ich hab ein schlechtes Gewissen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von naladuplo 08.02.11 - 09:39 Uhr

Huhu Mädels,

mir is heute so schlecht hab mich schon 3x sorry übergeben und bin einfach nur schlapp und träge. So nun hab ich heute morgen meinen Chef angerufen undgesagt ich hätte so dolle Magenschmerzen das ich zu Doc gehe. Er war nicht gerade begeistert.Allerdings weis er ja noch nicht das ich ss bin wollte erst die 12 Wochen abwarten wegen meiner 3 FG abernun hab ich sooooo ein shlechtes Gewissen.

Im moment erzähle ich jedem irgendeinen scheiss warum es mir heute gestern vorgestern etc. nicht so gut geht oder ich versuche meine Übelkeit zu unterdrücken was mir aber zunehmed schwerer fällt. Oh man am liebsten würde ich es heraus schreien ich bin ss hab aber Angst es wieder zu früh zu sagen.

Sorry fürs rumjammern am frühen morgen

LG Diana mir #ei 8+0

Beitrag von morgause 08.02.11 - 09:43 Uhr

Hi Hi,

mach dir doch wegen deinem Chef keine Gedanken! Du machst das genau richtig!!! Wenn es dir schlecht geht, bleibst du daheim. Deinem Chef und den Kollegen nutzt es rein garnichts wenn du dich schlecht fühlst und in die Arbeit gehst. Dann bringt man eh nichts zusammmen.

Ich bin jetzt in der 13. Woche und habe auch noch nichts in der Arbeit gesagt. Sag es einfach, wenn du dich danach fühlst und dir sicher bist.

Ich wünsch dir alles Gute und natürlich auch Gute Besserung!#blume

glg morgause

Beitrag von naladuplo 08.02.11 - 09:46 Uhr

Danke für deine lieben Worte. Es ist nur so das ich echt nen tollen Chef habe, der wirklich immer verständnis hat wenn z.B auch meine Kids krank sind und als mein Vater letztes JAhr plötzlich verstarb war er super und hat mich ohne wenn und aber 3 Wochen ohne Krankenschein oder Urlaub nehmen zu müssen zu Hause gelassen.

aber du hast recht ich muss an mich und mein #ei denken!!!!!

LG

Beitrag von buttercup137 08.02.11 - 09:45 Uhr

Hey!

Kann Dich wirklich gut verstehen! Ich habe es bei mir an der Arbeit auch erst in der 13SSW gesagt. Zum Glück hatte ich die Weihnachtsfeiertage dazwischen. Hab mir auch immer Ausreden einfallen lassen müssen warum ich wegen einer Erkältung zu Hause bleibe oder wegen Unterbauchschmerzen.... Ich hatte zwar keine Übelkeit in der SS (zumindest bis jetzt), aber diese Verheimlichtuerei ist echt schwierig.
Dennoch kann ich absolut nachvollziehen, das Du noch warten willst bis Du es an der Arbeit sagst!
Du musst jetzt einfach mal ein bischen egoistischer werden und an Dein Baby denken!!! Soll der doofe Chef doch rumheulen! Sch... drauf!Wenn ihr euch dazu entschieden habt es noch für euch zu behalten, dann ist das die richtige Entscheidung, egal wie das Andere sehen!!!!!


Ich drücke Dir die Daumen für Deine weiter SS und hoffe das die Übelkeit bald ein Ende nimmt

#winke

Beitrag von tamil1975 08.02.11 - 09:45 Uhr

Hallo Diana, mach Dir keinen Kopf, das ist halt so!
Mir gehts genauso, wir waren gut 1,5 Jahre in Kiwu-Behandlung, ich musste da im Schnitt 2-3x im MOnet hin und meist mit langen Wartezeiten. Da wird man sehr kreativ!!! ;-) Nein, für mich war es immer ganz schlimm, alle anzulügen, aber ich wollte das auch niemandem in der Firma erzählen, vor allem zu Zeiten von Einsparungen und Kündigungen!!!
Und auch jetzt weiss noch niemand bescheid und letzte Woche war ich auch 3 Tage krankgeschrieben wegen "Magen-Darm".....
Du brauchst da echt kein schlechtes Geweissen zu haben.... Ist je nicht mehr so lang! :-)
LG ALex (8+0)

