KV eventuell wieder Arbeit und Schwarzarbeit, wie vorgehen?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von superschatz 09.02.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

ich lebe mit meinem Sohn seit 2 Jahren alleine, der Kv wohnt weiter weg und hat in der gesamten Zeit nun ca. 1 1/2 Jahre lang 117 Euro bzw. 133 Euro Unterhalt gezahlt. Nur so wenig, weil er damals vom Jugendamt aufgefordert wurde, wenigstens den Satz zu zahlen, der auch beim Unterhaltsvorschuss üblich ist. Derzeit ist er offiziel arbeitslos und müsste theoretisch ja gar nicht zahlen.

Dadurch, dass mein Sohn leider noch keinen Kitaplatz hat, bekomme ich ALG II, mein Sohn erhält nur einen Mietzuschuss, da sein "Einkommen" (Unterhalt + Kindergeld) über dem Mindestsatz liegt.

Nun deutet der KV immer wieder an, dass er bald Arbeit hat, teilweise schreibt er, er wäre/würde arbeiten (er übersetzt, das macht er dann daheim). Auf Nachfrage hieß es, er würde dafür aber kein Geld bekommen, sondern materielle Dinge (sprich Software und Co.). Allerdings hat er schon damals öfters Geld erhalten, es dann aber über sein Paypal-Konto laufen lassen. #aerger

Wie ist das nun, wenn er nun wieder arbeitet, muß ER das dem Jugendamt melden?

Er hat Ende 2009/Anfang 2010 schon mal für 3-4 Monate eine Stelle gehabt, da war ich beim Jugendamt zur Neuberechnung und letztendlich hab ich da nie etwas erfahren, weil er es ewig in die Länge gezogen hat, sein Einkommen offen zu legen und letztendlich wurde meine Ansprüche dann abgetreten, da wir halt ALG II erhalten.

Nun sieht es zukünftig aber so aus, dass ich ganz gerne wieder eine Teilzeitstelle beginnen würde (mein Sohn bekommt wohl im Sommer einen Kitaplatz) und komplett vom Amt wegkommen möchte (wenn es nicht reicht, werde ich Wohngeld beantragen müssen), dafür muß ich mich aber auf die angemessenen Unterhaltszahlungen verlassen können.

Er windet sich schon aus allen anderen Verantwortung, dann soll er wenigstens seiner finanziellen nachkommen.

Wie läuft das Ganze nun ab? Kann ich ihn zwingen eine "ordentliche" Arbeitsstelle anzunehmen? Wie würde das dann ablaufen?
Er ist da immer sehr wählersich, weil er in seinen Augen überqualifiziert ist. Er arbeitet erst dann, wenn ihm das Einkommen passt oder ihm das Arbeitsamt auf die Füße steigt. Und ehrlich gesgat kann er mir nicht sagen, dass er nun seit einem Jahr nicht mal eine Aushilfsstelle findet. :-[

#danke für eure Tipps!

LG
Superschatz

Beitrag von henkelbecher 09.02.11 - 12:58 Uhr

hmmm wirklich weiterhelfen kann ich dir wohl nicht, wir bekommen auch im moment ergänzendes Hartz4 und Unterhaltsvorschuss, KV hat Arbeit, prahlt damit auch großartig rum, aber Unterhalt zahlt er trotzdem keinen, er zahlt noch nicht mal den Unterhaltsvorschuss zurück, warum auch immer

lg #winke

Beitrag von ppg 09.02.11 - 18:28 Uhr

er zahlt noch nicht mal den Unterhaltsvorschuss zurück, warum auch immer

Weil er ihn auch nicht zurückzahlen muß, deswegen!

Wer zahlungsunfähig war braucht das nicht!

Und auch wenn der KV wieder Arbeit hat, verdient er über Selbstbehalt?

Ute

Beitrag von henkelbecher 09.02.11 - 19:26 Uhr

Er muss ihn eigentlich schon zurückzahlen, hab ein schreiben bekommen vom Jobcenter, in Kopie an mich.
Das er knappe tausend Euro zurückzahlen muss
Aber der hört lieber das arbeiten auf, bevor er einen cent für seine Tochter ausgibt

lg

Beitrag von ppg 09.02.11 - 19:34 Uhr

Warum vom jobcenter?? Unterhaltsvorschuß gibts vom JA.

Was das Jobcenter haben will ist ALG II - das ist was anderes. Aber auch da muß er nur zahlen, wenn er zahlungsfähig ist. Verlangen können die viel.

Ute

Beitrag von ppg 09.02.11 - 18:33 Uhr

Nun deutet der KV immer wieder an, dass er bald Arbeit hat, teilweise schreibt er, er wäre/würde arbeiten (er übersetzt, das macht er dann daheim). Auf Nachfrage hieß es, er würde dafür aber kein Geld bekommen, sondern materielle Dinge (sprich Software und Co.). Allerdings hat er schon damals öfters Geld erhalten, es dann aber über sein Paypal-Konto laufen lassen.

Wieviel Geld, ist die Frage. Über selbstbehalt???

Ob die Kohle übers Paypal - Konto geht ist hierbei vollkommen nebensächlich.

Wie läuft das Ganze nun ab? Kann ich ihn zwingen eine "ordentliche" Arbeitsstelle anzunehmen? Wie würde das dann ablaufen?

Versuchen kannst Du das - aber Erfolg wirst Du damit nicht haben. Wenn er nicht arbeiten will, dann will er nicht. Er wird dann schon dafür sorgen das ihn keiner einstellt.

Mein Ex zahlt auch nicht. Aber überschüttet die Kinder mit teuren Geschenken. Nur mittlerweile blicken beide, wer für die wirklich wichtigen Dinge im Leben sorgt.

Ute

Beitrag von ronja74 09.02.11 - 21:23 Uhr

Ein Fall für meinen Standard-Tipp: Anzeige wegen Verletzung der Unterhaltspflich! Hat bei mir WUNDER gewirkt!