Wieviel Sexpartner darf man gehabt haben?

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Beitrag von marly1 09.02.11 - 08:39 Uhr

Weiter unten gabs eine Frau, die einen Mann kennengelernt hat, der mit 30 Frauen Sex hatte. Thema HIV Test- find ich auch super wichtig.

Aber- da gabs dann Antworten, dass 30 Frauen gehabt zu haben, als ekelig empfunden wurde. Warum nur? Meiner Meinung nach sagt das nicht mehr über den Menschen aus, als dass er oder sie eher aus dem Bauch raus handelt, wenn ich da überhaupt mit meiner Vermutung richtig liege.
Ich habe schon mehrere Männer kennengelernt und mein Ex Mann zum Beispiel hatte da schon noch wesentlich mehr Frauen, dennoch war und ist er ein sehr treuer Mensch, wenn Liebe im Spiel ist. HIV Test war da natürlich Pflicht, obwohl er sich schützt. Er ist halt ein impulsiver Mensch, der sich im Kopf keine Schranken setzt, die andere vorgeben.

Ähnlich ist es bei mir. Und ich kann sicher sagen, dass ich eine treue Seele bin, wenn ich mich einmal entschieden habe und liebe.
In den Phasen, wo ich solo war, habe ich relativ schnell Männer kennengelernt, mit denen dann auch mehr lief, allerdings nicht als ONS, sondern eher aus der Folge, dass man sich anziehend und nett fand und Zeit miteinander verbracht hat.

Ich finde grundsätzlich, die Frage nach den Vorgänger/innen ist immer verfänglich. Sind es wenig, Zweifel ich vielleicht an der Wahrheit, sind es zuviele, fehlt evtl. Die Exklusivität.
Also wenn man schon fragt, sollte man mit der Antwort leben können.

Mich würde die Zahl an sich gar nicht erschrecken, finde es super, wenn mein Partner ehrlich ist und dann auch noch zugibt, sich nicht immer geschützt zu haben. Damit habe ich alle Optionen, MICH zu schützen. Fänd ich mir gegenüber mehr als fair.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht? Was sagt die Zahl für euch aus? Warum löst sie bei einigen Ekelgefühl aus? Was leitet ihr daraus ab?

LG
Marly

Beitrag von rissa06 09.02.11 - 08:42 Uhr

soviele wie man braucht. safty first aber dennoch soviele wie benötigt werden und spaß dran haben

Beitrag von sannymaeusl 09.02.11 - 08:50 Uhr

Huhu Marly,

kann dir da eigentlich größtenteils zustimmen. An sich ist er irrelevant wieviele Sexpartner jemand schon vor einem hatte, solang man der Beziehung treu ist bzw es von vorn herein klar ist, dass es eine offene Beziehung sein soll. Was mich allerdings ärgert ist immer noch die sture Ansicht, dass eine Frau die mit vielen Männern schläft als Schlampe bezeichnet wird wo hingegen sich die Männer austoben können.

Schutz ist immer wichtig, das ist klar und sollte höchste Priorität haben. HIV Test sollte dennoch in gewissen Abständen bei vielen wechselnden Partnern getan werden.

LG Sanny

Beitrag von myoffspring 09.02.11 - 08:52 Uhr

Ich bin 28 und habe mit überdurchschnittlich vielen Männern geschlafen, mein jetziger Mann mit überdurchnittlich vielen Frauen. Wir haben beide kein Problem damit, solange das der Vergangenheit angehört.

Ich finde es recht engstirnig Menschen nach der Anzahl ihrer Partner zu beurteilen.

Beitrag von lichtchen67 09.02.11 - 09:00 Uhr

Ich sehe das völlig entspannt, was vor mir war war vor mir. Es ist für mich persönlich wichtig zu wissen was vorher war, weil es zum Leben meines Partners gehört, aber es kann mich nicht verletzen oder sowas, war ja vor mir.

