzieherin gesagt warum das Kind nicht umgezogen ist das haben einige Kinder mitbekommen seitdem klappt es.

Öffentlicher Bereich:Grinsen und wehören und knapp kontern dass dias Umtauschrecht abgelaufen ist und sie sich das Kind gerne mal für 48 Std. ausleihen könnten und es dann erstmal besser machen können.

Zähneputzen:Wer nicht ZÄhne putzt bekommt nichts süßes und bei uns gibt es jeden Nahcmittag ne Portion süßes.


lg

Beitrag von scura 08.02.11 - 09:37 Uhr

Naja, klingt alles wie der ganz normale Alltag!

Nur beim toben in der Öffentlichkeit bin ich immer diejenige, die nett lächelnd neben ihrem schreienden Kind steht und wartet bis es vorbei ist....

Beitrag von grinsekatze85 08.02.11 - 09:43 Uhr

Hallo Daniel!

Da seid ihr nicht die einzigsten#liebdrueck

Unser Sohn (Dez. 3Jahre geworden) meint auch manchmal (GSD wirklich selten) seinen Dickkopf durchsetzen zu müssen, komischerweise mehr bei meinem Mann als bei mir #schein, denke es liegt einfach daran, das ich auch schonmal etwas lauter werde (das ist natürlich nicht unser Standard Ton :-p) aber bei mir kommt er nicht so weit mit seinen Austest~Versuchen. Weil kein Mensch ist immer froh und glücklich und wenn ich mich nicht gut fühle, sage ich das auch meinem Sohn, denke er merkt es auch. aber so ist das Leben, er ist ja auch nicht immer gut drauf.
Mein Sohn kommt mit der dann etwas lauteren Stimme sogar besser klar und hört auch auf und macht nicht weiter.;-)

Das merkt er sich auch und versucht es jetzt erst beim Papa. Der versucht mehr zu reden und zu reden #augen und das bringt bei unserem Sohn rein garnichts.
Wenn er sich nicht anziehen will, sag ich ihm klar und deutlich, entweder machen wir das jetzt in Ruhe, sind schneller fertig und haben mehr Zeit für andere Sachen oder ich mache es einfach auch wenn er nicht will!!!
Weil anziehen müssen wir uns ja!
Ziehe das dann auch durch!!!!!
Auch wenn es wirklich Nerven kostet, ich weiß wovon ich rede!!!;-)#liebdrueck

Da hilft leider eigentlich immer nur eins:
AUGEN ZU UND DURCH
und die Sachen die ihr sagt auch durchziehen!!
Alles andere ist eigentlich was für die Katz`und auf Sprüchen und Ratschlägen von anderen Leuten (meist Ältere Menschen, die ja niemals Klein waren oder selber Kinder hatten ;-)) höre ich garnicht erst hin und ignoriere sie mit einem Lächeln.
Hab aber 1x schon gesagt: #schock
Gut das das nicht ihr Kind ist!! Und sie das ja garnicht zu interessieren hat!#hicks
Der Mann hat sich umgedreht und ist gegangen, war aber auch auf 180, es war noch nichtmal mein Sohn, sondern der meiner Freundin, aber ich musste darauf was sagen. Das geht garnicht. Die Leute sollen mal vor ihrer Haustür kehren.

Die Leute sehen immer nur eine Moment Aufnahme und meinen sich in alles einmischen zu müssen.
Leider denken die nicht mal nach, was würde passieren wenn man seinem Kind alles durchgehen lässt!?!#augen
Das geht ja auch nicht.
Einfach Durchhalten, irgendwann ist wieder Land in Sicht und ihr müsst gemeinsam diese Dinge durchsetzten, dann lernen es auch die Kleinen.
Und ganz wichtig, ein dickes Fell anlegen!!

LG
grinse#katze

Beitrag von nanunana79 08.02.11 - 09:59 Uhr

Hallo Daniel,

wir haben einen fast 3jährigen Sohn, der immer wieder mal seine dollen 5 Minuten bekommt und dann nur noch quatsch macht. Also Sachen auf den Boden schmeißen usw. Er ist dann total nickelig. Das sind Situationen in denen ich mich total hilflos fühle.

