Aggressive Nachbarshunde

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von desideria107 08.02.11 - 12:00 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher, ob und was ich machen soll.

Das Problem ist folgendes: Wenn ich mit meinem Hund Gassi gehe, muss ich an einem Hoftor vorbei, hinter dem 4 (!!!) kläffende Hunde stehen. Wenn das gut sozialisierte Hunde wären, die einfach nur bisschen vor sich hinbellen, würde ich mir keine Gedanken machen. Aber das Gebelle macht mir einfach nur Angst. Und wenn ich sehe, wie das Tor aussieht (notdürftig zugebrettert, weil schon ein paar Latten fehlen).... #zitter

Ich traue mich so langsam garnicht mehr mit meinem Hund und meiner Tochter diesen Weg zu gehen, weil man befürchten muss, dass die Meute irgendwann doch mal einen Weg durch den Zaun findet...

Habt ihr da schon irgendwelche Erfahrungen??? Bringt es was, irgendwelche Ämter einzuschalten (Vet.-amt, Ordnungsamt)?!?

Beitrag von cherymuffin80 08.02.11 - 12:17 Uhr

Solange die Hunde nicht rauskommen kannst du gar nix machenaußer dir einen anderen Weg suchen wenn es dich stört.

Vet. Amt ist sowieso nur für vernachlässigte Tiere zuständig, wenn würde hier das Ordnungsamt greifen, aber ebend nur dann wenn die Hunde raus können und eine Gefahr für die Allgemeinheit sind.

Mach nen Foto vom Zaun und probier es beim Ordnungsamt, die fragen dann vieleicht mal beim Hundebesitzer nach.

LG

Beitrag von desideria107 08.02.11 - 12:46 Uhr

Danke für die Antwort!

Naja, das mit dem vernachlässigt ist garnicht mal so verkehrt. Also wenn man so die Lebensweise des Besitzers kennt und das was so gemunkelt wird...
Mein Freund war mal bei denen zu Hause....naja, die Details lasse ich dann mal lieber weg *hundehaufen-emoticon* ;-)

Für mich sieht das auch nicht nach artgerechter Tierhaltung aus. Die vielen Hunde sind ja auch nicht Absicht, sondern ein "Unfall" der (vermutlich nicht kastrierten) Elterntiere gewesen!

Hm, wird wohl auf eine andere Gassi-Route hinauslaufen :-(

Beitrag von cherymuffin80 08.02.11 - 13:22 Uhr

Naja, aber eh ein Vet.Amt handelt muss schon massiev vernachlässigung da sein, auch er Futterzustand der Tiere muss drastisch sein, darauf gucken die ehr als auf haufen auf dem Hof.

Bei mir in der Stallnachbarschaft wohnt einer mit 4 hochagressieven Rottweilern, da muss ich lang wenn ich mit den Pferden aufs Feld will und bin jedesmal heilfroh das meine Pferde relatiev Scheufest sind, denn die Hunde kommen aus dem Nichts an den Zaun gesprungen und machen da eine Bellparty vom Herren, sehr beängstigend, Zähne fletschen und das volle Programm.
Da sag ich auch jedesmal "wenn da das Tor mal ausversehen offen ist gibt es Schwehrverletzte" denn so sind die bei allem was vorbei geht.
Möcht ich gar nicht drüber nachdenken #zitter

Wie gesagt wenn der zaun dir unsicher vorkommt melde das dem Ordnungsamt, die gucken sich das dann an und geben dem Besitzer notfalls eine Auflage das zu richten und auszubessern.

LG

Beitrag von mama-von3 08.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo,
einfach mal mit den Besitzern sprechen.Geh OHNE Deinen Hund und evt OHNE deine Tochter hin.Erkläre Deine Ägste.

Sollt Nichts fruchten würde ich mich ans OA wenden.

Beitrag von redrose123 08.02.11 - 15:48 Uhr

Warum weil die Hunde bellen? Weil sie Ihr Revier verteidigen? Meine 3 reagieren genauso sind ausserhalb des Hofes Kinderlieb und mit jedem Hund verträglich.....Wenn mir einer das OA schicken würde würd ich was pusten ;-)

Beitrag von amitage 08.02.11 - 13:34 Uhr

Hallo,

ich finde es ehrlich gesagt normal, dass Hunde bellen, wenn jemand am Tor vorbei geht. Sie sind in ihrem Revier und wollen es verteidigen. Klar kann ich auch verstehen, dass das Angst macht. Sie als aggressiv zu bezeichnnen finde ich nicht richtig - ist eine Unterstellung ;-)

Also: gehe zum Besitzer und frage, ob er das Tor/den Zaun besser sichern kann, weil Du Angst hast. Wenn du gleich zum Amt o.ä. gehts, machst du dir keine Freunde und es bringt meist eh nichts. Oder, dass er die Hunde, wenn du spazieren gehst solange wo anders unterbringen kann (Zwinger oder so). Vielleicht könnt ihr euch auf einen Zeitraum einigen...