Für mich ist wichtig, dass mein Partner während seiner 15 jährigen Ehe absolut treu war - in der Singlezeit hat er quasi gepoppt, was nicht bei drei auf den Bäumen war - aber das ist ok, da is man ja Single.

Was ich daraus ableite? Das er ein sexuell interessierter Mensch ist :-).

Lichtchen

Beitrag von seelenspiegel 09.02.11 - 09:01 Uhr

<<<Was sagt die Zahl für euch aus? >>>

Nichts. Was war ist vergangen, und auch wenn es durchaus prägt, ist das "hier und jetzt" das was zählt.


<<<Warum löst sie bei einigen Ekelgefühl aus?>>>

Weil hier viele Pappenheimer vertreten sind, deren Vorstellungen von Moral so fadenscheinig ist, wie eine Mottenzerfressene Decke, und so scheinheilig wie die Meinung des Papstes in Bezug auf Kondome.


<<<Was leitet ihr daraus ab?>>>

Das gleiche wie aus der Zahl selbst....nichts.




Zum Vergleich frag hier mal die User nach der Interpretation von "Treue"......ein grosser Teil wird sich nur auf die rein körperliche Treue beziehen. Das gleiche beim Thema Eifersucht, Kontrollwahn über den Partner, alleine weggehen des Partners, Mann hat eine beste Freundin.....etc.


Hinter allem steckt eigentlich nur die blosse Verlustangst, sowie/oder Unsicherheit ......nicht mehr und nicht weniger. Lustig was daraus so alles resultieren kann, und wie weit das seine Kreise zieht, nicht wahr?

Beitrag von marly1 09.02.11 - 09:37 Uhr

Die eigene Unsicherheit und ansatzweise Verlustängste kenne ich. Ich glaube, dass kommt bei vielen mehr oder weniger stark ausgeprägt immer wieder mal vor. Das das allerdings sooo weite Kreise zieht, ist für mich kaum nachzuvollziehen, erst recht nicht, wenn man älter wird und einem daran gelegen ist, sich offen mit seinem Partner und Freunden auszutauschen. Mich irritiert dieses Getue mancher immer mehr. Wenn nur mehr den Mut hätten, zu sich und den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu stehen, das würd mir das Leben echt leichter machen.

Wenn ich mich schon über sowas aufrege, wie soll dann Vertrauen entstehen, das Gefühl, offen sein zu können, ohne dass ich in der Luft zerrissen werde?

letztlich geht es hier wohl um mehr, als nur um die Zahl. Es geht um Toleranz und den anderen sein lassen können.

mir gehen dazu so viel Dinge durch den Kopf, dass würd den Rahmen hier wohl sprengen.

Beitrag von seelenspiegel 09.02.11 - 10:01 Uhr

<<<Ich glaube, dass kommt bei vielen mehr oder weniger stark ausgeprägt immer wieder mal vor>>>

Natürlich....in gesundem Maß ist das denke ich sogar wichtig, da ein völliges fehlen wohl bedeuten würde, dass man sich entweder viel zu sicher ist was den Partner angeht- und das ist nie gut, oder von Liebe eigentlich schon keine Rede mehr sein kann.....aber viele übertreiben es vehement.


<<<wenn man älter wird und einem daran gelegen ist, sich offen mit seinem Partner und Freunden auszutauschen>>>

Der Austausch mit dem Partner sollte eigentlich unabhängig vom Alter stattfinden.

Der Austausch mit Freunden.....mhh....das ist so eine Sache.

Ich habe dahingehend bis auf wenige Ausnahmen mit denen ich auch mal über "delikatere" Dinge reden kann dahingehend keine guten Erfahrungen gemacht, und bringe Themen die die Sexualität betreffen im Freundeskreis nicht mehr zur Sprache, weil gerade bei bestimmten Dingen, die vielleicht nicht der allgemeinen Norm entsprechen, eine Art "Reduzierung" stattfindet, die leider oft über ein gesundes Maß an Neugierde hinaus geht, und irgendwann weit übers Ziel hinaus schiesst, oder umgekehrt sogar in Ablehnung enden kann.

