was war das schlimmste was ihr erlebt habt?

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Beitrag von exzellence 08.02.11 - 20:04 Uhr

hallo#winke

ich wüsste gern was so das schlimmste war was ihr so erlebt habt. ich mein jetzt nichts familiäres oder freundschaftliches. auch nicht den tod oder krankheit. (wobei sowas natürlich immer am tragischsten ist)


ich meine erlebnisse wie feuer oder unfall oder besonders schlimmes unwetter etc.

warum ich frage:

ich war mit meinem lütten auf youtube (er möchte immer die tüta sehen ;-)) und da war es. ein video vom bahnhofsbrand/explosion in meiner heimatgemeinde welchen ich hautnah miterlebte.
2 explosionen beißender qualm in der wohnung (da fenster zum lüften offen) riesen lärm von rettungsdiensten und allem...

ja ich hatte das wohl verdrängt und als ich es sah bekam ich wieder überall gänsehaut und kalte hände... #zitter

(hier eines der videos wer interesse hat)
http://www.youtube.com/watch?v=gdE63xby2vM


auch schlimm war für mich kyrill. ich wurde fast von dachziegeln erschlagen - hätte mein vater mich nicht rechtzeitig zur tür reingezogen.#zitter

ich denke das sind die 2 schlimmsten ereignisse in dieser hinsicht.
und bei euch?
gibt es etwas was euch auch heute nach jahren noch eine gänsehaut bereitet?#schwitz

lg ex

Beitrag von engel_in_zivil 08.02.11 - 20:30 Uhr

irgendwie ist es ja doch familiär: mein sohn, mein mann und ich + unser hund wurden voll von einer eis-/dachlawine getroffen... für uns erwachsene war es schon echt schmerzhaft, aber die angst um unseren damals gerade mal 5 wochen alten sohn war das schlimmste... diesen winter musste ich mich echt überwinden, einfach nur so für spaziergänge oder so rauszugehen.


lg

Beitrag von bensu1 08.02.11 - 20:31 Uhr

hallo,

mein schlimmstes erlebnis war vor nicht ganz 20 jahren. ich lebte damals in wien in einer erdgeschoßwohnung, war alleine zu hause und (noch) ohne hund.

es war 20 uhr, als plötzlich hubschrauber mit suchscheinwerfern über der siedlung kreisten und polizeitrupps mit suchhunden nach bankräubern suchten, die auf ihrer flucht einen polizisten erschossen und einen unbeteiligten schwer verletzt haben.

über's radio und per megaphonen wurden die bewohner aufgefordert, ihre wohnungen nicht zu verlassen, da damit gerechnet werden musste, dass die flüchtigen geiseln nehmen würden.

toll, ich alleine in einer einraumwohnung, die im stehen sehr gut einsehbar war am rand der siedlung, hinter der lediglich der parkplatz war. #schock

ich habe das licht gelöscht und ca. 3 stunden mit meiner mutter telefoniert, bis endlich entwarnung gegeben wurde.

lg
karin

Beitrag von mutschekiebchen 08.02.11 - 20:34 Uhr

Hi,

wir wurden an der DDR Grenze mit Hunden gejagt,gesucht u. erwischt.
Gewehre auf uns gerichtet,danach getrennt u. eingesperrt.

Gänsehaut machen mir deswegen Sirenen.
Die liefen während unserer Flucht.

LG.mutschekiebchen

Beitrag von docmartin 08.02.11 - 21:42 Uhr

#gruebel
und wie ging es weiter..?

Beitrag von thea21 09.02.11 - 08:44 Uhr

Mein Papa saß 7 Jahre wegen Fahnenflucht und "über die Mauer wollen"...

Sein Kollege wurde damals erschossen. Mein Vater Gott sei Dank nicht.

Nach absitzen der Haftstrafe, wurde er aus Berlin "ausgewiesen".....Aber dadurch lernte er meine Mutter kennen.

Beitrag von mutschekiebchen 09.02.11 - 16:00 Uhr

Hi,

ja war nicht wirklich lustig das ganze....
Die haben viele erschossen:-(

"Angeblich" sind wir auch im Minenfeld herum gelaufen, was ich allerdings kaum glauben kann.

Siehst du, dann hatte das alles ja wenigstens etwas Gutes..Dich :)

LG.mutschekiebchen

Beitrag von inuszia 09.02.11 - 09:58 Uhr

hi,

du musst sehr jung gewesen sein; es ist sehr berührend...
gruß

Beitrag von jolinar01 08.02.11 - 20:35 Uhr

hallo.

mein schlimmstes erlebnis war im januar 2007 bei meiner ersten ausscharbung.ich vertrug die tablette nicht und fing stark an zu bluten.die ärzte reagierten zum glück schnell genug,denn vorm op verlor ich das bewustsein.wenn das nicht alles schnell genug gegangen wär,wär ich heut vielleicht nicht mehr hier.
ich musste deswegen in therapeutische behandlung und leide heute noch darunter.

lg

Beitrag von kartoffelkind 08.02.11 - 20:42 Uhr

Hi,

als meine ehemalige Nachbarin sich endlich von ihrem manisch depressiven Mann getrennt hat. Sie ist vor ihm zu mir und meiner 3jährigen Tochter geflüchtet. Er hat daraufhin beschlossen, mit geladener Waffe einen kleinen Rundgang durchs Haus zu machen.