Was sind denn das für Hunde? (nur aus Interesse)

Viele Grüße
amitage

Beitrag von solania85 08.02.11 - 14:57 Uhr

Dann lauf mal nciht mit deinem Hudn bei uns vorbei........ Wenn unsere kleine Jack Russel Dame im Garten ist und ein hund kommt könnte man meinen, wir halten einen Wolf...... Aber sie zeigt einfach nur, das ist meins.....

Würde dein Hund garantiert auch machen, wenn du ihn hinter nem zaun "einsperrst".

Und die 4 sind bestimmt eben auch speziell zum "hüten" da.

LG

Beitrag von redrose123 08.02.11 - 15:47 Uhr

Meine Hunde machen draussen keinem Hund was im Hof sind sie aber bestien wenn jemand vorbei geht;-)

Beitrag von desideria107 08.02.11 - 17:26 Uhr

Erstmal Danke für die vielen konstruktiven Antworten.

Ich will denen Leuten ja auch nicht unterstellen, dass sie sich keine Mühe geben. Immerhin haben sie seitlich schon nen Maschendrahtzaun angebracht, dort ist nämlich schon mal einer von denen ausgebüxt und mir dann hinterhergelaufen (war glaub ich die Mutter von den "Kleinen"). Aber die die jetzt kläffen, sind die Nachkömmlinge, für die Erziehung ein Fremdwort zu sein scheint.

Ich beobachte das halt schon ne Weile. Manchmal kommt auch keiner angelaufen, wo sind die dann? eingesperrt?!? Und heute fand ich es besonders schlimm. Ich geh vorbei und dann fängt das Gebelle an und dann war ich ein Stück weiter und hör nur noch das jaulen von einem....was haben die da gemacht? Mal schnell die Rangordnung geklärt?!?

Kann mir nicht vorstellen, dass sie als Hütehunde gedacht sind. Das ist ja kein Bauernhof o.ä., einfach nur ein Haus mit nem Stückchen Garten, der aussieht wie ne Mülldeponie.

Ich weiß auch nicht, was es für eine Rasse ist...von der Größe her, so mittel würd ich sagen. Einer ist schwarz, der sieht schon so bisschen Rottweiler-mäßig aus....das nur mal so, um die Gewichtsklasse darzustellen *g* Ich habe auch schon nem Rottweiler den Kopf gegrault :-)

Klar, bin ich kein Hundeflüsterer. Ich habe auch schon den ein oder anderen Hund getroffen, der unseren nicht leiden konnte ;-) Aber das hört sich nicht nach "Revier verteidigen" sondern nach "wenn ich dich erwische, bist du Hackfleisch" an. Ich unterstelle natürlich nicht allen bellenden Hofhunden,dass sie aggro sind ;-) In der Nachbarschaft gibts noch mehr davon, aber DIE sind halt extrem!!

Sorry, ist ein bisschen lang geworden. Ich hoffe, ihr versteht mich ein wenig. Vielleicht habe ich die Geschichten mit "Hund beisst Kind tot" o.ä. einmal zu oft in der Zeitung gelesen :-(

Beitrag von caidori 08.02.11 - 19:36 Uhr

Hallo,

also alle unsere Hunde mit einer Ausnahme, machen ein Radau am Zaun als wenn sie alles Fressen würden was nicht flott genug davon kommt.

Hier kommen immer mal Leute vorbei die sich erschrecken, ärgern was weiß ich, interessiert mich ehrlich gesagt wenig. Unser Grundstück ist entsprechend gesichert und sie sollen anschlagen.

Mache ich das Tor auf und lasse wen rein, oder gehe draussen spazieren waren und sind alle unsere Hunde gut erzogene brave Hunde.
Also nicht immer gleich unterstellen das die Hunde aggressiv sind.

Gruss Caidori

Beitrag von desideria107 08.02.11 - 20:54 Uhr

Hallo Caidori,

hm, da lasse ich mich gern belehren. Es schreiben ja einige, dass ihre Hunde auch ähnlich reagieren...viel Gebelle und nichts dahinter ;-)

Die Nachbarn von nebenan haben von den Leuten einen Welpen "übernommen". Der ist glaube ich auch der einzige, der mal etwas außerhalb des Zauns sieht. Und der reagiert an der Leine ziemlich ungehalten, um es mal nett auszudrücken.....von weitem ist der noch ok, aber wenn ich mit meinem Hund dran vorbei gehe, ist das die Hölle....Ich bete dann echt, dass die Leine nicht reisst...oder die Kräfte des Besitzers nachlassen :-(

Und das macht halt schon nen beängstigenden Eindruck...