<<<Wenn nur mehr den Mut hätten, zu sich und den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu stehen, das würd mir das Leben echt leichter machen.>>>

Inwiefern beeinflussen dahingehend "fremde" Leute, bzw. deren eigene Ängste, Unsicherheiten und unterdrückten Wünsche Dein Leben?

Beitrag von marly1 09.02.11 - 10:19 Uhr

Sie beeinflussen mein Leben dahingehend, dass ich mich nicht frei äußern kann. Ich Rede gerne Klartext und die Erfahrungen haben mir gezeigt, dass das v.a. bei Frauen nicht gut ankommt. Ich habe zum Beispiel eine beste Freundin, der ich auch nach so vielen Jahren manches, für mich wichtiges nicht anvertrauen mag. Weil es so enden kann, wie du es beschrieben hast. In Schubladendenken oder Ablehnung. Ich möchte einfach keinen Stress mit ihr, deswegen Red ich an manchen Stellen drumherum. und es ist so, auch ich kann mit den meisten nicht über alles reden.
dennoch weiss ich, dass, wenn beide Gesprachspartner offen sind, Begegnungen viel intensiver und befreiender sein könnten.

So wie ich die meisten um mich herum wahrnehme, hält man den Ball lieber flach und wartet auf die oder den, der auch so offen ist und dann wird's gut.

Wenn ich dann so hier lese, wird das manches Mal bestätigt. bei dem Thema unten jedoch konnte ich einfach nicht nachvollziehen, was in den Köpfen vorgeht, dass man das ekelig findet. ich wollte das wissen, leider haben sich noch keine gemeldet, die das ekelig fanden.

übrigens hat Offenheit insofern was mit dem Alter zu tun, dass ich es gut nachvollziehen kann, dass man in jungen Jahren verschlossener ist und bei mir hat es lange gedauert, bis ich erkannt habe, wie gut alles sein kann, wenn ich zu mir stehen kann, in der Beziehung mein ich.

Meine Gedanken überschlagen sich, kannst Du verstehen, was ich meine?

Beitrag von seelenspiegel 09.02.11 - 11:06 Uhr

<<<Sie beeinflussen mein Leben dahingehend, dass ich mich nicht frei äußern kann>>>

Darin sehe ich für mich nicht wirklich eine Beeinflussung, nur mit ausgesuchten Leuten über spezielle Themen offen reden zu können, sondern einfach eine qualitative Selektion....so trocken sich das jetzt auch anhört.

<<<dennoch weiss ich, dass, wenn beide Gesprachspartner offen sind, Begegnungen viel intensiver und befreiender sein könnten. >>>

Natürlich, aber ich muss dennoch nicht mit jedem darüber reden können oder wollen.....wenige ausgesuchte Menschen oder sogar der Partner reichen eigentlich schon aus.

Es hat auch was mit gegenseitiger Rücksichtsname zu tun, jemandem nicht einfach ein Gespräch aufzudrängen, oder auf Teufel komm raus über etwas reden zu müssen, dass den Gesprächspartner gar nicht interessiert oder ihm gar unangenehm ist......unabhängig vom Thema.

<<<übrigens hat Offenheit insofern was mit dem Alter zu tun, dass ich es gut nachvollziehen kann, dass man in jungen Jahren verschlossener ist>>>

Nicht unweigerlich. Prägende Erlebnisse/Erfahrungen in welcher Form auch immer können auch in jungen Jahren stattfinden.

Sicher werden sie im Laufe der Jahre ergänzt...wiederlegt oder noch mehr bestätigt, aber dennoch gibt es Menschen, die mit 25 mehr erlebt haben als andere mit 50. Ich gebe Dir aber Recht, dass man irgendwann beginnt, manche Dinge mit zunehmender Zeit lockerer zu sehen, auf andere Art aber kompromissloser zu werden, ohne sich um jeden Pups von anderen Gedanken zu machen.

