Gestern Geburtsplanung und nun nur noch verunsichert... :( Meinungen

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von grachtenela 09.02.11 - 07:58 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben.

Vor ca 14 Tagen hab ich euch ja schon gesagt das ich wieder einen Kaiserschnitt haben müsste, da die Ärztin aus dem Krankenhaus sorge hat wegen meiner Narbe aus der letzten Notsectio.

Nun sollte ich gestern nochmal zu einem Gespräch in die Klinik. Diesmal war ein anderer Arzt da. Im ersten Moment dachte ich auch, OH gut ne weitere Meinung.

Er hat mich dann aufgeklärt das ich DOCH natürlich entbinden kann und das auch versuchen soll. Das die Naht zwar aufreißen kann, das Risiko aber sehr gering sei und die gefahren eines Kaiserschnitts höher lägen als das diese Naht aufgeht. Das allerdings in dem Falle einer Ruptur mein Leben und das des Baby´s in Gefahr seien und wir nun bis nächste Woche überlegen sollen was wir machen wollen.

Super ich darf doch dachte ich dann noch auf natürlichem Weg. Also ab zum Gyn, da ich auch gestern meine nächste Vorsorge hatte.

Mein Knirps wiegt nun ca 4470g :D
Er sagte, er versteht nicht wieso man mir so ne Angst macht, selbst wenn es zu einer Ruptur kommen würde, wäre das alles Kalkulierbar und sowohl für mich als auch das Baby bestünde KEINE so große Gefahr mehr wie früher. Unschön wäre nur, das es dann ein Not-KS in Vollnarkose würde. Auch wenn er natürlich nicht sagen will, das das keinerlei Risiken hat. Aber nicht so sehr das ich es nicht natürlich versuchen sollte.

Jetzt überleg ich die ganze Zeit was ich nun tun soll. Ich will so gerne natürlich entbinden. Wollte ich ja bei meinem Spatz auch schon.

Nur hab ich vor lauter Info´s gestern echt nen scheiß Traum gehabt (liege im Krankenhausbett und muss mich von meinem Sohn (3) verabschieden da ich im sterben liege :(((( *heul*) Klar war das nur nen Traum, aber ihr wisst selber wie sehr so was einen in der Schwangerschaft mitnehmen kann.

Was würdet ihr mir raten? Sectio? Spontan? Wie sind die Erfahrungen von Mehrfachmamis die ggf die erste Geburt auch via Sectio hatten und dann die 2. Spontan?

Danke und sry das lange #bla

Beitrag von grachtenela 09.02.11 - 08:02 Uhr

sry ^^ 2470g natürlich ^^

Beitrag von nolast 09.02.11 - 08:05 Uhr

Hallo,
also mein Sohn wird nächste Woche 4 Jahre alt und ich bin jetzt in der 13 SSW schwanger, mein FA hat mir gesagt ich könnte ganz normal entbinden, da mein Kaiserschnitt schon über drei Jahre her ist! Das wäre so eine lange zeit, das es fast so wäre als hätte ich noch keinen gehabt! Nur wenn man innerhalb von 2 Jahren nach einem Kaiserschnitt entbindet ist da eine gefahr, das die Narbe reißen könnte. Aber nach über 3 Jahren nicht mehr. So haqt man es mir gesagt, aber ich denke da gibt es viele meinungen. Ich werde auf jeden Fall normal entbinden, wenn nicht noch irgendwelche komplikationen auftreten!
Ich würde mir noch ne meinung einholen! Mach Dich nicht so verrückt, es wird schon alles gut werden! Drücke Dir die Daumen :-)
LG Astrid

Beitrag von melina2003 09.02.11 - 08:07 Uhr

Hallo ,

also anhand des gewichts würde ich mich klar zum KS entscheiden ;-)

Ich hab meine ersten beiden Kinder spontan entbunden und den 3. via WKS.
Unser 4. Muckel kommt nun auch via WKS , liegt aber unter anderem da dran , das meine alte KS Narbe sehr dünn ist , ich eine bitterböse Symphysenlockerung habe und noch einiges anderes.

Ich hab nun auch mehrere Ärzte durch , und nur einer sagte ich könnte spontan entbinden.
Alle anderen haben nach ausmessen der Narbe gesagt , das das Risiko , das meine narbe reisst , so enorm hoch wäre , das sie es nicht spontan versuchen würden.
Allerdings kommt bei mir nicht nur die dünne narbe zum vorscheinen , sondern meine Gebährmutterhaut ist sooo dünn , das sie unter normalen wehen auch reissen kann.