Ich habe hier vor kurzem den Tip gelesen: Das Buch "Rebellen bändigen" von Kevin Leman. Ich habs mir geholt. Ich fand es für einige Alltagssituationen sehr hilfreich. Vielleicht ist es ja auch was für Euch?

Alles Gute für Euch

Beitrag von kati543 08.02.11 - 11:17 Uhr

Hallo Daniel,
schön dass sich hier auch mal ein Papa meldet.
Meine Söhne brauchen früh einen ganz extrem fixen starren Ablauf. Sonst geht hier auch das Geschrei los. Ich bin eher jemand, der Rituale immer "belächelt" hat und gemeint hat, so etwas brauchen Kinder nicht. Aber entweder meine Kinder sind sehr extrem in dieser Richtung - oder meine Meinung war einfach falsch ;-). Seit wir wirklich jede Minute fest jeden Morgen geplant haben, klappt das super. Bis der Große im Kiga ist, ist alles ganz fest. Und seit dem haben auch unsere Kinder einen ganz festen Platz und Aufgaben früh zu erledigen. Und es funktioniert. Der Große deckt den Tisch. Der Papa und die Kinder kochen zusammen den Kaffee (einmal darf der Große auf den Knopf drücken und einmal der Kleine). Der Große schneidet sein Brötchen selber auf.
Und ich habe meinem Großen beigebracht, dass er auf die Uhr schauen soll. Natürlich kann er die Uhr nicht lesen oder verstehen. Aber wenn ich sage, dass wir uns anziehen müssen, wenn der große Zeiger auf der 6 ist, weil wir sonst den Bus verpassen für den Kiga, dann versteht er das mittlerweile (naja, wir haben den Bus ein paar mal von hinten gesehen ;-)).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass wohl jedes Kind solche Phasen hat. Die Eltern haben es eilig und das Kind siehgt das überhaupt nicht ein.

Beitrag von lagefrau78 08.02.11 - 11:19 Uhr

Lieber Daniel,

was Du beschreibst, kenne ich nur zu gut... Mein Sohn ist zwar jetzt fast 5 und wir haben inzwischen neue und andere Probleme (...), aber Dein Thema ist noch nicht allzu lange her...

Ich hab gerade nicht viel Zeit, kann Dir aber in aller Kürze Folgendes dazu sagen:

Zum öffentlichen Raum: Verhalten sich die Leute bei Deiner Frau genauso? Wir, insbesondere mein Mann, haben sie Erfahrung, dass viele Menschen den Vätern viel kritischer gegenüberstehen, manchmal hatte man den Eindruck, die warten nur auf 'Fehler'. Wenn mein Mann mit unserem Sohn so umging wie Du es beschreibst - also ausbocken lassen, mal laut bzw. energisch werden - war er entweder der Asi, der sein Kind aus Bequemlichkeit/Unfähigkeit nicht erzieht oder der gewaltbereite Vater, dem man schleunigst das Kind entziehen müsste. Das fing schon an, als der Kleine noch ein Baby war und mein Mann ihn 'falsch' getragen hat.
Wenn mir sowas passiert, wird mir in aller Regel die typisch weibliche Hilflosigkeit attestiert.
Uns beiden wird übrigens regelmäßig geraten, dem Kind mal ordentlich eine runterzuhauen. #schock
Zur Orientierung: Unser Kind ist völlig normal, durchschnittlich angepasst und sehr selbstbewusst. Wir haben genau das erlebt, was Du schreibst.
Man kann sich gegen diese Menschen kaum wehren. Das Problem ist, dass die Kleinen genau merken, was sie mit ihrem Verhalten bewirken - nämlich eine ganze Horde von Erwachsenen, die sich nur mit ihnen beschäftigen und das ist ja höchst spannend!
Ich fürchte, da musst Du durch. Das gibt sich bald wieder... Für die Zeit bis dahin: Keine Diskussionen mit Passanten. Einfach auf Durchzug schalten oder ihnen für solche Fälle ein anderes Geschäft / das Taxi /... empfehlen. Das hilft bei uns fast immer. ;-)