Beitrag von ayshe 09.02.11 - 09:22 Uhr

Den Thread, auf den du dich beziehst, habe ich nicht gelesen, aber frage mich, was denn daran eklig sein soll.
Vllt sind sich diejenigen nur bewußt, daß sie nicht besonders viele Varianten kennengelernt haben.

Eine höhere Zahl sagt für mich auch gar nichts über Treue aus.
Es gibt oder gab ja schließlich auch Singlezeiten.


Ich sehe es ganz genauso wie du. Mich würde es eher befremden, wenn ein Mann nur eine oder zwei Frauen gehabt hätte.
Und ich selber wüßte auch nicht, warum ich mir den Spaß nicht gegönnt haben sollte, als es sich eben seinerzeit so nett ergab.


Beitrag von marly1 09.02.11 - 10:33 Uhr

"als es sich seinerzeit so nett ergab"


:-):-)
Sehr süß formuliert!

Beitrag von mini-sumsum 09.02.11 - 09:27 Uhr

Hi,

also mir ist es völlig wurscht, wie viele es VOR mir gab. Wichtig ist, dass es jetzt nur noch mich gibt. Punkt.

Ich selbst bin um die 30 und kann meine Sex-Partner an zwei Händen abzählen. Dies aber auch nur, weil meine letzte Beziehung 10 Jahre anhielt.

Von meinem Partner weiß ich, dass er vor mir 3 feste Beziehungen hatte. Wieviele ONS es gab, weiß ich nicht, und es interessiert mich auch nicht.

LG
mini-sumsum

Beitrag von badguy 09.02.11 - 09:32 Uhr

M. E. hast du dir die Antwort schon selbst gegeben. In besagtem Thread wurde von einer weiteren geschlagenen Kerbe gesprochen.

Einige Menschen brauchen Exklusivität damit eine Liebe, eine Beziehung etwas besonderes ist. Nur hat jeder von uns eine Vergangenheit. Eine frühere Freundin hatte ein weit größeren "Erfahrungsschatz" als ich. Ja und? Muss ich als Single Enthaltsamkeit üben um einem eventuellen zukünftigen Partner zu gefallen? Ich denke, eine solche Frage muss man nur sich selbst beantworten.

Im betreffenden Thread war auch die Rede davon, dass ein HIV-Test das Mindeste ist, was zu fordern ist!

Schutz finde ich wichtig, existenziell wichtig und bevor meine damalige Freundin und ich ohne Schutz miteinander geschlafen haben, haben wir einen gemeinsamen HIV-Test gemacht.

Die Aussage, es eklig zu finden, wenn ein Mensch mit über 20 Partnern geschlafen hat, zeigt für mich eine beängstigende Intoleranz. Es geht nicht um einen Menschen, es geht darum, etwas zu verurteilen, worüber man

a) nicht wirklich Bescheid weiss, weil man den Menschen nicht mal kennt und
b) das einfach ein Stück fern der eigenen "roten Lebenslinie" liegt.

Beitrag von marly1 09.02.11 - 10:29 Uhr

ja, ich hab schon meine Antwort auf meine Fragen, mich hat interessiert, wie andere das sehen und die Fragen für sich beantworten.

ich finde diese Intoleranz auch beängstigend und vor allem, wie wenig manche rechts und Links der roten Linie zulassen können.

Da bin ich froh, dass meine Moralvorstellungen andere sind. Nichtsdestotrotz ist es schade, dass bei einigen so früh die Schranke fällt und Verurteilungen stattfinden.

ich für meinen Teil könnte einiges aus meinem Leben in Gegenwart solcher Personen nie und nimmer erwähnen, ohne in der Luft zerrissen zu werden.

und mit dem Verstand kann ich mancher Argumentation nicht beikommen hier.

