Ich bin fix und fertig! 3-Monatskoliken und abendliches Schreikonzert

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Beitrag von maus0111 08.02.11 - 20:07 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich muss mich mal ausheulen...

Mein Kleiner ist morgen 14 Wochen alt und wir haben immer noch mächtig mit Bauchschmerzen und Blähungen (bzw. 3-Monatskoliken) zu kämpfen. Er schreit wirklich viel tagsüber! Aber abends veranstaltet er ein reines Schreikonzert. Das geht 1-2 Stunden - jeden Abend! Er hatte von Anfang an wirklich schwer mit den 3-Monatskoliken zu tun und ich konnte das nur durchstehen weil ich wusste oder besser dachte, dass es mit 3 Monaten endlich zu Ende ist. Jetzt ist er über 3 Monate alt und wir haben immer noch diese Probeme :-[!

Das macht mich echt langsam fertig, ich kann nicht mehr #schmoll! Ich trau mich mit ihm gar nicht mehr raus oder rüber zu meiner SchwieMu weil das Kind ständig weint :-(. Wenn er mal keine Schmerzen hat ist er so ein liebes Kind und dieses Kind hätte ich gerne öfter. Ich liebe mein Kind über alles und ich würde alles tun, damit es ihm endlich gut geht!!

Haben jetzt nächste Woche einen Termin beim Osteopathen. Aber ich war schonmal dort und es hatte nichts genutzt, trotzdem will ich es jetzt nochmal versuchen. Drückt mir die Daumen das es klappt!

Liebe Grüße
maus0111 mit Alexander, der endlich im Bett liegt und schläft #gaehn!

Beitrag von melle0981 08.02.11 - 20:22 Uhr

Hi!

Das abendliche Schreikonzert hatten wir auch und meistens auch nach jeder Flasche.
Haben heute Globulis von unserer Hebi bekommen und die in Wasser aufgelöst und da bekommt sie nach der Flasche etwas über den Löffel und irgendwie ist es besser.
Sie heißen nicotiana.

Aber vielleicht kann der Osteopath auch helfen.
Wir hatten Montag den ersten Termin und sie ist irgendwie viel ausgeglichener.
Viel Glück für den nächsten Termin.

Meinen Twins hat's geholfen.


LG
Melle mit Twins

Beitrag von chilibunny 08.02.11 - 20:29 Uhr

Hallo,

mensch das tut mir leid das ihr so mit dem Bauchweh zu kämpfen habt. ganz so schlimm wars bei uns nicht, zumindest auf dem Arm war "oft" Ruhe sodass wir auch mal raus konnten.

Aber mit beiden Mädchen hatten wir über den 3. Monat hinaus Koliken gehabt. Ich hab auch gedacht es ginge mit 3 Monaten weg, aber das ist leider nicht immer so. Meine erste Tochter hatte damit zu tun bis sie 5 Monate alt war. Meine zweite Tochter hatte so dolle Blähungen bis in den 6. Monat. Und seit sie Beikost bekommt haben wir das Problem auch wieder öfter gehabt. Vor allem abends und nachts war das schlimm. Stündlich bin ich aufgestanden #gaehn
Jetzt ist sie 9 Monate alt und es wird besser.

Versuch es nochmal mit dem Osteopathen. Ansonsten weiß ich auch von anderen Müttern das man es einfach nur aussitzen kann.... :-[
Schon beim Kinderarzt gewesen? Dann kannst du ja organische Ursachen ausschließen. Habt ihr die Nahrung mal gewechselt? Nicht jedes Kind verträgt jede Milch (Hersteller).

Das einzige was bei uns ab und an geholfen hat war eine Wärmflasche auf dem Bauch, Viburcol-Zäpfchen (kann der Kinderarzt aufschreiben, sind pflanzlich) und Sab Simplex.
Wenn du Sab Simplex zuhause hast, probier das mal mit dem Schnuller zu geben. Hab den Tip von meiner Hebi bekommen. Immer wenn die Koliken akut da waren hab ich ihr so 4 Tropfen auf den Schnuller gemacht und den Schnuller gegeben. Das kannst du ein paarmal hintereinander machen. Bei uns hats geholfen, wenigstens für eine kurze Zeit hat meine Kleine sich dann entspannt.
Wenn ich das Zeug vor der Mahlzeit mit dem Löffel in den Mund gegeben hab hat das nie geholfen.
Laut meiner Hebi entspannen sich die Kinder wenn sie am Schnuller das "süße" Sab Simplex runtersaugen und dann können sich Blähungen besser lösen. Bei uns hats gestimmt und Joy ist teilweise sogar eingeschlafen.

Alles Gute!!! #liebdrueck

Beitrag von shiela1982 08.02.11 - 20:40 Uhr

hi,

du arme , das hab ich auch schon hinter mir.
haben auch 3 monate lang kaum ein auge zu gemacht,oh man!

bei uns hat am besten carvum carvi zäpfchen geholfen, da können die kleinen gut pupsen!da ist kümmel drinnen.
viberucol zäpfchen bei unruhe.
sab simplex haben wir zwar auch gegeben aber glaub nicht das es was geholfen hat.
und kleiner tipp "aufpassen" beim osteopathen.
mein kinderarzt sagt, das diese sicherlich gut sind bei geschichten mit wirbelsäule fehlstellungen aber heut zu tage ist es "inn" bei jedem pups da hin zu gehen.die machen wahnsinnig viel geld für dinge die dann doch nicht helfen...
ich selber hab keine erfahrungen.
auch mit diesem kiss syndrom usw.

