vom Halbtagskindergarten in die Ganztagsschule?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von kleinjano 08.02.11 - 10:35 Uhr

Hallo an alle!

Ich tu mich gerade schwer mit der Vorstellung, dass meine jüngste vermutlich im September in die Ganztagsschule (verbindlich 8-16 Uhr) gehen soll.
Momentan geht sie meistens von 8.30-13.30 in der Kindergarten.

Könnt ihr mir Erfahrungen schildern? Wie war der Übergang? Für euer Kind, die Klasse allgemein?
War im Schulkonzept auch halbwegs freies Spiel integriert?

Danke schon mal!
Gruß kleinjano

Beitrag von similia.similibus 08.02.11 - 10:45 Uhr

Wenn dir nicht wohl dabei ist, warum schickst du sie dann auf eine Ganztagsschule?

Beitrag von kleinjano 08.02.11 - 10:53 Uhr

hallo,
es ist noch gar nicht klar auf welche Schule sie kommt und welche Alternativen es gibt.
Aber die idealgelegene Sprengelschule, von der wir an sich begeistert sind, die auch die Geschwister bereits besuchen wird eben ab 2011 zur Ganztagsschule. Deshalb beschäftige ich mich natürlich damit und frage mich u.a. ob ich mir zuviel Kopf um mein "kleines" Mädchen mache...
Also wünsche ich mir einfach am liebsten kunterbunte und ehrlich Erfahrungen.
Gruß kleinjano

Beitrag von similia.similibus 08.02.11 - 11:44 Uhr

Ich habe mich gegen die Ganztagsschule entschieden, weil ich meine "Kleine" mittags zu Hause haben wollte und sie es auch selber abgelehnt hat, so lange von zu Hause fort zu sein. Was sagt denn dein Kind zu der Ganztagsschule?

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:29 Uhr

Hallo,
mein Kind will in die gleiche Schule wie ihre Geschwister. Dort kennt sie sich aus, kennt viele Lehrer, Kinder, freut sich auf bestimmte AGs... Dass dort jetzt das Konzept geändert wird (sukzessive ab Sept 2011) "weiß" sie zwar, kann aber die Konsequenzen nicht wirklich abschätzen.


Beitrag von saccy 08.02.11 - 10:57 Uhr

ich bin als kind auch in eine ganztagsschule gegangen. im kindergarten war ich immer mittagskind. meine erfahrung war positiv. wir hatten längere pausen als andere schulen und trotzdem nur unterricht bis max 14 uhr. danach war es wie in einem hort nur das es keine hortnerin gab sonder die lehrer aufgepasst haben.

wenn du dir unsicher bist dann lasse dein kind die letzten 6 monate (also märz - august) ganz tags im kindergarten. so gewöhnt sie sich schon mal daran und der übergang ist dann nicht mehr so schwer.

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:32 Uhr

Hmm, sowas hatte ich auch schon kurz überlegt, aber wieder verworfen. Zum einen geht das vom Kiga her nicht so einfach. Außerdem wäre sie dann noch eher den ganzen Tag weg.
Den Übergang müssen ja alle Kinder irgendwie schaffen, darauf stellen sie sich hoffentlich ein...
Danke für die Antwort.

Beitrag von doremi05 08.02.11 - 11:34 Uhr

Hallo, ich denke nicht, dass du dir da Sorgen machen musst.
Unser Grosser war vorher bis 14:00 im Kindergarten und hatte in der 1. Klasse dreimal bis 15:30 (plus Schulweg 16:00) und einmal bis 14:00 Betreuung
Ich hatte mir auch Gedanken gemacht, ob das zu lange ist, aber fuer ihn war das super.
Bei uns ist Montag nachmittagsunterricht (in der 1. Klasse Sport, in der 2. Klasse MNK Mensch Natur Kultur), an zwei weiteren Tagen hatte er AG.
Mittags läuft das in unserer Schule so ab: nach der letzten Stunde (12:00) Hausaufgabenbetreuung, dann Mittagessen in Gruppen, ca 12:45 bis 13:00 Uhr, dann Freizeit bis 14:00, anschließend Unterricht bzw AG.
Und wenn die Kinder die Zeit in der Hausaufgabenbetreuung nutzen liegt beim nach Haus kommen immer noch ein pflichtenfreier ganzer Nachmittag mit genug Zeit zum Spielen vor ihnen.
Gruesse von doremi

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:33 Uhr

Danke für deine Antwort!