Zu der Frühstückssituation: Auch die kennen wir zur Genüge. Wir haben dann zeitweise das gemeinsame Frühstück zuhause weitgehend abgeschafft. Ich habe einen Teller mit Obst, Gebäckstücken, etc (in Eurem Fall könnte das ja die Brezel sein oder was sie halt sonst gern isst) gemacht. Da konnte er sich dann runternehmen, was er wollte, und ich habe ihm für den Kindergarten noch ein Frühstück mitgegeben. Das hat die ganze Situation etwas entzerrt und hat überraschend gut funktioniert. Nach wenigen Wochen wollte er wieder zuhause richtig frühstücken und seitdem klappt es. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kindergarten da mitmacht. Und die Abschaffung des Frühstücks zuhause habe ich ihm nicht als Strafe verkauft (die es ja auch nie sein sollte), sondern als Angebot, sich sein Essen und seine Zeit etwas selbständiger einzuteilen. Er ist ein totaler Langschläfer und Morgenmuffel - ich selbst könnte auch nicht direkt nach dem Aufstehen unter Zeitdruck frühstücken. Muss halt sein - dann sollte man einfach Druck rausnehmen, wo es geht.

Mist, jetzt ist es doch ganz schön lang geworden. Das kommt, weil mich das Thema immer noch so aufregt (nicht Du sondern das selbst Erlebte). Hoffe, ich konnte Dir helfen. Wenn Du magst - Austausch über PN?

Liebe Grüße!

Beitrag von silsil 08.02.11 - 11:48 Uhr

Hallo,

ich habe hier auch so eine kleine "Trödelliese". Aber ich nutze momentan diese "ich bin besser, ich bin schneller...."-Phase.

Seitdem sie alles um die Wette machen darf, sind wir morgens Ruckzuck fertig. #rofl

Da geht es dann den Morgen über,

- wer ist als erster im Bad beim Waschen?

- wer kann während des Zähneputzen am längsten still sein?

- wer kann sich schneller Unterwäsche und Socken anziehen?

- ob wir den Pulli schneller anziehen können, als Mama bis 20 zählen kann?

- ob wir mit dem Haarekämmen schneller fertig sind, als das Lied im Radio zu Ende ist?

- wer hat die Stiefel schneller angezogen und ist bei der Tür?


Keine Frage, dass Mama da meistens verliert ;-) Aber das nehme ich doch gerne in Kauf.
Keine Ahnung, wie lange das Spiel noch funktioniert, am momentan nutze ich die Gunst der Stunde.

Wegen der Breze würde ich meine Tochter selber machen lassen, damit sie sieht, dass das nicht so leicht ist, und danach hat sich das Thema vermutlich erledigt. Ansonsten würde es wahrscheinlich ein Donnerwetter geben und erstmal keine Brezen mehr.

In der Öffentlichkeit kann mich nichts mehr schocken, seit ich meine schreiende, trotzende, tobende Tochter, damals knappe 3, zweimal durch das halbe Dorf unterm Arm getragen habe, da wirklich absolut nichts mehr geholfen hat.

In der Regel eskaliert es nur, wenn meine Tochter hungrig ist, also hab ich immer eine eiserne Reserve in der Tasche und ich reiße sie nicht mitten aus dem Spiel. Also wenn wir auf dem Spielplatz sind und es wird Zeit zu gehen, gibt es ein, zwei Vorwarnungen, dass wir bald gehen und sie kann sich darauf einstellen.
Vor dem Einkaufen rede ich mit ihr, was wir alles einkaufen möchten und lasse sie mithelfen. Also such mal die Butter, und wo meinst du steht das Mehl usw. Und meistens darf sie dann noch einen Vorschlag machen, was wir noch kaufen könnten. Z.B. ein Joghurt, dass sie sich aussuchen darf, oder einen tollen Apfel, manchmal auch eine Zeitschrift. --- Ich hatte damit noch nie Probleme beim Einkaufen, allerdings muss ich genügend Zeit einplanen.:-)

lg
Silvia

Beitrag von zahnweh 08.02.11 - 11:56 Uhr

Hallo,

1. ich kann dich gut verstehen.
1a) was die Ideen des Kindes angeht und wie sie reagiert
1b) was die Reaktionen der anderen angeht :-[

