Wie hoch liegt das Risiko eienr Fehlbildung bei IVF?? Was tun..Samen..

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von miramara 08.02.11 - 22:42 Uhr

Hallo ihr Lieben,
die Medien verunsichern mich...gibt es wirklich ein höheres Riskio ein krankes oder behindertes Baby nach einer IVF zu bekommen?

Bei uns liegt es an ihm ( wenig& langsames Sperma und vorallen nur 2% intakt), bei mir ist soweit alles okay...dennoch habe ich Angst und hoffe ihr könnt mich beruhigen bevor wir uns zu dem Schritt entschliessen...

Gibt es vorab die Möglichkeit gesondert zu schauen,ob die Erbanlagen, das Sperma okay ist...

Ich bin übrigens 35, er 40, beide sind wir halbwegs fit und schlank und seit einigen Monaten ex Raucher...

Danke für eure Hilfe

Beitrag von madigaa 09.02.11 - 00:12 Uhr

nanana #nanana

klingt nach Icsi, ist aber für euch von der Behandlung her gleich der Ivf, nur dass die nicht die aufbereiteten Samen mit deinen EZ in die Petrischle schmeissen, sondern das schönste Spermium direkt in die EZ einspritzen...

Das worum du dir Sorgen machst, das Risiko ist nicht signifikant höher als bei einer auf natürlichem Wege zustande gekommenen SS auch...

lg madigaa

Beitrag von motmot1410 09.02.11 - 00:31 Uhr

Nur so viel: Ich bin nach einer ICSI schwanger und trotzdem wurden Dinge, wie die Nackenfaltenmessung nicht ohne weiteres von der KK bezahlt. Die ICSI gilt also in der Pränataldiagnostik nicht als Risikofaktor.
Und auch der Prof. in der Pränataldiagnostik sah kein erhöhtes Risiko. Er meinte, dass man sich zwar inzwischen einig ist, dass es ein 2% höheres Risiko gibt, aber die Ursachen dafür liegen eher bei dem höherem Durchschnittsalter der Paare und eventuell bei der Sterilität.
Ob Du Dir nur wenigen 2% mehr Gedanken machen brauchst? Keine Ahnung...mich hat es nicht beunruhigt. Allerdings hätte ich auch mit einem behindertem Kind leben können. Das Leben ist halt riskant und wenn einen so ein Schicksal trifft, dann ist es doch eigentlich irrelevant, wie hoch das Risiko war.
Aber so dramatisch, wie es oft in den Medien dargestellt wird, ist es nicht ;-)

P.S. Ihr könnt vorab zur einer humangenetischen Beratung gehen und überprüfen lassen, ob ihr ein individuell erhöhtes Risiko für bestimmte Erberkrankungen habt.
Außerdem könntest Du Deine EZ vor der Befruchtung untersuchen lassen (Stichwort: Polkörperdiagnostik). Ob das bei Dir sinnvoll ist, wird Dir Dein Arzt sagen können. Es ist halt eine invasive Methode, die sich negativ auf Deine Erfolgschancen auswirken kann.
Die Spermien lassen sich nicht untersuchen. Aber mit 40 Jahren gehört Dein Mann auch noch keiner Risikogruppe an.
Nach der Befruchtung sind derartige Untersuchungen nicht mehr erlaubt (zumindest nicht in D.)

Beitrag von shiningstar 09.02.11 - 05:36 Uhr

Es gibt es minimal erhöhtes Fehlbildungsrisiko (die Humengenetikerin sagte uns mal 3,5 % im Vergleich zu 3 % bei normalen Schwangerschaften -wobei eine Fehlbildung ja auch was Kleines wie ein krummer Finger sein kann).

Aber: Das liegt nicht am Verfahren an sich, sondern meistens haben die Eltern genetische Defekte (als wenn Mutter Natur eine Art Stoppschild mit der Unfruchtbarkeit aufgebaut hat...). Ihr könntet vor der ICSI (bei dem SG wird es keine IVF!) zur Humangenetik gehen und eine Chromosomenanalyse machen lassen.

Und manchmal gibt es auch andere Ursachen. Mein Mann z.B. ist 37 Jahre alt, seit 31 Jahren spielt er im Verein Fußball, ist generell sportlich, Nichtraucher sein Leben lang, wenig Alkohol und vor allem selten, wir ernähren uns gesund usw...
Er hatte als Kind Mumps, das hat gereicht...
Ob es in der Familie was erbliches ist, mag ich ausschließen, denn seine Eltern haben sieben Kinder bekommen und seine Geschwister haben auch schon Kinder.

Wir sind durch eine ICSI schwanger geworden und bei uns wurde die Nackenfaltenmessung und Feindiagnostik von der Krankenkasse bezahlt....