Ok, ich muss zugeben, mein Kleiner hat auch nen ganz speziellen Freund, wenn er den sieht wird er auch zur Bestie....aber komischweise nur den einen....versteh einer mal die Hunde *g*

Beitrag von caidori 09.02.11 - 21:02 Uhr

Huhu,

ich seh grad das gebelle halt nicht so eng, allerdings wohnen wir auch soweit ausserhalb das ich es unseren Hunden immer erlaubt habe (ist schließlich ihr Job hier anzuschlagen), in ner Stadt gäbe das vermutlich sofort knatsch mit den Nachbarn, verständlicherweise. ^^ aber die hats hier nicht ;)

Zu dem Hund reagiert an der Leine ungehalten, tja ich für meinen Teil halte das rein für ne Erziehungssache. Wir haben hier auch zwei Leute wo ich immer Angst habe, das sich die Hunde selbstständig machen, und wo ich meine Kids immer hinter mir parke bis wir aneinander vorbei sind.
*furchtbar*

Und das sage ich obwohl wir immer mal Hunde mit dabei hatten, die mit "fremden" Hunden auch keinen Vertrag hatten, aber wenn ich sag hier ist Ruhe, da wird dann auch nicht gestänkert oder so, dann ist Ruhe.

Ich versteh dich aber das man bei nem Wackelzaun bissel Angst bekommt, wenn die Hunde so nen Abbruch veranstalten. Hier haben die Leute zum Glück allesamt gescheite Zäune ;)

Viele Grüße Cai

Beitrag von farina76 08.02.11 - 20:48 Uhr

Ich würde da auch mal klingeln und mit den Leuten reden.

Meine Hunde machen auch auf wilde Bestien hinterm Zaun.

Bevor wir den Zaun erhöht haben ist es sogar mal passiert dass eine der Bestien über den Zaun gesprungen ist weil da ein Hund vorbei lief. Knurrend und bellend über den Zaun und dann aber sofort umgestellt auf schwanzwedeln und Hallo wer bist du denn. Mir wars denoch total peinlich und ich hab mich tausend mal entschuldigt. Die Frau war Gott sei Dank total locker und mußte dann drüber lachen.

Revierverhalten ist oft einfach nur ein Machogehabe. Aber mich würde es auch nervös machen und ich würde die Leute einfach mal fragen. Geh wie vorgeschlagen mal ohne Kind und Hund hin. Und klingel da. Falls die Leute und die Hunde in Ordnung sind kann man die Hunde ja vielleicht einfach mal miteinander spielen lassen. Das nimmt dir dann vielleicht die Anspannung.

Meine Hündin macht auch gern auf big vor unserer Haustür. Bei Leuten die wir kennen lass ich sie dann denoch hin. Die lachen immer über ihr Getue dass dann ganz schnell freundlich wird. Passiert ist noch nie etwas. Sie ist nämlich eigentlich ne gaaaaaaanz Liebe.

LG Sabine

Beitrag von sparrow1967 09.02.11 - 09:50 Uhr

Was ich hier nicht so ganz verstehe ist, das scheinbar alle stolz darauf sind, dass ihre Hunde hinterm Zaun den wilden Harry machen.

Ich denke, dass MUSS nicht sein - und wir erziehen unsere Hund so, dass er es NICHT tut. Sie muß hier nix melden- wir haben ohne Hund auch auf unser Grundstück alleine aufgepaßt und ich möchte nicht, dass die Kinder, die hier rumlaufen Angst bekommen, weil Jule meint, sie müsse am Zaun stehen und alles verteidigen.

Ohne Kommando wird hier nix verteidigt. Da hat sie entweder liegen zu bleiben oder aber rein zu kommen, wenn jemand am Zaun vorbeigeht und das klappt mittlerweile sehr gut.

Ich hasse es, wenn Köter die Zähne fletschend und kläffend am Zaun hin und her rennen und gerade Kindern große ANgst machen.

An deiner Stelle würde ich auch n Foto machen und mal nett beim OA nachfragen.


sparrow

Beitrag von amitage 09.02.11 - 10:25 Uhr

Ich freue mich ehrlich gesagt, wenn unsere Hunde (2 Schäferhundrüden und ein Jack Russelrüde) am Tor anschlagen. Es ist ihre Aufgabe!

Wir wohnen allein außerhalb eines Dorfes mitten auf dem Feld und ich fühle mich sicher, wenn ich weiß, dass die 3 aufpassen.

Unser Hof ist allerdings so gesichert, dass keiner über den Zaun springen kann und auch keiner von außen das Tor auf machen kann.

Wenn jemand klingelt, kann ich die Hunde ablegen, ohne, dass sie weiter bellen - sie sind schließlich erzogen. Das glaubt meist keiner, wenn die "Bestien" ohne mich oder herrchen am Zaun bellen.