2. Tipps habe ich nicht wirklich. Nur so viel, wir haben unseren eigenen Weg gefunden. Passt zu 99% der erhaltenen Tipps NICHT, aber bei uns klappt es zu 99% :-p

3. bei uns hilft es wirklich sie entweder ausbocken zu lassen oder auf den Arm zu nehmen (wenn sie sich nicht runterstrampelt). Wichtig bei meiner: ich darf keine Unsicherheit - durch andere ausgelöst - zeigen. Das spürt sie und brüllt noch mehr, weil sie meine Verlässlichkeit braucht. Bei meiner hilft nur: Angekündigtes durchziehen. Im öffentlichen Raum im besonderen. Egal wie sie schreit. Am Besten gedankliche Ohrenstöpsel einbauen, die bei Kommentaren auf dicht schalten. ...
Oder, klappt manchmal: wenn ich mega doofe Antworten gebe. Ok, als Mutter vllt einfacher, da sie ja sowieso muss, egal für wie überfordert man sie hält.
Z.B. Drohungen mit dem Jugendamt. Klar, machen sie doch. Meine Akte liegt schon dort und ist so und so dick. Oder kein Problem, wenn sie sich beeilen sind Sie vllt. sogar die 100.
Gerne, die freuen sich endlich mal wieder was von uns zu hören. Das letzte Mal ist ja schon ein paar Wochen her...
Je nach Laune. Meistens VERSUCHE ich die anderen zu ignorieren.
Rechtfertigen oder auf Fragen antworten geht meistens nach hintenlos. Jedenfalls haben mich dann die anderen in der Mangel und mein Kind dreht noch mehr auf. (verunsichert und dann noch geteilte Aufmerksamkeit wegen sowas)

4. das sind keine Patentratschläge!! Sondern das, was zu UNS am Besten passt. Nach langem probieren, versuchen, blöde Kommentare einstecken.

5. das mit dem Schlafanzug #rofl ja, das hab ich meiner (die noch liegen bleiben wollte) auch schon angedroht. Sie sprang aus dem Bett auf und bestand darauf SO in den Kindergarten zu gehen. Wir hatten zwei Wochen die Diskussion, dass es zu KALT ist im Winter. #zitter Im Sommer, werde ich wohl mein "Versprechen" mal einlösen müssen #schwitz

6. den einzigen Tipp, den ich geben kann: findet euren individuellen eigenen Weg damit umzugehen.
Verlässlichkeit ist nicht unwichtig.
Unnormal ist ihr Verhalten jedenfalls nicht. Kenne genug.

da fällt mir ein Beispiel ein. Meine lag mit 2 Jahren brüllend auf dem Boden im Einkaufszentrum. Menschen gingen vorüber. Kinder fragten ihre Eltern und bekamen zur Antwort: "so warst DU auch mal" ;-)

Beitrag von line81 08.02.11 - 13:00 Uhr

Hi Daniel!

So dann fang ich mal an mit "Klug scheißen"...

Im Gegensatz zu allen anderen Antworten kann ich nicht behaupten das ich soetwas kenne.

Bei uns laufen aber auch einige Sachen anders und ich fürchte fast, dass ihr Eurer Tochter einfach zu oft habt was durchgehen oder bestimmen lassen.

Wenn Sie sich nicht anziehen lässt und es nicht selber tut bleibt es halt und ihr bringt sie so weg (nur in Strumpfhose zu schicken - ist ja nicht im Schlafanzug). Ich löse bei uns eventuellen Widerstand mit mal schauen wer schneller ist... oder viel Quatsch machen.

