Wie schlecht muss es einem erst gehen, ....

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Beitrag von ananfe 08.02.11 - 15:26 Uhr

bevor man eine Mutter - Kind - Kur genehmigt kriegt??????

Hallo an alle,

habe heute telefonisch schon mal Bescheid bekommen, dass mein Antrag auf Mu-Ki-Kur abgelehnt wurde.

Angeblich würden die Indikationen nicht ausreichen. Genaueres konnte man mir noch nicht sagen, der schriftliche Bescheid folgt.

Nun meine Frage: Wie schlecht muss es einem denn erst gehen?

Bei mir ist es wie folgt:

2 Bandscheibenvorfälle LWS

Schwangerschaft im letzten Jahr, während der Schwangerschaft wurde bei mir Krebs diagnostiziert

OP in der 26. SSW, Biopsie

Kaiserschnitt in der 33.SSW, Frühchenstation

2 Wochen später ging die Chemo los, 6 Zyklen

Ich mache ambulante Therapien und bin auch in fachärztlicher Behandlung (Psychologe, Rehasport, Krankengymnastik), also an Ausschöpfung ambulanter Möglichkeiten kanns nicht liegen.

Bei meinen Kindern ist es so:

wie schon geschrieben, ist unsere Jüngste (8 Monate) ein Frühchen

meine mittlere Tochter(7) hat Neurodermitis und eine Skoliose

mein Sohn (7) Asthma und Skoliose und eine Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung

außerdem bekommen beide Ergo- bzw. Logo und Krankengymnastik

unsere Älteste (10) hat ein Poland-Syndrom (Muskelschwäche), Skoliose und eine emotionale Störung (Trennungsangst und setzt sich selbst stark unter Druck)
sie bekommt auch KG und ist in psychologischer Therapie

Natürlich ist meine Erkrankung auch an den Kindern nicht spurlos vorbeigegangen, die Interaktion zwischen mir und den Kindern ziemlich auf der Strecke geblieben.

Meine beiden Mädchen tragen untereinander richtige Machtkämpfe aus, wollen beide auch mir Verantwortung abnehmen, was natürlich nicht sein kann und darf. Es sind Kinder. Jeder Tag ist ein Kampf.

Ich krieg es einfach nicht hin, wieder einen normalen Alltag einziehen zu lassen, mir ist einfach alles zuviel.

Außerdem ist es nun so, daß wir wieder mit der Angst konfrontiert sind, dass dieser Sch***krebs wieder da ist, die letzten Untersuchungen sind nicht so ausgefallen, wie sie sollten.
Jetzt ist wieder Warten angesagt und das zerrt.

Ich habe auch einen Mann, und der hilft auch wo er kann, aber er muss auch arbeiten.

Also, wie schon gefragt, was muss noch alles passieren, dass wir diese Kur bekommen?

Sorry, ist ganz schön lang geworden, aber ich mußte das mal los werden.

Und #danke an alle, die is hier gelesen haben.

LG eine niedergeschlagene ananfe

Beitrag von schwilis1 08.02.11 - 15:49 Uhr

sofort einspruch einlegen und deinen Hausarzt, oder psychiater attestieren lassen wie wichtig eine Kur ist. das wird dann bestimmt durchgehen.. aber natürlich sagen die zuerst nein, ist ja teuer so eine kur. nicht aufgeben.

Beitrag von ninnifee2000 08.02.11 - 16:05 Uhr

Erst einmal #liebdrueck.

Soviel Schicksal in einer Familie und da regen sich manche wegen KLeinigkeiten auf...

Vielleicht wurde die Kur abgelehnt, weil ihr stets und ständig Leistungen von der Krankenkasse in Anspruch nehmen müsst und die Kasse denkt, dass euch eine Kur nicht weiter bringt.

Schaue dir die Absage genau an und lege dann Einspruch ein.

Tipp nebenbei: Geht ihr zur Familientherapie? Wenn nicht, dann solltet ihr sowas in Erwägung ziehen. Denn diese Ansammlung von Krankheiten zerrt an den Nerven aller und ihr als Familie bleibt irgendwann auf der Strecke. Du brauchst gute Nerven, damit der Krebs nicht wieder zurückkommt.

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute!

Beitrag von mansojo 08.02.11 - 16:40 Uhr

hallo,



sprich nochmal mit der kasse
möglcih das du über die rentenkasse mehr erfolg hast


ich tippe auch drauf das die kasse die erfolgschance der mutter-kind-kur ehr negativ sieht

beantrage für die kinder seperat kuren+begleitperson

i

Beitrag von vindor 08.02.11 - 16:41 Uhr

Hallo,

hast du das über die Krankenkasse beantragt? Wenn ja, würde ich sofort das gleiche über die Rentenversicherung beantragen.

Kasse sagt fast immer NEIN, Rente meist ja.

Habe schon 2 Kinderkuren darüber bekommen.

Versuch es
LG Vindor

Beitrag von kawatina 08.02.11 - 16:49 Uhr

Hallo,

diese Frage stelle ich mir schon ewig.

Denn warum gelangweilte Menschen wie mein Ex neckisches Wassertrampeln von der Kasse hälftig erstattet bekommen, während wirklich Kranke gar nichts genehmigt bekommen, werde ich nie verstehen!#kratz
..und solche Kurse sind ausgebucht......und es ärgert mich maßlos, das für so was auch meine Beiträge drauf gehen..

Beitrag von butler 08.02.11 - 19:05 Uhr

gehe mal zu Mutterkind kur.de da findest du hilfe für einen Widerspruch, der bei sehr vielen notwendig ist.
Nicht entmutigen lassen
LG

Beitrag von fibi7 08.02.11 - 20:11 Uhr

Hm...

wenn ich es richtig verstanden habe, dann siehst du als Ziel für die Reha/Kur etwas mehr Zeit für euch alles zu haben?
Dann wäre eine Familienkur das Richtige...

Oder steht deine eigene Rehabilitation im Vordergrund?
Dann würde ich für dich selbst eine Reha beantragen und die Kinder als Begleitpersonen mitnehmen.
Oder wirklich mal alleine oder wenigstens nur mit der Jüngsten fahren...

Ich habe eine ähnlich komplexe Situation zu Hause. Und habe mich lange gegen einen längeren Klinikaufenthalt gewehrt. War jetzt 4 Wochen in der Klinik und im awar es die richtige Entscheidung.

Du kannst auch als Basis die 7-jährigen Asthmakinder nehmen und gehst selbst als Begleitmama mit. Auch das kann schon helfen. Allerdings bekommst du dann zu wenig Anwendungen.

Oder eben einzelne Rehas beantragen und versuchen, sie in einem Haus zur gleichen Zeit zu absolvieren.

Vermutlich geht es über die Rentenversicherung einfacher. Und meist schreibt die KK eine Ablehnung. Aber oft revidieren sie die Entscheidung nach dem ersten Widerspruch. Bitte deine behandelnden Fachärzte dir zu helfen.

Oft kommt einem auch die angegebene Wunschklinik zu Hilfe...

Lg
fibi

Beitrag von nadineriemer 08.02.11 - 23:20 Uhr

Hallo,
habe zwei Herzkranke Kinder,mein Sohn ist schwer Herzkrank und ein extrem Früchen.Meine Tochter ist auch ein Früchen und Herzkrank.Dann habe ich noch einen gesunden Zwerg der dadurch mehr als zu kurz kommt.Bin alleinerziehend.Die KKH lehnt erst mal alles ab,gehe noch mal mit deinem Antrag über die Rentenversicherung.

Liebe Grüße
Nadine