Ich hatte noch nie in meinem Leben solche Angst, vor allem um mein Kind. Die Polizei hat im noch nicht mal die (legale) Waffe eingezogen, da er sie bis zu deren eintreffen schon wieder im Tresor verstaut hatte.

Nein, ich wohne nicht im Ghetto. Und ja, extra deswegen habe ich tatsächlich einen neuen Nick erstellt.

kartoffelkind

Beitrag von mutschekiebchen 08.02.11 - 20:55 Uhr

ohman wie krassssssss :-(

Beitrag von angeldragon 08.02.11 - 20:43 Uhr

hm als ich 7 wahr hat meine mutter uns verboten in der küche zu spielen (verständlich oder) wir haben es aber trotzdem getan als sie mal auf die veranda ging wir spielten fangen und auf dem herd stand eine pfanne mit heißen öl ....

meine haut vom gesamten linken arm verbrannte (oder kochte ab??) diese schmerzen haben mich nach ein paar minuten schreiens ohnmächtig werden lassen ich werde sie nie vergessen und wen ich öl fondue oder nur siedendes öl in einer pfanne sehe bekomm ich gänsehaut und nehme weit abstand heute noch #zitter#zitter#zitter

Ďŗåçħę

Beitrag von jabberwock 08.02.11 - 20:59 Uhr

Das ist jetzt nicht ansatzweise mit deinem schlimmen Erlebnis (Gott, muss das schmerzhaft sein! #schock) vergleichbar, aber ich hatte gerade diese Assoziation:

Als ich so um die 12 Jahre alt war, fiel mir zum ersten Mal bewusst auf, dass ich es hasse, auf Schränke o.ä. zu fassen. Ich sollte etwas herunterreichen und hab meine Schwester gebeten, das zu machen, weil es mir unangenehm war. Die versammelte Familie wunderte sich, ich grübelte selber, fragte wie das kommen könnte, und dann erzählte meine Mutter schließlich, dass ich mit weniger als einem Jahr mal in eine Schublade mit Messern gefasst hatte, als sie dazukam war alles voll Blut.
Ich denke echt, das ist die Erklärung. Mir ist es bis heute komisch unangenehm, irgendwo hochzulangen und nach etwas zu greifen.

Beitrag von jabberwock 08.02.11 - 20:45 Uhr

Auch wenn ich gar nicht vor Ort war: der 11. September 2001
Ich war danach in med. Behandlung, wegen neuralgischer Schmerzen (Trigeminus)
Die Bilder, die ich in meinem Leben nicht vergessen werde.

Ansonsten Vergewaltigung, verprügelt werden, meinen Hund tot auf der Straße zu finden... sowas halt.

Beitrag von sillysilly 08.02.11 - 20:46 Uhr

Hallo

Geburt meiner Tochter 2004 - sind Beide fast aufgrund eines Hebammenfehlers gestorben


als ich als Kind aufwachte - die Polizei im Schlafzimmer stand.
Weil ein Sexualstraftäter bei uns eingebrochen war, und meine Mutter belästigt hat, während ich im Hochbett über ihr lag und geschlafen habe .....


Hausbewohner ist aus dem dritten Stock aus dem Fenster gesprungen und vor unserem Fenster aufgeschlagen ..... hatte Verfolgungswahn und ist in Panik gesprungen .....


der Tod meiner Mutter im Dezember 2010


Grüße Silly

Beitrag von daviecooper 08.02.11 - 20:55 Uhr

Hallo!

Als ich mit meiner neugeborenen Tochter (3 Stunden alt)spätabends im Krankenzimmer im KH lag, mein Mann gerade nach Hause gefahren war, fing ein Mann auf dem Flur an, unmenschlich zu schreien. Diese Schreie hörten sich an, als wenn jemand in nackter Panik oder Todesangst oder als wenn jemand nicht mehr bei Sinnen ist.

Es waren schrille, durchdringende Schreie, fast wie von einem Tier, man konnte keine einzelnen Wörter verstehen. Ziemlich schnell hörte man viel Gerenne auf dem Gang.

Ich hatte solche Angst um mein Kind und mich, weil ich nicht wusste, ob dieser jemand vielleicht eine Bedrohung sei (Amoklauf...). Wollte mich schon fast im Bad einschließen mit dem Baby.

Nach einer Ewigkeit hörten die Schreie auf. Später kam die Nachtschwester zu mir, ich wollte aber nicht direkt fragen, was los war, hab nur gesagt, dass ja ziemlicher Lärm war und ob denn nun alles wieder ok sei. Sie sagte nur:"Naja..."