Wenn die Brezel falsch aufgeschnitten ist...Dann soll sie sie nicht essen. Scheinbar hat sie nicht genug Hunger.

Wenn sie die Zähne nicht putzt, dann bekommt man entweder nichts Süßes und außerdem werden die Folgen mit Löcher in den Zähnen beschrieben. Schreckt bei uns ab. Außerdem würde ich jetzt keinen riesen Hyp drum machen - um so mehr stellt sie sich dagegen...

Zum Einkaufen kann ich nur sagen, dass ich das mit meinem "Großen" immer machen konnte und kann ohne Probleme. Es gibt schon immer die klare Regelung, dass wenn es gut klappt (Wocheneinkauf gute 60Min) dann darf er sich entweder etwas zu Naschen oder ein Eis aussuchen und mit so einem Auto vor dem Geschäft fahren (0,50€). Es klappt bis jetzt immer wie am Schnürchen.
Mein Lütter mag einkaufen gar nicht und weil es da auch keine Bestechung gibt - bleibt er einfach daheim oder wo auch immer.
Ich gehe meistens meinen Wocheneinkauf allein machen und muss mich da mit keinem Kind runärgern.
Warum lasst ihr denn nicht eure Tochter zu Hause, wenn es so stressig wird?

Ach und zu der Folge mit der SuperNanny: Kannste wohl kaum vergleichen, denn da waren beide Elternteile zur Anziehzeit zu Hause und wenn nur einer da gewesen wäre, dann hätte sie das bestimmt nicht als Tip gegeben.
Ich ziehe auch jeden morgen beide Kinder an und manchmal sagt mein Lütter Papa soll das machen... Ja und dann macht das Papa und ich mache in der Zeit Papas Aufgaben (Frühstückstisch decken).

Also ich denke ihr macht Euch unnötig Stress!

LG LIne
Matti 4J. 7M. und Mika 2J. 7M.

Beitrag von hotandspicy1975 08.02.11 - 21:47 Uhr

Hallo, ich kenn das mit dem Einmischen anderer Leute. Unser Höhepunkt war mal ein Rentber, der meinem Sohn auf dem Supermarktparkplatz mitten im Gebocke einen Kinderriegel in die Hand drückte. Als Trost. Was noch mehr Geschrei zur Folge hatte weil ich das Ding gleich wieder einkassierte, weil es mittags 12 Uhr war und wir gleich essen wollten.

Also, ultimative Tipps hab ich auch nicht. Ich habe nur ein sehr dünnes Nervenkostüm und lasse mich aus mangelnder Geduld auf viele Diskussionen nicht ein. Die Breze ist falsch geschnitten? Entweder du isst sie jetzt so, oder du hast eben keinen Hunger. Beim Zähneputzen sag ich immer: Gut, du brauchst die nicht zu putzen, dann kann ich dir aber auch nicht süßes mehr geben, weil sonst die Zahnmännchen kommen und deine Zähne kaputtmachen. Konkret sag ich wenn er mal nicht putzen will: Okay, dann gibts heute (bzw. wenns abends ist eben "morgen") nichts süßes. Und dann macht er es immer mit.

Und ich kenn das auch im Freundeskreis, dass mich Leute schief anschauen, weil ich eben auch konsequent bin und "die Eier" habe auch mal einen Trotzanfall in der Öffentlichkeit durchzustehen. Mit dem Ergebnis dass ich im gegensatz zu diesen Bekannten einen 3,5-Jährigen habe, mit dem man mittlerweile auch mal schicker essen gehen oder ins Cafe kann...

Beitrag von bille2000 09.02.11 - 00:03 Uhr

Hallo Daniel,

ach so Phasen machen wir alle durch. Gerade hat man sich an eine Gewöhnt komm tide nächste ;-)

Brot falsch aufgeschnitten? NA wenn sie es nicht will dann gibr es eben nichts. Da wird sie sich schon schenll überelgen ob sie am Essen meckert.