Beitrag von badguy 09.02.11 - 12:04 Uhr

Jetzt geht es ans Eingemachte. :-D

Wie du schon schreibst, sprechen wir über Moralvorstellungen. Zu der eigenen Vorstellung über ein Thema kommt noch mal das Selbstverständnis dazu. Wie sieht sich ein Mensch und seine Meinung.

Ich wähle einfach mal ein Beispiel aus meiner Familie, damit sich hier keiner auf den Schlipps getreten fühlt.
Für meine Mutter gab es den ultimativen moralischen Wert jungfräulich in die Ehe zu gehen. Das ihre Mutter heiraten musste, hat sie immer mit Scham erfüllt, das ihre Schwiegermutter mit Zwillingen heiraten musste mit Schadenfreude. Gefordert hat sie das auch von meiner Schwester und mir und ist erwartungsgemäß auf taube Ohren gestoßen. Meine Schwester und ich haben da quasi eine Schnittmenge gebildet. Da läuft die rote Linie parallel. Irgendwann ging es mal beim Bier um Piercings. Mein Schwager hat sofort vom Leder gelassen, meine Schwester mit. Ich saß da, grinsend und meinte nur "Ich find Piercings cool, mir gefällt das!". In diesem Augenblick habe ich die rote Linie meiner Schwester schlagartig verlassen. "Dann bist du ja bestimmt auch schon mal in einem Swingerclub gewesen!"

Einen "normalen" Menschen würde man an dieser Stelle fragen, was a mit b zu tun hat, bei solchen Menschen kannst du das knicken.

Je weiter du diese rote Linie des anderen verlässt, desto heftiger fällt die Sanktion aus, findet das ganze in einer Gruppe statt, fällt die Meute über dich her.

Triffst du jetzt auch noch auf einen Menschen, der sich selbst für nahezu unfehlbar hält, ist das Dilemma perfekt. Solche Menschen lassen keine Meinung außer der eigenen gelten. Achte mal darauf, solche Menschen sind häufig anderen gegenüber negativ eingestellt, sie suchen sehr schnell an einem Menschen das Haar in der Suppe.

Ich habe mir angewöhnt, mich bildlich gesehen, umzudrehen und zu gehen. Ich bin absolut bei dir, wenn du sagst, dass du hier mit Verstand nicht zum Ziel kommst. Seelchen spricht von Heuchlern, m. E. hat er absolut recht. Wenn du Seelchen aber recht gibst, bist du für einige hier ein Arschkriecher.

Beitrag von gunillina 09.02.11 - 12:33 Uhr

"Wenn du Seelchen aber recht gibst, bist du für einige hier ein Arschkriecher"

Dann bin ich das aber sehr gern.

Beitrag von badguy 09.02.11 - 13:46 Uhr

Das sind doch niemals 20 cm...

Na Engel, alles im grünen Bereich?

Beitrag von gunillina 09.02.11 - 14:06 Uhr

Und wie. Du bekommst noch Post, ich weiss. Hab hier die Schweinegrippe, deshalb bin ich ein wenig am Prioritäten setzen. Aber ich vergess dich nicht.
#kuss

Beitrag von badguy 09.02.11 - 18:10 Uhr

Aber ich vergess dich nicht.

Schnüff, des hänst schee geschwätzt.

Beitrag von marly1 09.02.11 - 13:24 Uhr

ich hoffe mal, du sche.... drauf, wer dich hier einen Arschkriecher nennt!

Im Übrigen geb ich den meisten hier mal recht, mal nicht, unabhängig vom Nick. Der interessiert mich wenig, eher das Bild, das sich beim Lesen abzeichnet.

Vielleicht findest Du eine Antwort auf die Frage, warum auch zum Teil gebildete Menschen solch wirres Zeug von sich geben wie z.B. deine Schwägerin. Wie kann man den Verstand so komplett ausblenden und so dermassen in seinem eigenen Dunst kreisen?

ist es die Erziehung? ist es Angst vor dem Unbekannten? ist es einfach Borniertheit? oder Arroganz? ist Intoleranz so abzugrenzen von Intelligenz? Es scheint mir, da gibt es im Hirn komplett andere Zuständigkeiten.

