Eisenprobleme.... Wer noch?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von fibi7 09.02.11 - 07:32 Uhr

Hallo,

ich habe seit Jahren eine Eisenmangelanämie hervorgerufen durch eine Resorptionsstörung. Ich kann kein Eisen aus der Nahrung oder durch Tabletten aufnehmen und brauche laufend Infusionen.

Wem geht es noch so?
Welches Präparat bekommt ihr und wie oft?
Seit ihr unter der Infusionstherapie stabiler?
Halten eure Venen das ständige Infundieren aus?

Wegen einiger schwerer Infekte hatten wir eine Infusionspause gemacht und deshalb habe ich aktuell einen herben Rückschlag. Eisenspeicher sind komplett leer, Ferritin ist nicht mehr nachweisebar, Hb war nur noch bei 9.

Lg von der fibi

Beitrag von wolli-andi 09.02.11 - 10:31 Uhr

Hallo Fibi,

meine Großmutter(väterlicherseits) hat sowas auch, nur ist die eben schon 80 Jahre, sie bekommt alle 3 Monate Infusionen und ansonsten macht man bei ihr nicht mehr viel, weil sie eben schon so alt ist, nach diesen Infusionen geht es ihr immer deutlich besser,leider hält das max 4 Wochen an, dann ist der Abbau wieder deutlich erkennbar.

Welche Infusion sie da bekommt, kann ich namentlich nicht benennen,Ihre Venen sehen nicht gut aus, aber sie ist eh nur noch Haut und Knochen...sie fühlt sich sehr schlapp, müde und gebrechlich...

Hilft Dir wahrscheinlich nicht wirklich weiter...aber naja

Alles Gute für Dich!

wolli

Beitrag von fibi7 09.02.11 - 11:05 Uhr

oh danke, wolli....

nur alle drei monate infusionen? hm.... um einigermaßen erfolgreich zu sein bekomme ich die zwei mal die woche....

etwas nervig das ganze. ich bin erst 33 jahre alt und werde die infusionen wohl "lebenslänglich" brauchen...

trotzdem lieb, dass du geschrieben hast. gibt eigentlich soweit ich weiß, nicht viele i.v. präparate. ich kenne nur ferlecit und ferrinject...

lg
fibi

Beitrag von nadineriemer 09.02.11 - 12:22 Uhr

Hallo,
mein Hb Wert ist nur noch auf 5.Bekomme Ferrlecit 62,5mg auch per Infusion 1 mal in der Woche.

Nadine

Beitrag von fibi7 09.02.11 - 21:08 Uhr

hallo nadine,

welche ursache hat der niedrige hb bei dir ?

lg
fibi

Beitrag von nadineriemer 09.02.11 - 23:38 Uhr

Hallo,
so genau wissen wir es noch nicht.Eisenmangel hatte ich schon immer und Tabletten/Tropfen nahm mein Körper nicht auf.So richtig schlimm ist es nach meiner Geburt vor 4 Monaten gekommen.In der Schwangerschafft hatte ich auch erheblichen Eisenmangel,es musste Blut gegeben werden,damit meine kleine keine Schäden durch Sauerstoffunterversorgung u.s.w bekam.Während der Geburt habe ich dann nicht wenig Blut gelassen und ich glaube 14 Tage nach der Geburt bin ich zusammen gebrochen.Die Ärzte sagen mitlerweile das ich Blutleer durch die Gegend gehe.Genauere Untersuchungen stehen noch aus.Was ist es den bei Dir oder wissen sie es auch nicht so genau?

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag von fibi7 10.02.11 - 07:35 Uhr

Hallo Nadine,

die Hauptursache ist, dass ich über die Nahrung kein Eisen aufnehmen kann. Es wurde ein sog. Eisenresorptionstest gemacht. Also orale Eisengabe, dann stündliches Blutnehmen, und es kam eben dabei raus, dass kein Eisen im Blut ankommt.

Eine Zöliakie wurde ausgeschlossen. Habe aber so allerhand Allergien und Unverträglichkeiten und auch eine chronische Gastritis.

Ich habe auch schon immer Eisenmangel, aber unbehandelt funktioniert es eben nicht...

Ich hab eben noch so ein paar andere Erkrankungen, die das Ganze nicht besser machen...

Lg
Fibi

Beitrag von kuebi 11.02.11 - 14:57 Uhr

Hallo fibi,

mir geht bzw. hoffentlich ging es genauso. Über Jahre hinweg Eisenmangel bzw. eben eine Eisenmangelanämie. Bei mir kams von meinem Crohn. Habe ständig Blut verloren und ich habe auch so schlecht welches aufgenommen. Tabletten haben nichts gebracht. Nur Nebenwirkungen. Deswegen auch die Eisenspritzen.

In der Zeit wo ich sie 1-2 pro Woche bekommen habe, hatte ich einen hb und Ferritin von jeweils 7. Also doch ein bißchen zu wenig. Der Rekord mit den Spritzen war dann ein Ferritin von 33 und hb von 11. Aber sobald wir sie weggelassen hatten gings wieder bergab.

Ich habe Venofer gehabt. Anfangs mit niedriger Konzentration, aber nun zum Schluss warens hunderter. Sind glaub die höchsten davon.

Meine Venen haben es relativ gut mitgemacht. Nur mit der Zeit hats mir weh getan, da man immer an der selben Stelle stechen musste. Sonst war nix zu bekommen.

Ich kann gar nicht sagen, obs mir unter den Spritzen so viel besser ging. Ohne wäre es mir schlechter gegangen, soviel weiß ich.

Ich wurde jetzt vor 2 Monaten operiert und hoffentlich ist mit Entfernung des Darms auch der ewige Eisenmangel Geschichte.

LG kuebi

Beitrag von fibi7 11.02.11 - 15:38 Uhr

hallo kuebi,

lieb dass du schreibst.

klingt ja auch nicht grad besonders. ich finde den eisenmangel schon sehr belastend. irgendwo steht immer noch im raum, dass irgendeine unverträglichkeit/allergie mitverantwortlich ist. vielleicht doch sprue, trotz negativer diagnostik vor 2 jahren.

ich hab auch eine chronisch errosive gastritis, antrumgastritis. kann man nix machen. zumindest nicht mehr, als wir ohnehin tun....

ich drück dir die daumen, dass du wenigstens deinen eisenmangel in griff hast...

lg
fibi