In diesem Alter testen die Kinder halt gerne ihre Grenzen aus und ich finde es einfahc wichtig den Kindern auch die Grenzen zu zeigen, den sie fordern diese!

Kind will sich nciht anziehen lassen? Na dann kommst Duhalt nackt mit inden Kindergarten. Probier es mal aus. Du wirst sehen wie schenll sie ihre MEinung ändert. Ich glaube ihr gebt euch noch zuviel Mühe ihr "den Arsch hinterher zu tragen" Du sagst ihr habt ihr dann erst im Kindergarten die Hose angezogen. Ich würde sie einfach lassen. Ihr dabei natürlcih auch immer die Konsequenzen erklären und dann ir die Entshceidung überlassen. Meine Tochter sagt zum Beispiel manchmal ich geh heute nciht in den Kindergarten. Dann sage ich, gut bleibt Du halt alleine zuhaause - ich muss ja arbeiten. Wird Dir nciht langweilig und was willst Du essen? Sie entshceidet sich immer für den Kindergarten! Adends sagt sie auch manchmal ich habe keine Lust zum Zähneputzen. Ich merke dannschon, daß Zwang ncihts bring. Dann sage ichihr halt - gut sind ja deine Zähne, wenn sie dir ausfallen kannst Du halt nur noch Brei essen, Gumibärschen kauen geht dann wohl nciht mehr. Sie putz Zähne!

Ich weiß, es is total nervig, manchmal komme ich mir or wie ein Gebetsmühle, aber man muss den Kindern immer wieder Konsequenzen und Motivationa ufzeigen. Es dauert leider ziemlcih lange bis es endlcih funzt, aber es lohnt sich ;-) Irgendwann wird es beser. Dan kommt die nächste Phase....

Und was die anderen Keute im öffentlcihen Raum sagen... sollte Dir total egal sein. Die meistens ach so entrüsteten wohlerzogenen LEute sind meistens die, die woanders das schelchteste Benehmen an den Tag legen! Es sit Dein Kind und Du entscheidest. Da fällt mir nur der Spruch des alten Opas an der Kasse ein "ja warum geben Sie dem Kind denn nicht den Schokoriegel?"#augen


LG und kopf hoch!

Bille

Beitrag von jettekul 10.02.11 - 13:37 Uhr

Ich hab auch einen kleinen Dickkopf zuhause--ganz schlimm war eine Phase, in der sie immer schrie "Du tust mir wehhhhhhhh."
Das hat sie aus dem Kindergarten mit nachhause gebracht, wo es ein kleiner Junge bei allen Sachen brüllte (auch, wenn er Zähne putzen sollte--oder sich hinsetzen..oder sonstwas, die Erzieherin klärte mich auf, als ich ihr ganz verzweifelt von meiner Tochter erzählt habe, weil ich mir das einfach nicht erklären konnte) und sie übernahm es!
Am liebsten hätte ich gläserne Wände zuhause gehabt (was würde ich denken, wenn ich an einem Haus vorbeigehe, aus dem ein Kinderstimmchen so was ruft?*)
In der Öffentlichkeit konnten wenigstens alle sehen, dass dieses Schreien unbegründet war--und nach einem unendlichen Monat war das glücklicherweise vorbei, jetzt schreit sie nur noch "NEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIN!"


#winke


*ohne Witz, jetzt kann ich fast drüber lachen, aber an einem Tag war ich so verzweifelt, dass ich die Haustür offen gelassen habe, damit sich jeder Vorbeigehende überzeugen konnte, dass sie wild um sich tretend auf der Treppe saß und ich 1 m weit weg stand.Ich hätte bei solchen Geräuschen bestimmt Polizei und Jugendamt gerufen.Glücklicherweise kam der Postbote gerade vorbei und wollte gucken, und sobald sie ihn sah, vergaß sie ihren "Du tust mir weeeeeh"-Anfall und brüllte "Ich will keine Post!Ich will keine Post!" --was auch nicht wirklich toll war in dem Moment, aber wenigstens nicht so furchtbar.