Daher stand für mich ganz klar fest : KAISERSCHNITT !!!!

Und ganz ehrlich ?
Ich würd immer wieder den KS bevorzugen.

Meine Friseurin hat auch nen zwerg mit 4500 gr. bekommen.
Lag 24 std in den Wehen , bis die Ärzte feststellten , das der Zwerg nicht durch passt .
Das Resultat war , das sie die ganze nacht mit wehen im Kreissaal lag , und am nächsten Morgen ein KS gemacht werden musste.
Die PDA ist daneben gegangen , hat erst beim 3. stechen funktioniert und sie konnte sich weil sie 2 tage taube beine hatte nicht um ihr Kind kümmern.

Wie gesagt , ich würde daher den KS bevorzugen , es ist alles Planbar und du musst nicht unter der Geburt mit der Angst leben , das irgendwas reissen könnte.

LG

Beitrag von schnullabagge 09.02.11 - 08:42 Uhr

Hallo!
Oh je, ich kann das verstehen, dass man nach solchen Gedankengängen erstmal Alpträume bekommt.
Wenn der Arzt aber der Meinung ist, dass es natürlich geht, dann ist das doch ein gutes Zeichen.
Er weiß sicher wovon er spricht!

Ich hoffe auch heute auf eine verständnisvolle Ärztin zu treffen. Meine FÄ ist leider anderer Meinung als ich, was die Entbindung nach Section (immerhin fast 5 Jahre her) aus BEL angeht.

Du solltest das noch mit einer Hebamme besprechen, die machen einem oft mehr Mut und haben mehr Verständnis und Zeit sich die Sorgen anzuhören die man hat.

Wenn du allerdings deine Angst nicht loswerden kannst und schon mit dieser "Beklemmung" in die Geburt gehts, dann würde ich wohl eher zur Section tendieren.

Aber so ein kleines Würmchen,... das schaffst du ganz bestimmt!

Lg Steffi

Beitrag von nike1972 09.02.11 - 09:43 Uhr

Hallo!
Wenn ich sowas lese:
"Er sagte, er versteht nicht wieso man mir so ne Angst macht, selbst wenn es zu einer Ruptur kommen würde, wäre das alles Kalkulierbar und sowohl für mich als auch das Baby bestünde KEINE so große Gefahr mehr wie früher. Unschön wäre nur, das es dann ein Not-KS in Vollnarkose würde. Auch wenn er natürlich nicht sagen will, das das keinerlei Risiken hat. Aber nicht so sehr das ich es nicht natürlich versuchen sollte. "
kommt mir das Frühstück wieder hoch.

Ich hatte eine vollständige Ruptur nach Sectio (und ich hatte KEINE hausgeburt oder geburtshausgeburt) - und wüsste wirklich gerne, was dabei noch kalkulierbar sein sollte?? Mein Kind ist erstmal intra-uterin verstorben und dann reanimiert worden; den rest erspar ich dir jetzt.
Ich selbst hatte nach Worten sämtlicher Ärzte ein Heidenglück, dass ich es geschafft habe.
Ich lese hier so oft, wie die Risiken einer Ruptur nach Sectio heruntergespielt werden - ja, mag sein, dass es selten passiert, aber was nützt dir die statistik, wenn du die Ausnahme bist, die die Regel bestätigt???
Zu dieser Ruptur ist es überhaupt nur gekommen, weil ich mich - beeinflusst von all den gesprächen (auch hier im Forum), dass es für ein Kind soooo viel besser ist, wenn es spontan zur Welt kommt - für eine Spontangeburt nach Sectio entschieden habe.
Hätte ich die Sectio genommen (die ich nebenbei bemerkt dann auch letzentlidhc bei Kind Nr 2 hatte), würde mein Kind noch leben und ich würde nicht gerade meine dritte SS in Panik verbringen, ob die Narbe die SS übersteht.
Also meine Meinung ist ganz klar: ich würde jedesmal wieder die Sectio wählen!!!!!!
Und mal abgesehen davon - die Nebenwirkungen der Sectio waren beim zweiten Mal viel weniger schwer zu ertragen als beim ersten Mal...