Beitrag von ladyfenja 08.02.11 - 09:46 Uhr

kann dir voll nachempfinden , hab zwar noch keines verloren, will aber auch erstmal die kritische zeit abwarten und im gegensatzt zu meinen beiden vorherigen ss bin ich hunde müde völlig erschlagen ständige übelkeitsschübe mit erbrechen wenn ich ne küche nur betrette häng ich auch schon sofort an der keramik und das muss man erstmal sinnvoll erklären je mehr ausreden man erfindet um so eher fällt es auf .
seit neuestem versuch ich jedem aus dem weg zu gehen das ich nix erklären muss ist ja auch stressig ohne ende .

hab einfach gesagt das ich hormonstörungen hab und daher die übelkeit wohl kommt und vom üblen eben auch die müdigkeit und bis zur 12 woche werd ich das beibehalten danach kann man immer noch ne party schmeißen und alles aufklären ...auser dem arbeitgeber wird bestimmt jeder verständniss haben für die verschwiegenheit

lg
fenja

Beitrag von chrissiemaus 08.02.11 - 10:18 Uhr

Wenn dir ständig so arg schlecht ist, probier doch einfach mal Nausema. Das ist ein Mittel extra gegen Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft.Ich denk so doll leiden muss man doch nicht mehr, da gibts doch genug dagegen. Und wenn du dich unsicher bist, frag doch einfach deinen FA mal, der kann dir vielleicht auch was verordnen.

Und ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben, ist nunmal so. Und du kannst ja nichts dafür.

Gute Besserung und eine schöne Kugelzeit!
Liebe Grüße
Chrissie

Beitrag von anneliesem 08.02.11 - 17:39 Uhr

Hallo Diana,

ich kann Dich zwar gut verstehen nach 3FG's, aber was ist eigentlich so schlimm daran, wenn man die Schwangerschaft mitteilt? Ich habe es meinen Chefs schon in der 6/7 Woche gesagt, weil es mir auch ziemlich dreckig ging. Bei mir waren es Migräne Anfälle ca. 2-3 Mal die Woche und jeweils 1-2 Tage lang. Da kannst Du Dir ausrechnen, wie oft ich auf der Arbeit war (und das bis zur 14/15 SSW!).

Man sollte sich auch die positiven Punkte vor Augen halten, nämlich den Kündigungsschutz, den man genießt, sobald die Chefs von der Schwangerschaft wissen. Ich habe mich Arbeitsrechtlich und bei meiner Krankenkasse erkundigt und wollte auf der sicheren Seite sein.

Meine Kollegen mussten meine Arbeit mit machen und meine Chefs hatten sehr viel Verständnis für meine Situation.

Ich hatte auch jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich auf der Arbeit gefehlt habe und die Arbeit anderen überlassen musste. Im Gegensatz zu vielen Anderen konnte ich mich aber nicht krankschreiben lassen, dazu war ich körperlich garnicht in der Lage. Außerdem wollte ich die Tage dazwischen dazu nutzen, meine restlichen Aufgaben auf der Arbeit zu erledigen (wollte ja auch nicht entbehrlich werden).

Na ja. Ich persönlich hätte nichts dagegen gehabt, daß mich meine Chefs oder enge Freunde/Familie bemitleiden oder trösten wenn ich eine FG gehabt hätte.

Letztendlich ist es Deine Entscheidung, ob Du es Deinen Chefs schon sagst, das sieht eh jeder anders.
Jedenfalls ist deren Ärger durchaus berechtigt, so lange sie den wahren Grund nicht kennen und Dich quasi fürs krank sein bezahlen bzw. auf Deine Arbeitskraft verzichten müssen. Außerdem erholt es sich besser, wenn man weiß, daß alles geregelt ist.

Ich will Dich damit nicht angreifen oder beleidigen, aber das ist meine Meinung zu dem Thema.

LG anneliese 17+6