also diese zäpfchen kann ich dir schon empfehlen!

lg shiela mit leyla 7 monate

Beitrag von seluna 08.02.11 - 21:33 Uhr

du arme, lass dich mal trösten #liebdrueck

Ich kenne solche Koliken allerdings gar nicht von meinen Kindern.
Meine Kinder bekamen von Anfang an 2-3 Tropfen (von den Link unten), wenn ich merkte das da Bauchweh in Anmarsch sind.
Zu schlimmen Zeiten bekamen sie von Haus aus 1-2 tropfen zu jeder Mahlzeit.
Mein Sohn bekam es direkt in die Milchflasche, meine Töchter (stillkinder) in die Teeflasche oder ich habe etwas Muttermilch in eine Teeflasche gespritzt (menge für ca 5 Saugzüge) und da die tropfen rein.
Geht auch mit einem Teelöffel und Muttermilch, aber die Tropfen sind sehr intensiv im Geschmack, nach Kräutern und das mögen die zwerge nicht so.

http://group.madaus.com/lu/products/carminativum_hetterich.html

so, nun geht sicher gleich das Geschrei los...das ist Alkohol drin.
Klar, berechtigt aber ich habe mich deshalb auch mal damit auseinadergesetzt.

Als erstes, das ist ein rein pflanzliches Medikament, daher der Alkohol, sonst wären die Tropfen nicht haltbar.
Die Menge Alkohol, die in den 2 tropfen zu finden ist, ist wesentlich geringer als die Menge die der menschliche Körper selber Produziert.

Ich habe die ganze andere Batterie an Blähtropfen durch und bin wieder bei Carnemativum gelandet, die Tropfen bekam sogar ich schon als Baby....und ich lebe noch. :-D

Ich schwöre auf diese Tropfen.

Beitrag von pelsine 08.02.11 - 21:46 Uhr

Hallo maus0111,

ohhhh ja, dass kennen wir nur ZU GUT!!
Die 3 Monatskoliken und die abendlichen Schreiphasen haben meinem Mann und mir bestimmt etliche Nerven gekostet... Wir haben auch verschiedene Tips bekommen und eins nach dem anderen ausprobiert, geht auch nicht anders, da ja jedes Kind anders ist und sie verschieden darauf regieren. So wurde uns z. B. auch von unserer Hebamme der Tip gegeben, wir sollten dem Kleinen mal eine Messerspitze Milchzucker in die Milch tun, da er auch zu den Blähungen (bzw. den "Nicht-Blähungen", da sie ja leider meistens nicht raus wollten) oft harten Stuhl hatte... Gesagt, getan - aber leider hat das nur einen Tag gut geholfen und wurde den anderen Tag noch schlimmer wie zuvor! Wir sind dann Abends mit ihm sogar ins KH gefahren, weil er gar nicht mehr aufhören wollte zu schreien. Der Arzt dort erklärte uns, dass es halt Kinder gibt (wie unseren Sohn) wo Milchzucker leider den umgekehrten Effekt hat und zwar das es in ihrem Bäuchlein gährt und somit zu noch mehr Bauchschmerzen führt. Man kann sich vorstellen, wie wir uns da gefühlt haben - da wollten wir ihm helfen und dann das! Die Hebamme hatte es ja nur gut gemeint, es tat ihr auch sehr leid, dass es so gekommen ist. Jedenfalls hatte uns dieser Arzt die Tropfen Espumisan Emulsion aufgeschrieben (man bekommt sie auch ohne Rezept) und sie haben tatsächlich dem Kleinen geholfen!
Wir haben ihm dann immer die angegebene Menge mit in die Flasche getan und nach dem ersten Mal hat er so extrem gepupst, das wir dachten er fliegt uns gleich davon ;-)!
Da sich sein fester Stuhl aber leider nicht wirklich gebessert hat, haben wir noch mit einer Homöopathien Kontakt aufgenommen und die gab uns den Tip auf Lactosefreie Milch fürs Erste umzustellen, da es häufig vorkommt, dass Babys die LactoseMilch anfangs nicht vertragen.
Danach hatten wir dann endlich ein glückliches, zufriedenes Baby...natürlich kommt es trotzdem auch weiterhin hier und da vor, dass er sich mal "ausweinen" muss....

Übrigens, jetzt ist er 6 Monate alt und wir können ihm die ganz normale PRE bzw. 1er Nahrung geben, d. h. also nicht, dass er Lactoseintoleranz hat, nur weil er die Anfangs nicht vertragen hat... und wegen dem abendlichen Schreikonzert meinte meine Hebamme damals zu mir, dass Babys das häufig Anfangs (zusätzlich zu den Darmprobleme) haben, da sie so versuchen die Eindrücke des Tages zu verarbeiten...

Jedenfalls hoffe ich, ich konnte Dir wenigstens ein paar hilfreiche Tips geben und wünsche Dir, dass es Deinem kleinen Schatz #baby bald besser geht und Du auch wieder etwas mehr zur Ruhe kommst!! #liebdrueck

Liebe Grüße pelsine

Beitrag von oosueoo 08.02.11 - 23:26 Uhr

hallo maus0111

das gleiche problem hatten wir auch...

ich kann dir nur den tipp geben die milch umzustellen, entweder aptamil comfort oder beba sensetiv!
bei uns hat es geholfen, seit dem ist es viel viel besser geworden!!!!!

liebe grüße