Denn solches, was Du erlebt hast, so komplett Quere Denkweisen, das erlebt man ja immer wieder. ich steh da manchmal wie Ochs vorm Berg und denk nur: hä??

Beitrag von badguy 09.02.11 - 18:20 Uhr

Grins, ich werte diverse Beschimpfungen als Lob.

Ich glaube nicht, dass Intelligenz und Intoleranz wechselseitig wirken.

M. E. ist die Erziehung ein wesentlicher Faktor, die Angst vor Unbekanntem kann durchaus förderlich sein. Unbekannt heißt oft fehlende Sicherheit, fehlende Routine. Gerade dann kommen Affekte ganz gut durch.

Ich glaube gar nicht, dass der Verstand ausgeblendet wird, ich glaube, dass sich diese Menschen der Richtigkeit ihrer Handlungen so sicher sind, dass sie nicht mal auf den Gedanken kommen, ihre Standpunkte zu überdenken.

Genau, manchmal denkt man, man ist im falschen Film. Da werden Realitäten geleugnet bis sich die Balken biegen. Gerade bei meiner Familie oder meiner Ex habe ich manchmal den Eindruck, dass ich verrückt bin. Das Beste, was ich mir mal anhören musste war die Aussage, dass ich falsch liegen würde, weil die betreffende Person meinte, sie stände über dem deutschen Recht! #rofl#rofl#rofl

Beitrag von gunillina 09.02.11 - 10:01 Uhr

Uii, jetzt habe ich mich ein wenig von dir angesprochen gefühlt. Denn ich habe "damals" über die Zahl 30 gestaunt.
Das ist aber erklärbar: Gerade einen Tag zuvor habe ich mit einem mir lieben Freund über "unsere" Zahl geredet. Wir kamen beide zum selben Ergebnis und irgendwie hatte diese gemeinsame Zahl etwas - tja - beruhigendes an sich: Zwei, die diese Zahl mit sich herumtragen. Dann kann das nicht zu viel und nicht zu wenig sein, so dachte ich in naiver Doofheit, die mich manchmal beschleicht.
UNd dann kommt da eine Zahl, die - naja - grösser ist als meine. Diskretion jetzt, sie ist einfach grösser, okay...#schein
Doch letztlich hast du vollkommen recht. Es ist weitestgehend egal, mit wie vielen Menschen man Sex hatte. Allerdings stellt sich mir die Frage, ab wann dann wohl der Sex zur Belanglosigkeit wird.
Gestern fiel mir ein, was die Kumpels meiner grossen Brüder früher nach einer guten Party gesagt haben: "Man, hatte ich geile Nippel zwischen den Fingern..." und "Die Blonde, hast du die auch gehabt? Die war mal zickig, oder?" Und so weiter. Wohlgemerkt, sie waren 17, ich 15 und ich staunte über die Austauschbarkeit der Mädchen. Der Nippel.

Aber ich bin mir sicher, die Quantität im Sexleben muss nicht unbedingt etwas über den Charakter des Menschen aussagen.

So viel dazu.

L G
G:-), die die Zahl 30 NICHT EKLIG findet. Das wollte ich hier noch einmal festgehalten haben

Beitrag von marly1 09.02.11 - 10:35 Uhr

Dabei hab ich dich gar nicht angesprochen. ich kann mir durchaus vorstellen, dass manche Leben "ruhiger" verlaufen und sich die Erfahrungen in Grenzen halten.

Das ist das eine. Das andere ist, das ekelig zu finden und sich direkt vorzustellen, dass es dann auch noch Nr. 32, usw. Geben wird.

LG

Beitrag von gunillina 09.02.11 - 10:38 Uhr

Weiss ich ja. Dass du mich nicht gemeint hast, ich habe extra noch einmal nachgelesen.:-)