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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von wuchtbrumme79 09.02.11 - 09:02 Uhr

Guten Morgen...
ich bin es wieder mal :-) schonmal vielen Dank an alle... ist echt toll das einem hier so viele Tipps gegeben werden!

und zwar.... wie sieht es in der Elternzeit mit den laufenden Kosten sprich all die Vesicherungsbeiträge aus?
Bekomme nicht die weniger Elterngeld als geplant (durch Insolvenz der Fa.) und mein Mann hat ne Job wechsel hinter sich wo er auch weniger verdient! Jetzt passt es finanziell (4 Pers.) vorne und hinten nicht mehr bei uns!
Wir sind rund um versichert, haben Unfallvers., kombieniert Leben und Rentenvers., Sohnemann und ich private Zusatz KV (Zähne etc.), Sach und Haftpflicht, Haurat, Rechtschutz,KFz... (fehlen nur Berufsunfähigkeit und Riester...lach)
Nein also meine Frage ist es, was kann ich sozusagen ne Zeit einfrieren lassen und was wenn ausgerechnet in diese Zei zu unserem Pech ein Versicherungsfall eintritt! Dann Pech oder? Fühl mich nicht wohl bei der Sache....
und klar ist das man Haftpflicht und "Kfz" Hausrat etc sowieso im laufen haben sollte!
Habe mir auch schon überlegt, die beiträge dann monatlich statt vierteljährlich abbuchen zu lassen, damit in dem einen oder anderen Monat nicht gleich zum 1. alles alleine für Vers. abgeht! Wäre nicht das 1. mal und so wäre es wenigstens verteilt und wir haben es im Blick!!!

Bin ich froh wenn ich wieder Einkommen habe... :-)

Vielen dank an nochmal.... glG

Beitrag von miau2 09.02.11 - 09:13 Uhr

Hi,
du solltest dich bzgl. Freistellungen an die Versicherungen wenden.

Es gibt z.B. bei Lebensversicherungen oft die MÖglichkeit, freizustellen. Was dann mit dem "Schadensfall" ist ist vertragsabhängig, und bei einer Lebensversicherung, die als Altersvorsorge geplant ist evtl. wieder etwas anderes als bei einer reinen Risikoabsicherung. Wenn ich mich richtig erinnere ist das bei MEINEM freigestellten Vertrag (ist aber nicht komplett beitragsfrei, sondern nur fast) so, dass die Todesfallabsicherung (ganz oder teilweise weiß ich gerade nicht) erhalten bleibt, die Summe, die für die Altersabsicherung angespart wird natürlich niedriger ist. Das kann aber bei dir ganz anders aussehen.

Klär es mit dem Anbieter. Deine Frage ist nicht so exotisch, dass sie auffallen würde ;-).

Wie das mit Euren Kranken-Zusatzversicherungen aussieht musst du auch mit dem Versicherer klären. Vermuten würde ich, dass zumindest bei einer längeren Freistellung natürlich keine Leistungen erbracht werden würden wenn es dann zum Schaden kommt.

Das mit der monatlichen Zahlweise würde ich mir auch überlegen. Dann lieber sparen. WEnn du monatlich zahlst hast du i.d.R. höhere Kosten als wenn du vierteljährlich zahlst (am günstigsten ist die jährliche Zahlweise). Lieber Geld zur Seite legen, erfordert natürlich die entsprechende Disziplin.

Unabhängig davon solltest du natürlich rechtzeitig vor den nächsten Kündigungsterminen mal überprüfen, ob Eure Versicherungen evtl. zu teuer sind. Uns hat gerade der WEchsel der Autoversicherung (bei vergleichbaren Leistungen natürlich) über 250 Euro im Jahr gespart. Und der Aufwand war minimal, aber das geht i.d.R. nur zum Jahresende (bzw. rechtzeitig davor).

viele Grüße
Miau2

Beitrag von moesha1409 09.02.11 - 10:03 Uhr

Hallo miau2,

bitte schau ob du - wenn du Versicherungen einfrieren lässt - danach wieder ohne Gesundheitsprüfung weiter einzahlen kannst.

War bei mir nämlich bei zweien Versicherungen nicht der Fall (was ich nicht wusste) und danach hatte ich den Salat. Bin recht schwer erkrankt und danach haben mich die zwei besagten Versicherungen raus gekickt mit dem Resultat, dass ich keine Versicherung mehr in diesem Bereich bekomme oder aber viel mehr zahle wegen Risikozuschlag.

LG
Moesha1409

Beitrag von miau2 09.02.11 - 10:38 Uhr

Hi,
danke für den Tipp.

In die eine, die ich (fast) stillgelegt habe werde ich wohl überhaupt nicht mehr einzahlen.

Die Renditeerwartungen waren eh ziemlich mau, und als Alternative bot sich gerade mit Kindern für uns (!) ein Riestervertrag an - und DER ist natürlich zu Zeiten, wo ich wegen Elternzeit kein Einkommen habe von den Beiträgen her super "billig" ;-).

Das stimmt, den Hinweis hatte ich vergessen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von vwpassat 09.02.11 - 09:14 Uhr

Ich würde mir überlegen, ob Krankenzusatz-, Lebens- und Unfallversicherung unbedingt sein müssen.

Der Rest sollte Pflicht sein.

Beitrag von wuchtbrumme79 09.02.11 - 09:37 Uhr

vom Krankenzusatz haben wir schon ordentlich profitiert, ich mit Zähne und Brille... mein Sohn mit Brille und Heilpraktiker! Lebensversicherung als kombinierte Rentenversicherung.... wieso nicht!? Es geht dabei ja darum das im Alter seber "etwas" abgesichert ist und im Todesfall der Partner und die Kinder nicht für die Beerdigung und alles was mit so einem Verlußt zusammen hängt ganz ohne da stehen!

Bei der Unfall da weiß ich auch nicht so.... man hat mir egal wo ich (neutrale Stellen) angefragt habe ob ich sie behalten soll, ganz klar dazu geraten!

Ist sowieso der Wahnsinn für was man sich nicht heute alles versichern kann!

Ich werde mich mal mit meinem Berater zusammen setzen!

Dennoch danke :-)

Beitrag von marion2 09.02.11 - 09:54 Uhr

Hallo,

warum fehlen ausgerechnet BU und Riester?

Ich würde die Lebens- und Rentenversicherung beitragsfrei stellen.

Gruß Marion

Beitrag von wuchtbrumme79 09.02.11 - 11:42 Uhr

doof ich weiß..... ist völlig untergegangen! Wenn ich überlege was mir mit der Riester, also das ich sie nicht habe schon verloren gegangen ist! (Vorallem reicht schon wenn ich in der Elternzeit nur 5€ einzahle, laut Finanzcheck der Sparkasse)

Ich kümmer mich :-)

Danke für deinen Tipp.... denke so werde ich es auch machen!