Ich vermute, dass eine Mutter oder ein Baby in Lebensgefahr waren und der Vater in Panik um Hilfe geschrien hat...

Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut.

daviecooper

Beitrag von mutschekiebchen 08.02.11 - 20:58 Uhr

himmel..allein die Vorstellung ist übel..

Beitrag von exzellence 08.02.11 - 21:07 Uhr

ich habe auch gänsehaut. #zitter

Beitrag von shakira0619 08.02.11 - 21:00 Uhr

Oje, da fragst Du ja was. :-(

Als ich 16 war (vor 20 Jahren) stand ich alleine an einer großen Bushaltestelle neben einem Kneipenviertel.

Plötzlich liefen ungefähr 30 Skinheads und hinter ihnen ungefähr 30 Autonome (die mit den schwarzen Kapuzen im Gesicht) mit langen Messern direkt an mir vorbei.

Sie alle riefen Schlachtrufe.

Ich war stocksteif vor Angst und hoffte, daß ich unsichtbar werde.

Sie haben mich nicht beachtet, aber als ich 5 Minuten später endlich im Bus war und 20 Minuten später zu Hause, weinte ich lange im Arm meiner Mama und zitterte am ganzen Körper.

Seitdem habe ich Angst vor Messern.

Beitrag von mutschekiebchen 08.02.11 - 21:04 Uhr

#schock#zitter#klee glück gehabt!

Beitrag von saskia33 08.02.11 - 21:10 Uhr

Mein schlimmstes Erlebnis war mein schwerer Autounfall mit 16 Jahren!
Dabei ist mein damaliger Freund ums Leben gekommen,meiner Freundin wurde der rechte Fuß abgetrennt und ich habe um mein Leben gekämpft!!!!!!!
Bei mir war alles verletzt was nur verletzt werden konnte,denoch habe ich überlebt!!!!

Nach Jahren mußte ich wieder kämpfen,mir wurde ein großes Stück Darm entfernt!!!
Alles Folgen des Autounfalls!!!


Heute bin ich dem da oben dankbar das ich das alles überstanden habe,sowas möchte ich in meinem Leben nie wieder erleben müssen!!!#klee

sas

Beitrag von curlysue2 08.02.11 - 21:19 Uhr

Hi,

- als wir im Urlaub an einem Zugünglück vorbeikamen. Es war kurz vorher passiert, das Auto hin gnoch unter der Lok und neben den Schienen lag ein Leichentuch.

- eine Vergewaltigung

- als meine Exchefin mit Mobbing anfing um mich - natürlich nur zu meinem Besten - zu einer stationären Therapie zu zwingen, da ihr die ambulante nicht schnell genug sichtbare Besserung brachte (nach drei monaten war ich von einer Essstörung doch noch immer nicht geheilt...).

- als mein Exfreund nur zu mir meinte, als ich mich mit meiner Esstörung geoutet habe: "Ja Schatz, das ist schlimm. Aber Du weißt ja wie beschäftigt und viel unterwegs ich bin. Du hast ja auch noch *Freund* und *Freundin*."

- als dieser Exfreund mich alleine an einem mir fremden Ort mit seinen (mir bis dato fremden) guten Freunden ca. 2 Stunden alleine ließ nur um zu schauen ob ich bei ihnen an- und mit ihnen klar komme. Ich hatte damals - kaum Selbstbewußtsein, war sehr still, kaum Ahnung von seinem Hobby dass aber großenteils Gesprächsgrundlage war, war supernervös weil ich ihnen gefallen wollte (waren ja seine besten Freunde) und hatte aufgrund meiner Vergangenheit Angst vor Fremden. Er wußte das alles und hat mich trotzdem dieser Situation ausgesetzt und sich gewundert warum ich auf der Heimfahrt leicht angesäuert war.

- als ich mit einer Freundin nach einem Diskobesuch auf dem Heimweg in einem Auto saß, wo der Fahrer Sekundenschlaf hatte. Meine Freundin, die auf dem Beifahrersitz saß hat ihm geistesgegenwärtig noch ins Lenkrad gefasst, so dass wir nicht in die Leitplanke rasten, sondern auf der Autobahn (die zum Glück leer war um die Zeit und auf dieser Strecke) blieben.

Das war´s was jetzt ausserfamiliär an schrecklichen Erlebnissen haften geblieben ist (sonst würde die Liste noch viiiiel länger) und an dem ich auch teilweise länger zu "knabbern" hatte.

LG

Beitrag von kimchayenne 08.02.11 - 21:31 Uhr

Die ICE Katastrophe in Eschede.
LG KImchayenne

Beitrag von exzellence 08.02.11 - 22:09 Uhr

h ja. eine schreckliche sache.#zitter

darf ich fragen welchen bezug du zu dieser katastrophe hast? (selbst passagier oder "nur" so miterlebt etc)

Beitrag von kimchayenne 09.02.11 - 09:07 Uhr

Hallo,
ich war damals beim Thw und war dort mit im Einsatz.
L KImchayenne