Beitrag von h-m 08.02.11 - 11:42 Uhr

Meine Tochter besucht hier in NRW eine Offene Ganztagsschule (bis 16:00 Uhr). Unterricht ist von 8:00 Uhr bis 11:30 bzw. 12:35, danach gehen sie rüber in die Räumlichkeiten der OGS. Es gibt Mittagessen und eine festgelegte Zeit für Hausaufgaben (30 Min. für Erst- und Zweitklässler, 60 Min. für Dritt- und Viertklässler) und danach ist Zeit für freies Spiel! Einmal in der Woche nimmt sie an einem Projekt teil, und natürlich machen die Erzieherinnen auch ansonsten Angebote (Basteln, Handarbeiten, Kicker-Turnier,...), wo sie aber nicht mitmachen müssen, wenn sie keine Lust haben!

Meiner Tochter gefällt es gut. Sie war allerdings auch ganztags in der Kita und ist an so einen langen Tag gewöhnt.

Beitrag von tammyli 08.02.11 - 12:48 Uhr

Hallo,

verstehe ich das richtig, es besteht Anwesenheitspflicht bis 16 Uhr? Was ist denn das für ein Quatsch. Das kenne ich hier aus Sachsen gar nicht.

Mein Sohn besucht auch den Hort, aber ob er nun 14.30 Uhr oder 16.30 geht, das schreibt hier niemand vor. lediglich die Hausaufgabenzeit von 30 - 45 min ist da außen vor. In der Zeit sollte auch Ruhe herrschen.

Die Arbeitsgemeinschaften sind immer nach Schulschluss und je nachdem wie lange es geht, können die Kinder dann heimgehen.

Ich zahle für den Hortplatz 55 Euro. Inklusive Frühhort und Ferienhort.

Hort ist auf alle Fälle nichts schlechtes :-D

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:37 Uhr

Hallo,
ja, das verstehst du richtig! Anwesenheitspflich ist von 8-16 Uhr (Freitag bis 14). Der Tag setzt sich aus einer Mischung an Unterricht und Freizeitangeboten zusammen.

Danke für deine Antwort!

Beitrag von tauchmaus01 08.02.11 - 15:27 Uhr

Hallo,

für uns wäre das gar nichts.
Besonders im Winter würde mein Kind morgens wenn es gerade anfängt hell zu werden aus dem Haus gehen und Nachmittags wo es schon bald wieder dunkel wird heimkommen.
Man könnte nichts mehr gescheit unternehmen, Skifahren, Rodeln, Hobbys sind ja auch noch da (die sind momentan 15 Uhr).

Lieber hab ich meine Kinder Mittags daheim, weiß was sie essen und dann können sie den Rest des Tages ausserhalb der Schule verbringen, Freunde treffen, ihre Hobbys weiterhaben (Reiten, Ballett, Voltigieren) oder einfach schön im Garten spielen.

Mona

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:41 Uhr

Hallo,
ich bin da ganz auf deiner Seite! Eigentlich ist das nichts für uns...
Ich versuch einfach offen zu sein und mich eventuell davon überzeugen zu lassen, weil wir (zumindest im Moment) keine überzeugende Alternative haben.
Gruß kleinjano

Beitrag von sissy1981 08.02.11 - 16:27 Uhr

Gebundene oder offene Ganztagesschule und welches Konzept im einzelnen - denn letztendlich kommt es ganau dadrauf doch am meisten an

Mein Sohn (und nächstes Jahr auch meine Tochter) geht auf eiine gebundene Ganztageschule (Schulpflicht an 4 Tagen bis viertel vor 4) ich kann mit diesem wischiwaschi offenen gedöns was hier angeboten wird nichts anfangen.

Unterrichts, Übungs- und Förderstunden sowie Neigungsgruppen verteilen sich auf insgesamt 8 Stunden am Vor- und Nachmittag (bei den Erstklässlern kommt noch ein Kigagruppen-ähnliches Konzept hinzu um den Einstieg im ersten Jahr zu erleichtern) Mittags gibt es in 2 Gruppen Essen und freie Spielzeit (insgesamt von 12:35 bis 14 Uhr). Unsere GGS ist Hausaufgabenfrei (dafür die Förderstunden).

Beitrag von kleinjano 09.02.11 - 14:47 Uhr

Hallo,
es wird eine gebundene Ganztagsschule mit - soweit ich das bisher weiß - ziemlcih gutem Konzept. - Wenn schon Ganztag dann finde ich wie du diese Variante besser.
Mir gefallen die Schule, die Lehrer, die Räumlichkeiten... Nur fühl ich mich nicht wirklich gut dabei, meinem Kind einen so langen Tag zuzumuten.